Hallo,
die Tage wurde in den Nachrichten eine große und neue Solaranlage mit
stehenden Modulen vorgestellt. Vorteil: Der Landwirt kann das Land
zwischen den Reihen bewirtschaften.
Wie groß schätzt ihr den Verlust zu optimal ausgerichteten Modulen?
Harald
Das kann sich das rechnen, weil Module inzwischen so billig sind, dass
sie nicht mehr den wesentlichen Teil der Kosten einer PV-Anlage
ausmachen.
Dazu kommt: Die Zellen haben Ost-West-Ausrichtung, das ist vom
Tagesverlauf für das Netz günstiger.
So wie ich das sehe sind das Glas-Glas-Module. D.h. obwohl von Ost und
West geernet wird ist das nur ein Solarmodul.
Harald R. schrieb:> Wie groß schätzt ihr den Verlust zu optimal ausgerichteten Modulen?
Wenn man jetzt doch die Sonne überzeugen könnte, waagerecht zu
scheinen...
;-) SCNR
npn schrieb:> Wenn man jetzt doch die Sonne überzeugen könnte, waagerecht zu> scheinen...
Das tut sie. Zweimal täglich. Nur nicht jenseits der Polarkreise, da tut
sie es zwar auch zweimal täglich, aber leider nicht das ganze Jahr
über...
Harald R. schrieb:> Der Landwirt kann das Land> zwischen den Reihen bewirtschaften.
off-topic:
Da muss der Landwirt aber (halb-)schattenliebende Pflanzen ansetzen.
Welche wären das?
Hier im Ösi-Land kenne ich nur "Rasenmäher"-Schafe, welche zwischen
Solarmodulen (oder auch Christbaumkulturen) die Wiese abgrasen.
lg Martin
Harald R. schrieb:> Vorteil: Der Landwirt kann das Land> zwischen den Reihen bewirtschaften.
Womit soll er das denn bewirtschaften? Landwitschaft ist nicht mehr wie
im 18. Jahrhundert. Die ist heute mechanisiert, und vielleicht hat der
eine oder andere ja sogar schonmal einen Traktor oder gar Mähdrescher
gesehen.
Nop schrieb:> Die ist heute mechanisiert, und vielleicht hat der> eine oder andere ja sogar schonmal einen Traktor oder gar Mähdrescher> gesehen.
Ach und die tausenden rumänischen und polnischen Erntehelfer kommen nur
zum Traktorfahren her ???
Vielleicht ist es ja auch eine Trüffel, Ginseng-farm. ;-)
Der Reihenabstand scheint ziemlich gross zu sein. Muss ja auch, sonst
kommt nichts an. Und der Bauer muss mit dem Maehwerk durchkommen, also
mindestens 4m.
Ein Problem beim Winkel ist nicht nur "der Sinus", sondern auch die
verstaerkten Reflektionen bei flachen Einfallswinkeln. Das koennte man
mit welligem/prismatischem Glas evtl. etwas verbessern.
Meine Einschaetzung: Das Projekt lohnt sich weil Land/Bund/EU das als
innovatives Projekt finanzieren. Klimaschutz und so. Die kWh liegt fuer
den Steuerzahler bei etwa 5 EUR Netto. Das hoert sich aber schlimmer an
als es ist, die Anlage produziert ja nicht viel :-)
Was dort noch Landwirtschaftliches angebaut wird? Auf dem Bild sieht es
nach Gras aus. Das wird dann den Reitpferden verfuettert.
Eine gewisse Abschattung koennte dem Gras aber sogar helfen, es
verhindert in heissen Sommern das Austrocknen. Also es ist nicht alles
schlecht :)
Maxe schrieb:> Was dort noch Landwirtschaftliches angebaut wird? Auf dem Bild sieht es> nach Gras aus. Das wird dann den Reitpferden verfuettert.
Nein, das wäre keine Land- sondern Weidewirtschaft. Es werden wohl
Kartoffeln oder andere Bodenfrüchte sein.
> Eine gewisse Abschattung koennte dem Gras aber sogar helfen, es> verhindert in heissen Sommern das Austrocknen.
Hast wohl nur 'Gras' im Kopf und in der Tüte ;-); auch Bodenfrüchte
stehen gern im Schatten, besonders während des Klimawandels. Kartoffeln
sind nicht umsonst Nachtschattengewächse ;-)
Peter Putz schrieb:> Ach und die tausenden rumänischen und polnischen Erntehelfer kommen nur> zum Traktorfahren her ???
Na irgendwer muß die Traktoren doch schieben und die Mähwerke drehen!
Sicher auch mit im Spiel: "Public Relations", man muss dem Volk doch
demonstrativ zeigen, wie naturnah und ökologisch doch
Cadmium-Tellurverbindungen sind. In erwartbarem Zeitraum dann schwierig
zu entsorgender Sondermüll. Genau dann, wenn die Subvention
der"Öko"-stromerzeugung ausgelaufen ist: Die max. 20 Jahre
Anlagenlaufzeit.
Vielleicht darf man die bis dahin dann einfach unterpflügen, im Zuge des
Fruchtwechsels: Wiese-Kartoffel-Solarstrom-Klee-Wiese...
Harald R. schrieb:> die Tage wurde in den Nachrichten eine große und neue Solaranlage mit> stehenden Modulen vorgestellt. Vorteil: Der Landwirt kann das Land> zwischen den Reihen bewirtschaften.
Das halte ich für einen verspäteten Aprilscherz. Mal abgesehen vom
Wirkungsgrad frage ich mich, welche Nahrungsmittel denn im Schatten der
Solarpanels wachsen sollen.
Ich habe schon genug Probleme, bei uns im schattigen Innenhof irgend
etwas hübsch blühendes am Leben zu erhalten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mal abgesehen vom> Wirkungsgrad frage ich mich, welche Nahrungsmittel denn im Schatten der> Solarpanels wachsen sollen.
Andere wiederum fragen sich, ob du den Thread gelesen hast.
Stefan Fleming schrieb:> Andere wiederum fragen sich, ob du den Thread gelesen hast.
Habe, aber erst nach meinem Kommentar. Kartoffeln, habe ich zur Kenntnis
genommen.
Ich habe noch nie Kartoffeln im Schatten gesehen. Ich bin allerdings
auch nicht vom Fach.
Nichtverzweifelter schrieb:> Sicher auch mit im Spiel: "Public Relations", man muss dem Volk> doch> demonstrativ zeigen, wie naturnah und ökologisch doch> Cadmium-Tellurverbindungen sind. In erwartbarem Zeitraum dann schwierig> zu entsorgender Sondermüll.
Wieso entsorgen? Bis die Module verschrottet werden sind die
Schwermetallverbindungen und andere giftige Prozessüberreste
herausdiffundiert, vom Regen ausgewaschen und im Boden eingespült.
npn schrieb:> dummschwaetzer schrieb:>> macht sie doch 2 mal am Tag>> Ja genau. Eine kaputte Uhr zeigt auch zweimal am Tag die richtige Zeit> ;-)
Nöh, niemals
Harald R. schrieb:> Wie groß schätzt ihr den Verlust zu optimal ausgerichteten Modulen?
Das kommst sehr drauf an, was du als "optimal ausgerichtete Module"
bezeichnest.
Die maximal Stromausbeute bekommt man, wenn die Sonne senkrecht drauf
schein. Das setzt aber eine relativ aufwändige Nachführung voraus.
Wenn es also um Leistung/Investition geht, eher nicht so toll.
Bei fester Aufstellung sind steil gestellte Module günstiger, wenn die
Leistung sich über die Jahreszeiten nicht zu extrem ändern soll
(besserer Einfallswinkel im Winter, Schnee rutscht runter).
Kurz: Optimal gibt es nicht. Es kommt auf deine Kriterien an.
PVGIS zum selber gucken wurde schon genannt
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php
Wie sehr der Schatten die Pflanzen Stört hängt davon ab, wie das Klima
ist und welche Pflanzen. Für sehr sonnige, eher trockene Gegenden (etwa
in Spanien) kann die Teilweise Abschattung sehr positiv sein.
Dichter am Äquator stört die senkrechte Montage allerdings auch mehr.
Ob die Senkrechte Montage wirklich lohnt glaube ich aber eher nicht.
Auch wenn die Zellen nicht mehr so teuer sind, tragen sie schon noch
deutlich zu den Kosten bei. Ich sehe das mehr als ein Nutzen sowieso
erwünschter senkrechter Flächen, quasi als Solar-Zaun oder Windschutz.
Die Hersteller der Dünnfilzellen suchen halt immer noch nach Abnehmern -
für die normalen Flächen sind die zunehmend unattraktiv geworden.
Lurchi schrieb:> Ob die Senkrechte Montage wirklich lohnt glaube ich aber eher nicht.
wann immer eine neue Kuh durchs Dorf getrieben wird finden sich auch
Käufer, es muss nur "schmackhaft" serviert werden, hinterher sind alle
immer schlauer.
Joachim B. schrieb:> Lurchi schrieb:>> Ob die Senkrechte Montage wirklich lohnt glaube ich aber eher nicht.>> wann immer eine neue Kuh durchs Dorf getrieben wird finden sich auch> Käufer, es muss nur "schmackhaft" serviert werden, hinterher sind alle> immer schlauer.
