Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert. Hat irgendjemand
Informationen zu diesem Corbi3000. Über Google&Co bin ich bisher nicht
fündig geworden. Da steht nicht mal ein Hersteller auf dem Gehäuse.
Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:
Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"
Sebastian schrieb:> Hat irgendjemand> Informationen zu diesem Corbi3000.
Welche Informationen brauchst du denn? In welche Mülltonne es korrekt
entsorgt wird?
Sebastian schrieb:> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:
Doch!
Bauernfängerei und Betrug muss man sich entgegenstellen wo man ihm
begegnet.
Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das
Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere
Permeabilität hat.
Hallo,
Udo S. schrieb:> Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das> Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere> Permeabilität hat.
Na, wie wohl?
Natürlich durch bisher nicht öffentlich bekannte, physikalische Effekte,
die mit Hilfe einer weltweiten Verschwörung geheim gehalten werden
sollen (mich würde auch überhaupt nicht wundern wenn Bill Gates seine
Finger da mit im Spiel hätte).
rhf
P.S.
Das ganze Ding ist so ein Esoterik-Bödsinn, um gutgläubigen Leuten Geld
aus der Tasche zu ziehen.
Das Ding schreit förmlich danach geöffnet und analysiert zu werden.
Roland F. schrieb:> Das Ding schreit förmlich danach geöffnet und analysiert zu werden.
Nein, man könnte erschreckt feststellen, daß es gar nicht funktionieren
kann, weil es nicht 4 Mikrosekunden 12V und dann nach 82 Mikrosekunden
Pause wieder 4 Mikrosekunden aber verpolte 12V (also -12V) an die
Ausgänge anlegt, sondern billiger Pfusch ist der nicht die etablierten
Grundlagen der Wasserenthärtung hält.
Udo S. schrieb:> Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das> Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere> Permeabilität hat.
Kein Magnetfeld, das sind keine Spulen durch die Strom fliessen kann,
die Enden sind nicht angeschlossen. Es bildet nur ein elektrostatisches
Feld, und davor wird das Wasser im Rohr durch die Leitfähigkeit des
Eisenrohrs abgeschirmt (die Leitfähigkeit ist allerdings nicht besonders
gut, Kupferrohre wären schlimmer).
Bernhard S. schrieb:> Welche Informationen brauchst du denn? In welche Mülltonne es korrekt> entsorgt wird?
Naja, wäre evtl. schon interessant, ob sich der Hersteller wirklich die
Mühe gemacht hat, da wenigstens irgend ne Elektronik verbaut zu haben
(xy555er oä...) oder doch nur ein Drahtverhau in Silikon drin steckt. :D
Hallo,
Teo D. schrieb:> Naja, wäre evtl. schon interessant, ob sich der Hersteller wirklich die> Mühe gemacht hat, da wenigstens irgend ne Elektronik verbaut zu haben> (xy555er oä...) oder doch nur ein Drahtverhau in Silikon drin steckt. :D
Ich könnte mir gut vorstellen, das die eigentliche "Elektronik", gut
geschützt vor neugierigen Blicken, unter irgend einer Vergusspampe
verborgen ist.
rhf
Sebastian schrieb:> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert. Hat irgendjemand> Informationen zu diesem Corbi3000.
Was genau willst du wissen? Es gibt viele solche Geräte. Gab sogar mal
eine Baubeschreibung in der Elektor. Ist bestimmt schon 25 Jahre her.
Sebastian schrieb:> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert.
...
> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"
Und warum hab Ihr das dann installiert?
zweifler
Da ist ganz sicher ein Rechteckgenerator drin, brauchst gar nicht zu
öffnen!
Zwar funktioniert es dadurch noch immer nicht, aber so dreist sind dann
noch nicht mal die Hersteller solcher "Geräte"...
Ich traue dem Hersteller sogar zu, daß er an das Verfahren glaubt(e).
Denn Menschen sind einfach so. Vielleicht hat er damals eine Studie
gemacht, und zufällig ein µg weniger Kalk gefunden. Schon wird daraus
gedanklich die beste Erfindung unter der Sonne...
MaWin schrieb:> Kein Magnetfeld, das sind keine Spulen durch die Strom fliessen kann,> die Enden sind nicht angeschlossen. Es bildet nur ein elektrostatisches> Feld, und davor wird das Wasser im Rohr durch die Leitfähigkeit des> Eisenrohrs abgeschirmt
Du hast natürlich recht, aber zumindest vor 25 Jahren gab es die Dinger
wie Sand am Meer. Und da hiessen sie auch noch "physikalische" oder auch
"magnetische" Wasserenthärtungsgeräte.
Mir ist schon klar, dass da kein Strom fliesst und deshalb auch kein
Magnetfeld da ist.
Es gab auch welche die mit einem Permanentmagneten beworben wurden.
Und welche die angeblich 2 Jahre mit einem 9V Block auskommen sollten.
(Geht ja auch prima, wenn nur ab und zu eine Led aufblitzt.)
Ich hatte mir damals mal spasseshalber verschiedene angeschaut, weil ich
in einer Halle auf dem Maimarktgelände in Mannheim an mindestens 5
verschiedenen Ständen vorbeigekommen bin.
