Abschluss bei passiven mischern

#7028965
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Nein, da muss nichts weiter hin als dc-freie HF, typ. 7 bis 17 dBm,
evtl. auch mehr, je nachdem, was das Datenblatt sagt. Der LO braucht
auch nicht besonders sinus-förmig sein; die Dioden machen da sowieso
einen Rechteck-Strom draus.

RF und IF sollten möglichst gut 50 Ohm sein; alles was an Mischprodukten
zurück in dem Mischer reflektiert wird, das erzeugt weitere 
Mischprodukte
höherer Ordnung. Das wird sehr schnell ziemlich übel.

Gruß, Gerhard
Gast #7029335
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Michael M. schrieb:
> Gerhard H. schrieb:
>
>> RF und IF sollten möglichst gut 50 Ohm sein; alles was an Mischprodukten
>> zurück in dem Mischer reflektiert wird, das erzeugt weitere
>> Mischprodukte höherer Ordnung.
>
> ... nennt sich Diplexer ...
> Michael

Das war aber nicht das Thema.
#7029424
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Gordon N. schrieb:
> Könnte man auch einen breitbandverstärker an den IF port setzen, der
> breitbandig ist und dahinter ein Tiefpass oder bandpass?

Ja. Ganz früher (80-er) war das meist ein P8000 oder P8002-FET
von TI in grounded-gate. Je nach Id hatte der eine Steilheit von
20 mA/V , was auf Rsource = 50 Ohm herausläuft. Er hatte ein
TO220-Gehäuse, der P8002 wie BD138/139.
TI leugnet die Elternschaft.

Ich habe neulich mal einen gemessen, ist nix tolles für das
Gehäuse nach heutigen Maßstäben.

Google DJ7VY + UKW-Berichte / VHF Communications.

Und nein, ein Diplexer ist das nur wenn man einen hinbaut.

Gerhard
Gast #7029784
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Was ist denn heute stand der Technik? Der bandpass für wenige MHz ist ja 
nicht das Problem nur das vernünftig bis einem Hochpass bis zu mehreren 
GHz zu verbinden vielleicht schon. Ein breitbandiger Verstärker scheint 
mir am einfachsten.
Gast #7030121
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Abdul K. schrieb:
> via Subsampling. Solange dieses der Basisband-Bandbreite
> entspricht, kommt es zu keinem Informationsverlust. Es dauert dann nur
> proportional länger.
> Also Schottky-Dioden oder GaAs-Switch, und langsamerer ADC.

Wenn ich das richtig verstehe kann ich jeden dahergelaufenen ADC nehmen 
und ein vielfaches damit messen?
Gast #7030896
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> Wenn ich das richtig verstehe kann ich jeden dahergelaufenen ADC nehmen
> und ein vielfaches damit messen?
Nein. Die Eingangsbandbreite und das Sampling müssen schon passen, aber 
die Wandlung des abgetasteten und gehaltenen Pegels selbst darf länger 
dauern. Sub-sampling lebt außerdem davon, dass das Signal zeitlich 
redundant vorliegt. Einmalige Vorgänge kann man so nicht erfassen.
Ansonsten kann man noch mehrere ADCs pipelinen.
#7031481
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Hallo zusammen.

Gerhard H. schrieb:
> TI leugnet die Elternschaft.

Das stimmt nicht:
'Das FET-Kochbuch'
TI Deutschland 1977

Darin S. 256 ein Antennenverstärker in Gate-Schaltung mit einem P8000.

Arno H. schrieb:
> In den P8000 waren meines Wissens 2 Chips BF246/247 montiert.

So ist es. Bestätigt von dem TI Mitarbeiter Josef Schürmann auf einem 
Weinheim-Treffen vor ...xx? Jahren. TI mit Herr Schürmann hat auch Ende 
der 70er Jahre Applikationsbroschüren über die Anwendung der damals 
modernen DG MOS-Fets BF900, BF905 herausgegeben.

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Wilhelm

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