Nicht unbedingt ein Elektronikthema, aber vielleicht kennt jemand die Antwort.
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen kann.
Es gibt auch Aussagen, dass 2500Watt möglich sein sollen.
Bei 90 Upm an der Kurbel müsste man auf ein Pedal eine Kraft entsprechen 127kg aufbringen. Und das bei der hohen Drehzahl. Das ist deutlich höher aus das Gewicht des Fahrers. Never.
Nur zum Vergleich: 2000Watt ist, wenn man eine Last von 50kg in einer Sekunde 4 Meter hoch heben kann. Das ist schon was.
Beilage: Abschätzung.
Bitte keine GPT generierten Antworten.
Als Nichtprofi-Gelegenheitsradler schaffte ich locker 500W auf dem Ergometer. Warum sollte ein Profi mit Muskelpaketen das nicht schaffen? Die Hummel fliegt auch, obwohl sie es rein rechnerisch nicht dürfte?
Die Hummel fliegt auch, obwohl sie es rein rechnerisch nicht dürfte?
Vielleicht könnten langsam alle mal aufhören diesen längst widerlegten Quatsch ständig zu wiederholen.
Ganz abgesehen davon dass er hier überhaupt nicht passt.
Bei 90 Upm an der Kurbel müsste man auf ein Pedal eine Kraft entsprechen
127kg aufbringen. Und das bei der hohen Drehzahl. Das ist deutlich höher
aus das Gewicht des Fahrers. Never.
Darum wird mit Klickpedalen gefahren.
Aber 2000 Watt schaffen wohl nur die Sprinter. Robert Förstemann (Bahnradfahrer) schafft angeblich 2400 Watt, da sehen die Beine aber ganz anders aus als bei einem TdF Fahrer.
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter
behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen
kann.
Es gibt auch Aussagen, dass 2500Watt möglich sein sollen.
At 1m85 and 92 kg, the now-retired Sir Chris Hoy (thighs measuring 68.5 cm) would blast out 2500 watts as he raced round the velodrome at 80km/h.
In 2018,André Greipel reached 1903 W and a peak speed of 76.8 km/h in the final sprint of stage six at the Tour Down Under.
Australian Anna Meares could generate over 1800 watts of power in a bike sprint. For the record, the 11-time UCI World Champion and double Olympic Champion - could press 235kg with one leg.
Dann überleg mal, weshalb Boxer Schläge mit bis zu 5000N (5 Tonnen)
ausführen können.
Chuck Norriz hat kürzlich einen Boxer aus seinem Hemd gestossen.
Das Hemd war noch da, aber der Boxer war verschwunden.
Beobachter berichten von einem /Überschallknall/.
Bei 90 Upm an der Kurbel müsste man auf ein Pedal eine Kraft entsprechen
127kg aufbringen. Und das bei der hohen Drehzahl. Das ist deutlich höher
aus das Gewicht des Fahrers. Never.
Der zieht sich ja auch am Lenker quasi nach unten auf die Pedale. Mach mal den Selbstversuch: Stell Dich auf eine Personenwaage, die, sagen wir mal, vor einem Geländer oder Fensterbrett o.ä. steht. Dann ziehst Du mal am Geländer nach oben, so als wenn Du es ausreißen wolltest und schaust, was die Anzeige der Waage macht.
Als Nichtprofi-Gelegenheitsradler schaffte ich locker 500W auf dem
Ergometer.
Aber bestimmt nicht lange. Ich war eben 70km mit etwa 280W, also in etwa 2h10min unterwegs. Das ist, finde ich, schon ein wenig anstrengend.
Dafür darf ich jetzt die verlorenen Kalorien durch wahlweise 4½ Tafeln Schkolade , 2½ meiner Lieblingspizzen, 7 Päckchen Magerquark zu 500gr oder 5 Liter Bier wieder auffüllen :-) Ich verabschiede mich dann mal ins Schlaraffenland.
