Forum: Haus & Smart Home Elektrische Wasserbehandlung


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von Sebastian (Gast)


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Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert. Hat irgendjemand 
Informationen zu diesem Corbi3000. Über Google&Co bin ich bisher nicht 
fündig geworden. Da steht nicht mal ein Hersteller auf dem Gehäuse.
Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier: 
Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"

:
von Bernhard S. (gmb)


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Sebastian schrieb:
> Hat irgendjemand
> Informationen zu diesem Corbi3000.

Welche Informationen brauchst du denn? In welche Mülltonne es korrekt 
entsorgt wird?

von Udo S. (urschmitt)


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Sebastian schrieb:
> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:

Doch!
Bauernfängerei und Betrug muss man sich entgegenstellen wo man ihm 
begegnet.

Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das 
Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere 
Permeabilität hat.

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Udo S. schrieb:
> Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das
> Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere
> Permeabilität hat.

Na, wie wohl?
Natürlich durch bisher nicht öffentlich bekannte, physikalische Effekte, 
die mit Hilfe einer weltweiten Verschwörung geheim gehalten werden 
sollen (mich würde auch überhaupt nicht wundern wenn Bill Gates seine 
Finger da mit im Spiel hätte).

rhf

P.S.
Das ganze Ding ist so ein Esoterik-Bödsinn, um gutgläubigen Leuten Geld 
aus der Tasche zu ziehen.
Das Ding schreit förmlich danach geöffnet und analysiert zu werden.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Roland F. schrieb:
> Das Ding schreit förmlich danach geöffnet und analysiert zu werden.

Nein, man könnte erschreckt feststellen, daß es gar nicht funktionieren 
kann, weil es nicht 4 Mikrosekunden 12V und dann nach 82 Mikrosekunden 
Pause wieder 4 Mikrosekunden aber verpolte 12V (also -12V) an die 
Ausgänge anlegt, sondern billiger Pfusch ist der nicht die etablierten 
Grundlagen der Wasserenthärtung hält.

Udo S. schrieb:
> Erkläre uns mal wie denn das "Magentfeld" der blauen Strippen durch das
> Eisenrohr zum Wasser kommen soll, wenn das Eisen eine 1000 mal höhere
> Permeabilität hat.

Kein Magnetfeld, das sind keine Spulen durch die Strom fliessen kann, 
die Enden sind nicht angeschlossen. Es bildet nur ein elektrostatisches 
Feld, und davor wird das Wasser im Rohr durch die Leitfähigkeit des 
Eisenrohrs abgeschirmt (die Leitfähigkeit ist allerdings nicht besonders 
gut, Kupferrohre wären schlimmer).

von Sebastian (Gast)


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Mich würde interessieren was der Hersteller behauptet was das Gerät 
können soll und der vermutliche Wucherpreis hätte ich auch gerne 
gewusst.

von Teo D. (teoderix)


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Bernhard S. schrieb:
> Welche Informationen brauchst du denn? In welche Mülltonne es korrekt
> entsorgt wird?

Naja, wäre evtl. schon interessant, ob sich der Hersteller wirklich die 
Mühe gemacht hat, da wenigstens irgend ne Elektronik verbaut zu haben 
(xy555er oä...) oder doch nur ein Drahtverhau in Silikon drin steckt. :D

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Teo D. schrieb:
> Naja, wäre evtl. schon interessant, ob sich der Hersteller wirklich die
> Mühe gemacht hat, da wenigstens irgend ne Elektronik verbaut zu haben
> (xy555er oä...) oder doch nur ein Drahtverhau in Silikon drin steckt. :D

Ich könnte mir gut vorstellen, das die eigentliche "Elektronik", gut 
geschützt vor neugierigen Blicken, unter irgend einer Vergusspampe 
verborgen ist.

rhf

von Teo D. (teoderix)


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Also in den Billigvarianten (Bausätze u. Co) werkelt(!) meist ein 
555er.... :D

von Ulli (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert. Hat irgendjemand
> Informationen zu diesem Corbi3000.

Was genau willst du wissen? Es gibt viele solche Geräte. Gab sogar mal 
eine Baubeschreibung in der Elektor. Ist bestimmt schon 25 Jahre her.

von Sebastian (Gast)


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Ich kann das Teil heute Nachmittag mal öffnen, sofern möglich und Bilder 
posten. Vielleicht ist ja nichts vergossen.

Beitrag #6288767 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6288782 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6288784 wurde von einem Moderator gelöscht.
von zweifler (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert.
...
> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:
> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"

Und warum hab Ihr das dann installiert?

zweifler

von Uwe S. (bullshit-bingo)


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Da ist ganz sicher ein Rechteckgenerator drin, brauchst gar nicht zu 
öffnen!
Zwar funktioniert es dadurch noch immer nicht, aber so dreist sind dann 
noch nicht mal die Hersteller solcher "Geräte"...
Ich traue dem Hersteller sogar zu, daß er an das Verfahren glaubt(e). 
Denn Menschen sind einfach so. Vielleicht hat er damals eine Studie 
gemacht, und zufällig ein µg weniger Kalk gefunden. Schon wird daraus 
gedanklich die beste Erfindung unter der Sonne...

von Johannes S. (jojos)


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http://www.elektronikinfo.de/magnete/wasserenthaertung.htm

Die Arbeit so ein Ding zu öffnen kann man sich sparen, gleich in die 
Tonne, dann frisst es auch keinen Strom mehr.

von Udo S. (urschmitt)


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MaWin schrieb:
> Kein Magnetfeld, das sind keine Spulen durch die Strom fliessen kann,
> die Enden sind nicht angeschlossen. Es bildet nur ein elektrostatisches
> Feld, und davor wird das Wasser im Rohr durch die Leitfähigkeit des
> Eisenrohrs abgeschirmt

Du hast natürlich recht, aber zumindest vor 25 Jahren gab es die Dinger 
wie Sand am Meer. Und da hiessen sie auch noch "physikalische" oder auch 
"magnetische" Wasserenthärtungsgeräte.

Mir ist schon klar, dass da kein Strom fliesst und deshalb auch kein 
Magnetfeld da ist.

Es gab auch welche die mit einem Permanentmagneten beworben wurden.
Und welche die angeblich 2 Jahre mit einem 9V Block auskommen sollten.
(Geht ja auch prima, wenn nur ab und zu eine Led aufblitzt.)