Wann immer ein neues Thema auftaucht, melden sich (bestimmte) Leute zu
Wort, die von der Materie keine Ahnung haben, machen sich auch nicht
schlau (zu faul?), sondern blöken in der Gegend rum.
In den 80ern/90ern hatten wir viel mit Sat-(Antennen)-Nachführsystemen
zu tun, die Gross-Schüsseln ab 2m bis 20m Durchmesser haben wir
natürlich als Segmente aus den USA bezogen, die Mechaniken aber
überwiegend mit regionalen Metallbauern geplant und gebaut.
Ab Mitte der 90er ging die Nachfrage stark zurück, aber die damals
sauteure PV kam auf.
Also haben wir mit den regionalen Metallbauern auch solare
Nachführsysteme gebaut, um jede mögliche PV-Wh auch zu ernten.
Erst lohnte es sich sogar bedingt bei Dachanlagen dreiachsig
nachzuführen, dann nur noch zweiachsig, ab Ende der 00er gar nicht mehr,
nicht einmal bei Freiflächen (in DE!!).
Aber das ist nicht aus dem Bauch zu entscheiden, sondern gehört sich
ordentlich nachzurechnen!
Ende der 00er lohnten sich sogar feste senkrechte Fassaden-PV-Anlagen
oder Module ohne Gestell einfach nackt aufs Flachdach zu schmeissen, was
jeden Hai der Finanzbranche und Versicherungsvertreter zum Anlageberater
und PV-Vermittler machte.
Das allerdings überwiegend aufgrund der enorm sinkenden (China-)
Modulpreise UND der NICHT rechtzeitig nach unten angepassten Vergütung.
Ein Zeitsprung ins heute:
Bei immer weiter gesunkenen Modulpreisen (und Vergütungen!), aber stark
gestiegenen Gesamtstromkosten, kommen ganz andere Preisrechnungsmodelle
zum tragen.
PV-Gebäudeanlagen lohnen sich heute bei einem Grossteil Eigenverbrauch,
oft unterstützt durch den (Bafa-geförderten) Akku im Haus..
Freiflächen-Grossanlage ist nochmals ein ganz anderes Thema.
- Die Erlaubnis muss nicht nur regional verfügbar sein, sondern die
Kapazitäten aus dem gesetzlich festgelegten PV-Zubaurahmen muss mittels
Niedrigstangebot der Vergütung ersteigert werden.
- Bei dem Betrieb einer PV- (oder Windkraftanlage) auf einer
landwirtschaftlich genutzten Fläche entfallen viele landwirtschaftliche
Förderungen/Subventionen, da das Grundstück zum "Gewerbegebiet" wird.
- andersrum gibt es ggf. wieder Förderungen von "Randstreifen" für
Wildwuchs für Insekten, etc..
- Im Heute ist es meist sinnvoll, den Strom aus EE-Grossanlagen selber
für verkaufen/vermarkten, auch dafür gibt es (Markt-)Prämien aus dem
EEG-Topf.
An sonnenreichen Tagen geht der Börsenstrompreis um die Mittagszeit
meist in den Keller und kann sogar oft negativ werden, während davor und
danach eher gute(?)/hohe Preise erzielt werden.
Ein (Teil-) Trend der Freiflächen-Grossanlagen geht also perse zu einer
Ost-/Westausrichtung der Module.
Während die landwirtschaftliche Bewirtschaftung einer mit
Schrägaufständerung der PV-Module für viele Bereiche unmöglich wird oder
sogar noch teure Neben-/Zusatzkosten bringt, ist die senkrechte Montage
etwas ganz anderes, die "Mechanik" wohl sogar viel preiswerter.
Quasi keine Hagelschlag auf die Module zu befürchten, weniger Schnee im
Winter und weniger Staub im Sommer.
Die Anlage in Danaueschingen soll einen Abstand zwischen den Modulreihen
von 10m aufweisen und weiter als Wiesengrundstück zur
Viehfutterbewirtschaftung genutzt werden.
Da die Anlage Ende Juli ans Netz ging, gibt es von der Heuernte auch
viele Bilder, etc.
Ein werbewirksames Video des Betriebsführers:
https://www.solverde-buergerkraftwerke.de/fileadmin/download/projekte/Donaueschingen_Aasen/2020_07_21__Erste_Mahd_in_Donaueschingen_Agri_PV.MP4
Die Anlagenstammdaten besagen, dass Module mit 4.147,70 kWp verbaut
wurden, daraus hofft man einen Jahresertrag von 1,1 kW/Wp zu erzielen,
was für die Region völlig im Rahmen liegt.
Die saldierten Stundenwerte von Ende Juli bis heute stützen das im
Vergleich zu anderen Anlagen der Region.
Die Anlagenwerte können von jedem frei abgerufen werden, der
Betreiber/Betriebsführer hat das verlinkt:
> Die Anlage in Donaueschingen hatte Ihre offizielle Inbetriebnahme am> 15.07.2020.>> Die laufenden Anlagedaten können über die Homepage des> Überwachungsportals proElux eingesehen werden.>> Gehen Sie dafür bitte auf die Seite: https://proelux.com/Home/Login und> geben folgende Login-Daten ein:> Benutzername: solverde> Passwort: Solverde-solar
Dort das Bürgersolarkraftwerke Donaueschingen Aasen auswählen.
Damit hat man auch Einsicht in vier weitere Freiflächenanlagenerträge,
etc. freigegeben.
Bürgersolarkraftwerke Zwinge liegt im Harz und hat zweiseitig schräg
aufgeständerte Module in Ost-/West-Ausrichtung, die drei anderen liegen
in der Lausitz und sind weitgehend ertragsoptimiert nach Süden
ausgerichtet.
Wenn man sich die täglichen spezifischer Ertragsdaten (kWh/kWp)aus
August und September aller fünf Anlagen in eine Datenverarbeitung zieht,
steht Donaueschingen sehr gut vorne.
Nur stecken da auch reginale Unterschiede unberücksichtigt drin.
Aber erst recht nicht die unterschiedlichen möglichen temporären Erlöse
am freien Markt, also z.B. an der EPEX, deren Daten auch frei abrufbar
sind.
Und dann steht Donaueschingen unerreichbar vorne.
Ralf X. schrieb:> In den 80ern/90ern hatten wir viel mit Sat-(Antennen)-Nachführsystemen> zu tun, die Gross-Schüsseln ab 2m bis 20m Durchmesser haben wir> natürlich als Segmente aus den USA bezogen, die Mechaniken aber> überwiegend mit regionalen Metallbauern geplant und gebaut.> Ab Mitte der 90er ging die Nachfrage stark zurück, aber die damals> sauteure PV kam auf.
Und wofür hat man die Schüsseln gebraucht?
Nichtverzweifelter schrieb:> man muss dem Volk doch> demonstrativ zeigen, wie naturnah und ökologisch doch> Cadmium-Tellurverbindungen sind. In erwartbarem Zeitraum dann schwierig> zu entsorgender Sondermüll.
Du findest bestimmt ein Zementwerk, das Dir das mit durch die
Feuerung für den Drehofen drückt.
Danach sind das dann wertvolle Mineralstoffe
100Ω W. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> In den 80ern/90ern hatten wir viel mit Sat-(Antennen)-Nachführsystemen>> zu tun, die Gross-Schüsseln ab 2m bis 20m Durchmesser haben wir>> natürlich als Segmente aus den USA bezogen, die Mechaniken aber>> überwiegend mit regionalen Metallbauern geplant und gebaut.>> Ab Mitte der 90er ging die Nachfrage stark zurück, aber die damals>> sauteure PV kam auf.>> Und wofür hat man die Schüsseln gebraucht?
Das Anwendungsgebiet war und ist unheimlich breit gefächert.
Die "einfachste" Anwendung von Grosschüsseln ist der Empfang von
geostationären Satelliten, die vom Schüsselstandort knapp über dem
Horizont stehen, Kunden dafür waren oft iranische Spitzenfachkräfte, die
ihre Heimat(TV)Sender in DE empfangen wollten.
Bei klarem Himmel reichten ggf. 5 bis 8m Durchmesser, je nach Bewölkung,
etc. machten aber die 20m Schüsseln zu.
Als nächste Stufe kommen die Motoranlagen, welche die geostationären
Satelliten vom östlichen bis zum westlichen Horizont abfahren können.
Weitere Steigerung ist die Verfolgung von geosynchronen (nicht
geostationären!) Satelliten, wie z.B. viele der Meteosatgruppe, aber nur
wenige Grad um die 0°-Breite pendeln.
Am anspruchvollsten sind die Anlagen, die das gesamte Himmelsgewölbe
abfahren können, aufgrund der Grösse dabei auch noch schwache Signale
aufnehmen und dennoch schnell genug sind, Objekte in niedriger
Umlaufbahn zu verfolgen.
Egal ob Raumstationen, Weltraummissionen, Spionage oder
Kommunikationssatelliten, usw.
Je nach Aufgabengebiet natürlich auch mit Sendefunktion.
