Hallo,
ich plane eine längere Rundreise mit einem Liegefahrrad/Trike. Es soll
vom Nordkapp bis nach Gibraltar gehen, dann Ostwärts entland der
Mittelmeerküste bis nach Tel-A-Viv. Das ganze wird einige Monate in
Anspruch nehmen. Einzige Energiequelle sind zwei Powerbänke mit
Solarpanel und ein Laderegler für den Dynamo des Trikes. Gefahren wird
idR. nur mit Karte, Smartphone/GPS bleiben aus - ein purer Luxus heute
mal nicht erreichbar zu sein. Übernachtung erfolgt im Biwak oder max.
Campingplatz. Ein kleines Radio soll aber dennoch mit.
Ich erinnere mich, das man früher ziemlich lange mit einem Satz
Batterien in einem Weltempfänger auskam.
Bei den heutigen Weltempfängern hat man aber meist die DSP-Kisten von
teuer=Sangean 909 über XHDATA 808 bis preiswert Retekess V111 oder V115.
Soweit ich das sehe sind da alles Li-Ion Akku verbaut und DSP oder
PLL-Empfänger.
Hat jemand eine dieser neuen DSP-Empfänger und kann von der
Stromaufnahme bzw. Batterielaufzeit in der Praxis berichten?
1. Ist die Stromaufnahme von DSP und Display heute ähnlich niedrig, wie
damals zum Beispiel bei den alten Yachtboys oder Sonys?
2. Wie robust sind die DSP oder PLL Empfänger oder sind das eher Geräte
für den Shack?
3. Würde sich die Anschaffung eines Oldies und vorherige Revision
(Elkotausch, ...) lohnen, weil diese eventuell sparsamer und robuster
als heutige Empfänger sind?
Gruß
Tom
Hallo Arno,
das alles ist auch ein Gewichtsproblem! Man kann nicht das ganze Trike
mit Solarpanelen zupflastern, sie werden erstens selten die optimale
Ausrichtung haben und zweitens verschlechtert das auch die
Fahreigenschaft.
Ziel meiner Anfrage ist also keine Lösung um mehr Energie m Trike zu
erzeugen, sondern so wenig wie möglich überhaupt (hier in dem Fall beim
Radio) zu verbrauchen.
Ich denke es wird Weltempfänger/kleine Taschenradios mit KW geben, die
mit einem Satz Trockenbatterien einige hundert Betriebsstunden erreichen
können? Frühr war das soweit ich mich erinnere möglich. Solche
Kurbelradios mit Solarzellen schließe ich mal aus, sie sind Mist weil
billigst produziert und im Vergleich zum Weltempfänger, der ja nur das
Volumen eines oder zweier Zigarettenpäckchen hat, zu groß.
Gruß
Tom
Tom schrieb:> Bei den heutigen Weltempfängern hat man aber meist die DSP-Kisten von> teuer=Sangean 909
Sangean ATS909 ( X )
Vielleicht nicht der billigste, aber einer der besten.
Übrigens zum Glück noch ohne DSP u.ä. ein ganz klassisches
Empfängerkonzept.
Auch nicht mit LiIon sondern mit 4 AA Zellen ( NiMh ).
Ich habe die alte Version von diesem Empfänger ( also die Version ohne
"X" ) und bin seit vielen Jahren davon begeistert.
Die Betriebsdauer mit den NiMh Zellen ist angemessen und liegt nicht
über oder unter den Erwartungen.
Man liest im Netz hier und da, dass der Empfang des ATS909 auf Kurzwelle
nicht besonders empfindlich sei.
Das kann ich nicht bestätigen.
Ausserdem sind solche Empfänger nicht für gewaltige Langdrahtantennen
gemacht.
Extrem starke Summensignale erforden eine aufwändige Selektion.
Aber mit der mitgelieferten aufrollbaren Drahtantenne kommt er noch gut
klar.
Da gibt es auch wesentlich üblere Geräte.
Und abschliessend finde ich die Klangqualität auffallend gut.
Das alles gilt für die alte Version.
Den aktuellen ( X ) hatte ich noch nicht in den Fingern.
Bernd schrieb:>> über oder unter den Erwartungen.> Tolle Aussage. Bist du in der Politik?