Ich hatte mir damals mal spasseshalber verschiedene angeschaut, weil ich 
in einer Halle auf dem Maimarktgelände in Mannheim an mindestens 5 
verschiedenen Ständen vorbeigekommen bin.

Selbst habe ich einen Ionentauscher für das Brauchwasser der mit dem 
Bypass-Mischer auf ca. 6°dH eingestellt ist. Unser Wasser hat 16-18°dH

von Wilhelm (Gast)


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Beitrag #6288799 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ist doch ganz klar:
das Gerät funktioniert auf Placebo-Basis.
Man fühlt sich damit besser, also gehts einem gut.

-oder so

Beitrag #6288811 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6288812 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sebastian (Gast)


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Das Teil war beim Einzug installiert. Wenn es eingesteckt wird blinkt es 
nur wild. Das ist wahrscheinlich alles was es kann. Ich dachte durch 
einen Hinweis hier könnte ich Infos zur Funktion finden.

von Bernhard S. (gmb)


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Sebastian schrieb:
> Ich dachte durch einen Hinweis hier könnte ich Infos zur Funktion finden.

Wurde schon genannt: Bauernfängerei und Betrug

Beitrag #6288849 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Teo D. (teoderix)


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Horst G. schrieb im Beitrag #6288849:
> wie unterscheidet das Gerät die Größe
> der "Kristalle"?

https://www.youtube.com/watch?v=ZIKZssnesZo

von Cyblord -. (cyblord)


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Oliver S. schrieb im Beitrag #6288799:
> WO soll der Kalk denn bleiben?

Der wird rausgechannelt in die Anderswelt. Das ist ein übliches 
Verfahren. Wurde schon bei Astro TV und Questico erklärt. Dazu muss so 
ein Gerät lediglich von einem hellsichtigen Medium aufgeladen werden. 
Das Medium muss allerdings auf einer recht hohen Dimension channeln, 
aber das, ist denke ich mal klar. Das sind Basics.

Beitrag #6288880 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6288892 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Oszi50 (Gast)


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Leute, ihr habt alle keine Ahnung!

Natürlich funktioniert diese Art von Enthärtung!
Die Kristalle werden durch ein binomisches Sinusfeld moduliert, wodurch 
sich die Kristallstruktur zerbrechen lassen. Dies erfordert aber eine 
höhere Leistung. Deshalb sind die Geräte auch nicht batteriebetrieben, 
sondern haben einen Netztrafo und einen Full-Bridge-Rectifier verbaut.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Udo S. schrieb im Beitrag #6288892:
> Finde ich irgendwie nicht in deinem Link.

Kann ich nachvollziehen.

Dort ist halt nicht beschrieben, dass der Kalk durch den NE555 in das 
Parallel-Universum verfrachtet wird. Weiß eigentlich jeder - deshalb 
wird es wohl auch nicht erwähnt.

(P.S.: Kann Spuren von Ironie enthalten)

Beitrag #6289026 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6289100 wurde von einem Moderator gelöscht.
von sid (Gast)


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Naja wer KlarWasser oder IndustrieAlkohl in kleinen Fläschchen für teuer 
Geld kauft weil es von einer blinden rothaarigen Nonne zu Vollmond 1000 
mal auf ein Lederkissen gedroschen wurde,
weil es so "energetisiert" gegen Schuppenflechte und grauen Star hilft;
der traut auch einem solchen Wasserenthärter;
kauft sich ein "HH0 Wandler" für sein Auto und wirft seinem Hund Globuli 
ein damit er nicht so viel pupst.

Ist alles so effizient wie besagte Probleme mit bunten Tüchern 
wegzutanzen,
aaaaber teurer, deswegen alleine muss es ja schon besser sein.

'sid

PS Irre, wie leicht sich manche verarschen lassen ... ich muss mir 
unbedingt auch sowas ausdenken!

Beitrag #6289104 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6289142 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Johannes S. (jojos)


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ich kann bei solchen Geschichten nichts anderes als lachen.
Zuviel Akte X geguckt?

von hinz (Gast)


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von Nichtverzweifelter (Gast)


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Na klar, jetzt kommen die aggressiven Allmachtsphantasien des TO.

Jetzt "wünscht" er sich, dass andere durch ihre Arbeitgeber vernichtet 
werden. Alläää, häch mach Euch allääää fffäääärtig! Weil ich aba feige 
bin, die Arbeitgeber, die sollens richten...

Der "Vollpfosten" muss nämlich die Anschaffung, den Einbau, den 
Stromverbrauch, vielleicht auch noch die "Wartung" der "Geräte", deren 
Ersatz bei Ausfall alles mitbezahlen. Das passt ihm nicht. Das Dipmeter 
für NF zu zeigen, blieb er auch schuldig. Dabei könnte er ja Bilder 
hochladen, hat er ja bei dem "Gerät" auch gemacht.

: Wiederhergestellt durch Moderator
von ali (Gast)


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von Johannes S. (jojos)


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wieviele neue Gäste hier aufeinmal so überzeugt sind.
die Studie ist ja der Hammer, das überzeugt mich. Bestimmt helfen die 
Drahtwickel auch gegen Covid.

Beitrag #6289204 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289209 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289213 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289220 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dipper (Gast)


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Nenn doch wenigstens mal den Hersteller oder Typenbezeichnung des 
Dipmeters, wenn du schon kein Foto hochladen möchtest.

Typenbezeichnung würde schon reichen.

16kHz-Dipmeter...

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Ja, so ein Dipmeter für VLF hätte ich auch gern.

Dass das Wasserrohr einen magnetischen Abschirmkäfig um das Wasser herum 
bildet, bestreitet der "langsame Pisser" ja immerhin nicht. Jetzt macht 
er stattdessen zweifelhafte sexuelle Angebote hier.

: Wiederhergestellt durch Moderator
Beitrag #6289241 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289248 wurde von einem Moderator gelöscht.
von K. S. (the_yrr)


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ali schrieb:
> https://www.hydroflow.de/wissenschaftliche-studien/
Glückwunsch, ich habe seit Jahren nichts so absolut dummes und 
offensichtlich
Falsches gelesen von einem Autor ohne jegliches Verständnis über das 
Thema.