Harald R. schrieb:> Vorteil: Der Landwirt kann das Land> zwischen den Reihen bewirtschaften.
Lass mich mal überlegen was das wäre:
Gras (Gruüfutter): Balkenmäher (sowieso veraltet) scheidet aus.
Kreiselmäher ginge. Aber dann wirds wieder mit dem Schwader sauschlecht,
also kein Heu möglich. Ginge nur Grünsilage. Aber die geht nicht zu
ernten.
Getreide: Schatten, und dann zur Ernte der Mähdrecher. Zischendurch
spritzen mit 16 m breiten Spritzbalken eher auch nicht.
Mais: Der Maishächsler und der parallel fahrende Traktor mit 65 cm^3
Anhänger dürfte schwierig werden.
Kartoffeln: ähnlich Mais.
Zuckerrüben: Hahaha! schon mal den Ernter gesehen? Und dann die Maus (so
nennt sich das nette kleine Fahrzeug) zum Verladen dazu?
Also nur noch Wiese, wie weiter oben einer sagte. Dumm nur, dass nach
einer Umwidmung von Ackerfläche auf Wiese da nie wieder Ackerbau
betrieben werden kann (ausser mit Ausgleichsfäche). Und so blöd wird
kein Landwirt sein.
-> Träumerei von grünen Spinnern.
Ralf X. schrieb:> Wann immer ein neues Thema auftaucht, melden sich (bestimmte) Leute zu> Wort
... noch viel mehr Text
Ralf X. schrieb:> Erstaunlich, auf wie viele Buchstaben und Satzzeichen, etc. man ein> absolutes "nichts" ausdehnen kann.> Bringst Du ein Buch raus, wenn Du mal wirklich etwas sagen möchtest? :-)
Nick M. schrieb:> Mais: Der Maishächsler und der parallel fahrende Traktor mit 65 cm^3> Anhänger dürfte schwierig werden.>> Kartoffeln: ähnlich Mais.
Mumpitz. Mais und Kartoffel sind zwei grundverschiedene 'Etagen', Mais
dürfte zu hoch für die Sonnenstrombretter sein.
> Zuckerrüben: Hahaha! schon mal den Ernter gesehen? Und dann die Maus (so> nennt sich das nette kleine Fahrzeug) zum Verladen dazu?
Ja und? Wie bei Autos und Silicontitten gibt es das Ganze in kleinen,
mittleren und völlig größenwahnsinnigen Größen. Und der eingeschworene
Öko geht da mit dem klassischen Pflugschar durch und lässt die
Kinderschar alles in den Kleintrecker schmeissen.
https://image.saechsische.de/954x636/d/8/d8s8r83mwkc1u6ttndhmsi35dujiatf8.jpg
Spargelfelder sind wohl ideal, die werden ohnehin per Hand geerntet.
Erdbeerfelder fürs selberpflücken auch. Interessant auch die Variante
als Hühnergatterbegrenzer: https://salzburg.orf.at/stories/3002366/
Nick M. schrieb:> -> Träumerei von grünen Spinnern.
Vor 40 Jahren hiess es auch noch dass wir NIEEEEEEMALS in Deutschland
mehr als 5% der Stroms aus erneuerbaren Quellen erzeugen können.
Aussagen von Betonköpfen ohne Phantasie und kreativen Ideen
Zum Rest deiner Aussagen: Siehe den Link in meinem vorigen Post.
Nichtverzweifelter schrieb:> Cadmium-Tellurverbindungen
Wie kommst du darauf? Auf dem Bild sieht's für mich eher nach
Silizium-Modulen aus, da steckt kein CdTe drin.
ev. könnte man den Winkel einstellbar machen, damit man diesen optimal
einstellen kann, wenn das Feld grade abgeerntet ist oder brach liegt.
Aber ob das vorgesehen ist?
Maxe schrieb:> Meine Einschaetzung: Das Projekt lohnt sich weil Land/Bund/EU das als> innovatives Projekt finanzieren. Klimaschutz und so. Die kWh liegt fuer> den Steuerzahler bei etwa 5 EUR Netto. Das hoert sich aber schlimmer an> als es ist, die Anlage produziert ja nicht viel :-)
Belegbare Zahlen/Daten/Fakten oder nur populistisches EE-Bashing?
Peter Putz schrieb:> Da eine auf dem Grünland, im Schwarzwald wächst halt nichts gescheites:> https://www.topagrar.com/energie/news/baubeginn-einer-neuartigen-agrophotovoltaikanlage-11824877.html
Schöner Link! Im verlinkten Artikel steht:
Jahresenergieertrag: 4.600 MWh
Kosten der Anlage: 3,2 Millionen Euro
Das sind Installationskosten von 3,2*10e6 € / 4600*10^3 kWh = 0,695
€/kWh Jahresertrag.
Runtergebrochen auf 20 Jahre Laufzeit sind das Investitionskosten von
nur 3,5 ct/kWh. Ok, da kommen noch Kosten für Betrieb und Wartung dazu.
Aber mit dem ein oder anderen Braunkohlekraftwerk kann das durchaus
mithalten, und da ist die Landschaft danach weg und braucht jahrzehnte
Renaturierung.
Udo S. schrieb:> Aussagen von Betonköpfen ohne Phantasie und kreativen Ideen
Keineswegs. Die haben reichlich Knete und Gehirnschmalz in GROWIAN
investiert, um zu beweisen, dass Windenergie nicht wirtschaftlich
funktioniert. Beinahe wäre man diesen Gaunern aufgesessen:
"Günther Klätte, Vorstandsmitglied des RWE, äußerte auf einer
Hauptversammlung des Unternehmens: „Wir brauchen Growian (große
Windanlagen), um zu beweisen, daß es nicht geht“ und erklärte, „daß
Growian so etwas wie ein pädagogisches Modell sei, um Kernkraftgegner
zum wahren Glauben zu bekehren“.[5]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Growian
Bezahlt hat dieses Affentheater natürlich der Steuerzahler.
Nick M. schrieb:> Also nur noch Wiese, wie weiter oben einer sagte
Zum einen gibt es ja genug Wiesen, zum anderen sind 10m durchaus
bearbeitbar. Und wenn Du deine 16 m Spritze oder Schleppe ganz nutzen
willst, dann lass halt 16m stehen.
Mit der beidseitigen Nutzung und nahe 0 Flächenverbrauch hat das in
meinen Augen ein riesiges Potential.
Und ja, verschattumg ist bei uns für die meisten Früchte ein Problem.
Aber wer weiß, welche Synergien man noch findet.
Eine Herausforderung ist es dennoch. Nachdem schon ganze Dächer
abgeräumt wurden, dürfte das in rückenfreundlicher Arbeitshöhe kaum
weniger verlockend sein. Ebenso Streifzüge mit einem Stein oder.das neue
Luftgewehr zu Weihnachten.
Peter Putz schrieb:> Mumpitz. Mais und Kartoffel sind zwei grundverschiedene 'Etagen', Mais> dürfte zu hoch für die Sonnenstrombretter sein.
Es ging um die Ernte. oder musst du dafür zu weit vorausdenken?
> Ja und? Wie bei Autos und Silicontitten gibt es das Ganze in kleinen,> mittleren und völlig größenwahnsinnigen Größen.
Du wirst die Zuckerrüben eher nicht am freien Markt los. Das sind
Erzeugergemeinschaften. Und die machen auch die Ernte. Und die geht nur
mit den Gerätschaften, die kein Bauer hat. Die Ernter für Zuckerrüben
laufen von Oktober bis in den Januar rein. 24 Stunden durchgehen, ausser
Sonntags.
> Spargelfelder sind wohl ideal,
... natürlich gibt es den dafür erforderlichen Lößboden Deutschlandweit.
Naja ...
Udo S. schrieb:> Zum Rest deiner Aussagen: Siehe den Link in meinem vorigen Post.
Hast du auch das gelesen?
"In feuchteren Jahren mit weniger Einstrahlung, wie etwa 2017, gingen
die Erträge unter der Anlage dagegen deutlich zurück, bei Weizen und
Kartoffeln fast um ein Fünftel. Doch laut Axel Weselek, der die Versuche
als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit betreut hat, hängt die
Entwicklung einer Kultur unter den Solarmodulen von vielen
unterschiedlichen Faktoren ab. Deshalb sind zurzeit noch keine
eindeutigen Aussagen möglich, welche Kultur am besten mit der
Beschattung zurechtkommt."
A. S. schrieb:> Und wenn Du deine 16 m Spritze oder Schleppe ganz nutzen> willst, dann lass halt 16m stehen.
Also der breiteste Mähdrescher den es gibt (im Versuch von Claas) hat 19
Meter Mähwerksbreite. Blöd wenn der Agrardienstleister grad die falsche
Breite hat. Muss er sich halt noch ein (zwei? drei?) anders breite
Mähwerke kaufen.
Da werden die Felder per GPS ausgesäht um die Zischenbearbeitung und
Ernte effektiv zu gestalten und dann stehen irgendwelche Stützen im Weg.
Zumindest auf den 0,3 ha Veruch hat alles geklappt. Weiterträumen ...