Es ist sicher ein Unterschied WELCHE Batterien er mitnimmt. Eneloop oder
Wald-und-Wiesen-Akkus, die sich selbst entladen bevor man sie braucht.
Icom produziert auch kleinen Scanner mit nur 2 AA. Allerdings ist der
auf KW schwach.
Ich habe einen Tecsun Pl-680 in der Garage/Werkstatt, dauernd in
"standby" und läuft unregelmäßig ein paar Stunden, wenn ich etwas darin
machen.
Ein Satz Batterien hält gefühlt ewig (mehrere Wochen-Monate).
Ich könnte das Teil ja mal eingeschaltet laufen lassen, bis leer. Ich
vermute der Stromverbraucher (wie oft und wie laut hörst du) ist der
Lautsprecher und nicht der Empfänger.
> Stromverbrauch Weltempfänger
Mit solch einem Billigteil
https://i.ebayimg.com/00/s/NzY4WDEwMjQ=/z/fqIAAOSwdJ9aHR0P/$_72.JPG
war ich schon ganz früh öfters im Urlaub.
2 Mignonzellen, leise gestellt ca. 10 mA, inkl. LED-Senderanzeige.
(Akkubetrieb ist ebenfalls i.O.)
In Nordwest-Holland ging DLF auf Langwelle einwandfrei.
Nachts konnte man WDR1 (1593 kHz, Langenberg) in Italien und
Frankreich hören.
Auf UKW funktioniert das Ding ebenfalls problemlos,
sogar der Klang ist passabel, weil der Lautsprecher so gross, wie
möglich ist!
---
Nur:
AM ist doch ziemlich ziemlich tot (leider)?
Bernd schrieb:>> Die Betriebsdauer mit den NiMh Zellen ist angemessen und liegt nicht>> über oder unter den Erwartungen.>> Tolle Aussage. Bist du in der Politik?
Ich denke die beste Aussage erhält man, wenn man mit einem Multimeter
die Stromaufnahme bei mittlerer Lautstärke misst. Ganz nüchtern ohne
persönliche Empfangserlebnisse mit dem Gerät.
Mir geht es wie gesagt nicht um die trennschärfsten Filter, SSB-Empfang
etc., sondern um den Empfang einfacher internationaler Rundfunksender
(CRI, RRI, BBC), die ja mit genügend Leistung senden. Auch der normale
UKW oder MW-Ortssender (gibt im Norden ja nicht mehr viele, im Süden
Europas noch mehr) wird auch von Bedeutung sein. Wichtig ist die
Stomaufnahme und damit die Laufzeit mit einem Satz normaler
Trockenbatterien (R6, R14, R20) die man in jedem Laden unterwegs kaufen
kann wenn man Sie braucht.
Gruß Tom
U. B. schrieb:>> Stromverbrauch Weltempfänger>> Mit solch einem Billigteil>> 2 Mignonzellen, leise gestellt ca. 10 mA, inkl. LED-Senderanzeige.> (Akkubetrieb ist ebenfalls i.O.)>
Das ist ja schon mal eine Zielgröße, an die sich die moderne Empfänger
(ATS909 in klassischem analogen Schaltungsdesign) messen lassen sollten.
> In Nordwest-Holland ging DLF auf Langwelle einwandfrei.>> Nachts konnte man WDR1 (1593 kHz, Langenberg) in Italien und> Frankreich hören.>> Auf UKW funktioniert das Ding ebenfalls problemlos,> sogar der Klang ist passabel, weil der Lautsprecher so gross, wie> möglich ist!>> --->> Nur:> AM ist doch ziemlich ziemlich tot (leider)?
Mir gehts nicht darum Heimatnachrichten zu hören, das ist seid dem die
Dt. Welle keine KW mehr betreibt sowieso Geschichte. Ich höre gern auch
Lokalrundfunk (Nachrichtensender) sowie die großen letzten Broadcaster
auf KW.
Ob Deutsch oder Englisch/Franz./Spanisch ist dabei erstmal nicht von
Bedeutung, da ich die Nachrichten schon noch verstehe.