Man kann das auch von der Kalorienseite angehen:
2000W (chemische Leistungsaufnahme) sind pro Sekunde 2000J und pro Stunde 7,2MJ => 1721kcal pro Stunde. Sagen wir mal 5h Dauer, dann wären das 8600kcal nur für das Rennen. Wären die 2000W mechanischer Output, dann wären das um die 34.000kcal für die 5h => Soviel kann glaub keiner Essen.
Geht man aber von den o.g. 300W an den Pedalen aus, dann kommt man bei 25% Wirkungsgrad auf ca. 5.200kcal für das Rennen.
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter
behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen
kann.
Mal eine andere Interpretation:
Der Wirkungsgrad der Muskeln sollte bei denen bei etwa 20-25% liegen.
2000W * 20..25% = 400..500W.
Nee, es geht um das, was unten in den Pedalen ankommt. Die 2kW werden im Sprint ja auch nur ein paar Sekunden geleistet und damit sollte er ein Tempo von über 70km/h erreichen. Dafür hat der Sprinter sich aber auch vorher hoffentlich das ganze Rennen im Windschatten ausgeruht.
Kein Radler schafft 2000W/h! 2000W für ne kurze Zeit bestimmt. Mein E_bike zeigt bei mir die Eigenleistung an, die ist manchmal bei 250W und ich fahre eher selten, bin total untrainiert. Dann guggst dir die Rennradler an, mit Oberschenkeln wie andere Bierbäuche haben, dann weißt du was das das Carbon Skelett(Rad) aushalten soll. Aber halt keine ganze Stunde. Mich wundert es eh was diese Plastikdinger aushalten. Ein Herkules Mofa mit einem 1PS Motor war schon ein kleiner Eisenhaufen.
Da ist nicht schwierig, denn das sind ja nur 33,3W/min oder gar nur 0,55W/s. Man merkt: der Unsinn an dieser Angabe sind die "Watt pro Zeiteinheit". Das hat es physikalisch noch nie gegeben, weil es falsch ist.
Als Herzkranker und Nichtsportler schaffe ich beim Kardiologen 60 Watt.
geht mir auch so,vor 6 Jahren habe ich noch 150 Watt geschafft.
Muss ein halbes Jahr auf meinen Thermin beim Kardiologen warten.
Mal sehen was ich da noch schaffe.
Werden wohl keine 100 Watt mehr.
Aber trotzdem gehe ich oft an meine Grenzen.
Wandern vor 3 Monaten 25 Km.
Boxen, Kniebeugen, Handelarbeiten usw.
Bei den Klimmzügen bin ich recht gut in meiner Altersgruppe....
denn ich schaffe nur einen Halben.;--))
Ohne körperliche Betätigung geht es schnell abwärts.
Alles schon durchgemacht...
Viel erstaunlicher sind die Fahrleistungen mit so Durchschnittlich
50km/h bei einer Strecke von 150-200km.
Es kommt auch "etwas" auf das benutzte Fahrrad an, wenn man diese Geschwindigkeiten erreichen will. Zwischen Einkaufs-Klapprad und Karbon-Rennrad mit Klick-Pedalen liegen Welten. 2000W bleiben natürlich 2000W. Die wird kein Mensch eine Stunde leisten, sondern eher Sekunden.
Da ist nicht schwierig, denn das sind ja nur 33,3W/min oder gar nur
0,55W/s. Man merkt: der Unsinn an dieser Angabe sind die "Watt pro
Zeiteinheit". Das hat es physikalisch noch nie gegeben, weil es falsch
ist.
Bist du sicher? Ein Elektromotor kann innerhalb von Millisekunden seine ganze Leistung bringen, eine Wärmekraftmaschine (Verbrennermotor, Turbine, Dampfmaschine) braucht länger, um die maximale Leistung aufzubringen.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass P/t sinnvolle Anwendungen hat.
"Watt pro Zeiteinheit". Das hat es physikalisch noch nie gegeben,
weil es falsch ist.