ACDC schrieb im Beitrag #6289248:
> Auch in der Luft fliesst Strom....
aber halt im Kreis. Niemand behauptet dass ein Stromkreis nur aus 
Kupferkabeln bestehen kann, aber der Strom muss halt fließen können. Du 
musst halt erstmal das nötige Plsama erzeugen. Luft kann auch der 
Isolator in einem Kondensator sein, aber ich würde nicht behaupten dass 
dort ein Strom fließt.

von ACDC (Gast)


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K. S. schrieb:
> Niemand behauptet dass ein Stromkreis nur aus
> Kupferkabeln bestehen kann,

Aber Auaplaning glaubt es schon.

von Rick M. (rick-nrw)


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Warum installiert jemand ein Gerät irgendwo, ohne zu wissen, was es 
macht?

Dem Wasser scheint es nicht zu schaden!

Mich darauf verlassen würde ich nicht.

Beitrag #6289327 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hugo H. (hugohurtig1)


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Rick M. schrieb:
> Warum installiert jemand ein Gerät irgendwo, ohne zu wissen, was es
> macht?

Weil jemand dumm ist?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6289354 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289383 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289396 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6289450 wurde von einem Moderator gelöscht.
von L.K. (Gast)


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>> Warum installiert jemand ein Gerät irgendwo, ohne zu wissen, was es
>> macht?
> Weil jemand dumm ist?

Hier ist niemand dumm! Es war aber ausgesprochen dumm, diese
beiden Sätze eingangs zu posten. Sonst wäre vermutlich kein
Shitstorm losgebrochen und der TO hätte wohl die gewünschten
Infos bekommen:

> Wir haben im Keller das Gerät im Anhang installiert.

> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:
> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Sebastian schrieb:
> Ich kann das Teil heute Nachmittag mal öffnen, sofern möglich und Bilder
> posten. Vielleicht ist ja nichts vergossen.

da bin ich neugierig. Konntest du schon mal reinsehen in das Gerät?

von Dieter R. (drei)


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Irre, dieser Thread. Aber wir wollen uns ja strikt an wissenschaftlich 
belegbare Tatsachen halten. Also, bitte mal Informationen mit Substanz:

1. Wo befindet sich die Anlage mit den 4000 Wohneinheiten? Ist ja eine 
Super-Referenz, die wird der Anbieter dieser famosen Geräte nicht 
unerwähnt lassen wollen, die macht schließlich mehr her als ein 
Professor F. aus Irgendwo.

2. Wenn du schon mangels Fotoapparat kein Bild des Dipmeters hochladen 
kannst, so kannst du uns doch sicher Typ und Hersteller mitteilen.

Also los, nicht beleidigt rumblöken, sondern Informationen, Fakten!

Dazu noch ein beeindruckender Bericht vom Creative Director (!) mit 135 
Kommentaren:

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2017/03/entkalker-wasserleitung-k40-hydroflow-unter-strom

Fakten liefert der kreative Direktor allerdings eher nicht, außer einem 
Beleg seines Hörvermögens (er hört es fiepen, diese Information hatten 
wir hier noch nicht). Die Investition (sofern er sie denn bezahlt hat) 
von 840 Euro war für den Kreativmenschen sicher eine Kleinigkeit, man 
schreibt in so einer Position ja auch kreative Rechnungen. Ich frage ich 
mich allerdings, was denn nun darin ist, das die Vermutung nährt, der 
Materialwert könne wesentlich über 84 Cent liegen. Spule aus Golddraht?

Na, wir sollen es ja bald erfahren.

Beitrag #6289508 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas (Gast)


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Dieter R. schrieb:
> 2. Wenn du schon mangels Fotoapparat kein Bild des Dipmeters hochladen
> kannst, so kannst du uns doch sicher Typ und Hersteller mitteilen.

Eher interessant wäre ein Bild des Innenlebens des Entkalkers. Warum 
reitest du auf einem Dipmeter rum?

von Dieter R. (drei)


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Thomas schrieb:
> Warum reitest du auf einem Dipmeter rum?

Weil ich den Thread gelesen habe. Da ist immer noch eine Frage zur 
Messtechnik offen, die zur Messung mit dem Dipmeter. Und dann noch ein 
paar weitere Fragen.

von Dieter R. (drei)


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Nachtrag, juristisch ist die Sache wohl geklärt:

https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/duesseldorf/j2013/I_20_U_165_11_Urteil_20131119.html

Die Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung eines für jeden Fall der 
Zuwiderhandlung zu verhängenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000,- €, 
ersatzweise Ordnungshaft, oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten 
zu vollziehen an dem Geschäftsführer im geschäftlichen Verkehr zu 
unterlassen, für "X. Kalkwasserbehandler" zu werben.

Leider erfahren wir nicht, was für ein "X. Kalkwasserbehandler" da 
streitgegenständlich war. Trotz der drastischen Androhung von Haft und 
Ordnungsgeld scheint das Urteil die Branche bisher nicht sehr 
beeindruckt zu haben, es wird ja weiter von etlichen Anbietern für 
solche Geräte geworben.

von Dipper (Gast)


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Der TO kann die meisten Fragen garnicht beantworten, da er sich total 
verzockt hat.
Einen Dipper der 16kHz detektiert....lächerlich.
Genausowenig existieren die 4000 Wohneinheiten die angeblich mit diesem 
Gerät ausgestattet wurden.
Deshalb hat der TO sich unter Absingen schmutziger Liedern aus dem Staub 
gemacht.

Die Eigendynamik dieses Forums lässt jetzt diesen Thread noch ziemlich 
lange weiterlaufen.

von Dipper (Gast)


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Sorry, ich meine nicht den TO, sondern das destillierte Wasser.

von hinz (Gast)


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Dieter R. schrieb:
> Trotz der drastischen Androhung von Haft und
> Ordnungsgeld scheint das Urteil die Branche bisher nicht sehr
> beeindruckt zu haben, es wird ja weiter von etlichen Anbietern für
> solche Geräte geworben.