Ich möchte auch die Reise antreten, aber mir einem E-Roller, was hab ich
da zu beachten, kann ich meine Solarzellen zum Laden der Akkus an dem
Lenker befestigen?
Tom schrieb:> einige Monate in> Anspruch nehmen. Einzige Energiequelle sind zwei Powerbänke mit> Solarpanel und ein Laderegler für den Dynamo des Trikes.
Im vergleich zum Energieumsatz in den Powerbänken braucht ein
Transistorradio nichts. Wnn Du Angst hast, schaff Dir ein Radio mit
Kurbel an - oder eine Schüttellampe als E-Quelle fürs Radio im Dunkeln -
Wo ist Dein Problem?
Thomas S. schrieb:> Ich möchte auch die Reise antreten, aber mir einem E-Roller, was hab ich> da zu beachten, kann ich meine Solarzellen zum Laden der Akkus an dem> Lenker befestigen?
Du brauchst nur einen Dynamo am Vorder-/Hinterrad anbringen und damit
deine Akkus laden.
Michel M. schrieb:> mal bei http://ratzer.at/empfaenger durchgesehen ?!
Der stellt doch auf seinen Seiten nur große Stationsempfänger vor? Große
AOR oder Telefunken-Receiver. Und bei den verlinken Berichten im
Funkamateur wird viel über Schaltungsdesign, Empfangstest und die
Werksdatenblätter mit max. Ausgangsleistung Sinus des LS gesprochen, nie
aber wirklich was das Gerät im realen Betrieb aus der Batterie zieht.
@Tom (Gast):
> Mir gehts nicht darum Heimatnachrichten zu hören, das ist seid> dem die Dt. Welle keine KW mehr betreibt sowieso Geschichte.> Ich höre gern auch Lokalrundfunk (Nachrichtensender) sowie die> großen letzten Broadcaster auf KW.
Mit dem Lokalrundfunk hat das von mir angeführte Gerätchen erst
recht keine Probleme (egal, welches Rundfunkband).
Wenn die paar letzten grossen KW-Broadcaster nicht ausgerechnet genau
nebeneinanderliegen, geht das auch ---
Tom schrieb:> Ob Deutsch oder Englisch/Franz./Spanisch ist dabei erstmal nicht von> Bedeutung, da ich die Nachrichten schon noch verstehe.
Dann nimm ein Uhrenradio, das auch AM kann.
Amputiere das Radio um Netzkabel, Trafo, Display und Display-IC.
für einen reinen Radio-Betrieb braucht man das alles nicht.
des weiteren kann man das Teil noch weiter entschlacken.
Die Gleichrichter-Bauteile auf der Platine müssen dann auch nicht sein.
Versorg das Radio IC direkt mit einer Batterie-/Akkuspannung.
Diese ICs können oft schon ab 3V losdudeln
und haben einen einigermassen breiten Spannungsbereich bis wimre 12V.
Diese Radio-ICs laufen mit "leeren" 9V-Blöcken noch sehr lange.
diese Dinger gibts dann aus Recycling-Kisten.
alleine damit hast Du quasi immer Strom fürs Radio.
Man kanns natürlich auch direkt mit 'ner Powerbank besaften.
Die Powerbank muss dann aber einen minimal-Strom überschreiten,
weil die sonst gerne nach kurzer Zeit wieder abschaltet.
Wenn das Gewicht wirklich wichtig ist,
könnte man das noch auf die Spitze treiben,
indem man in das Gehäuse lauter löcher bohrt ;)
Soweit, bis man die ganze Geschichte dann "Skelett-Radio" nennen kann.
Ganz tolle und praktische Lösung J-AV. LOL
Vielleicht auch einen ZN414 mit Ohrhörer nehmen, auch der rennt mit
einer 1.5V Zelle Wochen und Monate.
Ich glaube praktischer ist es einfach mal den eigenen Weltempfänger
öffnen, zwei Messspitzen zwischen den Batterien und die Stromaufnahme
poste.
Weltempfänger xyz = ... mAh
Weltempfänger hja = ... mAh
Bisher wissen wir das der dnt da oben sich 10mAh gönnt und das war
bisher wohl die nützlichste Antwort hier im Thread.