Selbst habe ich einen Ionentauscher für das Brauchwasser der mit dem
Bypass-Mischer auf ca. 6°dH eingestellt ist. Unser Wasser hat 16-18°dH
Das Teil war beim Einzug installiert. Wenn es eingesteckt wird blinkt es
nur wild. Das ist wahrscheinlich alles was es kann. Ich dachte durch
einen Hinweis hier könnte ich Infos zur Funktion finden.
Oliver S. schrieb im Beitrag #6288799:
> WO soll der Kalk denn bleiben?
Der wird rausgechannelt in die Anderswelt. Das ist ein übliches
Verfahren. Wurde schon bei Astro TV und Questico erklärt. Dazu muss so
ein Gerät lediglich von einem hellsichtigen Medium aufgeladen werden.
Das Medium muss allerdings auf einer recht hohen Dimension channeln,
aber das, ist denke ich mal klar. Das sind Basics.
Leute, ihr habt alle keine Ahnung!
Natürlich funktioniert diese Art von Enthärtung!
Die Kristalle werden durch ein binomisches Sinusfeld moduliert, wodurch
sich die Kristallstruktur zerbrechen lassen. Dies erfordert aber eine
höhere Leistung. Deshalb sind die Geräte auch nicht batteriebetrieben,
sondern haben einen Netztrafo und einen Full-Bridge-Rectifier verbaut.
Udo S. schrieb im Beitrag #6288892:
> Finde ich irgendwie nicht in deinem Link.
Kann ich nachvollziehen.
Dort ist halt nicht beschrieben, dass der Kalk durch den NE555 in das
Parallel-Universum verfrachtet wird. Weiß eigentlich jeder - deshalb
wird es wohl auch nicht erwähnt.
(P.S.: Kann Spuren von Ironie enthalten)
Naja wer KlarWasser oder IndustrieAlkohl in kleinen Fläschchen für teuer
Geld kauft weil es von einer blinden rothaarigen Nonne zu Vollmond 1000
mal auf ein Lederkissen gedroschen wurde,
weil es so "energetisiert" gegen Schuppenflechte und grauen Star hilft;
der traut auch einem solchen Wasserenthärter;
kauft sich ein "HH0 Wandler" für sein Auto und wirft seinem Hund Globuli
ein damit er nicht so viel pupst.
Ist alles so effizient wie besagte Probleme mit bunten Tüchern
wegzutanzen,
aaaaber teurer, deswegen alleine muss es ja schon besser sein.
'sid
PS Irre, wie leicht sich manche verarschen lassen ... ich muss mir
unbedingt auch sowas ausdenken!
Na klar, jetzt kommen die aggressiven Allmachtsphantasien des TO.
Jetzt "wünscht" er sich, dass andere durch ihre Arbeitgeber vernichtet
werden. Alläää, häch mach Euch allääää fffäääärtig! Weil ich aba feige
bin, die Arbeitgeber, die sollens richten...
Der "Vollpfosten" muss nämlich die Anschaffung, den Einbau, den
Stromverbrauch, vielleicht auch noch die "Wartung" der "Geräte", deren
Ersatz bei Ausfall alles mitbezahlen. Das passt ihm nicht. Das Dipmeter
für NF zu zeigen, blieb er auch schuldig. Dabei könnte er ja Bilder
hochladen, hat er ja bei dem "Gerät" auch gemacht.
wieviele neue Gäste hier aufeinmal so überzeugt sind.
die Studie ist ja der Hammer, das überzeugt mich. Bestimmt helfen die
Drahtwickel auch gegen Covid.
Nenn doch wenigstens mal den Hersteller oder Typenbezeichnung des
Dipmeters, wenn du schon kein Foto hochladen möchtest.
Typenbezeichnung würde schon reichen.
16kHz-Dipmeter...
Ja, so ein Dipmeter für VLF hätte ich auch gern.
Dass das Wasserrohr einen magnetischen Abschirmkäfig um das Wasser herum
bildet, bestreitet der "langsame Pisser" ja immerhin nicht. Jetzt macht
er stattdessen zweifelhafte sexuelle Angebote hier.
ali schrieb:> https://www.hydroflow.de/wissenschaftliche-studien/
Glückwunsch, ich habe seit Jahren nichts so absolut dummes und
offensichtlich
Falsches gelesen von einem Autor ohne jegliches Verständnis über das
Thema.
ACDC schrieb im Beitrag #6289248:
> Auch in der Luft fliesst Strom....
aber halt im Kreis. Niemand behauptet dass ein Stromkreis nur aus
Kupferkabeln bestehen kann, aber der Strom muss halt fließen können. Du
musst halt erstmal das nötige Plsama erzeugen. Luft kann auch der
Isolator in einem Kondensator sein, aber ich würde nicht behaupten dass
dort ein Strom fließt.
Warum installiert jemand ein Gerät irgendwo, ohne zu wissen, was es
macht?
Dem Wasser scheint es nicht zu schaden!
Mich darauf verlassen würde ich nicht.
>> Warum installiert jemand ein Gerät irgendwo, ohne zu wissen, was es>> macht?> Weil jemand dumm ist?