Ist bei Heroin nicht anders.

von René H. (mumpel)


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Dieter R. schrieb:
> Trotz der drastischen Androhung von Haft und Ordnungsgeld scheint das
> Urteil die Branche bisher nicht sehr beeindruckt zu haben

Das ist ja auch kein Wunder. Einfach Produkt und/oder Firma umbenennen 
und dazu das Produkt ein wenig verändert, und das Urteil greift nicht 
mehr. Da sich solche Urteile immer nur auf die beklagte Firma beziehen 
läuft es bei Umbenennung der Firma ins Leere.

von Johannes S. (jojos)


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Irgendwie ist die ganze Wasserbranche verseucht. Auch die Umkehrosmose 
Geräte werden gerne überteuert und mit  viel Pathos beworben. Hatte für 
eine vorhandene Anlage Fürs Aquarium Ersatzfilter gebraucht, da gibts 
auch gewaltige Preisunterschiede. Und dann noch das Wassermonopol von 
Nestlé...

von dumdum (Gast)


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Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen Kisten 
steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt 
jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber 
jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh 
nichts bringt... wird man doch depressiv bei

von Mani W. (e-doc)


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Sebastian schrieb:
> Da steht nicht mal ein Hersteller auf dem Gehäuse.
> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert

Warum schreibst Du dann hier ?

555 oder ähnliches, ein paar blinkende Leds, dann noch "Spulen"
mit offenen Enden, fertig ist das Abzockprodukt...

Schönere Geräte laufen dann mit 4017 oder 4040, folgen auf einer
am Gehäuse aufgezeichneten Kurve mit viel Blinkereien, etwas mehr
Aufwand, aber ebenso wirkungslos - aber schön teuer!

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Hmm … das bringt mich ja schon wieder auf Ideen.

Spritzgussgehäuse aus ABS sind in entsprechenden Mengen ja nicht mehr 
soo teuer, und wenn man dann so’n „Gerät“ mit OLED oder sonstigem 
Grafikdisplay baut, das dann da allerhand Parameter und Kurven anzeigen 
kann (man könnt’s sogar so machen, dass sich die Werte ändern, wenn man 
mit der Hand vor dem Gerät wedelt – die Sensorik ist auch billigst), und 
dann noch ordentlich dick draufschreiben, dass es 
mikroprozessorgesteuert wäre (ist ja nicht gelogen, im Grunde – der μC 
für die Show mit dem Display hat ja quasi einen drin), und auch irgendwo 
noch was mit Nano, dazu noch zwei, drei YT-Videos von „begeisterten 
Anwendern“, und das Dingens sollte reißenden Absatz für mindestens das 
Zwanzigfache der Herstellungskosten finden. Lieber noch teurer – ist 
mehr Hightech, als der alte Kram mit bloß ein paar LEDs, und jeder von 
der Zielgruppe weiß schließlich: wenn es nicht ordentlich teuer ist, 
taugt es auch nix.

… schade, dass ich für sowas moralisch nicht flexibel genug bin. Wobei – 
nein, „schade“ kann man da nicht sagen. Eigentlich bin ich froh drüber 
:)

: Bearbeitet durch User
von zweifler (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Bitte keine Diskussion ob sowas funktioniert, die gibt es hier:
> Beitrag "Wasserenthärtung durch Magnetspulen ohne Strom?"

Ich weiss, sehr spät, zu spät. :-(

Trollalarm!

zweifler

von Dieter R. (drei)


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Jack V. schrieb:
> Hmm … das bringt mich ja schon wieder auf Ideen.
>
> Spritzgussgehäuse aus ABS sind in entsprechenden Mengen ja nicht mehr
> soo teuer, und wenn man dann so’n „Gerät“ mit OLED oder sonstigem
> Grafikdisplay baut, ...

Die Idee hatte so ähnlich schon jemand. Kannst du alles kaufen, zu 
Preisen von 2 bis 3 Kilo-Euro. Link poste ich jetzt aber nicht, sonst 
kriege ich noch eine Klage wegen übelster Nachrede an den Hals, weil DAS 
Gerät ja garantiert funktioniert, die begeisterten Kunden können 
schließlich nicht irren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter R. schrieb:
> jemand. Kannst du alles kaufen, zu
> Preisen von 2 bis 3 Kilo-Euro. Link poste ich jetzt aber nicht, sonst
> kriege ich noch eine Klage wegen übelster Nachrede an den Hals, weil DAS
> Gerät ja garantiert funktioniert, die begeisterten Kunden können
> schließlich nicht irren.

Ziemlicher Duckmäuser was? Wenn es nicht mal mehr dafür reicht seine 
Meinung über ein zwielichtiges Produkt zu äußern. So weit ist es 
gekommen. Mit Leuten wie dir hätten wir heute noch keine Bewertungen für 
Produkte. Weil man könnte ja verklagt werden. Du bist gut dressiert.

von Udo S. (urschmitt)


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Jack V. schrieb:
> … schade, dass ich für sowas moralisch nicht flexibel genug bin. Wobei –
> nein, „schade“ kann man da nicht sagen. Eigentlich bin ich froh drüber

Jepp.

Uwe S. schrieb im Beitrag #6289396:
> Dort steht meist die in Spinnerhausen nicht gern gesehene Wahrheit.

Jetzt wissen wir endlich wo der Uwe S. wohnt.

von Dieter R. (drei)


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Cyblord -. schrieb:
>
> Ziemlicher Duckmäuser was?

Dein Beißreflex ist zweifellos ausgeprägt. Die Funktion deines 
Ironiedetektors gleicht aber der besprochenen Geräteklasse. Warum habe 
ich wohl "übelst" geschrieben? Zur juristischen Seite hatte ich bereits 
den Link geliefert, sollte auch dir reichen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter R. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>>
>> Ziemlicher Duckmäuser was?
>
> Die Funktion deines
> Ironiedetektors gleicht aber der besprochenen Geräteklasse.

Dein Beitrag war sogar SO ironisch dass du wirklich kein Link gepostet 
hast.

> Warum habe
> ich wohl "übelst" geschrieben? Zur juristischen Seite hatte ich bereits
> den Link geliefert, sollte auch dir reichen.

Du versuchst ironisch rüberzukommen, in Wirklichkeit meinst du das 
Gesagte aber leider ernst. Denke bloß nicht, das merkt keiner.

von Dieter R. (drei)


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Sebastian schrieb:
> Ich kann das Teil heute Nachmittag mal öffnen, sofern möglich und Bilder
> posten. Vielleicht ist ja nichts vergossen.