Diskussionen wieviele Panels oder Lichtmaschinen mitgenommen werden
könnten sind doch für den Ar.... Die Energiequelle steht fest, normale
Batterien aus dem Laden.
Gästchen schrieb:> Ganz tolle und praktische Lösung J-AV. LOL
wir sind hier ein Elektroniker-, Bastler- (etc-) Forum
so what
btw mit der Variante findest Du fast jeden Tag ein neues Radio.
und Batterien auch. umsonst
U. B. schrieb:> Mit solch einem Billigteil..> 2 Mignonzellen, leise gestellt ca. 10 mA, inkl. LED-Senderanzeige.
wirst du wohl noch am ehesten froh werden. Das liegt an der klassischen
Abstimmung per Drehko und Konsorten.
Ein klassischer ATS909 (habe selber so einen) schluckt aus der Batterie
etwa 60..65 mA je nach Lautstärke und wenn man ihn über die 6 Volt
Buchse (Plus ist außen!) betreibt, sind es etwa 72..77 mA. Das ist der
Preis für PLL und SSB-Empfang.
W.S.
W.S. schrieb:> etwa 60..65 mA je nach Lautstärke
x mA sagt noch wenig über Laufzeit. Manches Gerät läuft bei 0,9V pro
Zelle noch ewig, andere schalten bei 1,1V schon ab.
Der kleine Weltempfänger "XHDATA D-808" soll mit eingebautem Li-Akku
18650 ca. 14 h laufen und lässt sich über Mikro-USB laden. Reicht das?
> Der kleine Weltempfänger "XHDATA D-808" soll mit eingebautem Li-Akku> 18650 ca. 14 h laufen und lässt sich über Mikro-USB laden. Reicht das?
Bevor der TO dieses Gerät erwirbt sollte er die Bewertungen auf Amazon
lesen. Für LW, MW & KW praktisch unbrauchbar.
Tom schrieb:> 1. Ist die Stromaufnahme von DSP und Display heute ähnlich niedrig, wie> damals zum Beispiel bei den alten Yachtboys oder Sonys?
Ein klares Nein. Bei DSP läuft ständig der Prozessor mit, und verbracht
Strom. Es kommt darauf an was und wie du empfangen willst. Xhdata-808
mit DSP hat zwar sehr gute Empfangseigenschaften und viele digitale
Filter, und eignet sich dadruch furs Amateurfunk-Hören, aber beim
"scrollen" durch die Wellenbereiche wirst du keinen Spaß haben, weil er
absolut grausames "Tunning Mute" hat von mehr als einer Sekunde. Nur in
UKW und Air-Bereich hat er das nicht.
Was Robustheit angeht, fallen mir sämtliche Sonys als Weltempfänger ein,
sie sind meist auch gut abgestimmt und haben dadurch einen guten Klang.
Die sämtlichen chinesischen Empfänger, die vielleicht nicht schlecht
sind, haben beim weitem nicht die Fertigungsqualität und nicht so gute
Abstimmung.
Als sparsamer chinesischer PLL-Empfänger der auch klein ist, fällt mir
Degen DE1103 ein, aber die Version ohne DSP, 4 Jahre alt oder älter. Der
ist wirklich sehr empfindlich, aber wie gesagt, keine robuste Sony
Qualität. Aber vielleicht ein guter Kompromiss.
Weils grade passt:
Denn gestern lief mir wieder ein Radio zu,
dies ist nun allerdings ein etwas "elektronischeres"
also mit Mode-Taste zum Wechsel von FM zu AM.
einfachere haben hier einen mechanischen Schalter.
Dieses Teil hat sogar einen AUX-Eingang,
somit könnte es MP3-Player vertragen.
Das dritte Bild zeigt alles,
was man für den reinen Radioempfang nicht wirklich braucht.
Das kann alles raus
das letzte dann die nackte Platine.
zu erledigen wäre noch:
Schauen, wie sich das mit dem "Mode" verhält:
kann ich das IC dazu bringen, nach "Strom an"
gleich im AM Modus zu sein und zu bleiben.
Senderverstellung (DrehKo) und Lautstärke (echtes Poti)
sind hier noch mit dran.
Dieses Radio wurde wahrscheinlich nur deswegen weggeworfen,
weil die Wurfantenne ab war.
