Bernd K. schrieb:
C3 mit 10µ müssen sein wegen 10ms High-Zeit (10kW
Insel-Wechselrichter)
Könnt hinkommen. Sind dann worst case 11V am Ende der 10ms.
Bei PWM wird hoffentlich schnell genug nachgeladen, denn da ist der Strom (deutlich) höher.
10ms sind nur 4 x Tau. Wird bei PWM schon recht eng werden.
Bernd K. schrieb:
Rv mit 243Ohm ergibt sich aus dem Tastverhältnis von 15/16 und dem
1W-DCDC-Limit
Rv (R8) könnte viel kleiner sein.
Was verträgt der DCDC-Wandler an Ausgangskapazität? Dürften 100µF++ sein.
Was hat er an Ausgangskapazität schon eingebaut?
Eher dem DCDC am Ausgang noch 47µF spendieren. Und Rv (R8) auf 22..47 Ohm. Mehr als 3V über Rv können es dann ja weder beim initialen Aufladen (Ausgangskapazität dominiert) noch beim Nachladen werden. Zumindest solange die Ansteuerung mit 50Hz korrekt läuft.
Bernd K. schrieb:
bisher nehme ich den 80V-IPP024N08NF2S (TO-220), will aber hin zu 60V
im Avalanche-Betrieb mit dem TPH2R506PL im SOP8
Naja. 60V-FETs bei 50V Designspannung (eigentlich warens doch 51,2V und voll 57,6V) sind schon sehr auf Kante. Da würden sogar die Chinesen langsam vorsichtig.
Und sowohl Avalanche-Betrieb als auch TVS-Diode im Dauerbetrieb sind auch so ne Sache. Sollte man mindestens 5x prüfen was man da tut.
Im Realbetrieb tauchen dann eh noch genug Fälle auf für die man ordentlich Reserve braucht.
Tilo R. schrieb:
Bist du dir sicher, dass dein Ausgang nicht über die Brückenspannung
(und Sperrspannung der Diode) hüpft?
Ganz bestimmt.
Ich würde da trotz TVS mal von 120V-Peaks an der Ansteuerung ausgehen.
Falk B. schrieb:
Man schaltet keine Halbbrücke mit so einem diletantischem Ansatz. Man
nimmt einen gescheiten Halbbrückentreiber mit interner Totzeit und
fertig.
Full Ack.
Fast Recovery Diode mit 200V und 200mA+ wäre entspannter. Die DCDC-Leistung sollte eigentlich kein Thema sein.