Nick M. schrieb:> Zumindest auf den 0,3 ha Veruch hat alles geklappt. Weiterträumen ...
Ja und? Wir sind hier nicht in Russland mit den kilometerlangen
Monokulturen, im schwarzwald sind kleine Felder die Regel, nicht die
Ausnahme.
@muellernick
Was willst du mit deinen letzten 3 Posts sagen?
Klar, für die Landwirtschaft verändert sich da einiges.
Und wenn man sich ganz stur stellt, und sich ja nix ändern darf, dann
funktioniert das eben nicht. Dann bekommt man aber auch keinen
zusätzlichen Strom vom Feld.
Und keine Energiewende, ohne die die Landwirtschaft vermutlich
klimabedingt eh den Bach runtergehen wird.
Wie gezeigt kann es durchaus Fälle geben, in denen eine wirtschaftliche
(maschinelle) Bearbeitung noch möglich ist.
Und selbst wenn es Minderertrag gibt muss er halt gegen den
Energiezugewinn abgewogen werden.
Peter Putz schrieb:> Das waren aber keine Senkrechtsteher wie hier im thread, sondern> Solardächer
Ach so, die machen natürlich keinen Schatten.
Nicht nur, dass sie natürlich Schatten machen, sie machen auch weniger
Ertrag an Strom.
Ist das die Neuauflage von Solar Roadways?
Peter Putz schrieb:> Ja und? Wir sind hier nicht in Russland mit den kilometerlangen> Monokulturen, im schwarzwald sind kleine Felder die Regel, nicht die> Ausnahme.
Schon mal in Neufünfland gewesen? Oder auch in der DDR, als es noch die
DDR war? Oder im Norden Deutschlands?
Da sind die Felder deutlich größer als bei dir oder bei mir in Bayern.
Und trotzdem, hier fährt keiner mehr mit dem Mähbalken rum. Selbst die
Ernte für die Grassilage wird oft vom landwirtschaftlichen Dienstleister
erledigt.
Percy N. schrieb:> Keineswegs. Die haben reichlich Knete und Gehirnschmalz in GROWIAN> investiert, um zu beweisen, dass Windenergie nicht wirtschaftlich> funktioniert. Beinahe wäre man diesen Gaunern aufgesessen:
das war auch damals schon ein durchsichtiges Manöver wo nur
Bildungsferne darauf reinfallen. (ich besuchte Growian als Student im
Rahmen einer Exkursion)
Wem galt denn diese Botschaft das es nicht funktioniert?
Der Politik?
Joachim B. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Keineswegs. Die haben reichlich Knete und Gehirnschmalz in GROWIAN>> investiert, um zu beweisen, dass Windenergie nicht wirtschaftlich>> funktioniert. Beinahe wäre man diesen Gaunern aufgesessen:>> das war auch damals schon ein durchsichtiges Manöver wo nur> Bildungsferne darauf reinfallen. (ich besuchte Growian als Student im> Rahmen einer Exkursion)> Wem galt denn diese Botschaft das es nicht funktioniert?> Der Politik?
Immerhin ist mit dieser Erklärung klar, warum Gowian ein Fehlschlag war.
Es konnte nicht erfolgreich nachgewiesen werden, daß Windkraft nicht
funktioniert.
Und zur Frage "senkrecht?": Die Modulflächen zeigen Richtung Westen und
Osten, weil man in den Morgen- und Abendstunden Ertrag haben will. Es
bringt nämlich nichts, wenn einmal im Jahr die Ausrichtung so optimal
ist, daß man Max. Ertrag erhält. Man braucht eher gleichmäßigeren
Ertrag. Also nicht um 12:00 und im Sommer. Zudem, wenn man die Zellen
von vorne und von hinten anscheinen will, was außer senkrecht soll den
Ertrag gleichmäßig auf Morgen und Abend verteilen?
Aber selbst für Südausrichtung zeigt eine senkrechte Aufstellung, bei
mir hängen 3Panels seit April senkrecht am Balkongeländer, weniger
Unterschiede zwischen Sommer und nun Winterhalbjahr. Ich hab aktuell an
sonnigen Tagen den gleichen Ertrag wie vor 3-4 Monaten. Ok, die 25Grad
niedrigen Temperaturen helfen auch.
Unter 5 %.
Nur weil die Gehäuse der Zellen stehen heißt das nicht das die Zellen
stehen.
10 CM Dickes Gehäuse, die Zellen im richtigen Winkel und untereinander
eingebaut dürfte den Verlust relativ zur Fläche Gering halten. Wenn man
nun die Zellen in unterschiedlichen Winkeln einbaut, dürfe das Problem
mit der Effektivität gering sein. = 1 Reihe für Morgensonne, die nächste
Reihe für die Mittagssonne, und dann Abendsonne.
Wenn die nur stehen wie ein Brett lohnt sich die Technik nicht. Wobei
moderne Zellen auch mit normalen Tageslicht schon was bringen. Nur nicht
genug das sich die Anschaffungskosten lohnen.
Carl D. schrieb:> Die Modulflächen zeigen Richtung Westen und> Osten, weil man in den Morgen- und Abendstunden Ertrag haben will.
Also ist damit die positive Wirkung der Abschattung in heißen Sommern
hinfällig? Die Mittagssonne kann so richtig draufbrennen.
Und im Winter, wenn die Sonne tief steht, schirmen sich die Panele
gegenseitig ab. Ist ja mal wirklich brilliant!
Nick M. schrieb:> im Winter, wenn die Sonne tief steht, schirmen sich die Panele> gegenseitig ab. Ist ja mal wirklich brilliant!
WENN in Donaueschingen am kürzesten Tag des Jahres (21.12.) klarer
Himmel herrscht, nimmt die gegenseitige Verschattung ab der ersten
Minute des Sonnenaufgangs ab, bei einer Höhe der Solarfläche von 2m und
einem Reihenabstand von 10m ist ~1:30h nach Sonnenaufgang die
"Entschattung" abgeschlossen.
Nach weiteren 5:30h beginnt der der Vorgang umgedreht bis zum
Sonnenuntergang.
Jeder Tag früher oder später verkürzt die Verschattungsphase.
Generell kann man aber sagen, dass PV, völlig egal wie ausgerichtet, in
DE nicht grossartig etwas zur Winterstromversorgung beitragen kann und
zu der Zeit überwiegend von der diffusen Einstrahlung lebt, solange kein
Schnee auf den schrägen Modulen klebt.
Tilo R. schrieb:> Maxe schrieb:>> Meine Einschaetzung:> Belegbare Zahlen/Daten/Fakten oder nur populistisches EE-Bashing?
Natuerlich populistisches EE-Bashing.
Eigentlich gesunde Skepsis. Ich bin ja ein Freund der Erneuerbaren, aber
es wird halt auch viel Missbrauch getrieben. Es gab da bspw. mal einen
PV-Radweg, hats aber nicht lange mitgemacht. Nur so als Extrembeispiel.
Ich waere ja dafuer, einfach mal den Verbrauch zu reduzieren. Aber naja.
Philipp S. schrieb:> Wie kommst du darauf? Auf dem Bild sieht's für mich eher nach> Silizium-Modulen aus, da steckt kein CdTe drin.
Cadmium-Tellur-Verbindungen sind ein wesentlicher Bestandteil der
Dünnfilm-Panels. Jene kommen mit nicht optimaler Ausrichtung besser
zurecht. Wenn das Modell Schule macht, wirds wohl auch Anlagen damit
gebaut werden.
30 Jahre nach dem Mauerfall endlich wieder neue Mauern. Sichtschutz
total... :-)
Nick M. schrieb:> Carl D. schrieb:>> Die Modulflächen zeigen Richtung Westen und>> Osten, weil man in den Morgen- und Abendstunden Ertrag haben will.>> Also ist damit die positive Wirkung der Abschattung in heißen Sommern> hinfällig? Die Mittagssonne kann so richtig draufbrennen.
Du hast nie einen Garten gegossen?!
Wenn, dann wüsstest du, daß man nicht gegen die Mittagshitze aunkämpft,
weil dann eh alles ruckzuck verdunstet, man sorgt dafür, das es abends
und morgens feucht ist, weil dann sickert das Wasser tief ein und kann
die Wurzeln erreichen und wird über die Tageshitze gespeichert. Somit
ist es sinnvoll, die Zeiten der zusätzlichen Abschattung auf Sonnenauf-
und -untergang zu richten.
> Und im Winter, wenn die Sonne tief steht, schirmen sich die Panele> gegenseitig ab. Ist ja mal wirklich brilliant!
Und bei Tageslicht bist'e auch nie aus deinem Keller gekrochen?!
Denn da wüstest du um die Helligkeit durch Streulicht. Wintersportler
tragen deshalb auch 'Sonnenbrillen' in der dunklen Jahreszeit.
IMHO zeigt der thread gut, warum simple gestrickte Perfektionisten in
der Realität oft scheitern.
Ein (eindimensionaler) Perfektionist wird Senkrechte Solarzellen
ablehnen, weil er nur 50% vom Optimum erreicht. Ein Realist dagegen
verweist darauf das aber 95% Begehbarkeit und damit agratechnische
Bewirtschaftung erhalten bleibt, im Unterschied zu 0% bei Nutzung als
Sonnefeld mit optimal gestellten Zellen.