● J-A V. schrieb:> zu erledigen wäre noch:> Schauen, wie sich das mit dem "Mode" verhält:> kann ich das IC dazu bringen, nach "Strom an"> gleich im AM Modus zu sein und zu bleiben.
manchmal reicht wirklich ein Differnzierglied, sprich ein Kondensator
zum Taster.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0206173.htm
R muss nicht sein ist ja schon die Last hinterm Taster.
oszi40 schrieb:> Der kleine Weltempfänger "XHDATA D-808" soll mit eingebautem Li-Akku> 18650 ca. 14 h laufen und lässt sich über Mikro-USB laden. Reicht das?
14h? Was soll das denn?
Ich habe in Erinnerung das die Radios damals 250-500h mit einem Satz
Batterien gespielt haben!
Gut dann werde ich Ausschau nach einen Weltempfänger aus den 80igern
halten.
Der dnt scheint ja schon eine Marke mit 10mAh zu setzen. Hat jemand ein
Taschenradio/Weltempfänger aus der Zeit und kann bitte noch weitere
Vergleichsmessungen (bei mittlerer Lautstärke) machen? Vielleicht gibt
es ja noch einen sparsameres Gerät, obwohl das wohl schon ein sehr guter
Wert ist.
Welcher Batterietyp ist eigentlich gebräuchlicher? 2A oder Mono / Baby?
Ich denke wenn so ein Gerät mit 2-3x Mono läuft (10k-15k mAh) bei 10mA
dürfte da das Beste sein. Liefen die alten Siemens ..... Weltempfänger
nicht mit Mono-Batterien? Aber wahrscheinlich wieder PLL mit höherer
Stromaufnahme.
Gruß
Tom
@Tom (Gast):
Das von mir angegebene Radiöchen benötigt nicht mal 10 mA.
(die Angabe "10 mAh" irritiert da etwas).
Lt. Wikip. hat eine Mignonzelle schon mit Zink-Kohle
eine Kapazität von 1,2 Ah.
Das ergäbe schon satte 120 Stunden Betriebszeit!
Mein Erlebnis:
2 Billig-Zellen Zink-Kohle vom Wühltisch:
Die realisierten zuerst ca. 50 mal den Blitz für den Fotoapparat
(obwohl der lt. Anleitung für Zink-Kohle-Zellen bedingt geeignet war).
Danach spielten sie im besagten Radio im Urlaub, min. 30 Stunden.
Dann waren sie tatsächlich leer ...
Tom schrieb:> 14h? Was soll das denn?> Ich habe in Erinnerung das die Radios damals 250-500h mit einem Satz> Batterien gespielt haben!
Nanana, erinnere dich mal richtig: Bei alten Kofferradios waren zumeist
4 Monozellen drin. Im besagten Sangean sind es 4x AA - das ist schon ein
dezenter Unterschied, gelle? Kohle-Monozellen haben so zwischen 6 und 8
Ah an Kapazität, Alkali wohl noch mehr. 250 Stunden Radiohören aus 6000
mAh? Das würde ne Stromaufnahme von etwa 24 mA bedeuten. Sportlich, aber
nicht abwegig.
oszi40 schrieb:> W.S. schrieb:>> etwa 60..65 mA je nach Lautstärke>> x mA sagt noch wenig über Laufzeit. Manches Gerät läuft bei 0,9V pro> Zelle noch ewig, andere schalten bei 1,1V schon ab.
wiebitte?
Also 65 mA Stromaufnahme ist eine durchaus aussagekräftige Zahl. Gute AA
Zellen liegen so etwa bei 2 bis 2.8 Ah und das macht dann so etwa 40
Stunden Radiohören pro Batteriesatz von 4x AA aus. Das deckt sich ganz
gut mit meinen Erfahrungen mit dem Sangean ATS909.
W.S. schrieb:> 250 Stunden Radiohören aus 6000> mAh? Das würde ne Stromaufnahme von etwa 24 mA bedeuten. Sportlich, aber> nicht abwegig.