Zwei Tage später:

Hast du es geöffnet? Was ist denn nun drin? Oder nimmst du dir das als 
Bastelaufgabe für das Wochenende vor?

Ulli (Gast) hat auf ein offenbar ähnliches Gerät verwiesen, das bei 
Elektor beschrieben worden sein soll. Das wäre ja eine wunderbare 
Referenz, samt "fachlicher" Beschreibung der Funktion. Hat jemand einen 
Link dazu?

von Harald W. (wilhelms)


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Dieter R. schrieb:

> "fachliche" Beschreibung der Funktion.

Wie kann man die Funktion eines Gerätes beschreiben,
welches keine Funktion hat?

von controllergirl (Gast)


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Eine Funktion hat es ja, nur keine (relevante) Wirkung.

von controllergirl (Gast)


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dumdum schrieb:
> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen
> Kisten
> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt
> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber
> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh
> nichts bringt... wird man doch depressiv bei

Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!

von Teo D. (teoderix)


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controllergirl schrieb:
> dumdum schrieb:
>> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen
>> Kisten
>> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt
>> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber
>> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh
>> nichts bringt... wird man doch depressiv bei
>
> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!

Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die 
fühlen sich besser?!

von Old P. (Gast)


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Teo D. schrieb:
> controllergirl schrieb:
>> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!
>
> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die
> fühlen sich besser?!

Meine ja, haben ja seit 40 Jahren mit ihren gut 100 Kollegen viel 
Gesprächsstoff ;-)
Ich habe nur Angst, es könnten mehr werden, da sie zu zweit 
ineinandergesteckt liegen...

Old-Papa

von Sebastian (Gast)


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Hab das Gehäuse gestern Abend zerstört, da es gut verklebt war. Bild vom 
nicht vergossenen Innenleben folgt heute Abend. Ich kann so viel 
spoilern, dass Teo D. (teoderix) 100 Gummipunkte gewonnen hat. Er hat 
die richtige Antwort als erstes gegeben. Als Schaltplan andere Kisten 
wäre interessant, ob die genauso arbeiten. Vielleicht schau ich mir am 
Oszi mal an was an den Anschlüssen rauskommt. Wird vermutlich nicht mehr 
sein als ein Rechteck (die blinkenden LEDs lassen es vermuten).

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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Teo D. schrieb:
> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die
> fühlen sich besser?!

Die leben doch erst wenn die reanimiert werden ;)

von Teo D. (teoderix)


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Rainer S. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die
>> fühlen sich besser?!
>
> Die leben doch erst wenn die reanimiert werden ;)

Sicher? Einer hatte sich mal im Teppich versteckt.... Man können die 
zubeißen. :´(

von Atheist (Gast)


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Ich habe vor ca. 25 Jahren auch so ein Gerät gekauft. Im Haus (Baujahr 
1970) bestehen die Wasserleitungen aus Zinkrohre, die bekanntlich 
"zukalken".
Unser Wasser kommt aus einem gemeindeeigenen Brunnen auf der 
Schwäbischen Alb (Weißer Jura = Kalkstein) und hat den max. zulässigen 
Härtegrad.
Ein Heizung-/Sanitärfachmann hat mir zu dem Gerät damals geraten.
"Ein Professor hat gesagt es wirkt, weiß aber nicht wieso...".

Das Gerät konnte 4 Wochen unverbindlich getestet werden. Wirksamkeit 
nach ca. 2-3 Wochen. Das Gerät konnte bei Nichtzufriedenheit zurück 
geschickt werden.
Preis damals 600 DM (!!!)

Ich hatte so meine Zweifel (physikalisch vollkommener Nonsens) wollte es 
aber mal ausprobieren.

Test:
Wasser in einem Topf vollständig verkochen lassen und das gleiche nach 3 
Wochen nochmal. Den Unterschied in der Art der Kalkablagerung 
beobachten.

Was soll ich sagen, ich glaubte einen Unterschied zu erkennen. Beim Test 
nach 3 Wochen war der Kalk nicht am Kochtopf, sondern als Pulver am 
Kochtopfboden.

Das Gerät war, zu meiner Schande, 20 Jahre im Betrieb. Gute Qualität! 
Obwohl ich mir zu 99,9% sicher war, dass es nicht funktionieren kann.

Vor 20 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten, da ich nicht an Gott 
glaube. Erst vor 5 Jahren habe ich das Kalkschutzgerät entfernt. ;-)

Frei nach Niels Bohr:
Der Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli besuchte einmal Niels 
Bohr, der ebenfalls Physiker und Nobelpreisträger war. Pauli sah, dass 
Bohr ein Hufeisen über der Tür hängen hatte. „Professor!“, sagte er. 
„Sie? Ein Hufeisen? Glauben Sie denn daran?“ Niels Bohr soll geantwortet 
haben: „Natürlich nicht. Aber wissen Sie, Herr Pauli, es soll einem auch 
helfen, wenn man nicht daran glaubt.“

Heute bin ich mir sicher, war alles nur Placebo aus Angst vor teuren 
Reparaturen. Lieber 600DM in den Sand setzen, als 6000€ Reparaturkosten.

Wenn ich heute, ohne Kalkschutzgerät, Wasser verkoche kristallisiert der 
Kalk genauso, und Kalkpulver bildet sich am Kochtopfboden.
Damals wie heute.

Fazit:
Cleveres Marketing beruhend auf Angst und Hoffnung (genauso wie 
Religion).
Jeden Tag steht ein Dummer auf, vor 25 Jahren war ich an der Reihe...

von Sebastian (Gast)


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Hier mal ein Bild vom Innenleben.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Sebastian schrieb:
> Hier mal ein Bild vom Innenleben.

da ist er ja, der NE555 zum blinken der LED ...

von Mani W. (e-doc)


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Old P. schrieb:
> Ich habe nur Angst, es könnten mehr werden, da sie zu zweit
> ineinandergesteckt liegen...

Das werden dann die SMD Kinderchen...

;-)

Sebastian schrieb:
> Hier mal ein Bild vom Innenleben.