Bist du sicher?
Ja, absolut!
Ein Elektromotor kann innerhalb von Millisekunden seine ganze Leistung
bringen
Mal angenommen, der Motor würde nach 100ms bereits eine Leistung von 1kW bringen. Wären das dann 1kW/100ms?
Falls ja, dann könnte ich diesen Bruch doch einfach ungestraft erweitern:
1kW * 36000 / 100ms * 36000 = 36MW/h
Welche Aussagekraft hätte diese Angabe?
Also: ein Motor bringt immer nur Watt. Niemals Watt pro Minute oder Watt pro Stunde.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass P/t sinnvolle Anwendungen hat.
Ich habe nich keine gesehen. In der Leistung ist also bereits die Zeit enthalten, denn Leistung ist Arbeit pro Zeit. P/t wäre dann "Arbeit pro Quadratzeit"...
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass P/t sinnvolle Anwendungen hat.
ja, für Reporter (von "Wissenschaftsendungen" im Privatfernsehen).
Ich kann mir eher vorstellen, dass W/t (mit W = P * t) sinnvolle Anwendungen hat.
Könnte man "P / t" eigentlich irgendwie in Worte fassen?
Ein Herkules Mofa mit einem 1PS Motor war schon ein kleiner Eisenhaufen.
Als mein Großvater schon lange in Rente war, hatte er immer noch genug Muskelschmalz in den Armen, um seine goldene Hercules (Bj. 1986) die Kellertreppe runter tragen zu können, weil er sie nachts nicht draußen vorm Hauseingang stehen lassen wollte.
Wenn ich einen Atomreaktor langsam in seiner Leistung hoch- oder runterfahre oder z.b. eine Kinobeleuchtung dimme, das waeren so Beispiele fuer eine sinnvolle Nutzung der Einheit W/h.
Du lachst, aber das ist ein leidiges Thema für mich, noch heute. Denn ich sah früher ganz genau so aus, wie der Typ dort. Die Rennradfahrer sind ständig in meinem Mountainbiker-Windschatten gefahren...
Problem dabei ist vor allem das Durchreiben der Hosen im Schritt. Ihr Normalsterblichen habt dort kaum Reibung, könnt z.B. Jeans jahrelang tragen. Bei mir hielten sie nur ein, zwei Monate, waren dann schon durch. Also gerade dann, wenn sie erst richtig eingetragen waren.
Irgendwann habe ich dann entdeckt, daß Baumwolle überhaupt nicht belastbar ist, der letzte Dreck vom Material her. Jeans sind nur so robust, weil sie enorm dicken Stoff haben. Nylon und Co sind locker 10x haltbarer, aber leider eben auch unangenehmer zu tragen. Seither trage ich tagein, tagaus kurze Arbeitshosen, die haben immerhin 65% Kunststoff-Fasern. Damit komme ich wenigstens auf ein halbes Jahr. Lange Arbeitshosen sind auf Dauer unangenehm, und diese Schnellfickerhosen (Kunststofffasern) trägt ja nun wirklich niemand, der halbwegs auf der Höhe ist...
2000W sind völlig plausibel. Und kein Sportler hat ne Trittfrequenz von nur 90. Es sind eher 140, insbesondere im Sprint.
Bin inzwischen leider ein 120Kg-Stiernacken, aber fahre immer noch fast allen davon, mit vielleicht 90er Tritt während der Normalfahrt. Beim Anfahren dürften das bis 150 oder mehr sein, müsste mal messen...
Wer einmal sportlich Rad gefahren ist, merkt sofort, daß die Leistung/Geschwindigkeit aus der Drehzahl kommt. Man hält das nur eben nicht lange durch, je nach Trainingsstand.
das waeren so Beispiele fuer eine sinnvolle Nutzung der Einheit W/h.
Braucht aber offenbar in der Praxis keiner. Ich habe die Angabe auf jeden Fall noch nirgends gesehen(**). Auf jeden Fall nicht bei Antrieben oder sonst mit irgendeinem Bezug auf Leistung oder Arbeit.