Es ist halt ein Kompromiß, um von dem Einem zu profitieren, ohne das
andere zu lassen.
Ich kenne da einen Kollegen, der gegen die Solarfelder an der Autobahn
wetterte, weil "Strom kann man nicht essen", dafür sollte man keine
landwirtschaftliche Nutzfläche 'verbrennen'. Der wäre mit den Senkrecht
gestellten Zellen sehr zufrieden.
Zaunwinker schrieb:> Solarfelder an der Autobahn
Noch besser wäre es, den kompletten Mittelstreifen 3m hoch damit zu
fluten, zumindest Nord-Süd-Autobahnen.
Diebstahlsicher
Beidseitig
Sichtschutz (gegen Gaffer-staus)
Bleibt leider das Problem der Blendung.
A. S. schrieb:> Noch besser wäre es, den kompletten Mittelstreifen 3m hoch damit zu> fluten, zumindest Nord-Süd-Autobahnen.>> Diebstahlsicher> Beidseitig> Sichtschutz (gegen Gaffer-staus)
Bitte die Smileys um Humor/Sarkasmus setzen, nicht jeder kann
norddeutschen Proletenhumor erkennen oder was Gescheits damt anfangen,
besonders die Aspies:
https://youtu.be/gwg2j9FJu-o?t=30
Zaunwinker schrieb:> Du hast nie einen Garten gegossen?!
Sein dir sicher, dass doch. Und ich das Morgens gemacht habe.
> Wenn, dann wüsstest du, daß man nicht gegen die Mittagshitze aunkämpft,
Damit hast du bestätigt, dass die Abschattung mittags nicht
funktioniert. Wo doch behauptet wurde, dass die positive Effekte hat.
Danke für die Selbstvernichtung.
Zaunwinker schrieb:> A. S. schrieb:>>> Noch besser wäre es, den kompletten Mittelstreifen 3m hoch damit zu>> fluten, zumindest Nord-Süd-Autobahnen.>>>> Diebstahlsicher>> Beidseitig>> Sichtschutz (gegen Gaffer-staus)>>> Bitte die Smileys um Humor/Sarkasmus setzen, nicht jeder kann> norddeutschen Proletenhumor erkennen oder was Gescheits damt anfangen,> besonders die Aspies:>> https://youtu.be/gwg2j9FJu-o?t=30
Ich kann hier keinen Sarkasmus erkennen.
Der Autobahnmittelstreifen ist ohnehin verbrauchte, oft sogar
versiegelte Fläche. Hier PV-Anlagen aufzustellen hätte minimale
ökologische Auswirkungen.
Für die Benutzer der Autobahn ist es zugegeben nicht hübsch. Aber das
sind Autobahnen für alle anderen auch nicht.
Die Aufstellung sollte natürlich mit ohnehin stattfindenden Bauarbeiten
koordiniert werden. Extra deswegen eine Baustelle einzurichten muss
nicht sein.
Tilo R. schrieb:> Ich kann hier keinen Sarkasmus erkennen.
War auch ernst gemeint. In der Praxis scheitert es wie gesagt an den
Reflexionen.
Und es sind eh nur kerzengrade Abschnitte geeignet, da man sonst den
Verlauf nicht einsehen kann.
Schlaumaier schrieb:> Nur weil die Gehäuse der Zellen stehen heißt das nicht das die Zellen> stehen.
Da habe ich noch gar nicht dran gedacht, aber jetzt wo du es geschrieben
hast, klingt der Ansatz naheliegend.
Tilo R. schrieb:> Der Autobahnmittelstreifen ist ohnehin verbrauchte, oft sogar> versiegelte Fläche. Hier PV-Anlagen aufzustellen hätte minimale> ökologische Auswirkungen.> Für die Benutzer der Autobahn ist es zugegeben nicht hübsch.
Nicht hübsch ??!!, schon mal überlegt wie diese Abtrennung eine Rettung
behindern könnte?!
> War auch ernst gemeint. In der Praxis scheitert es wie gesagt an den> Reflexionen.
Bezweifle ich stark, gegen das Zunageln des Mittelstreifens durch
reflektierende oder nicht reflektierende Wände sprechen lebenswichtige
Gründe wie eben der Rettungszugang.
Da der PingPong-Effekt bei Betonwänden statt Leitplanken:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Der-Beton-Mittelstreifen-als-toedliche-Gefahr-id3941381.html
Da mehr zur 'Wissenschaft' von leitplanken bzgl Aufnahme von
'Aufprall-energie':
https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzplanke
Schon auf Hausdächern zu steigen weigert sich die Feuerwehr wegen der
PV-Anlagen und verlangt Bfandfallabschalteinrichtungen:
Brandfallabschaltung (Photovoltaikanlage)
Peter Putz schrieb:> Tilo R. schrieb:>> Der Autobahnmittelstreifen ist ohnehin verbrauchte, oft sogar>> versiegelte Fläche. Hier PV-Anlagen aufzustellen hätte minimale>> ökologische Auswirkungen.>> Für die Benutzer der Autobahn ist es zugegeben nicht hübsch.>> Nicht hübsch ??!!, schon mal überlegt wie diese Abtrennung eine Rettung> behindern könnte?!>>> War auch ernst gemeint. In der Praxis scheitert es wie gesagt an den>> Reflexionen.>> Bezweifle ich stark, gegen das Zunageln des Mittelstreifens durch> reflektierende oder nicht reflektierende Wände sprechen lebenswichtige> Gründe wie eben der Rettungszugang.>> Da der PingPong-Effekt bei Betonwänden statt Leitplanken:> https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Der-Beton-Mittelstreifen-als-toedliche-Gefahr-id3941381.html>> Da mehr zur 'Wissenschaft' von leitplanken bzgl Aufnahme von> 'Aufprall-energie':> https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzplanke
An den Haaren herbeigezogene Probleme! Niemand hat gesagt, dass wegen
der Solaranlage die Leitplanken weggelassen werden sollen!
Mittelstreifen (wie ich sie kenne) sind etwa einen Meter breit und haben
auf beiden Seiten Leitplanken. Wenn da in der Mitte zusätzlich eine
PV-Wand steht behindert das (jenseits der Optik) niemanden, auch nicht
die Rettung.
Man kann immer noch über die Leitplanke steigen und ist von der Fahrbahn
getrennt, zudem werden sich nur die allerwenigsten auf den
Mittelstreifen retten.
Rettungseinsätze erfolgen i.d. Regel von der betroffenen Spur aus, nicht
von der Gegenrichtung. Aber selbst wenn es so wäre, könnte man alle 100m
eine kleine Lücke machen.
> Schon auf Hausdächern zu steigen weigert sich die Feuerwehr wegen der> PV-Anlagen und verlangt Bfandfallabschalteinrichtungen:> Brandfallabschaltung (Photovoltaikanlage)
Ganz anderes Thema! Und in der Praxis nicht wirklich ein Problem, ich
habe dazu sogar mal einen Feuerwehrmann befragt.
Tilo R. schrieb:> Ganz anderes Thema! Und in der Praxis nicht wirklich ein Problem, ich> habe dazu sogar mal einen Feuerwehrmann befragt
Das glaubst auch nur Du!
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Erst lohnte es sich sogar bedingt bei Dachanlagen dreiachsig>> nachzuführen>> Wofür denn drei Achsen?
Bei der "frühen" PV-Anlagen stellten temporäre Verschattungen ein
grosses Problem dar.
Je nach Anspruch des Kunden konnten einzelne (lange schmale) Module dann
auch um 90° gedreht und/oder sogar angehoben werden.
Vor der Einführung des ersten "echten" EEG 2000 galt das StrEG mit
minimaler Vergütung, da waren es also absolute Enthusiasten, die sich
das Dach mit PV belegen liessen und da zählte nicht der monentäre,
sondern einzig der strommässige Ertrag.
Und wie auch in anderen Bereichen, trieben manche das auf die absolute
Spitze für diesen Bereich, wobei das aber weit unter den Spinnereien der
Hifi-Freaks blieb.
Da waren wir diesen Leuten gerne behilflich und da hat das ganze auch
noch richtig Spass gemacht.
Tilo R. schrieb:>> Schon auf Hausdächern zu steigen weigert sich die Feuerwehr wegen der>> PV-Anlagen und verlangt Bfandfallabschalteinrichtungen:>> Brandfallabschaltung (Photovoltaikanlage)> Ganz anderes Thema! Und in der Praxis nicht wirklich ein Problem, ich> habe dazu sogar mal einen Feuerwehrmann befragt.
Mal abgesehen von der Verwendung der Wischi-Waschi Hülse "nicht
wirklich", ist es so, dass in der Praxis Photovoltaikanlagen sehr wohl
ein Problem darstellen (siehe oben). Du hast einfach keinen blassen
Schimmer von der Arbeit der Feuerwehr und den Notwendigkeiten im
Brandfall vor Ort.
Ratschlag: Einfach die Klappe halten.