Na also, der gute alte 555 in voller Pracht und macht 
"Tick-tack-tick-tack"
wie schon vor mehr als 40 Jahren...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Atheist schrieb:
> Ich habe vor ca. 25 Jahren auch so ein Gerät gekauft.

und die Elkos sehen noch gut aus.
heutige Knaller hätten sich nach spätestens 5 Jahren ausgekotzt

von Georg A. (georga)


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Da fehlt aber die Hälfte, unten ist ein weiteres IC angedeutet. Wird 
doch kein weiterer NE555 sein?

: Bearbeitet durch User
von Sebastian (Gast)


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Ja, ich habe leider einen Teil des Bildes abgeschnitten. Da kommt noch 
ein zweiter NE555.

von Sebastian (Gast)


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Hier nochmal in all seiner Pracht.

von hinz (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Ja, ich habe leider einen Teil des Bildes abgeschnitten. Da kommt
> noch
> ein zweiter NE555.

Dann ist das bestimmt die Ausführung für superhartes Wasser! ;-)

von Frank S. (_frank_s_)


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Optisch macht die Platine echt was her! So krumm und schief, wie die 
Bauteile sitzen ist das bestimmt noch aus der VorNullSerie.

Interessant wäre ein Blick auf die Leiterseite.

MfG von der Spree
Frank

: Bearbeitet durch User
von controllergirl (Gast)


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Teo D. schrieb:
> controllergirl schrieb:
>> dumdum schrieb:
>>> Also ich fühle ja mit den 555ern oder was auch immer in diesen
>>> Kisten
>>> steckt. Stellt euch doch mal vor ihr seid so ein Schaltkreis und sitzt
>>> jetzt den ganzen Tag da und schaufelt Ladungen vor euch hin, wisst aber
>>> jetzt schon, dass das alles nur ausgemachter Schwachsinn ist und eh
>>> nichts bringt... wird man doch depressiv bei
>>
>> Endlich mal ein sinnvoller Beitrag!
>
> Und? Ich hab welche die liegen seit 40J nur rum. Glaubst du, die
> fühlen sich besser?!

Hab ich auch noch welche im Keller! Sogar Profi-Teile mit Display, vom 
Trödel, glaub ich.
Und klar fühlen die sich besser! Haben sich zumindest noch nie 
beschwert! :O)

von Harald W. (wilhelms)


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Sebastian schrieb:

> Hier nochmal in all seiner Pracht.
> 0200605_155918.jpg

Ja, eine Hand voll Bauelemente im Werte von ca. 2EUR. Das teuerste
wird wohl der Netztrafo für ca. 3EUR sein. Wieviel sollte nochmal
das fertige Gerät kosten?

von hinz (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Wieviel sollte nochmal
> das fertige Gerät kosten?

Da schlagen halt bei den Entwicklungskosten die vielen Stunden im 
Wünschelrutenlabor zu Buche!

Beitrag #6293235 wurde von einem Moderator gelöscht.
von no (Gast)


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Das hätte man aber noch billiger bauen können um eine LED blinken zu 
lassen.

von Dieter R. (drei)


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Sebastian schrieb:
> Hier nochmal in all seiner Pracht.

Hattest du denn die Gelegenheit, das Signal an den Spulen (-Elektroden) 
zu oszillographieren? Nur mal so aus Neugier, was machen die beiden 
555er?

von Frank S. (_frank_s_)


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Interessierter schrieb im Beitrag #6293235:
> Frank S. schrieb:
>
>> Interessant wäre ein Blick auf die Leiterseite.
>
> Noch interessanter wäre es, die SPULE zu messen. Die Schaltung mit dem
> 555 ist ja nun nicht so interessant.

Da hast du natürlich Recht. Ich dachte auch nicht so sehr an die 
Schaltung, sondern hatte ich mehr an die Optik gedacht. Nur um zu sehen, 
ob das was ich privat mache auch an provessionelle Arbeit heranreicht.

MfG von der Spree
Frank

von no (Gast)


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Frank S. schrieb:
> Nur um zu sehen,
> ob das was ich privat mache auch an provessionelle Arbeit heranreicht.

Zumindest an der Rechtschreibung musst du noch arbeiten.

von Teo D. (teoderix)


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no schrieb:
> Das hätte man aber noch billiger bauen können um eine LED blinken zu
> lassen.

Die paar Cent sparen ne menge schlechtes Gewissen und liefert Argumente 
für die Muggels...

von Harald W. (wilhelms)


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Interessierter schrieb im Beitrag #6293235:

> Noch interessanter wäre es, die SPULE zu messen.

Welche Spule?

Beitrag #6293285 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Teo D. (teoderix)


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Harald W. schrieb:
>> Noch interessanter wäre es, die SPULE zu messen.
>
> Welche Spule?

Mich würde trotz allem, die Schaltung interessieren. Vor allem die die 
drei Widerstände bei der Zweiweggleichrichtung und dem 
Spannungsregler(?) auf der linken Seite (letztes Photo).

Beitrag #6293290 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293301 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter R. (drei)


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Harald W. schrieb im Beitrag #6293301:

> Ich sehe da keine Spule, sondern nur ein Stück Draht,
> der um ein Rohr gewickelt ist.

Wickelelektrode. Die hat dann irgendeine Kapazität gegen das Metallrohr 
und irgendeine eher nicht mehr beschreibbare Wirkung auf die 
Kalkkristalle oder die Ionen oder die esoterische Energie oder sonstwas 
im Wasser.

Beitrag #6293316 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293613 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293630 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293735 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293754 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6293758 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Das Gerät vom TO kann nur mit einem Plastikrohr oder Glasrohr 
funktionieren. An einem Metallrohr funktioniert es nur mit einem starken 
Magneten. D.h. so einen wie ich zufälligerweise aus einem Restposten von 
Bühler-Elektronik aus einem Videocassettenlöschgerät für 10DM da hatte. 
Beim Einbau eines neuen Zählers, Nachrüstung des Zählerbügels und neuen 
Wasserfilter (hier: Vorgeschriebene "Feinfilter") wurden dort auch die 
Rohre ausgetauscht. Somit funktioniert das mit dem starken Magneten 
nicht mehr.

Die Wirkung war schon etwas vorhanden. Kalk neigte weniger fest zu 
kleben am Wasserkocher und der Eindruck war, dass mehr Kalk im 
Wasserkocher ankam. Wenn der Kalk eher zur Körnchenbildung neigt, 
weniger ablegert, dann landet er natürlich im Wasserkocher.