Habe gerade mal meinen alten Yachtboy N210 aus dem Keller geholt, der
nimmt sich genau die von Dir geschriebenen 24mA bei mittlerer
Lautstärke. Hat 6 frische Monozellen, Alkali-Typ (mit 13500 mAh laut
Katalog) drin. Damit würde er also überschlagsmäßig 550-560 Stunden
spielen, was schon ein guter Zielwert ist. Leider ist das Gerät
definitiv zu groß, ist halt ein Kofferradio.
Die 14 Stunden Spielzeit aus dem 3.7V Akku beim XHDATA 808 sind hat
definitiv zu wenig. Dann lieber eine Stange (12xAA) mitnehmen, und ein
Gerät ohne DSP und ohne PLL.
> Habe gerade mal meinen alten Yachtboy N210 aus dem Keller geholt,> der nimmt sich genau die von Dir geschriebenen 24mA bei mittlerer> Lautstärke. Hat 6 frische Monozellen, Alkali-Typ (mit 13500 mAh> laut Katalog) drin. Damit würde er also überschlagsmäßig> 550-560 Stunden spielen, was schon ein guter Zielwert ist.
Ja, klar.
Aber 6 fette Monozellen kosten deutlich mehr, als 8 Mignons
vom Discounter.
Lohnt sich das zum Hören der paar AM-Sender, die beim Abschalten
(angeblich zwecks Stromsparens) vergessen wurden?
Elektrofan schrieb:> Lohnt sich das zum Hören der paar AM-Sender, die beim Abschalten> (angeblich zwecks Stromsparens) vergessen wurden?
Höre Sie fast jeden Tag. Insbesondere die Reise- und Musiksendungen sind
meiner Meinung nach hörenswert.
Elektrofan schrieb:>> Habe gerade mal meinen alten Yachtboy N210 aus dem Keller geholt,>> der nimmt sich genau die von Dir geschriebenen 24mA bei mittlerer>> Lautstärke. Hat 6 frische Monozellen, Alkali-Typ (mit 13500 mAh>> laut Katalog) drin. Damit würde er also überschlagsmäßig>> 550-560 Stunden spielen, was schon ein guter Zielwert ist.
Es gibt Leute die nennen alle Monate
April und es ist jeden Tag der 1.
Dirk J. schrieb:> Wozu überhaupt ein Radio? Es gibt doch in jeder größeren Stadt einen> McDonald,> wo man durch Free WLAN und Handy die neuesten Nachrichten lesen kann.
Und wenn man oft genug vor dem Mäc'es war, das Hirn schon völlig
verfettet ist (und der Rest des Körpers wahrscheinlich auch), dann kommt
man auf solche dämlichen Idee wie Dirk!
Nach dem Mc-Essen muss man aufpassen wie man trinkt...ich habe einmal
wohl zu lange gewartet. Nachdem ich nach einer Stunde ein Glas Wasser
trank löste sich wohl zuviel von der McRib/Pommes-Mischung im Magen und
mir wurde schlecht.
Richard schrieb:> Dirk J. schrieb:>> Wozu überhaupt ein Radio? Es gibt doch in jeder größeren Stadt einen>> McDonald,>> wo man durch Free WLAN und Handy die neuesten Nachrichten lesen kann.>> Und wenn man oft genug vor dem Mäc'es war, das Hirn schon völlig> verfettet ist (und der Rest des Körpers wahrscheinlich auch), dann kommt> man auf solche dämlichen Idee wie Dirk!
Im Grunde hat er Recht.
Es ist doch symbolisch gemeint.
An jeder Ecke der Welt außer in D gibt es freies W-Lan.
Da kannst du alle Sender der Welt hören.
michael_ schrieb:> An jeder Ecke der Welt außer in D gibt es freies W-Lan.> Da kannst du alle Sender der Welt hören.
Ausgangsbedingungen gelesen?
Biwak findet in der Regel nicht an Orten statt, die von freien WLAN oder
überhaupt einem WLAN bedacht werden! Auf der Route hat man auf mehreren
hunderten Kilometern nicht mal einen Telefonanschluß. Mit dem Strom den
ein Smartphone beim Empfang von Internetradio pro Stunde verbraucht,
kann man ja mehrere Tage mit einem normalen Radio hören.
