"Beste" Möglichkeit für Erzeugung von 65 MHz?

OP #6977217
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Schönen Mitwoch Vormittag!

Für eines meiner aktuellen Projekte sollte ich ein 65 MHz Taktsignal 
haben.
Amplitude sollte 5V sein, kann aber auch 3,3 V sein.
Diese Frequenz sollte fest eingestellt sein, muss also nicht variabel 
sein.

Leider finde ich derzeit keinen fertigen 65 MHz Oszillator.

Was wäre die "beste" Alternative?

Ein VCO mit einer Festspannung am Steuereingang, so dass die gewünschte 
Frequenz rauskommt?

Durch Überlagerung von zwei Frequenzen und Filterung die gewünschte 
Frequenz "zusammenmischen"?

Ein PLL?

Sonst eine Lösung die ich gerade übersehe?
Gast #6977231
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OP #6977244
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OP #6977356
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H. H. schrieb:
> Andre G. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>>
> https://www.digikey.de/de/products/detail/txc-corporation/TC-65-000MBD-T/5129773
>>
>> Den gibt es da so leider nicht mehr.
>> (obsolet)
>
> Den Restbestand (297St.!) verkaufen die aber noch!

Ah, sorry das habe ich übersehen.

Wenn ich nach Teilen suche ich eigenlich immer nur nach "aktiven" 
Teilen, als nicht nach obsoleten oder abgekündigten Teilen.
Daher habe ich den Oszillator nicht gefunden.

Danke, damit hat sich das Problem erledigt.
OP #6977380
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Wolfgang schrieb:
> Andre G. schrieb:
>> Durch Überlagerung von zwei Frequenzen und Filterung die gewünschte
>> Frequenz "zusammenmischen"?
>
> Brauchst du ein Analogsignal (wie sauber) oder kann es ein
> Digitalsignal?
> Warum muss es unbedingt 65MHz sein?


Digitales Signal (Rechteck).
Sinus geht auch, da kann man ja mit einem Schmitttrigger ganz einfach 
ein Rechtecksignal draus machen.

Ja, es müssen 65 MHz sein.
Die 65 MHz brauche ich um mit ein paar Zählern ein Videosignal (XGA, 
1024x768) zu erzeugen.
Gast #6977771
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Eine "Bastellösung" wäre, einen kapazitiven 3-Punkt Oszillator 
(Colpitts) aufzubauen, der mit einer Kapazitätsdiode auf Sollfrequenz 
gezogen werden kann. Das Ausgangssignal mit einem Schmitttrigger in ein 
Rechteck (kapazitiv einkoppeln und über eine Vorspannung auf 50% 
Duty-Cycle bringen) wandeln und dieses mit einem MC74HC4024 durch 4 
teilen. (Der MC74HC4024 hat laut Motorola Datenblatt eine maximale 
Eingangsfrequenz von typ. 70 MHz - garantiert worst case aber nur 35 MHz 
- deshalb "Bastellösung"). Nach der Teilung durch 4 erhält man von den 
65 MHz eine Frequenz von 16,25 MHz für die es als Vergleich bei Reichelt 
unter Artikel-Nr.: OSZI 16,257000 einen
Quarzoszillator, 16,257000 MHz. Damit kann man dann eine PLL zum Ziehen 
des Colpittsoszillators aufbauen.

Alternativ - und für geübte Praktiker sogar einfacher - geht auch eine 
Vervierfachung der Frequenz des Reichelt Quarzoszillators - am 
Einfachsten durch Differenzierens der Flanken des Quarzoszillators. Mit 
den kurzen !!! Impulsen kann man einen 65 MHz-Schwingkreis anstoßen und 
dessen Schwingung wieder in ein Rechteck wandeln.
Gast #6978025
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Pepe T. schrieb:
> Den 66mhz oszi

Ui, supi. Ich kannte zwar 60MHz Oszis, aber so einen echt noch nicht.
Was kann denn der so alles?

Pepe T. schrieb:
> Wenn das nicht passt

Warum sollte was nicht passen?

> kannste aufdremeln

Was ist das nun wieder? Sind wir noch bei Oszis?

> und etway skundenkleber auf die quarzscheibe machen.

Wie bitte/wo hin? An das Display käme man auch so, aber A.) wieso
sollte das aus Quarz(glas) sein, und B.) wozu Sekundenkleber drauf?
Ach Du meinst C.) "Quarzglasscheibe besorgen und draufkleben"...?
Wegen Hitzefestigkeit? Soll das nun u.a. ein Backrohr-Sichtfenster
werden? Mit Oszis scheint jedenfalls viel mehr möglich, als ich je
in meinen kühnsten Träumen gedacht hatte.

> Viel spass dabei!

Danke, aber nein.

Auf solche Ideen wäre ich jetzt nicht gekommen. Ich wollte doch nur
einen (60MHz) Oszi und bin zufällig über die SuMa hier gelandet...

Mir leider absolut zu hoch - echt WAHR (bin halt auch Anfänger).

Wäre es in Ordnung, den Thread in anderen Foren zu verlinken? Abt.:
"Oszi-Modifikationen für absolute Dauer-Quartz(sch)-Pros" oder so?
Gast #6978632
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Andre G. schrieb:

> Ja, es müssen 65 MHz sein.
> Die 65 MHz brauche ich um mit ein paar Zählern ein Videosignal (XGA,
> 1024x768) zu erzeugen.

Na wenn das das Endziel ist, dann würde ich doch gleich einen RaspiPico 
nehmen. Der kann nicht nur den Takt erzeugen, sondern gleich das 
komplette Videosignal. Auf Wunsch sogar mit Inhalt. Wenn auch nur mit 
maximal 8 Farben (als Framebuffer) oder mit voller Farbschönheit, dann 
allerdings auf einige zehn graphische Objekte beschränkt.
OP #6978718
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c-hater schrieb:
> Andre G. schrieb:
>
>> Ja, es müssen 65 MHz sein.
>> Die 65 MHz brauche ich um mit ein paar Zählern ein Videosignal (XGA,
>> 1024x768) zu erzeugen.
>
> Na wenn das das Endziel ist, dann würde ich doch gleich einen RaspiPico
> nehmen. Der kann nicht nur den Takt erzeugen, sondern gleich das
> komplette Videosignal. Auf Wunsch sogar mit Inhalt. Wenn auch nur mit
> maximal 8 Farben (als Framebuffer) oder mit voller Farbschönheit, dann
> allerdings auf einige zehn graphische Objekte beschränkt.

Ja das wäre "einfacher" und "moderner".
Oder ein FPGA.

Aber ich will das alles mit (diskreter) Hardware machen.
(= Logikgatter, Zähler, SRAMs, EEPROMs, ...)

Über den Sinn des Ganzen könnte man natürlich jetzt den ganzen Tag 
streiten, was aber nicht Sinn und Zweck dieses Fadens ist ...

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