Hier ist niemand dumm! Es war aber ausgesprochen dumm, diese
beiden Sätze eingangs zu posten. Sonst wäre vermutlich kein
Shitstorm losgebrochen und der TO hätte wohl die gewünschten
Infos bekommen:
> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert.> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"
Sebastian schrieb:> Ich kann das Teil heute Nachmittag mal öffnen, sofern möglich und Bilder> posten. Vielleicht ist ja nichts vergossen.
da bin ich neugierig. Konntest du schon mal reinsehen in das Gerät?
Irre, dieser Thread. Aber wir wollen uns ja strikt an wissenschaftlich
belegbare Tatsachen halten. Also, bitte mal Informationen mit Substanz:
1. Wo befindet sich die Anlage mit den 4000 Wohneinheiten? Ist ja eine
Super-Referenz, die wird der Anbieter dieser famosen Geräte nicht
unerwähnt lassen wollen, die macht schließlich mehr her als ein
Professor F. aus Irgendwo.
2. Wenn du schon mangels Fotoapparat kein Bild des Dipmeters hochladen
kannst, so kannst du uns doch sicher Typ und Hersteller mitteilen.
Also los, nicht beleidigt rumblöken, sondern Informationen, Fakten!
Dazu noch ein beeindruckender Bericht vom Creative Director (!) mit 135
Kommentaren:
https://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/03/entkalker-wasserleitung-k40-hydroflow-unter-strom
Fakten liefert der kreative Direktor allerdings eher nicht, außer einem
Beleg seines Hörvermögens (er hört es fiepen, diese Information hatten
wir hier noch nicht). Die Investition (sofern er sie denn bezahlt hat)
von 840 Euro war für den Kreativmenschen sicher eine Kleinigkeit, man
schreibt in so einer Position ja auch kreative Rechnungen. Ich frage ich
mich allerdings, was denn nun darin ist, das die Vermutung nährt, der
Materialwert könne wesentlich über 84 Cent liegen. Spule aus Golddraht?
Na, wir sollen es ja bald erfahren.
Dieter R. schrieb:> 2. Wenn du schon mangels Fotoapparat kein Bild des Dipmeters hochladen> kannst, so kannst du uns doch sicher Typ und Hersteller mitteilen.
Eher interessant wäre ein Bild des Innenlebens des Entkalkers. Warum
reitest du auf einem Dipmeter rum?
Thomas schrieb:> Warum reitest du auf einem Dipmeter rum?
Weil ich den Thread gelesen habe. Da ist immer noch eine Frage zur
Messtechnik offen, die zur Messung mit dem Dipmeter. Und dann noch ein
paar weitere Fragen.
Nachtrag, juristisch ist die Sache wohl geklärt:
https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/duesseldorf/j2013/I_20_U_165_11_Urteil_20131119.html
Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines für jeden Fall der
Zuwiderhandlung zu verhängenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000,- €,
ersatzweise Ordnungshaft, oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten
zu vollziehen an dem Geschäftsführer im geschäftlichen Verkehr zu
unterlassen, für "X. Kalkwasserbehandler" zu werben.
Leider erfahren wir nicht, was für ein "X. Kalkwasserbehandler" da
streitgegenständlich war. Trotz der drastischen Androhung von Haft und
Ordnungsgeld scheint das Urteil die Branche bisher nicht sehr
beeindruckt zu haben, es wird ja weiter von etlichen Anbietern für
solche Geräte geworben.
Der TO kann die meisten Fragen garnicht beantworten, da er sich total
verzockt hat.
Einen Dipper der 16kHz detektiert....lächerlich.
Genausowenig existieren die 4000 Wohneinheiten die angeblich mit diesem
Gerät ausgestattet wurden.
Deshalb hat der TO sich unter Absingen schmutziger Liedern aus dem Staub
gemacht.
Die Eigendynamik dieses Forums lässt jetzt diesen Thread noch ziemlich
lange weiterlaufen.
Dieter R. schrieb:> Trotz der drastischen Androhung von Haft und> Ordnungsgeld scheint das Urteil die Branche bisher nicht sehr> beeindruckt zu haben, es wird ja weiter von etlichen Anbietern für> solche Geräte geworben.
Ist bei Heroin nicht anders.
Dieter R. schrieb:> Trotz der drastischen Androhung von Haft und Ordnungsgeld scheint das> Urteil die Branche bisher nicht sehr beeindruckt zu haben
Das ist ja auch kein Wunder. Einfach Produkt und/oder Firma umbenennen
und dazu das Produkt ein wenig verändert, und das Urteil greift nicht
mehr. Da sich solche Urteile immer nur auf die beklagte Firma beziehen
läuft es bei Umbenennung der Firma ins Leere.
Irgendwie ist die ganze Wasserbranche verseucht. Auch die Umkehrosmose
Geräte werden gerne überteuert und mit viel Pathos beworben. Hatte für
eine vorhandene Anlage Fürs Aquarium Ersatzfilter gebraucht, da gibts
auch gewaltige Preisunterschiede. Und dann noch das Wassermonopol von
Nestlé...
Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen Kisten
steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt
jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber
jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh
nichts bringt... wird man doch depressiv bei
Sebastian schrieb:> Da steht nicht mal ein Hersteller auf dem Gehäuse.> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert
Warum schreibst Du dann hier ?
555 oder ähnliches, ein paar blinkende Leds, dann noch "Spulen"
mit offenen Enden, fertig ist das Abzockprodukt...