Die Entkalkungsgeräte arbeiteten unter den Laborbedingungen an einem 
Glas- oder Kunststoffrohr mit entsprechenden angepassten Druck, 
Temperatur, Wassermischung und Fließgeschwindigkeit. Alle fünf Faktoren 
variieren in der Realität und sind weitab vom Arbeitspunkt. Dadurch ist 
das mit Esoterik schon passend ausgedrückt.

von Claus H. (hottab) Benutzerseite


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Elektromagnetische Felder versus Kalkablagerungen

Entschuldigt bitte den späten Post, muss hier noch einige perönliche 
Erfahrungen berichten.

Wir wohnen ü. 50 Jahre in einer Region mit hartem bis sehr hartem 
Wasser. Mit mäßigen wissenschaftlichen Kenntnissen über (Wasser-)Dipole 
und elektromagnetische Felder unternahm ich mehrere Versuche, das 
Trinkwasser zu beinflussen. In der Tat ist mit meinen beschränkten 
privaten Mitteln kein Effekt erkennbar gewesen.

Vor ca. 15 Jahren haben wir den Herd von Gas auf Induktion umgestellt. 
Seit dem sind die Kalkablagerungen im Kochtopf leicht mit einem 
Reinigungsschwamm zu entfernen. Auf dem Gasherd wurden die Kalkschichten 
hart und immer dicker, bis der Topf hinüber war. Das läßt zumindest 
vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen 
Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.

Ein dünner Wasserstrahl neulich aus der verzinkten Hauptwasserleitung 
sprühend, erhärtete diese Vermutung. Das Leck des Wasserrohres war genau 
unter einem Elektrokabel, das die Hauslüftung regelmäßig seit mindestens 
40 Jahren mit Energie versorgt.

Bekanntlich setzen sich die Wasserrohre mit Kalk zu und bilden so einen 
inneren Korrosionsschutz.

Meine Hypothese ist, das elektromagnetische Feld an der Leckage 
verhinderte eine feste Kalkanlagerung von innen. Die Sauerstoffzufuhr 
mit dem Frischwasser bildete ebendort ein Korrosionsnest in der 
Wasserleitung. Der punktuelle Durchbruch war die Folge.


Unterstützt wird die Annahme durch einen Literaturfund, siehe im PS.

Korrosionskeime durch elektrochemische Vorgänge infolge von 
Wirbelströmen können ausgeschlossen werden. Sie wären wahrscheinlich auf 
der zeitweise kondensatfeuchten Leitung von außen sichtbar gewesen.


Gruss Claus,
der solche Geräte weder kauft noch verkauft


***
Doctoral Thesis

Einfluss elektromagnetischer Felder auf Kristallisationsvorgänge
praktische Anwendungen der Schlammbehandlung von
Kläranlagen und in Trinkwassersystemen
Author(s):
Müller, Regula
Publication Date: 1998
Permanent Link:
https://doi.org/10.3929/ethz-a-001987748

Zitat aus der Zusammenfassung:
"ad 1.:
Die Untersuchungen im Rahmen der Trinkwasser-Fallstudie ergaben dank den 
relativ
sauberen Verhältnissen interessante Beobachtungen:
Unter Feldeinfluss verringerte sich die Dicke der aufgebauten Schicht (6 
mal weniger
Material). Auch die Kristallmodifikation und der Kristallhabitus zeigten 
klare
Unterschiede. Ähnliche Beobachtungen finden sich in der Literatur von 
anderen Autoren
bestätigt.
Unter Feldeinfluss verringerte sich zudem der mengenmässige Anteil einer
ferrimagnetischen Eisenphase. Dieser Befund ist zwar bisher als 
Hypothese
vorgeschlagen, aber noch nie experimentell nachgewiesen worden."

von Walter K. (walter_k488)


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Neben dem Corbi 3000 gibt es auch noch den Corbi3000nuklear - das ist 
ein Atomstromfilter, der selbst keine elektrische Wirkleistung hat - nur 
mit Blindstrom arbeitet

von Jack V. (jackv)


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Claus H. schrieb:
> Das läßt zumindest
> vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen
> Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.

Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein 
Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach 
mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Claus H. schrieb:
> Einfluss elektromagnetischer Felder auf Kristallisationsvorgänge

Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf 
physikalisch-chemische Prozesse. Das wird in der Chemieindustrie auch 
verwendet um das chemische Gleichgewicht bei Reaktionsprozessen 
zugunsten eines höheren Ertrages zu nutzen. Solche Kenntnisse sind aber 
zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.

Dieter schrieb:
> entsprechenden angepassten Druck,
> Temperatur, Wassermischung und Fließgeschwindigkeit.

Zu den Variationen der Größen gibt natürlich einen idealen Arbeitspunkt. 
Auch wenn in der Praxis diese Werte nie stabil sein werden, findet sich 
da nichts wirklich brauchbares.

Dieser Satz in der Kurzfassung "müssen Laborexperimente in definierten 
Systemen durchgeführt werden." verweist genau auf diese Lücke.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Dieter D. schrieb:
> Solche Kenntnisse sind aber
> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.

Analog dem real existierenden perpetuum mobile. QED

von Cyblord -. (cyblord)


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Hugo H. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Solche Kenntnisse sind aber
>> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.
>
> Analog dem real existierenden perpetuum mobile. QED

Das wird von der Kohle- und Atommafia gehütet. Direkt neben dem 
Freie-Energie-Generator.

von Roland E. (roland0815)


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Jack V. schrieb:
> Claus H. schrieb:
>> Das läßt zumindest
>> vermuten, dass die durch Wirbelströme erzeugten elektromagnetischen
>> Felder bis zu 3 kW, die Struktur der Kalkablagerungen verändert haben.
>
> Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein
> Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach
> mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.

Nein. Die Gasflamme trocknet die Kalkablagerung an der heißen Seite, 
dieser Teil ist dann nicht mehr durch Wasser benetzbar und härtet 
komplett durch. Die Gasflamme dürfte locker 900°C an der Topfoberfläche 
abliefern. Der Induktionsofen überhitzt den Topfboden nicht mehr so 
stark, der Kalk bleibt feucht und fällt zT von selbst ab. Von den 
Wirbelströmen kommt im Topfinnenraum nix mehr an.

