Hallo,
ich will mir ein Netzteil mit einem Power Modul bauen (RK6006).
Das kann bis 60V/6A ausgeben, aber mir reichen 1A.
Dieses Modul kann am Eingang max. 68V verarbeiten.
Nun habe ich einen passenden Trafo mit 2x 24V und 1.05A.
Nach der Gleichrichtung liegt die Effektivspannung bei 74V, was für das Modul zuviel ist.
Gibt es eine Lösung um den Wert um ca. 10V zu vermindern? Ich habe da bei Schaltungen mit Z-Diode und Mosfet nichts passendes gefunden.
Eine Lösung mit Längstransistor gibt es sicher, aber der Aufwand um die Abwärme loszuwerden ist doch hoch.
Anbei mal mein 1. Versuch mit Dioden in Serie und einem Lastwiderstand.
Bitte nicht prügeln, die Schaltung ist sicher nicht die beste "Lösung".
Viele Grüße, Alexander
ich will mir ein Netzteil mit einem Power Modul bauen (RK6006).
Das kann bis 60V/6A ausgeben, aber mir reichen 1A.
Dieses Modul kann am Eingang max. 68V verarbeiten.
Nun habe ich einen passenden Trafo mit 2x 24V und 1.05A.
Nach der Gleichrichtung liegt die Effektivspannung bei 74V,
was für das Modul zuviel ist.
Gibt es eine Lösung um den Wert um ca. 10V zu vermindern?
Keine sinnvolle, zumal die Netzspannung ja um +-10% schwanken kann.
Such Dir ein anderes, passendes Modul. Übrigens brauchst Du für
einen DC-Strom von 1A einen Trafo, der mindestens für 1,5A ACeff
ausgelegt ist.
Keine sinnvolle, zumal die Netzspannung ja um +-10% schwanken kann.
Such Dir ein anderes, passendes Modul. Übrigens brauchst Du für
einen DC-Strom von 1A einen Trafo, der mindestens für 1,5A ACeff
ausgelegt ist.
Ahh, gut zu wissen.
Das wäre in diesem Falle aber nicht schlimm, wenn da weniger als 1A rauskommen.
Einfach in Reihe zur Primärwicklung einen MKP-Kondensator
schalten.
Der Schuss kann evtl. nach hinten losgehen. Wenn man Pech hat, ergibt das einen Reihenschwingkreis, der im Resonanzfall bei exakt 50Hz niederohmig wird!
Einfach in Reihe zur Primärwicklung einen MKP-Kondensator
schalten.
Der Schuss kann evtl. nach hinten losgehen. Wenn man Pech hat, ergibt
das einen Reihenschwingkreis, der im Resonanzfall bei exakt 50Hz
niederohmig wird!
Deshalb haben die Kondensatoren für Reihenkompensation auch nur 4% Toleranz, grundsätzlich wird es aber mit dem richtigen Wert funktionieren.
Einfach in Reihe zur Primärwicklung einen MKP-Kondensator
schalten.
Der Schuss kann evtl. nach hinten losgehen. Wenn man Pech hat, ergibt
das einen Reihenschwingkreis, der im Resonanzfall bei exakt 50Hz
niederohmig wird!
Deshalb haben die Kondensatoren für Reihenkompensation auch nur 4%
Toleranz, grundsätzlich wird es aber mit dem richtigen Wert
funktionieren.
Einfach in Reihe zur Primärwicklung einen MKP-Kondensator
schalten.
Der Schuss kann evtl. nach hinten losgehen. Wenn man Pech hat, ergibt
das einen Reihenschwingkreis, der im Resonanzfall bei exakt 50Hz
niederohmig wird!
Deshalb haben die Kondensatoren für Reihenkompensation auch nur 4%
Toleranz, grundsätzlich wird es aber mit dem richtigen Wert
funktionieren.
Richtigen Trafo nehmen, auch wenn es finanziell vielleicht etwas schmerzt.
Das Herumgebastel mit Kondensatoren, gekühlten Zenerdioden oder zusätzlichen Längstransistoren auf Kühlkörpern hat doch keinen Wert im Vergleich zur "aufgeräumten" Lösung: Passender Trafo, Regler, fertig.
Weil in die Elkos nach dem Brückengleichrichter immer nur ein
schlagartig einsetzender und genauso schnell abklingender, pulsartiger
Strom fliesst.
Stichwort:Stromflusswinkel.
Der Trafo ist also keine sinusförmige Last für den Vorschaltkondensator.
OK, das hatte ich nicht bedacht, danke! Wobei aber auch in einer LS eine nicht sinusförmige Belastung vorliegt weil das Plasma bei jedem Nulldurchgang erneut zünden muß 🧐
Du kannst mit einer vorgeschalteten Hilfsschaltung die Spannung vorm Zug
auf 54V begrenzen (2x 27V Z-Dioden in Serie schalten).