(**) Abgesehen von den falschen W/h, die der Nachbar mir da fast täglich von der Ernte seiner neuen Balkonsolaranlage berichtet. Ich habs ihm schon erklärt, aber was juckt es einen Baum, wenn ihn ein Hund anbellt?
Ich habe die Angabe auf
jeden Fall noch nirgends gesehen(**). Auf jeden Fall nicht bei Antrieben
oder sonst mit irgendeinem Bezug auf Leistung oder Arbeit.
die Regelgeschwindigkeit von Kraftwerken ist eine gebräuchliche Größe und wird meistens in MW/min angegeben.
Stellvertretend für den gesamten Beitrag:
Lothar M. schrieb im Beitrag #7920226:
Ich habe nich keine gesehen. In der Leistung ist also bereits die Zeit
enthalten, denn Leistung ist Arbeit pro Zeit. P/t wäre dann "Arbeit pro
Quadratzeit"...
In der Geschwindigkeit ist bereits die Zeit enthalten, denn Geschwindigkeit ist Strecke pro Zeit. v/t wäre dann Strecke pro Quadratzeit.
die Regelgeschwindigkeit von Kraftwerken ist eine gebräuchliche Größe
und wird meistens in MW/min angegeben.
Schau, schau, man lernt nie aus.
Aber dann sind wie oben vorgerechnet die oben angesprochenen 2000 W/h für jeden Fahrradfahrer ganz leicht erreichbar. Man muss nur die Zeitdauer hinreichend kurz wählen. Sogar ein an Herzinsuffizienz Leidender hält das mit seinen 60W für 2 Minuten durch: er beginnt bei 0W und steigert sich dann in 2 Minuten langsam hoch auf die dauerhaft erreichbaren 60W. Damit hat er für diese 2 Minuten eine, nennen wir es "Leistungssteigerungrate" von
60W / 2min = 1800 W/h
geschafft. Hut ab!
Und jetzt kommt der Clou: wenn er diese "Leistungssteigerung" in 1 Minute schafft, dann kommen noch wesentlich höhere Werte heraus :-o
EDIT: da muss ich doch meinem Nachbarn dieses Thema nochmal näherbrigen. Er freut sich sicher, dass seine Solaranlage pfundige kW/h Werte erbringt, wenn nach einer Wolke die Leistung binnen 20 Sekunden von 200 auf 600W hochgeht. Denn das sind dann ja 72kW/h. Der wird sich freuen! ;-)
Mein Beitrag bezog sich auf:
Lothar M. schrieb im Beitrag #7920183:
"Watt pro Zeiteinheit". Das hat es physikalisch noch nie gegeben,
weil es falsch ist.
"Noch nie" schränkt die Aussage nicht auf den Kontext dieses Threads ein. Deshalb habe ich gefragt, ob das physikalisch wirklich nie sinnvoll ist.
Aber wir müssen jetzt auch nicht weiter darüber diskutieren.
Ich finde es interessant, dass MW/min (und damit auch W/s) tatsächlich in manchen Bereichen gebräuchlich ist.
Realistisch sind ca. 0,5 kW.
(Wurde mal angegeben, als ein Ruderer / Bahne Raabe -Olympiasieger- /,
mit anderen Stars verglichen wurde.)
"Watt pro Zeiteinheit". Das hat es physikalisch noch nie gegeben,
weil es falsch ist.
Unzutreffend.
Prinzipiell "falsch" ist so etwas nie.
Ob man so etwas wirklich 'braucht', ist eine andere Frage.
Und eine solche physikalische Grösse Leistung/Zeit kann sogar
sinnvoll sein, auch wenn man eine solche sicher eher selten braucht.
Z.B. wenn ein Strompark erweitert wird, könnte der jedes Jahr
mehr Leistung abgeben. Mögliche Einheit: Gigawatt/Jahr.