Schönere Geräte laufen dann mit 4017 oder 4040, folgen auf einer
am Gehäuse aufgezeichneten Kurve mit viel Blinkereien, etwas mehr
Aufwand, aber ebenso wirkungslos - aber schön teuer!
Hmm … das bringt mich ja schon wieder auf Ideen.
Spritzgussgehäuse aus ABS sind in entsprechenden Mengen ja nicht mehr
soo teuer, und wenn man dann so’n „Gerät“ mit OLED oder sonstigem
Grafikdisplay baut, das dann da allerhand Parameter und Kurven anzeigen
kann (man könnt’s sogar so machen, dass sich die Werte ändern, wenn man
mit der Hand vor dem Gerät wedelt – die Sensorik ist auch billigst), und
dann noch ordentlich dick draufschreiben, dass es
mikroprozessorgesteuert wäre (ist ja nicht gelogen, im Grunde – der μC
für die Show mit dem Display hat ja quasi einen drin), und auch irgendwo
noch was mit Nano, dazu noch zwei, drei YT-Videos von „begeisterten
Anwendern“, und das Dingens sollte reißenden Absatz für mindestens das
Zwanzigfache der Herstellungskosten finden. Lieber noch teurer – ist
mehr Hightech, als der alte Kram mit bloß ein paar LEDs, und jeder von
der Zielgruppe weiß schließlich: wenn es nicht ordentlich teuer ist,
taugt es auch nix.
… schade, dass ich für sowas moralisch nicht flexibel genug bin. Wobei –
nein, „schade“ kann man da nicht sagen. Eigentlich bin ich froh drüber
:)
Sebastian schrieb:> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"
Ich weiss, sehr spät, zu spät. :-(
Trollalarm!
zweifler
Jack V. schrieb:> Hmm … das bringt mich ja schon wieder auf Ideen.>> Spritzgussgehäuse aus ABS sind in entsprechenden Mengen ja nicht mehr> soo teuer, und wenn man dann so’n „Gerät“ mit OLED oder sonstigem> Grafikdisplay baut, ...
Die Idee hatte so ähnlich schon jemand. Kannst du alles kaufen, zu
Preisen von 2 bis 3 Kilo-Euro. Link poste ich jetzt aber nicht, sonst
kriege ich noch eine Klage wegen übelster Nachrede an den Hals, weil DAS
Gerät ja garantiert funktioniert, die begeisterten Kunden können
schließlich nicht irren.
Dieter R. schrieb:> jemand. Kannst du alles kaufen, zu> Preisen von 2 bis 3 Kilo-Euro. Link poste ich jetzt aber nicht, sonst> kriege ich noch eine Klage wegen übelster Nachrede an den Hals, weil DAS> Gerät ja garantiert funktioniert, die begeisterten Kunden können> schließlich nicht irren.
Ziemlicher Duckmäuser was? Wenn es nicht mal mehr dafür reicht seine
Meinung über ein zwielichtiges Produkt zu äußern. So weit ist es
gekommen. Mit Leuten wie dir hätten wir heute noch keine Bewertungen für
Produkte. Weil man könnte ja verklagt werden. Du bist gut dressiert.
Jack V. schrieb:> … schade, dass ich für sowas moralisch nicht flexibel genug bin. Wobei –> nein, „schade“ kann man da nicht sagen. Eigentlich bin ich froh drüber
Jepp.
Uwe S. schrieb im Beitrag #6289396:
> Dort steht meist die in Spinnerhausen nicht gern gesehene Wahrheit.
Jetzt wissen wir endlich wo der Uwe S. wohnt.
Cyblord -. schrieb:>> Ziemlicher Duckmäuser was?
Dein Beißreflex ist zweifellos ausgeprägt. Die Funktion deines
Ironiedetektors gleicht aber der besprochenen Geräteklasse. Warum habe
ich wohl "übelst" geschrieben? Zur juristischen Seite hatte ich bereits
den Link geliefert, sollte auch dir reichen.
Dieter R. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>>>> Ziemlicher Duckmäuser was?>> Die Funktion deines> Ironiedetektors gleicht aber der besprochenen Geräteklasse.
Dein Beitrag war sogar SO ironisch dass du wirklich kein Link gepostet
hast.
> Warum habe> ich wohl "übelst" geschrieben? Zur juristischen Seite hatte ich bereits> den Link geliefert, sollte auch dir reichen.
Du versuchst ironisch rüberzukommen, in Wirklichkeit meinst du das
Gesagte aber leider ernst. Denke bloß nicht, das merkt keiner.
Sebastian schrieb:> Ich kann das Teil heute Nachmittag mal öffnen, sofern möglich und Bilder> posten. Vielleicht ist ja nichts vergossen.
Zwei Tage später:
Hast du es geöffnet? Was ist denn nun drin? Oder nimmst du dir das als
Bastelaufgabe für das Wochenende vor?
Ulli (Gast) hat auf ein offenbar ähnliches Gerät verwiesen, das bei
Elektor beschrieben worden sein soll. Das wäre ja eine wunderbare
Referenz, samt "fachlicher" Beschreibung der Funktion. Hat jemand einen
Link dazu?
dumdum schrieb:> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen> Kisten> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh> nichts bringt... wird man doch depressiv bei
Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!
controllergirl schrieb:> dumdum schrieb:>> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen>> Kisten>> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt>> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber>> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh>> nichts bringt... wird man doch depressiv bei>> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!
Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die
fühlen sich besser?!
Teo D. schrieb:> controllergirl schrieb:>> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!>> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die> fühlen sich besser?!
Meine ja, haben ja seit 40 Jahren mit ihren gut 100 Kollegen viel
Gesprächsstoff ;-)
Ich habe nur Angst, es könnten mehr werden, da sie zu zweit
ineinandergesteckt liegen...
Old-Papa
Hab das Gehäuse gestern Abend zerstört, da es gut verklebt war. Bild vom
nicht vergossenen Innenleben folgt heute Abend. Ich kann so viel
spoilern, dass Teo D. (teoderix) 100 Gummipunkte gewonnen hat. Er hat
die richtige Antwort als erstes gegeben. Als Schaltplan andere Kisten
wäre interessant, ob die genauso arbeiten. Vielleicht schau ich mir am
Oszi mal an was an den Anschlüssen rauskommt. Wird vermutlich nicht mehr
sein als ein Rechteck (die blinkenden LEDs lassen es vermuten).
Teo D. schrieb:> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die> fühlen sich besser?!
Die leben doch erst wenn die reanimiert werden ;)
Rainer S. schrieb:> Teo D. schrieb:>> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die>> fühlen sich besser?!>> Die leben doch erst wenn die reanimiert werden ;)
Sicher? Einer hatte sich mal im Teppich versteckt.... Man können die
zubeißen. :´(
Ich habe vor ca. 25 Jahren auch so ein Gerät gekauft. Im Haus (Baujahr
1970) bestehen die Wasserleitungen aus Zinkrohre, die bekanntlich
"zukalken".
Unser Wasser kommt aus einem gemeindeeigenen Brunnen auf der
Schwäbischen Alb (Weißer Jura = Kalkstein) und hat den max. zulässigen
Härtegrad.
Ein Heizung-/Sanitärfachmann hat mir zu dem Gerät damals geraten.
"Ein Professor hat gesagt es wirkt, weiß aber nicht wieso...".
Das Gerät konnte 4 Wochen unverbindlich getestet werden. Wirksamkeit
nach ca. 2-3 Wochen. Das Gerät konnte bei Nichtzufriedenheit zurück
geschickt werden.
Preis damals 600 DM (!!!)
Ich hatte so meine Zweifel (physikalisch vollkommener Nonsens) wollte es
aber mal ausprobieren.
Test:
Wasser in einem Topf vollständig verkochen lassen und das gleiche nach 3
Wochen nochmal. Den Unterschied in der Art der Kalkablagerung
beobachten.
Was soll ich sagen, ich glaubte einen Unterschied zu erkennen. Beim Test
nach 3 Wochen war der Kalk nicht am Kochtopf, sondern als Pulver am
Kochtopfboden.
Das Gerät war, zu meiner Schande, 20 Jahre im Betrieb. Gute Qualität!
Obwohl ich mir zu 99,9% sicher war, dass es nicht funktionieren kann.
Vor 20 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten, da ich nicht an Gott
glaube. Erst vor 5 Jahren habe ich das Kalkschutzgerät entfernt. ;-)
Frei nach Niels Bohr:
Der Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli besuchte einmal Niels
Bohr, der ebenfalls Physiker und Nobelpreisträger war. Pauli sah, dass
Bohr ein Hufeisen über der Tür hängen hatte. „Professor!“, sagte er.
„Sie? Ein Hufeisen? Glauben Sie denn daran?“ Niels Bohr soll geantwortet
haben: „Natürlich nicht. Aber wissen Sie, Herr Pauli, es soll einem auch
helfen, wenn man nicht daran glaubt.“
Heute bin ich mir sicher, war alles nur Placebo aus Angst vor teuren
Reparaturen. Lieber 600DM in den Sand setzen, als 6000€ Reparaturkosten.
Wenn ich heute, ohne Kalkschutzgerät, Wasser verkoche kristallisiert der
Kalk genauso, und Kalkpulver bildet sich am Kochtopfboden.
Damals wie heute.
Fazit:
Cleveres Marketing beruhend auf Angst und Hoffnung (genauso wie
Religion).
Jeden Tag steht ein Dummer auf, vor 25 Jahren war ich an der Reihe...
Old P. schrieb:> Ich habe nur Angst, es könnten mehr werden, da sie zu zweit> ineinandergesteckt liegen...
Das werden dann die SMD Kinderchen...
;-)
Sebastian schrieb:> Hier mal ein Bild vom Innenleben.
Na also, der gute alte 555 in voller Pracht und macht
"Tick-tack-tick-tack"
wie schon vor mehr als 40 Jahren...
Atheist schrieb:> Ich habe vor ca. 25 Jahren auch so ein Gerät gekauft.
und die Elkos sehen noch gut aus.
heutige Knaller hätten sich nach spätestens 5 Jahren ausgekotzt
Sebastian schrieb:> Ja, ich habe leider einen Teil des Bildes abgeschnitten. Da kommt> noch> ein zweiter NE555.