Genau schrieb:> Nach dem Mc-Essen muss man aufpassen wie man trinkt...ich habe einmal> wohl zu lange gewartet. Nachdem ich nach einer Stunde ein Glas Wasser> trank löste sich wohl zuviel von der McRib/Pommes-Mischung im Magen und> mir wurde schlecht.
Korrektur: so spät abends sollte man wohl nicht mehr tippen ...mir wurde
schwindlig/benommen - vielleicht ist konzentrierter Traubenzucker oder
sowas ins Blut gekommen.
Tom schrieb:> Biwak findet in der Regel nicht an Orten statt, die von freien WLAN oder> überhaupt einem WLAN bedacht werden! Auf der Route hat man auf mehreren> hunderten Kilometern nicht mal einen Telefonanschluß.
Gut!
Gehen wir es an.
Akkus fallen da sowieso flach. AA Zellen für Foto und Radio sind erste
Wahl.
Die gibt es an jeder Ecke der Welt.
Auf dem Fahrrad gilt jedes Gramm. Solar fällt da aus.
So ein SONY ICF-SW7600 habe ich auch, aber mir wäre es zu schwer
(o,6kg).
Und zu wertvoll. Es kann runterfallen, gemaust werden, verlorengehen.
Irgend so ein Teil für 10EUR. Zur not kann man das auch nachkaufen.
Und wenn man auf UKW, den Ortssender auf Suaheli, verzichten kann, kann
man evtl. einen russischen Taschenemfänger nehmen.
Klein, stabil, gute KW, ordentliche Ledertasche...
> Mit dem Strom den> ein Smartphone beim Empfang von Internetradio pro Stunde verbraucht,> kann man ja mehrere Tage mit einem normalen Radio hören.
Bei MC-Donald gibt es sicher Steckdosen.
Genau schrieb:> Genau schrieb:>> Nach dem Mc-Essen muss man aufpassen wie man trinkt...ich habe einmal>> wohl zu lange gewartet. Nachdem ich nach einer Stunde ein Glas Wasser>> trank löste sich wohl zuviel von der McRib/Pommes-Mischung im Magen und>> mir wurde schlecht.>> Korrektur: so spät abends sollte man wohl nicht mehr tippen ...mir wurde> schwindlig/benommen - vielleicht ist konzentrierter Traubenzucker oder> sowas ins Blut gekommen.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen dass ich zu den Pommes Hela Curry
Gewürz-Ketchup gegessen hatte. Vielleicht war das einfach zuviel
verschiedenes Gewürz auf einmal ...
ich habe eben mal das weiter oben gezeigte Radiofragment mit Strom
versorgt.
Bei diesem Teil ist es nun so, dass da noch ein eigenständiger OP für
den Lautsprecher verbaut wurde. Andere Radio-ICs haben das längst
integriert.
trotzdem erscheint eine Stromaufnahme von 130mA
selbst von einer "Lulle-Batterie" (7V am 9V Block anliegend)
doch etwas hoch. Die Lautstärke ist dabei auf NULL!
Da gibts deutlich geringere Sromaufnahmen.
Beim Durchstimmen des Radios fallen 2 recht starke Träger auf,
die ein anderes daneben stehendes Radio nicht hat.
Da schwingt was in dem Ding und zieht unnötig Leistung.
Mussich nochmal die DaBlä anschauen.
Warum erwähne ich überhaupt solch eine Bastelei?
Weil man diese Uhrenradios ziemlich oft für lau finden kann
und es auch mit "unterwegs-Werkzeug" ziemlich einfach umzustricken geht.
Quick 'n Dirty - Ein kleiner Gaslötkolben darf nie fehlen...
zusammen mit Batterien aus der Recyclingkiste
ist Stromverbrauch im Grunde kein Thema.
"Beim Durchstimmen des Radios fallen 2 recht starke Träger auf, die ein
anderes daneben stehendes Radio nicht hat. Da schwingt was in dem Ding
und zieht unnötig Leistung."
Möglicherweise empfängt das eine Radio den Oszillator des anderen sowie
seine Spiegelfrequenz, falls es kein Geradeausempfänger ist.
mfG
Tecsun PL-880, DSP-Receiver
Gerät ausgeschaltet
ca. 2mA
Gerät eingeschaltet
Frequenz im 19m-Band mit starker Station
normale Lautstärke (Zimmerlautstärke)
ca. 90mA
etwas höhere Lautstärke
ca. 120mA
so laut, dass der Lautsprecher gerade nicht verzerrt klingt
>270mA
Eingebaut ist ein 2Ah Akku, Laufzeit kann man sich also dann ausrechnen.