Geht auch mit FET.
Die Summe der ZD-Spannung muss um die Gate-Source-Spannung größer sein
als die gewünschte Ausgangsspannung.
Der Ausgang benötigt eine Grundlast von einigen mA.
(Lastwiderstand)
Die FET´s haben eine relativ hohe Exemplarstreuung.
Man muss halt etwas experimentieren.
Hatte keine Lust zu zeichnen, deshalb der Scann.
Gibt es eine Lösung um den Wert um ca. 10V zu vermindern?
Trafo wegwerfen, Schaltnetzteil mit 58V kaufen.
Deine 1.05A ~ lassen nach dem Gleichrichter nur eine Belastung mit 700mA = zu, sind also viel zu wenig.
Zudem schwanken sie mit der Netzspannung um +/-10% und im Leerlauf +10% also von 61 bis 82V, dazu gleicht der Siebelko die Pausen nicht ganz aus, es reicht also nur für 50V in dein Modul.
Richtigen Trafo nehmen, auch wenn es finanziell vielleicht etwas
schmerzt.
Das Herumgebastel mit Kondensatoren, gekühlten Zenerdioden oder
zusätzlichen Längstransistoren auf Kühlkörpern hat doch keinen Wert im
Vergleich zur "aufgeräumten" Lösung: Passender Trafo, Regler, fertig.
Hm, was wäre der richtige Trafo? So 50V hätte ich gern. Dann bin ich jetzt mit den 2x24V (etwas mehr, da Primär 2x210V) doch ganz gut dabei, oder?
Meine Frage war: welche Spannung soll nach dem Schaltregler
herauskommen? Und wieviel Strom benötigst du bei dieser Spannung?
Bei der Ausgangslage die der Trafo hergibt, sind 50V bei gut 700mA in Ordnung. Das ist auch kein Kompromiss. Das sind Maximalwerte, die ich sehr selten brauche.
Geht auch mit FET.
Die Summe der ZD-Spannung muss um die Gate-Source-Spannung größer sein
als die gewünschte Ausgangsspannung.
Der Ausgang benötigt eine Grundlast von einigen mA.
(Lastwiderstand)
Die FET´s haben eine relativ hohe Exemplarstreuung.
Man muss halt etwas experimentieren.
Hatte keine Lust zu zeichnen, deshalb der Scann.
Oh, vielen Dank, das sieht gut aus.
Danke auch an Marcel V. für das Beispiel mit dem Transistor als Längsregler.
Deine 1.05A ~ lassen nach dem Gleichrichter nur eine Belastung mit
700mA = zu, sind also viel zu wenig.
Zudem schwanken sie mit der Netzspannung um +/-10% und im Leerlauf +10%
also von 61 bis 82V, dazu gleicht der Siebelko die Pausen nicht ganz
aus, es reicht also nur für 50V in dein Modul.
Vergiss es einfach mit dem Trafo.
Für mich leider keine Option.
Ich repariere häufig alte Transistorradios. Mit Schaltnetzteilen gibt es da Probleme, weil diese oft Störungen im höheren Kilohertzbereich auf die Ausgangsspannung geben. Da geht dann ein Radio nicht mehr, weil es mit den Störfrequenzen nicht klarkommt.
Nein, die 50V die der Trafo liefert reichen mir aus.
Was brauchst du denn wirklich, Dauerlast und Peak?
Eine gängige Spannung für fertig verfügbare Netzteile wären 48V.
Und dann kommt es drauf an, ab die 1A nur so daher gesagt sind, weil es eine glatte Zahl ist oder du evtl. auch mit weniger zufrieden sein kannst.
Dann käme evtl. eine Meanwell EPS-45-48 in Frage.
Eine gängige Spannung für fertig verfügbare Netzteile wären 48V.
Und dann kommt es drauf an, ab die 1A nur so daher gesagt sind, weil es
eine glatte Zahl ist oder du evtl. auch mit weniger zufrieden sein
kannst.
Dann käme evtl. eine Meanwell EPS-45-48 in Frage.
Eine gängige Spannung für fertig verfügbare Netzteile wären 48V.
Und dann kommt es drauf an, ab die 1A nur so daher gesagt sind, weil es
eine glatte Zahl ist oder du evtl. auch mit weniger zufrieden sein
kannst.
Dann käme evtl. eine Meanwell EPS-45-48 in Frage.
Hallo Rainer,
ja wie geschrieben (Antwort an Michael B.) Schaltnetzteile senden oft Störungen aus. Bei Arbeiten an alten Radios ist das sehr nervig.
Für mich leider keine Option.
Ich repariere häufig alte Transistorradios. Mit Schaltnetzteilen gibt es
da Probleme, weil diese oft Störungen im höheren Kilohertzbereich auf
die Ausgangsspannung geben. Da geht dann ein Radio nicht mehr, weil es
mit den Störfrequenzen nicht klarkommt.