Dann ist das bestimmt die Ausführung für superhartes Wasser! ;-)
Optisch macht die Platine echt was her! So krumm und schief, wie die
Bauteile sitzen ist das bestimmt noch aus der VorNullSerie.
Interessant wäre ein Blick auf die Leiterseite.
MfG von der Spree
Frank
Teo D. schrieb:> controllergirl schrieb:>> dumdum schrieb:>>> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen>>> Kisten>>> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt>>> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber>>> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh>>> nichts bringt... wird man doch depressiv bei>>>> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!>> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die> fühlen sich besser?!
Hab ich auch noch welche im Keller! Sogar Profi-Teile mit Display, vom
Trödel, glaub ich.
Und klar fühlen die sich besser! Haben sich zumindest noch nie
beschwert! :O)
Sebastian schrieb:> Hier nochmal in all seiner Pracht.> 0200605_155918.jpg
Ja, eine Hand voll Bauelemente im Werte von ca. 2EUR. Das teuerste
wird wohl der Netztrafo für ca. 3EUR sein. Wieviel sollte nochmal
das fertige Gerät kosten?
Harald W. schrieb:> Wieviel sollte nochmal> das fertige Gerät kosten?
Da schlagen halt bei den Entwicklungskosten die vielen Stunden im
Wünschelrutenlabor zu Buche!
Sebastian schrieb:> Hier nochmal in all seiner Pracht.
Hattest du denn die Gelegenheit, das Signal an den Spulen (-Elektroden)
zu oszillographieren? Nur mal so aus Neugier, was machen die beiden
555er?
Interessierter schrieb im Beitrag #6293235:
> Frank S. schrieb:>>> Interessant wäre ein Blick auf die Leiterseite.>> Noch interessanter wäre es, die SPULE zu messen. Die Schaltung mit dem> 555 ist ja nun nicht so interessant.
Da hast du natürlich Recht. Ich dachte auch nicht so sehr an die
Schaltung, sondern hatte ich mehr an die Optik gedacht. Nur um zu sehen,
ob das was ich privat mache auch an provessionelle Arbeit heranreicht.
MfG von der Spree
Frank
Frank S. schrieb:> Nur um zu sehen,> ob das was ich privat mache auch an provessionelle Arbeit heranreicht.
Zumindest an der Rechtschreibung musst du noch arbeiten.
no schrieb:> Das hätte man aber noch billiger bauen können um eine LED blinken zu> lassen.
Die paar Cent sparen ne menge schlechtes Gewissen und liefert Argumente
für die Muggels...
Harald W. schrieb:>> Noch interessanter wäre es, die SPULE zu messen.>> Welche Spule?
Mich würde trotz allem, die Schaltung interessieren. Vor allem die die
drei Widerstände bei der Zweiweggleichrichtung und dem
Spannungsregler(?) auf der linken Seite (letztes Photo).
Harald W. schrieb im Beitrag #6293301:
> Ich sehe da keine Spule, sondern nur ein Stück Draht,> der um ein Rohr gewickelt ist.
Wickelelektrode. Die hat dann irgendeine Kapazität gegen das Metallrohr
und irgendeine eher nicht mehr beschreibbare Wirkung auf die
Kalkkristalle oder die Ionen oder die esoterische Energie oder sonstwas
im Wasser.
Das Gerät vom TO kann nur mit einem Plastikrohr oder Glasrohr
funktionieren. An einem Metallrohr funktioniert es nur mit einem starken
Magneten. D.h. so einen wie ich zufälligerweise aus einem Restposten von
Bühler-Elektronik aus einem Videocassettenlöschgerät für 10DM da hatte.
Beim Einbau eines neuen Zählers, Nachrüstung des Zählerbügels und neuen
Wasserfilter (hier: Vorgeschriebene "Feinfilter") wurden dort auch die
Rohre ausgetauscht. Somit funktioniert das mit dem starken Magneten
nicht mehr.
Die Wirkung war schon etwas vorhanden. Kalk neigte weniger fest zu
kleben am Wasserkocher und der Eindruck war, dass mehr Kalk im
Wasserkocher ankam. Wenn der Kalk eher zur Körnchenbildung neigt,
weniger ablegert, dann landet er natürlich im Wasserkocher.
Die Entkalkungsgeräte arbeiteten unter den Laborbedingungen an einem
Glas- oder Kunststoffrohr mit entsprechenden angepassten Druck,
Temperatur, Wassermischung und Fließgeschwindigkeit. Alle fünf Faktoren
variieren in der Realität und sind weitab vom Arbeitspunkt. Dadurch ist
das mit Esoterik schon passend ausgedrückt.
Elektromagnetische Felder versus Kalkablagerungen
Entschuldigt bitte den späten Post, muss hier noch einige perönliche
Erfahrungen berichten.
Wir wohnen ü. 50 Jahre in einer Region mit hartem bis sehr hartem
Wasser. Mit mäßigen wissenschaftlichen Kenntnissen über (Wasser-)Dipole
und elektromagnetische Felder unternahm ich mehrere Versuche, das
Trinkwasser zu beinflussen. In der Tat ist mit meinen beschränkten
privaten Mitteln kein Effekt erkennbar gewesen.
Vor ca. 15 Jahren haben wir den Herd von Gas auf Induktion umgestellt.