Und in wievielen Reklamezetteln stand schon "Watt pro Stunde"?
Wenn man kurz mit Wucht auf eine Pedale tritt, erreicht man sicherlich
in diesem Augenblick mehr als 2kW.
Wenn man mit einem gehärteten 5kg Hammer auf einen vergüteten Amboss schlägt, dann erreicht man eine Kraft von deutlich mehr als 5000N! Durch Anwendung der Formel F=m*a sieht man schon mit bloßem Auge, dass dabei die Verzögerung "a" fast unendlich hoch sein muss!
Dann überleg mal, weshalb Boxer Schläge mit bis zu 5000N (5 Tonnen)
ausführen können.
Doppelt interessant: Weil Kraft alleine keine Leistung ist, und weil 5000N nicht 5 Tonnen sind (also auf der Erde).
Also wenn das Pedal in 3Uhr Stellung ist und ich 127kg aufbringen muss um 2000Watt zu erreichen dann:
zb bei Eigengewicht von 80kg müsste ich mit 47kg am anderen Pedal oder am Lenker Ziehen.
Wenn das Pedal auf 12 Uhr steht kann ich mit dem Gewicht kein Drehmoment erzeugen. D.h. hohes Drehmoment gibt es nur zwischen ~2Uhr und ~4Uhr. Das ist 1/6 und entspricht bei 90Upm Kurbel einer Zeit von ~200ms.
Bei höherer Trittfrequenz entsprechend kürzer.
Ja dann noch eine Frage: Woher kommen die Zahlen 2000Watt (oder mehr)? Messungen, Rechnungen, Schätzungen, GPT gefragt, ... ?
Habe dazu nichts gefunden.
Ja dann noch eine Frage: Woher kommen die Zahlen 2000Watt (oder mehr)?
Messungen, Rechnungen, Schätzungen, GPT gefragt, ... ?
Habe dazu nichts gefunden.
Klar kann man das messen. Und für die "Goldohren" unter den Radfahrern gibt's halt so was:
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter
behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen
kann.
Es gibt auch Aussagen, dass 2500Watt möglich sein sollen.
Und noch viel mehr. Sogar ich kann, obwohl total unsportlich und gesundheitlich alles andere als gut beieinander, locker 10.000W erbringen (z.B. indem ich einen Schlag mit einem Vorschlaghammer ausführe).
Die Frage ist immer nur: Für welchen Zeitraum kann ich die 10.000W erbringen. Bei obigem Beispiel mit dem Vorschlaghammer halt nur für einige ms, wenn der Hammer auf das Ziel trifft.
Viel erstaunlicher sind die Fahrleistungen mit so Durchschnittlich
50km/h bei einer Strecke von 150-200km.
Für normale Fahrradfahrer wären 30km/h für 10 Minuten schon recht
ordentlich.
Das ist in etwa die gleiche Leistung. 50km/h erreicht nur das Peloton. Die schnellsten schaffen das im Zeitfahren für eine halbe Stunde ebene Rundfahrt.
Was die 2000W betrifft, sind es natürlich nur Sekunden mit Trittfrequenzen über 120. Bei einer Leiter/Treppe und 80kg wären 2kW=2,5 m/s, also ein Stockwerk.
Sogar ich kann, obwohl total unsportlich und
gesundheitlich alles andere als gut beieinander, locker 10.000W
erbringen (z.B. indem ich einen Schlag mit einem Vorschlaghammer
ausführe).
Die Frage ist immer nur: Für welchen Zeitraum kann ich die 10.000W
erbringen. Bei obigem Beispiel mit dem Vorschlaghammer halt nur für
einige ms, wenn der Hammer auf das Ziel trifft.
In den Naturwissenschaften wird nicht ohne Grund zwischen Leistung und Impuls unterschieden.