Tilo R. schrieb:> Wenn da in der Mitte zusätzlich eine> PV-Wand steht behindert das (jenseits der Optik) niemanden, auch nicht> die Rettung.
Wer's glaubt wird selig. Neee, wenn es nicht tausend gute Gründe gäbe
den Mittelstreifen frei zu lassen, wer der schon längst wie in Amiland
mit Billboards zu tapeziert.
Druckwellen wie im Tunnel, die Möglichkeit Not-Landebahnen zu
errichten, das Risiko abfallender Stücke, ....
Ralf X. schrieb:> Bei der "frühen" PV-Anlagen stellten temporäre Verschattungen ein> grosses Problem dar.> Je nach Anspruch des Kunden konnten einzelne (lange schmale) Module dann> auch um 90° gedreht und/oder sogar angehoben werden.
Da sind trorzdem nur zwei Achsen, allerdings mit drei Freiheitsgraden.
A. S. schrieb:> Zaunwinker schrieb:>> Solarfelder an der Autobahn>> Noch besser wäre es, den kompletten Mittelstreifen 3m hoch damit zu> fluten, zumindest Nord-Süd-Autobahnen.>> Diebstahlsicher> Beidseitig> Sichtschutz (gegen Gaffer-staus)>> Bleibt leider das Problem der Blendung.
Vieles spricht gegen Deinen Vorschlag, aber kaum die Argumente Deiner
nachfolgenden Kritiker, dafür sehe ich ausgerechnet bei Deinem eigenen
Kritikpunkt der möglichen Blendung die Sache anders.
Zuerst zum letzten Punkt:
Lässt man die Oberfläche der senkrechten Module glatt, gilt
Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel.
Bei einem BAB-Verlauf Nord-Süd, kann nur die Fahrspur gen Süden von
einem Problem (theoretisch) beim abendlichen Sonnenuntergang betroffen
sein.
Und dann käme das gespiegelte Sonnenlicht abgeschwächt(!) von der linken
Seite, was die Richtung Nord fahrenden Kfz (ohne die Module) mit voller
Kraft erreicht.
Und DAS war bisher ja auch kein grosses Problem.
Jetzt zu den Gegenargumenten Deiner Kritiker:
Wieso sollte man MIT den Modulen auf dem Mittelstreifen den
Strassenverlauf nicht mehr erkennen?
In vielen Autobahnabschnitten sind/werden EXTRA Sicht-/Blendschutzbaken
installiert, um die Blendwirkung durch den Gegenverkehr zu unterbinden.
Wer meint, dadurch den Strassenverlauf nicht mer zu erkennen, sollte zum
Optiker, langsamer und eher auf der rechten Spur fahren.
Es ist auch kein Problem, die Kanten der Module mit Reflexstreifen zu
versehen, da könnten man den Verlauf sogar noch bedeutend besser
erkennen, als bisher.
Niemand würde verlangen, die mittig aufgeständerte Modulreihe
ununterbrochen zu installieren und damit Rettungswege von der Gegenspur
zu verhindern.
Meine eigenen Vorbehalte aus vielen Erfahrungs- und Bildungswerten:
Eine "Wand" links neben der schnellsten Spur fördert den Tunnelblick und
erhöht das Unfallrisiko extrem.
Und MIR würde auch tagsüber der eingeschränkte Sichtbereich aufs Gemüt
schlagen, Konzentration einschränken, etc..
Man glaubt gar nicht, was so alles auf einer Autobahn rumfliegt und
insb. von den schnellen Autos auch zur Seite hochgeschleudert wird und
einzelne Zellen/Module beschädigen könnte.
Beschädigte Module schädigen einen ganzen Strang und dauernde
Wanderbaustellen auf der linken Spur sind das letzte, was wir brauchen.
Flächen(PV)Anlagen sind schon grössenbegrenzt, um mit einem Sammelpunkt
auszukommen, egal ob dort erst einmal die DC hochinvertiert wird oder
direkt einem Wechsel-/Drehstromnetz zugeführt wird.
Eine(!) "lange Leitung" ohne viele unterschiedliche Inverter ist bei PV
nicht angesagt.
Entsprechend müsste man im Mittelstreifen diverse(!) Leitungen verlegen,
i.d.R. unterirdisch (Unfallgefahr!) und alle naslang Inverter oder alle
paar Meter Kabelbrücken hinter den Standstreifen installieren und dort
die Mittelspannung verbuddeln.
Von mir ein klares "No Go".
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Bei der "frühen" PV-Anlagen stellten temporäre Verschattungen ein>> grosses Problem dar.>> Je nach Anspruch des Kunden konnten einzelne (lange schmale) Module dann>> auch um 90° gedreht und/oder sogar angehoben werden.>> Da sind trorzdem nur zwei Achsen, allerdings mit drei Freiheitsgraden.
Als es um die dritte Achse ging, musst Du im Unterricht rausgegangen
sein.
Oder hast vergessen, was man Dir mal beibringen wollte.
Du solltest Dich mit den Anhängern des Scheibenuniversums verbrüdern.
:-)
Ralf X. schrieb:> Als es um die dritte Achse ging, musst Du im Unterricht rausgegangen> sein.> Oder hast vergessen, was man Dir mal beibringen wollte.
Du bist schlicht nicht in der Lage, eine Achse von einem Freiheitsgrad
zu unterscheiden.
Zur Nachhilfe:
Zwei rechtwinklig zueinander ausgerichtete Achsen soannen eine Ebene
auf; durch Drehing bis zu 180 ⁰ erreichstxDu die gesamte Halbkugel über
bzw inter dieser Ebene.
Wenn es Dir Soaß macht, kannst Du Dein Objekt gern noch entlang dieser
Achsen verschieben; dadurch entgehst Du womöglich Deiner gefürchteten
Abschattung.
Durch die Ergänzung der beiden Rotationen um ein oder zwei Translationen
entsteht aber keine weitere Achse.
Ralf X. schrieb:> In vielen Autobahnabschnitten sind/werden EXTRA Sicht-/Blendschutzbaken> installiert, um die Blendwirkung durch den Gegenverkehr zu unterbinden.
PV-Blendschutzbaken, dann gibts 24h Ertrag:-)
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Als es um die dritte Achse ging, musst Du im Unterricht rausgegangen>> sein.>> Oder hast vergessen, was man Dir mal beibringen wollte.>> Du bist schlicht nicht in der Lage, eine Achse von einem Freiheitsgrad> zu unterscheiden.> Zur Nachhilfe:> Zwei rechtwinklig zueinander ausgerichtete Achsen soannen eine Ebene> auf; durch Drehing bis zu 180 ⁰ erreichstxDu die gesamte Halbkugel über> bzw inter dieser Ebene.> Wenn es Dir Soaß macht, kannst Du Dein Objekt gern noch entlang dieser> Achsen verschieben; dadurch entgehst Du womöglich Deiner gefürchteten> Abschattung.> Durch die Ergänzung der beiden Rotationen um ein oder zwei Translationen> entsteht aber keine weitere Achse.
Die Dreiachsensteuerung ist schon in der Sattechnik ein wichtiges
Kriterium gewesen.
(Oder beim Flugzeug, etc..)
Heute(!) kann jedes Consumer-Sat-LNB elektronisch zwischen dem Empfang
von vertikal- und horizontal-polarisierten Wellen umschalten, andere LNB
können mittels elektronischer oder mechanischer Steuerung jeden
Polarisatinswinkel erreichen.
(1) Damit hat quasi jedes festmontierte LNB schon eine(!) Drehachse.
(2) Kann die Schüssel unabhängig(!) von (1) seitlich schwenken, ist das
also schon zweiachsig.
(3) Kann die Schüssel unabhängig von (1) und (2) rauf und runter
schwenken, existiert eine dritte Drehachse.
Wenn man eine bestimmte Lage(!) im dreidimensinalen Raum erreichen
möchte, braucht man die Möglichkeit, in drei Achsen zu steuern, was auch
drei Freiheitsgraden entspricht.
Die drei weiteren Freiheitsgrade der normalen Physik entsprechen der
Ortsveränderung im jeweilig definierten Raum..
Ralf X. schrieb:> Wenn man eine bestimmte Lage(!) im dreidimensinalen Raum erreichen> möchte
Die brauchst Du für PV aber nicht in dieser Exaktheit. Du möchtest
lediglich die Ebene des Moduls so ausrichten ind nachführen, dass die
Sonne möglichst im Lot über der Oberfläche des Moduls steht. Dafür muss
man lediglich Höhen- und Stundenwinkel nachführen, wie bei einem
Teleskop.
Wenn Du das Modul dann auch noch verschieben möchtest, dann tu es halt:
Du hast zwei Achsen zur Verfügung, damit kannst Du jeden Punkt der Ebene
erreichen.
Falls Du dann auch noch an irgend einem esoterischen Voodoo-PV-Modul die
Polarisation umschalten möchtest, dann tu das halt. Eine weitere Achse
in der Montierung brauchst Du dafür aber nicht. Aber wenn's der Kunde
bezahlt, kann man natürlich auch fünf Achsen installieren ...
P.S.