Seit dem sind die Kalkablagerungen im Kochtopf leicht mit einem
Reinigungsschwamm zu entfernen. Auf dem Gasherd wurden die Kalkschichten
hart und immer dicker, bis der Topf hinüber war. Das läßt zumindest
vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen
Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.
Ein dünner Wasserstrahl neulich aus der verzinkten Hauptwasserleitung
sprühend, erhärtete diese Vermutung. Das Leck des Wasserrohres war genau
unter einem Elektrokabel, das die Hauslüftung regelmäßig seit mindestens
40 Jahren mit Energie versorgt.
Bekanntlich setzen sich die Wasserrohre mit Kalk zu und bilden so einen
inneren Korrosionsschutz.
Meine Hypothese ist, das elektromagnetische Feld an der Leckage
verhinderte eine feste Kalkanlagerung von innen. Die Sauerstoffzufuhr
mit dem Frischwasser bildete ebendort ein Korrosionsnest in der
Wasserleitung. Der punktuelle Durchbruch war die Folge.
Unterstützt wird die Annahme durch einen Literaturfund, siehe im PS.
Korrosionskeime durch elektrochemische Vorgänge infolge von
Wirbelströmen können ausgeschlossen werden. Sie wären wahrscheinlich auf
der zeitweise kondensatfeuchten Leitung von außen sichtbar gewesen.
Gruss Claus,
der solche Geräte weder kauft noch verkauft
***
Doctoral Thesis
Einfluss elektromagnetischer Felder auf Kristallisationsvorgänge
praktische Anwendungen der Schlammbehandlung von
Kläranlagen und in Trinkwassersystemen
Author(s):
Müller, Regula
Publication Date: 1998
Permanent Link:
https://doi.org/10.3929/ethz-a-001987748
Zitat aus der Zusammenfassung:
"ad 1.:
Die Untersuchungen im Rahmen der Trinkwasser-Fallstudie ergaben dank den
relativ
sauberen Verhältnissen interessante Beobachtungen:
Unter Feldeinfluss verringerte sich die Dicke der aufgebauten Schicht (6
mal weniger
Material). Auch die Kristallmodifikation und der Kristallhabitus zeigten
klare
Unterschiede. Ähnliche Beobachtungen finden sich in der Literatur von
anderen Autoren
bestätigt.
Unter Feldeinfluss verringerte sich zudem der mengenmässige Anteil einer
ferrimagnetischen Eisenphase. Dieser Befund ist zwar bisher als
Hypothese
vorgeschlagen, aber noch nie experimentell nachgewiesen worden."
Neben dem Corbi 3000 gibt es auch noch den Corbi3000nuklear - das ist
ein Atomstromfilter, der selbst keine elektrische Wirkleistung hat - nur
mit Blindstrom arbeitet
Claus H. schrieb:> Das läßt zumindest> vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen> Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.
Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein
Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach
mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.
Claus H. schrieb:> Einfluss elektromagnetischer Felder auf Kristallisationsvorgänge
Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf
physikalisch-chemische Prozesse. Das wird in der Chemieindustrie auch
verwendet um das chemische Gleichgewicht bei Reaktionsprozessen
zugunsten eines höheren Ertrages zu nutzen. Solche Kenntnisse sind aber
zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.
Dieter schrieb:> entsprechenden angepassten Druck,> Temperatur, Wassermischung und Fließgeschwindigkeit.
Zu den Variationen der Größen gibt natürlich einen idealen Arbeitspunkt.
Auch wenn in der Praxis diese Werte nie stabil sein werden, findet sich
da nichts wirklich brauchbares.
Dieser Satz in der Kurzfassung "müssen Laborexperimente in definierten
Systemen durchgeführt werden." verweist genau auf diese Lücke.
Dieter D. schrieb:> Solche Kenntnisse sind aber> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.
Analog dem real existierenden perpetuum mobile. QED
Hugo H. schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Solche Kenntnisse sind aber>> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.>> Analog dem real existierenden perpetuum mobile. QED
Das wird von der Kohle- und Atommafia gehütet. Direkt neben dem
Freie-Energie-Generator.
Jack V. schrieb:> Claus H. schrieb:>> Das läßt zumindest>> vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen>> Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.>> Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein> Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach> mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.
Nein. Die Gasflamme trocknet die Kalkablagerung an der heißen Seite,
dieser Teil ist dann nicht mehr durch Wasser benetzbar und härtet
komplett durch. Die Gasflamme dürfte locker 900°C an der Topfoberfläche
abliefern. Der Induktionsofen überhitzt den Topfboden nicht mehr so
stark, der Kalk bleibt feucht und fällt zT von selbst ab. Von den
Wirbelströmen kommt im Topfinnenraum nix mehr an.
Den selben Effekt hat man auch in Druckboilern, bei welchen die
Heizelemente nicht bis zum sieden hochgeheizt werden. Die Heizstäbe in
der WaMa sind nach 4 Jahren völlig verkalkt, der im Boiler sah nach 20
noch werksneu aus.
Cyblord -. schrieb:> Analog dem real existierenden perpetuum mobile.> Direkt neben dem Freie-Energie-Generator.
Gibts in D eigentlich ein perpetuum mobile und Freie-Energie-Museum?
Das wäre sicherlich lustig.