Für die Dauerleistung gibt es bei Ausdauersportarten wie Radfahren und Laufen andere Parameter. VO2max gibt grob gesagt an, was der Körper überhaupt möglich ist maximal zu leisten, was hauptsächlich genetisch bedingt ist. Dann gibt es den FTP an dem sich erkennen lässt, wie gut der Trainingsstand aktuell ist. Das gilt aber für den aeroben Stoffwechsel, die 2000 W plus sind nur anaerob möglich. Die FTP von Pogacar liegt angeblich bei um die 415 W.
Was die 2000W betrifft, sind es natürlich nur Sekunden mit
Trittfrequenzen über 120. Bei einer Leiter/Treppe und 80kg wären 2kW=2,5
m/s, also ein Stockwerk.
Habe gerade gesehen, dass Speedclimber die 2kW schaffen. 60kg Typen mit 15m in 4.x Sekunden
Habe gerade gesehen, dass Speedclimber die 2kW schaffen. 60kg Typen mit
15m in 4.x Sekunden
Krass, the living Spiderman. Noch krasser, nicht in Watt, aber mental, 120m natürliche Felswand in 4:25 Minuten ohne Sicherung (und ohne Selbsterhaltungstrieb):
D.h. hohes Drehmoment gibt es nur zwischen ~2Uhr und ~4Uhr.
Das ist 1/6 und entspricht bei 90Upm Kurbel einer Zeit von ~200ms.
Wegen der Symmetrie durch 2 Pedale ist es doppelt so viel weil sich das
Szenario ja um 9 Uhr herum wiederholt.
Das ist richtig. Ich wollte eigentlich nur festhalten, dass die Zeit in der man die Kraft auf das Pedal bringen kann sehr kurz ist. Und das aber 2x/Umdrehung. Beim Sprint ist aber die Drehzahl sicher höher >120 oder mehr...
Aber seit ich das Video vom speed climbing gesehen habe, ist mir klar dass 2000Watt mit Händen und Füßen möglich sind.
Bei 90 Upm an der Kurbel müsste man auf ein Pedal eine Kraft entsprechen
127kg aufbringen. Und das bei der hohen Drehzahl. Das ist deutlich höher
aus das Gewicht des Fahrers. Never.
Darum wird mit Klickpedalen gefahren.
Aber 2000 Watt schaffen wohl nur die Sprinter. Robert Förstemann
(Bahnradfahrer) schafft angeblich 2400 Watt, da sehen die Beine aber
ganz anders aus als bei einem TdF Fahrer.
Auch Straßenfahrer schaffen 2000W im Sprint. Beispiel Jonathan Milan und Max Walscheid. Ich hatte 1860W.
Es gibt keine Einheit Watt / Stunde.
Es gibt die Relativleistung pro Masse.
Die typischen Leistungen im Bereich von 5min sind maximal 8W/Kg, für 20min rund 7W/kg und für eine Stunde etwa 6W/Kg Körpergewicht, bei einer maximalen Sauerstoffaufnahme von 100ml. Untrainierte Normalgewichtige schaffen etwa 30%-40% davon.
Das ist richtig. Ich wollte eigentlich nur festhalten, dass die Zeit in
der man die Kraft auf das Pedal bringen kann sehr kurz ist. Und das aber
2x/Umdrehung. Beim Sprint ist aber die Drehzahl sicher höher >120 oder
mehr...
Das stimmt so nicht. Gerade die Bahnsprinter fahren sehr "rund", d.h. nutzen den Vollkreis recht gut aus und treten keineswegs nur nach unten. Da wird auch der Unterschenkel stark vorgeschoben und zurückgezogen, daher sehen die Muskeln auch so aus. Die Drehzahlen gehen (unter Last) bis etwa 160 UPM und im Leerlauf (also unter einer minimalen Last, die die maximale Drehzahl erlaubt) bis über 200 UPM.
Das ist richtig. Ich wollte eigentlich nur festhalten, dass die Zeit in
der man die Kraft auf das Pedal bringen kann sehr kurz ist. Und das aber
2x/Umdrehung. Beim Sprint ist aber die Drehzahl sicher höher >120 oder
mehr...