Sony ICF-SW55, ein toller analoger Reiseweltempfänger
nach 4-5 Stunden waren die 4 AA-Batterien leer. Stromwerte kann ich
leider keine liefern, da das Gerät schon vor Jahren an einen
Ersatzteilhändler in Frankfurt verkauft wurde.
Grüße,
Thorsten
Wasch mich - aber mach mich nicht nass.
Wenn Du zuverlässig Radio hören willst solltest Du Batterien an Bord
haben. Ansonsten lädst Du halt (oder auch nicht) irgendwelche Akkus und
hörst dann (oder auch nicht) Radio. So einfach ist das :-)
Christian S. schrieb:> "Beim Durchstimmen des Radios fallen 2 recht starke Träger auf, die ein> anderes daneben stehendes Radio nicht hat. Da schwingt was in dem Ding> und zieht unnötig Leistung.">> Möglicherweise empfängt das eine Radio den Oszillator des anderen sowie> seine Spiegelfrequenz, falls es kein Geradeausempfänger ist.>> mfG
das ist ohne 2. Radio daneben auch, das muss von intern kommen.
das 2. Radio ist dann auch aus ;)
https://www.ikea.com/de/de/p/vinninge-ladegeraet-40303632/
An der Powerbank Akkus laden.
Einen Empfänger der mit zwei AA/AAA Batterien/Akkus einen tag
Funktioniert, 2-3 Sätze Akkus, Könnte vielleicht unkomplizierter sein
als sich von Anfang an auf einen geringen Stromverbrauch zu
konzentrieren.
Während der Fahrt erzeugt die Lima den Strom zum laden, stepdown von
12/24V auf 5V und abends das Radio an.
Klein, Leicht, Flexibel.
> ... 2-3 Sätze Akkus, Könnte vielleicht unkomplizierter sein als ...
Gute Idee.
Und die dann noch in der Cloud [Wolke(nkuckucksheim)]
speichern.
Ideal! (Musste sein!)
Thorsten .. schrieb:> Tecsun PL-880, DSP-Receiver>> Gerät ausgeschaltet> ca. 2mA>> Gerät eingeschaltet> Frequenz im 19m-Band mit starker Station> normale Lautstärke (Zimmerlautstärke)> ca. 90mA>> etwas höhere Lautstärke> ca. 120mA>> so laut, dass der Lautsprecher gerade nicht verzerrt klingt>>270mA>> Eingebaut ist ein 2Ah Akku, Laufzeit kann man sich also dann ausrechnen.>> Sony ICF-SW55, ein toller analoger Reiseweltempfänger> nach 4-5 Stunden waren die 4 AA-Batterien leer. Stromwerte kann ich> leider keine liefern, da das Gerät schon vor Jahren an einen> Ersatzteilhändler in Frankfurt verkauft wurde.>> Grüße,>> Thorsten
Vielen Dank Thorsten,
ich habe mir hier von der Seite
(http://www.shortwaveradio.ch/doku.php?id=de:reiseradios) ein paar
80iger Jahre Radios ausgesucht, ohne PLL, ganz klassisch und mit 2xAA
sowie ein Gewicht von 0.2 Kg. Auf dem Trike zählt jedes Gramm und wer
schon mal mit Lichtmaschine/Dynamo gefahren ist, der will das auch nicht
den ganzen Tag machen. Mit den Batterien wird das Radio schon einige
Wochen zu betreiben sein und AA bekommt man praktisch überall.
Laderegler ist ja schon vorhanden, siehe oben, habe keine Ahnung warum
die Leute hier so ein Vorschlag machen. Der Dynamo wird die Powerbänke
zusätzlich zu den eingebauten Solarpanel der Bank laden. Der Strom wird
aber für andere Zwecke benutzt, so ein kleines anaolges Radio kann mit
eigenen Zellen eine Ewigkeit spielen.
Gruß Tom