Roland E. schrieb:> Nein. .....und einiges mehr
Genau das ist der Effekt: Der punktförmige Energieeintrag und die damit
verbundene Energiedichte hat eine lokale Temperaturerhöhung zur Folge.
Dadurch backt der entstehende Kalk dort direkt fest und dient als
Kristallisationskeim für die nächste Schicht.
Jack V. schrieb:> Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein> Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach> mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.
Das hat auch noch einen Effekt, der aber geringer als der obige sein
dürfte.
Dieter D. schrieb:> Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf> physikalisch-chemische Prozesse. Das wird in der Chemieindustrie auch> verwendet um das chemische Gleichgewicht bei Reaktionsprozessen> zugunsten eines höheren Ertrages zu nutzen. Solche Kenntnisse sind aber> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.
Das ist der größte Quatsch den ich als Chemieingenieur jemals gehört
habe. Die elektromagnetische Strahlung die in chemischen Prozessen
verwendet werden sind Wärme und evt. UV-Licht. Die Kenntnisse darüber
lassen sich in jedem Chemiebuch nachlesen. Das einzige was bei solchen
Prozessen geheimgehalten wird (bis man das Patent durchgebracht hat)
sind die genauen Prozessparameter.
Andreas B. schrieb:> Dieter D. schrieb:>> Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf>> physikalisch-chemische Prozesse.
....
> Das ist der größte Quatsch den ich als Chemieingenieur jemals gehört> habe.
Da schreibst Du das sei der größte Quatsch, bringst Du noch selbst
Beispiele des Einflusses von elektromagnetischer Strahlung und wie soll
man das nun deuten.
> Die elektromagnetische Strahlung die in chemischen Prozessen> verwendet werden sind Wärme und evt. UV-Licht.
Verwendet werden UV, auch Wellenlängen des sichbaren Lichts (z.B. bei
der Herstellung von Rosenduft wird das angewendet, da wird auch
Sonnenlicht des zweiten IR Fensters der Atmosphäre benotigt) und IR.
Mikrowellenstrahlung wird meistens zur Erwärmung und Produkt-Messung
verwendet, wobei die Anregung von Molekülschwingungen ausgenutzt wird.
Unterschiedliche Moleküle schwingen unterschiedlich stark und das wird
ausgenutzt.
Mit niederfrequenten Feldern (z.B. gewöhnliche HF) lassen sich
Wirbelströme im füssigen Medium erzeugen. In salzhaltigen Wasser rosten
zum Beispiel mit solchen Feldern bestrahlt die eingerührten
Eisenfeilspäne schneller, als ohne dies Felder. Zwar ist das nicht
unbedingt eine sinnvolle Anwendung, aber ein Beispiel einer Wirkung.
Dieter D. schrieb:> Da schreibst Du das sei der größte Quatsch, bringst Du noch selbst> Beispiele des Einflusses von elektromagnetischer Strahlung und wie soll> man das nun deuten.
Es geht hier eben nicht um irgendwelche elektromagnetische Strahlungen
die von 555ern erzeugt werden können. Und davon war hier die Rede (Wir
erinnern uns: Wasserentkalkungs- oder sonstwie- geräte). Der Quatsch
bezog sich auch auf den 2.Teil Deiner Aussage.
Dieter D. schrieb:> Mikrowellenstrahlung wird meistens zur Erwärmung und Produkt-Messung> verwendet, wobei die Anregung von Molekülschwingungen ausgenutzt wird.> Unterschiedliche Moleküle schwingen unterschiedlich stark und das wird> ausgenutzt.
Du sprachst von Produktion und nicht von irgendwelchen Analyseverfahren.
Dieter D. schrieb:> Mit niederfrequenten Feldern (z.B. gewöhnliche HF) lassen sich> Wirbelströme im füssigen Medium erzeugen.
Kann man alles machen, wenn man an die Effekte glaubt, wird aber nicht
in irgendeiner Produktion angewendet. Dort will man Geld verdienen.
Andreas B. schrieb:> Der Quatsch bezog sich auch auf den 2.Teil Deiner Aussage.
So wird ein Schuh daraus. Du hast den Beitrag zum anderen Post im
gleichen Beitrag als einen Beitrag gelesen.
Ganz allgemein wird der Einfluss von elektromagnetische Strahlung
(natürlich nicht das ganze Spektrum, und natuerlich deren
unterschiedlichen Effekte) bei der chemischen Produktion verwendet und
es wird damit auch Geld verdient. Diese Effekte werden natürlich
deutlich häufiger für Analyseverfahren hergenommen. Solche Analysewerte
werden für die Regelung von chemischen Anlagen herangezogen, also auch
um letztendlich Geld zu verdienen.
Der Mainstream hat oder verwendet so etwas nicht. Der Großteil der
Regelungssensorik, wie auch der chemischen Prozesse funktioniert in der
Chemieindustrie nach traditionellen Verfahrenstechniken sehr gut.
Zurück zur Wasserbehandlung sei erwähnt, dass sich daraus keine Aussagen
für eine solche Anlage ableiten lassen. Man sieht eher die Lücken bei
den Herstellern von solchen Anlagen und kommt zu dem Schluss nicht
wirklich richtig untersucht, sowie nur mangelhafte Publikationen zu
finden.