Das stimmt so nicht. Gerade die Bahnsprinter fahren sehr "rund", d.h.
nutzen den Vollkreis recht gut aus und treten keineswegs nur nach unten.
Da wird auch der Unterschenkel stark vorgeschoben und zurückgezogen,
daher sehen die Muskeln auch so aus. Die Drehzahlen gehen (unter Last)
bis etwa 160 UPM und im Leerlauf (also unter einer minimalen Last, die
die maximale Drehzahl erlaubt) bis über 200 UPM.
Nur fast richtig ;-), denn sie können nicht anders!:-))
Nur fast richtig ;-), denn sie können nicht anders!:-))
Doch, auch wenn sich der Fuss kreisförmig bewegt sagt das nichts über den Kraftwinkel und den Einsatz aus.
Bei einem guten runden Tritt ist der Kraftwinkel pefekt tangential - wird allerdings nur so so etwa zu 80% - 90% erreicht.
Die Kraft ist noch ungleichmäßiger: Es wird immer stärker nach unten getreten, als gezogen oder nach vor / hinten. Geben halt die Muskeln vor. Trotzdem ist das einigermaßen "rund" - siehe Kraftmesspedal
Ist es sinnvoll auf dem Sattel sitzen zu
bleiben oder sollte er sich aus den Klickpedalen befreien.
Das schließt sich beides nicht aus, also Unsinn.
Er soll das Gewicht nach hinten verlagern, also aus den Sattel gehen.
Aus den Klickpedalen kommt er später notfalls immer noch raus.
Über die Murmeltiere kommt er auch mit einen Bunnyhop.
Ist es sinnvoll auf dem Sattel sitzen zu
bleiben oder sollte er sich aus den Klickpedalen befreien.
Das schließt sich beides nicht aus, also Unsinn.
Er soll das Gewicht nach hinten verlagern, also aus den Sattel gehen.
Aus den Klickpedalen kommt er später notfalls immer noch raus.
Über die Murmeltiere kommt er auch mit einen Bunnyhop.
BirnKichler 🧐 S. schrieb:
Zusatzfrage: Macht er einen Salto
Das ist seine Entscheidung, man muss dazu halt auch bremsen können.
Nach Alternativen habe ich ja nicht gefragt.
Es geht jetzt nur um die Berechnung des Ergebnisses. alle Fakten liegen auf dem Tisch.
Die Fakten lagen schon lange auf dem Tisch. Die haben aber nichts mit
Physik zu tun, sondern mit Psychologie.
Eigentlich können die Übungen hinsichtlich der Umrechnungen und Bruch-Kürzungen sehr nützlich sein. So könnte man einige Mitleser darauf hindrängen zu üben, und so in den Physik- und Matherechnungen leicht etwas besser werden.
(z.B. https://www.elektrotechnik-fachwissen.de/grundlagen/leistung.php)
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter
behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen
kann.
Es gibt auch Aussagen, dass 2500Watt möglich sein sollen.
Das kommt drauf an, über welche Zeit. Rechne dir einmal das Atemminutenvolumen aus, das nötig wäre, um so eine Leistung über längere Zeit in Form von neu erzeugtem ATP, d.h. nicht aus anaerob-alaktazider oder anaerob-glykolytischer Energiebereitstellung, durch Stoffwechsel zur Verfügung zu stellen.
Bei den Sportberichten zur Tour de France in der ARD hat ein Reporter
behauptet, dass ein Rennfahrer eine Leistung von 2000Watt erbringen
kann.
Es gibt auch Aussagen, dass 2500Watt möglich sein sollen.
Das kommt drauf an, über welche Zeit. Rechne dir einmal das
Atemminutenvolumen aus, das nötig wäre, um so eine Leistung über längere
Zeit in Form von neu erzeugtem ATP, d.h. nicht aus anaerob-alaktazider
oder anaerob-glykolytischer Energiebereitstellung, durch Stoffwechsel
zur Verfügung zu stellen.
