Der 50Hz-Trafo macht da nicht wirklich was besser. Die Geräte mit so
einem Eisenschwein haben lediglich den Vorteil, daß man den kompletten
Wechselrichterprozess mit einer einzelnen Leistungshalbleiter-Stufe
erledigen kann (und daß der User Muskeln bekommt wenn er das Ding öfter
durch die Gegend schleppt).
Die leichteren Geräte mit "HF-Trafo" (in Wahrheit sinds nur so
50..200kHz und letzteres auch nur wenns wirklich klein werden muss)
brauchen dafür zwei Leistungsstufen, sind aber nicht wesentlich
schwieriger zu bauen. Netzteile von 24V->450V mit 3kW sind heute recht
problemlos machbar. Die zweite Stufe ist dann die Wechselrichter-Stufe,
eine zusätzliche Vollbrücke, die zwar mit der hohen Spannung klarkommen
muss, aber nicht mehr mit dem hohen Strom. Der Vorteil liegt hier daran
(außer, daß die Geräte leicht sind), daß der Zwischenkreis eine
erhebliche Menge Energie speichern kann und damit extreme Stromspitzen
(durch Einschaltströme) auf der Eingangsseite abgefangen werden können.
Qualität... Da kann man bei beiden Bauarten ins Klo greifen.
Qualität hat ihren Preis, aber nur selten ihr mechanisches Gewicht.