Du könntest natürlich auch noch ein Farbwechselrad installieren. Da
hättesr Du dann tatsächlich eine dritte Achse!
Nichtverzweifelter schrieb:> Cadmium-Tellur-Verbindungen sind ein wesentlicher Bestandteil der> Dünnfilm-Panels. Jene kommen mit nicht optimaler Ausrichtung besser> zurecht. Wenn das Modell Schule macht, wirds wohl auch Anlagen damit> gebaut werden.
Solche Module wollten sie mir 2009 schon andrehen. Weil sie bei
Teilverschattung die ich zu manchen Jahreszeiten und Uhrzeiten habe mehr
Ertrag brächten. Aber das Szenario würde ich gerne mal sehen in dem sich
das lohnen soll. Ich hätte nur 20 kWp statt 40 kWp installieren können
auf die gleiche Fläche. Wenn man dann während der Schattenphase statt
70% Leistung 80% erreicht, dann im Jahresschnitt 1000 kWh/kWp statt 900
macht, aber durch die kleinere Anlage auf gleicher Fläche nur 20.000 kWh
statt mit kristallinen Modulen 36.000 kWh Ertrag habe, wie soll man da
mit den Dünnfilm-Modulen mehr gewinnen?
Zumal kristalline Module mittlerweile so extrem günstig geworden sind,
dass die Modulpreise im Verhältnis zu Flächen- und Montagematerialkosten
immer geringer geworden sind. 2009 hat ein kWp noch 3000 Euro gekostet,
jetzt knapp 12 Jahre später bekommt man monokristalline für 200 €/kWp!
Und oh Wunder: obwohl die Chinesen angeblich für 1000 oder 500 €/kWp
unter Preis produziert haben um die deutschen Hersteller zu zerstören,
produzieren sie jetzt noch immer fleißig weiter für 200 €/kWp, obwohl es
hier längst keine Hersteller mehr gibt.
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Wenn man eine bestimmte Lage(!) im dreidimensinalen Raum erreichen>> möchte>> Die brauchst Du für PV aber nicht in dieser Exaktheit. Du möchtest> lediglich die Ebene des Moduls so ausrichten ind nachführen, dass die> Sonne möglichst im Lot über der Oberfläche des Moduls steht. Dafür muss> man lediglich Höhen- und Stundenwinkel nachführen, wie bei einem> Teleskop.
Wenn ich die PV-Module exakt dem Sonnengang nachführen möchte, brauche
ich die Zweiachsen-Nachführung.
Wie exakt das zu sein hat, ist dabei erst einmal zweitrangig.
> Wenn Du das Modul dann auch noch verschieben möchtest, dann tu es halt:> Du hast zwei Achsen zur Verfügung, damit kannst Du jeden Punkt der Ebene> erreichen.
Das ist völlig falsch, eine "Ebene" ist dabei doch gar nicht gefragt.
Nebenbei ist es oft unsinnig, der Sonnenstandskurve zu folgen, wenn
diese nicht scheint.
Unterschreitet die zu erwartende Solarstrahlung aus der
berechneten/vorgegebenen Richtung den berechneten Optimalwert um x%,
schwenkte so eine Anlage zum Himmelsbereich der höchsten Einstrahlung,
die ggf. entgegengesetzt zum Sonnenstand sein konnte.
Das alles aber auch mit Wetterdaten, etc. abgestimmt, egal ob eigene
Meteosatanlage oder Daten vom DWD.
Wie gesagt, eine hochinteressante und spannende Geschichte damals.
Aber alles noch mit einer Zweiachsensteuerung machbar.
Blöd war nur, wenn insb. bei starker Solarstrahlung ein Schatten von
z.B. einem Schornstein über Module wanderte.
Und da kam dann die dritte Achse ins Ppiel und sorgte für den dritten
Freiheitsgrad.
Mögliche örtliche Verschiebungen sind dann weitere Freiheitsgrade, aber
keine weiteren Achsen.
An sich ganz einfach. :-)
> Falls Du dann auch noch an irgend einem esoterischen Voodoo-PV-Modul die> Polarisation umschalten möchtest, dann tu das halt. Eine weitere Achse> in der Montierung brauchst Du dafür aber nicht. Aber wenn's der Kunde> bezahlt, kann man natürlich auch fünf Achsen installieren ...
Die meisten Konstruktionen sind begrenzt.
Kopfdrehung links/rechts bei starrer Körperhaltung geht bedingt über
180°.
Kopfneigung rauf/runter noch weniger.
Kopfneigung zur linken/echten Seite noch weniger.
Schon sind drei Achsen im Spiel und dennoch sehen Deine Augen nur einen
begrenzten Bereich.
> P.S.> Du könntest natürlich auch noch ein Farbwechselrad installieren. Da> hättesr Du dann tatsächlich eine dritte Achse!
Geh doch wieder spielen. :-)
Stephan S. schrieb:> Nichtverzweifelter schrieb:>> Cadmium-Tellur-Verbindungen sind ein wesentlicher Bestandteil der>> Dünnfilm-Panels. Jene kommen mit nicht optimaler Ausrichtung besser>> zurecht. Wenn das Modell Schule macht, wirds wohl auch Anlagen damit>> gebaut werden.>> Solche Module wollten sie mir 2009 schon andrehen. Weil sie bei> Teilverschattung die ich zu manchen Jahreszeiten und Uhrzeiten habe mehr> Ertrag brächten. Aber das Szenario würde ich gerne mal sehen in dem sich> das lohnen soll. Ich hätte nur 20 kWp statt 40 kWp installieren können> auf die gleiche Fläche. Wenn man dann während der Schattenphase statt> 70% Leistung 80% erreicht, dann im Jahresschnitt 1000 kWh/kWp statt 900> macht, aber durch die kleinere Anlage auf gleicher Fläche nur 20.000 kWh> statt mit kristallinen Modulen 36.000 kWh Ertrag habe, wie soll man da> mit den Dünnfilm-Modulen mehr gewinnen?>> Zumal kristalline Module mittlerweile so extrem günstig geworden sind,> dass die Modulpreise im Verhältnis zu Flächen- und Montagematerialkosten> immer geringer geworden sind. 2009 hat ein kWp noch 3000 Euro gekostet,> jetzt knapp 12 Jahre später bekommt man monokristalline für 200 €/kWp!> Und oh Wunder: obwohl die Chinesen angeblich für 1000 oder 500 €/kWp> unter Preis produziert haben um die deutschen Hersteller zu zerstören,> produzieren sie jetzt noch immer fleißig weiter für 200 €/kWp, obwohl es> hier längst keine Hersteller mehr gibt.
2009 war das stärkste Jahr der Diskrepanz zwischen Anlagenpreisen und
Einspeisevergütung.
Jeder Depp konnte/sollte da PV-Anlagen an den Mann bringen, zig
Finanzinstitute, Versicherungsunternehmen stiegen über
Tochterunternehmen ein und grasten auch auch den MA-Bereich anderer
Firmen abwerbend ab, soweit jemand "PV" buchstabieren konnte.
Ebenso wurden damals alle Gerüstbauer und Dachdecker entsprächend
geködert, denen die Fallstricke der Finanzhaie nicht geläufig war.
Aber auch die BA machte mit und bot wohl Crashkurse zum PV- und
Energieberater an.
Ein neues Eldorado war geboren und ich/wir machten diese Sparte dicht.
Die Verlogenheit der Konzerne UND Politik wollte ich nicht mittragen.
Ralf X. schrieb:> Mögliche örtliche Verschiebungen sind dann weitere Freiheitsgrade, aber> keine weiteren Achsen.
Endlich scheinst Du es kapiert zu haben!
> An sich ganz einfach. :-)
Ja, und ich freue mich, dass nunmehr auch bei Dir der Groschen gefallen
ist! Glückwunsch! 👍🏻💪🏻👌🏻
Percy N. schrieb:>> Mögliche örtliche Verschiebungen sind dann weitere Freiheitsgrade, aber>> keine weiteren Achsen.> Endlich scheinst Du es kapiert zu haben!
Die Drehung eines z.B. 2000 x 500 mm PV-Moduls ist aber keine
Ortsveränderung, zumindest nicht des Masseschwerpunktes.
Und ohne Achse funktioniert diese Drehung nur in Deinem wohl
phantasievollem Hinterkopf der Scheibenweltlehre.
Ralf X. schrieb:> Die Drehung eines z.B. 2000 x 500 mm PV-Moduls
mag dann erforderlich sein, wenn man das Modul, aus welchen Gründen auch
immer, nicht verschieben kann oder will.
Was das aber mit der von Dir bisher ins Geld geführten
Polarisationsumschaltung von LNBs zu tun haben mag, bleibt bis auf
Weiteres Dein Geheimnis.
Fraglich bleibt zudem, warum der Abschattung zB durch einen Schornstein
nicht anderweitig begegnet werden können soll.
Denkbar ist natürlich, dass eine Drehung des Moduls kostengünstiger zu
realisieren war als eine Translation. Ein Hinweis auf diesen Umstand,
soweit zutreffend, hätte Dir einiges an Peinlichkeit ersparen können.