Dumme Ausrede, denn was meinst du macht dein RK6006 Modul ? Das ist natürlich ein Schaltregler wie das Schaltnetzteil.
Wie war denn dein Plan, die "Störungen" die das RK6006 erzeugt vom Radio fern zu halten? Und warum funktioniert die gleiche Methode nicht bei einem Schaltnetzteil?
Für mich klingt das nach:
Opa, warum kletterst du am Regenrohr hoch? Weil der Doktor sagte, das ich das Treppensteigen vermeiden soll.
Wie war denn dein Plan, die "Störungen" die das RK6006 erzeugt vom Radio
fern zu halten? Und warum funktioniert die gleiche Methode nicht bei
einem Schaltnetzteil?
Hallo, ist das so? Wenn ja dann ist meine Argumentation in Hinsicht auf die Störungen sinnlos.
Jetzt würde mich aber mal wirklich interessieren, was Du denn zuvor geglaubt hattest, wie denn dein RK6006 funktioniert hätte, wenn nicht als Buck-Converter.
Zumal du ja den Zusammenhang zwischen Linear geregltem Netzteil und abzuführender Wärme schon gekannt hattest:
Wenn jemand unfreundlich und beleidigend antwortet, ist das wohl keinen Dank wert.
Auch wenn er Recht hat.
An alle anderen, vielen Dank.
Ich war jetzt mit dem 6006er Modul auf dem Holzweg. Die Hinweise zur Spannungsbegrenzung haben und werden mir aber weiter helfen.
Schönen Abend noch, Alexander
Meine Frage war: welche Spannung soll nach dem Schaltregler
herauskommen? Und wieviel Strom benötigst du bei dieser Spannung?
Bei der Ausgangslage die der Trafo hergibt, sind 50V bei gut 700mA in
Ordnung. Das ist auch kein Kompromiss. Das sind Maximalwerte, die ich
sehr selten brauche.
Ok, ich sehe schon, das ist eine schwere Geburt...
Probieren wir es mal so: was genau (welches Gerät, welche Schaltung) willst du denn mit diesem Netzteil versorgen? Warum sind da irgendwelche potentiellen Störungen durch den Ripple am Ausgang kritisch?
Der TE will halt an Röhren Radios alten Typs basteln, und 60V sind z.B die Spannung an der sog. Anodenbatterie.
Ein gebrauchtes Labornetzgerät z.b. Gossen oder Philips (0-75v) oder Kepco um Mal 3 Hersteller willkürlich zu nennen, für kleines Geld in eBay etc. Gekauft sind der richtige Weg, um zügig Erfolg ohne Fehlschlagen zu haben.
Ich hab jetzt ein HM8142 gekauft mit 2*30V 1A für 200 EUR. Alles Analog im Leistungspfad. Damit oder etwas ähnlichen bist du besser bedient anstatt selber zu bauen.
Meine Frage war: welche Spannung soll nach dem Schaltregler
herauskommen? Und wieviel Strom benötigst du bei dieser Spannung?
Bei der Ausgangslage die der Trafo hergibt, sind 50V bei gut 700mA in
Ordnung. Das ist auch kein Kompromiss. Das sind Maximalwerte, die ich
sehr selten brauche.
Ok, ich sehe schon, das ist eine schwere Geburt...
Probieren wir es mal so: was genau (welches Gerät, welche Schaltung)
willst du denn mit diesem Netzteil versorgen? Warum sind da irgendwelche
potentiellen Störungen durch den Ripple am Ausgang kritisch?
Ich repariere oft alte UKW Transistor Radios und die sind empfindlich gegen moderne Störquellen. Da reichen Schaltnetzteile oder LED Glühlampen oder auch Devolo Übertrager auf der Netzleitung. Da geht dann plötzlich was nicht, was aber eigentlich läuft.
Der TE will halt an Röhren Radios alten Typs basteln, und 60V sind z.B
die Spannung an der sog. Anodenbatterie.
Ein gebrauchtes Labornetzgerät z.b. Gossen oder Philips (0-75v) oder
Kepco um Mal 3 Hersteller willkürlich zu nennen, für kleines Geld in
eBay etc. Gekauft sind der richtige Weg, um zügig Erfolg ohne
Fehlschlagen zu haben.
Da sehe ich auch immer mal wieder in Netz nach. Danke für den Hinweis auf Gossen und Kepco. Die hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.
Ich hab jetzt ein HM8142 gekauft mit 2*30V 1A für 200 EUR. Alles Analog
im Leistungspfad. Damit oder etwas ähnlichen bist du besser bedient
anstatt selber zu bauen.
Ein schönes Gerät. Vielleicht muss ich mir da mal Platz freischaufeln.
Meine Bastelschreibtisch ist nicht sehr groß.