Den selben Effekt hat man auch in Druckboilern, bei welchen die 
Heizelemente nicht bis zum sieden hochgeheizt werden. Die Heizstäbe in 
der WaMa sind nach 4 Jahren völlig verkalkt, der im Boiler sah nach 20 
noch werksneu aus.

von Harald W. (wilhelms)


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Cyblord -. schrieb:

> Analog dem real existierenden perpetuum mobile.
> Direkt neben dem Freie-Energie-Generator.

Gibts in D eigentlich ein perpetuum mobile und Freie-Energie-Museum?
Das wäre sicherlich lustig.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Roland E. schrieb:
> Nein. .....und einiges mehr

Genau das ist der Effekt: Der punktförmige Energieeintrag und die damit 
verbundene Energiedichte hat eine lokale Temperaturerhöhung zur Folge. 
Dadurch backt der entstehende Kalk dort direkt fest und dient als 
Kristallisationskeim für die nächste Schicht.

Jack V. schrieb:
> Mich lässt das eher vermuten, dass die Vibrationen, die ein
> Induktionsherd am Topf erzeugt (lässt sich unter Umständen auch einfach
> mit der Hand spüren) die Bildung einer festen Schicht behindern.

Das hat auch noch einen Effekt, der aber geringer als der obige sein 
dürfte.

Dieter D. schrieb:
> Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf
> physikalisch-chemische Prozesse. Das wird in der Chemieindustrie auch
> verwendet um das chemische Gleichgewicht bei Reaktionsprozessen
> zugunsten eines höheren Ertrages zu nutzen. Solche Kenntnisse sind aber
> zugleich das wichtigste "Vermögen" und werden bestens gehütet.

Das ist der größte Quatsch den ich als Chemieingenieur jemals gehört 
habe. Die elektromagnetische Strahlung die in chemischen Prozessen 
verwendet werden sind Wärme und evt. UV-Licht. Die Kenntnisse darüber 
lassen sich in jedem Chemiebuch nachlesen. Das einzige was bei solchen 
Prozessen geheimgehalten wird (bis man das Patent durchgebracht hat) 
sind die genauen Prozessparameter.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andreas B. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Es gibt durchaus den Einfluss von elektromagnetischer Strahlung auf
>> physikalisch-chemische Prozesse.
....
> Das ist der größte Quatsch den ich als Chemieingenieur jemals gehört
> habe.

Da schreibst Du das sei der größte Quatsch, bringst Du noch selbst 
Beispiele des Einflusses von elektromagnetischer Strahlung und wie soll 
man das nun deuten.

> Die elektromagnetische Strahlung die in chemischen Prozessen
> verwendet werden sind Wärme und evt. UV-Licht.

Verwendet werden UV, auch Wellenlängen des sichbaren Lichts (z.B. bei 
der Herstellung von Rosenduft wird das angewendet, da wird auch 
Sonnenlicht des zweiten IR Fensters der Atmosphäre benotigt) und IR. 
Mikrowellenstrahlung wird meistens zur Erwärmung und Produkt-Messung 
verwendet, wobei die Anregung von Molekülschwingungen ausgenutzt wird. 
Unterschiedliche Moleküle  schwingen unterschiedlich stark und das wird 
ausgenutzt.

Mit niederfrequenten Feldern (z.B. gewöhnliche HF) lassen sich 
Wirbelströme im füssigen Medium erzeugen. In salzhaltigen Wasser rosten 
zum Beispiel mit solchen Feldern bestrahlt die eingerührten 
Eisenfeilspäne schneller, als ohne dies Felder. Zwar ist das nicht 
unbedingt eine sinnvolle Anwendung, aber ein Beispiel einer Wirkung.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Dieter D. schrieb:
> Da schreibst Du das sei der größte Quatsch, bringst Du noch selbst
> Beispiele des Einflusses von elektromagnetischer Strahlung und wie soll
> man das nun deuten.

Es geht hier eben nicht um irgendwelche elektromagnetische Strahlungen 
die von 555ern erzeugt werden können. Und davon war hier die Rede (Wir 
erinnern uns: Wasserentkalkungs- oder sonstwie- geräte). Der Quatsch 
bezog sich auch auf den 2.Teil Deiner Aussage.

Dieter D. schrieb:
> Mikrowellenstrahlung wird meistens zur Erwärmung und Produkt-Messung
> verwendet, wobei die Anregung von Molekülschwingungen ausgenutzt wird.
> Unterschiedliche Moleküle  schwingen unterschiedlich stark und das wird
> ausgenutzt.

Du sprachst von Produktion und nicht von irgendwelchen Analyseverfahren.

Dieter D. schrieb:
> Mit niederfrequenten Feldern (z.B. gewöhnliche HF) lassen sich
> Wirbelströme im füssigen Medium erzeugen.

Kann man alles machen, wenn man an die Effekte glaubt, wird aber nicht 
in  irgendeiner Produktion angewendet. Dort will man Geld verdienen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andreas B. schrieb:
> Der Quatsch bezog sich auch auf den 2.Teil Deiner Aussage.

So wird ein Schuh daraus. Du hast den Beitrag zum anderen Post im 
gleichen Beitrag als einen Beitrag gelesen.

Ganz allgemein wird der Einfluss von elektromagnetische Strahlung 
(natürlich nicht das ganze Spektrum, und natuerlich deren 
unterschiedlichen Effekte) bei der chemischen Produktion verwendet und 
es wird damit auch Geld verdient. Diese Effekte werden natürlich 
deutlich häufiger für Analyseverfahren hergenommen. Solche Analysewerte 
werden für die Regelung von chemischen Anlagen herangezogen, also auch 
um letztendlich Geld zu verdienen.

Der Mainstream hat oder verwendet so etwas nicht. Der Großteil der 
Regelungssensorik, wie auch der chemischen Prozesse funktioniert in der 
Chemieindustrie nach traditionellen Verfahrenstechniken sehr gut.

Zurück zur Wasserbehandlung sei erwähnt, dass sich daraus keine Aussagen 
für eine solche Anlage ableiten lassen. Man sieht eher die Lücken bei 
den Herstellern von solchen Anlagen und kommt zu dem Schluss nicht 
wirklich richtig untersucht, sowie nur mangelhafte Publikationen zu 
finden.

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