Es stellt sich dann aber die Frage, ob der Aufstellungsort optimal
gewählt war. Das aber werden wir hier nicht sinnvoll diskutieren lönnen.
Jenseits aller theoretischen Überlegungen zu Freiheitsgraden ein paar
Anmerkungen zur Nachführung bei PV.
Mechaniken zur Nachführungen lohnen sich heute i.d. Regel nicht mehr.
Mechanik ist wartungsanfällig und aufwendig geblieben, während die
Module in den letzten Jahren erheblich billiger wurden.
Auch eine fixe Aufständerung, um durchschnittlich einen besseren
Einfallswinkel zu erreichen, muss genau gegengerechnet werden. Die
aufgeständerten Module werfen Schatten, wodurch weniger Module auf eine
Fläche passen. Bei Flachdach-Aufdachanlagen ist es günstiger, einfach
die ganze Fläche flach vollzumachen. Gegebenenfalls mit einer flachen
Aufständerung (10..15°), um die Selbstreinigung zu unterstützen.
Gegen Teilverschattung (z.B. durch einen Kamin) gibt es (neben dem
Auslassen der Fläche) mehrere Strategien:
* "Optimizer" an jedem oder auch nur an den betroffenen Modulen, die mit
einem Schaltregler die Restleistung des Moduls rausholen ohne den Strang
zu beeinträchtigen.
* Module mit Halbzellen. Das Modul besteht aus oberer und unterer
Hälfte. Bei Schatten auf dem Modul fällt es dann nicht komplett aus
sondern nur die betroffene Hälfte.
* Billiger als Optimizer an jedem Modul: Wechselrichter mit
Verschattungsmodus. Dabei sucht der MPP-Tracker einen weiteren Bereich
ab. Bei höherem Strom wird das verschattete Modul durch die eingebaute
Diode gebrückt und die Leistung der anderen Module am Strang kann
trotzdem geerntet werden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mal abgesehen vom> Wirkungsgrad frage ich mich, welche Nahrungsmittel denn im Schatten der> Solarpanels wachsen sollen.
Es gibt eine riesige Anzahl von Pflanzen, die sich, evolutionär bedingt,
auf eher schattige Lagen optimiert haben.
Etliche davon nutzen wir als Nahrungsmittel. Genauer: wir nutzen deren
durch Inzucht verweichlichten Nachkommen als solche. Das ist aber kein
großes Problem. Die Inzucht geht maximal über ein paar tausend
Pflanzen-Generationen. Das ursprüngliche Gen-Material ist noch
vollständig intakt. D.h.: das Zeug wird wachsen, wie es soll, nur die
Erträge werden i.d.R. etwas geringer sein als bei voller Exposition.
U.U. sogar nichtmal das. Wenn nämlich die Sommer der letzten Jahre zur
Regel werden, dann ist in vielen Fällen bei diesen Arten sogar mit
POSITIVEN Effekten bezüglich des Ertrags zu rechnen, wenn sie
teilweise abgeschattet wachsen.
Tilo R. schrieb:> An den Haaren herbeigezogene Probleme! Niemand hat gesagt, dass wegen> der Solaranlage die Leitplanken weggelassen werden sollen!
Stell die Dinger auf die andere Seite und alle sind glücklich.
Allerdings nennt man das dann Schallschluckwände. Jedenfalls sinnvoller
als die hässlichen Betonwände die sie aktuell teilweise aufstellen.
Und was die Schatten angeht.
Wenn man die Teile im richtigen Winkel macht in der Luxusausführung
denke ich sogar das sie effektiver sind als normale Zellen.
Der Grund.
Ich baue einfach die Zellen (sage wir 5 x 5 cm gross) einfach in Reihe
auf eine Stange. An diese Stange baue ich ein Schrittmotor oder Servo.
Nun lasse ich die Zellen ihren Winkel zum Stand der Sonne verändern (bis
zu 60° denke ich). Wenig Zelle = wenig Gewicht = höhere Effektivität).
Und nun einfach 10 so Stangen in das Gehäuse gebaut).
Platzverbrauch am Boden ? 15 cm x Breite des Gehäuse.
Effektivität als Schallschluckmauer. Ich denke ich könnte (mit
Zwischenspeicher) die Häuser die die Mauer schützt mit Strom versorgen.
Aber wieso sollte man in DE mal was sinnvolles machen. ???
Nick M. schrieb:> Also nur noch Wiese, wie weiter oben einer sagte. Dumm nur, dass nach> einer Umwidmung von Ackerfläche auf Wiese da nie wieder Ackerbau> betrieben werden kann (ausser mit Ausgleichsfäche).
M.W. kann man nach 5 Jahren die Wiese umpflügen und neu einsähen, dann
tritt diese Umwidmung nicht in Kraft. Wird in Bayern auch in großem Stil
betrieben, auch wenn jeder Landwirt sagt, dass das Umpflügen einer Wiese
der größte Schwachsinn ist.
Carl D. schrieb:> Zudem, wenn man die Zellen von vorne und von hinten anscheinen will
Das habe ich bei meiner Fragestellung übersehen. Denn es scheint sich um
sog. bifaziale Module zu handeln, die auch von hinten angestrahlt einen
Ertrag bringen. Ich las was von 10-15% Mehrertrag, was den Mehrkosten
für diese Module entspricht.
Nun lese ich was von 85% Mehrertrag durch rückseitige Einstrahlung, was
die senkrechte Aufstellung in Ost/West Richtung in einem ganz anderen
Licht erscheinen lässt. Man hätte um 9 Uhr und um 18 Uhr die
Spitzenleistung und um 14 Uhr ein Ertragsloch, s. Abbildung.
https://www.pv-magazine.de/2017/09/22/pv-magazine-award-fuer-senkrechte-montage-bifazialer-solarmodule/
Harald R. schrieb:> die Tage wurde in den Nachrichten eine große und neue Solaranlage mit> stehenden Modulen vorgestellt.
Ich glaube das ist nur eine große Borkenkäferfalle im stark betroffenen
Sauerland.
mfg klaus
Percy N. schrieb:> Was das aber mit der von Dir bisher ins Geld geführten> Polarisationsumschaltung von LNBs zu tun haben mag, bleibt bis auf> Weiteres Dein Geheimnis
Das war wohl nur, um dir zu veranschaulichen, was die dritte Achse ist.
Nachdem Du Ralf mehrfach ans Bein gepinkelt hast, weil Du seine
damaligen Lösungen nicht verstehst bzw. Alternativen aufbringst, über
die es müßig ist zu diskutieren, ob sie vor gefühlten hundert Jahren
besser gewesen wären, ...
A. S. schrieb:> Das war wohl nur, um dir zu veranschaulichen, was die dritte Achse ist.
Jedenfalls hatte die nicht sonderlich viel mit
Ralf X. schrieb:> sogar angehoben werden.
zu tun.
Darum ging es. Und das braucht keine dritte Achse.
Harald R. schrieb:> Carl D. schrieb:>> Zudem, wenn man die Zellen von vorne und von hinten anscheinen will>> Das habe ich bei meiner Fragestellung übersehen. Denn es scheint sich um> sog. bifaziale Module zu handeln, die auch von hinten angestrahlt einen> Ertrag bringen. Ich las was von 10-15% Mehrertrag, was den Mehrkosten> für diese Module entspricht.>> Nun lese ich was von 85% Mehrertrag durch rückseitige Einstrahlung, was> die senkrechte Aufstellung in Ost/West Richtung in einem ganz anderen> Licht erscheinen lässt. Man hätte um 9 Uhr und um 18 Uhr die> Spitzenleistung und um 14 Uhr ein Ertragsloch, s. Abbildung.>> https://www.pv-magazine.de/2017/09/22/pv-magazine-award-fuer-senkrechte-montage-bifazialer-solarmodule/
Und dieses Ertragsloch paßt sehr gut zu dem Ertragshoch der nach Süden
ausgerichteten Module. Daß Solarmodule nachts nichts liefern ist nicht
zu verhindern, aber tagsüber möglichst konstant kan man offensichtlich
hinbekommen.
Ja wenn man dafür sorgt, dass man den dicksten Batzen eingestrahlte
Energie um Mittag verpaßt, wird der Ertrag natürlich viel gleichmäßiger.
Ok, man könnte auch einfach in der Zeit abschalten.
Percy N. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> sogar angehoben werden.>> zu tun.> Darum ging es. Und das braucht keine dritte Achse.
Thats where you wrong, Kiddo.
Im Maschinenbau spricht man auch bei Translationen von einer Achse, da
selbige traditionell aus einer Rotation (Motor) in die Translation
uebersetzt wird.
batman schrieb:> Ja wenn man dafür sorgt, dass man den dicksten Batzen eingestrahlte> Energie um Mittag verpaßt, wird der Ertrag natürlich viel gleichmäßiger.> Ok, man könnte auch einfach in der Zeit abschalten.
Man kann aber die Sonne nicht abschalten, abschalten kann man lediglich
die Einspeisung, es bleibt aber die Belastung der Zelle durch die
Einstrahlung und Mittagshitze.
Das ist wie bei einem rollenden Auto in Leerlauf, das kostet dem Reifen
auch Gummi.