Damit sind hier alle überfordert, denn meine Fragen wurden ja auch nicht gelöst obwohl sie einfach sind.
Damit sind hier alle überfordert, denn meine Fragen wurden ja auch nicht
gelöst obwohl sie einfach sind.
Was meinst du damit?
Unabhängig von dem Übertragungsweg, d.h. unabhängig vom Drehmoment und Kräften auf die Pedale, muss die Leistung doch durch den Stoffwechsel des Fahrers bereit gestellt werden.
KI meint:
"Der maximale Energieumsatz eines Profi-Radrennfahrers liegt bei schweren Bergetappen oder Eintagesrennen bei 5.000 bis 8.000 Kilokalorien (kcal) pro Tag. Auf dem Rad selbst liegt der Verbrauch bei hoher Intensität bei rund 1.000 kcal pro Stunde.Leistungs- und EnergiedatenStundenverbrauch: ca. 800 bis 1.000 kcal/h bei starker Belastung auf dem Rad.Tagesgesamtbedarf: 6.000 bis 8.000 kcal während großer Rundfahrten wie der Tour de France (inklusive Grundumsatz und Nachbrennen).Stundenleistung (Watt): Profis treten an Anstiegen oft über 300 bis 400 Watt im Schnitt, in kurzen Spitzen Werten von über 500 bis 600 Watt."
Ein kg Körperfett hat nach übereinstimmenden Angaben übrigens 7000kcal.
Profis haben 6 W pro kg Körpermasse. Das aber über 30 Minuten! Das ist keine "kurze Spitze". Die Rechnerei mit Watt ist nicht recht vergleichbar, besser sind W/kg. Das leuchtet spätestens am Berg ein.
Gschichterl:
Vor 3 Tagen, auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Da ist eine Steigung von 7 %, ich schätz mal 300 m lang. Überholt mich einer mit seiner elektrischen Trethilfe und redet mich schwach an, dass es mit Akku doch besser geht. Ich: "Schaun mer mal". Er war dann wieder hinter mir und hat gejammert, dass er im "Sport" Modus nicht schneller fahren kann.
Dann ging es bergab, 100 m, da fahr ich 40. Dann gehts weiter mit 30 km/h. Er war nicht mehr zu sehen. Dann ein langer Anstieg mit 5%, da hat er mich wieder überholt. Hat nicht lange gedauert und er war wieder hinter mir und wurde immer kleiner.
Wenn ich die Strecke mit der elektrischen Trethilfe fahr, dann bin ich langsamer.
Ein kg Körperfett hat nach übereinstimmenden Angaben übrigens 7000kcal.
Frag mal einen Marathonläufer, Körperfett ist eher Energiespeicher (Winterspeck) als -lieferant wenn es mal darauf ankommt.
Für die Arbeitsleistung ist Glykogen entscheidend, davon hat man ca. 1500 ... 2000 kcal und deshalb steht irgendwo bei km 30 "der Mann mit dem Hammer".
Körperfett setzt man eher mit 6666 kcal (20/3 * 1000 kcal) an.
Leider schreibt der Wikipedia-Artikel nicht, warum das Quatsch ist. Die Kette ist zwischen Kettenblatt und Ritzel quasi auf Zug quasi "steif". Von 202N zu 2000N ist es kein mm, vermutlich kein 1/10. Ein ovales Rad kostet darum nur Arbeit im Kettenspanner.
Wie unsinnig das ist, sieht man, wenn man sich überlegt, wo der längere Hebel wirken soll: parallel zu den Pedalen oder 90° versetzt dazu? Also, ob man mehr oder weniger Zeit in den Totpunkten verbringen sollte.
Leider schreibt der Wikipedia-Artikel nicht, warum das Quatsch ist. Die
Kette ist zwischen Kettenblatt und Ritzel quasi auf Zug quasi "steif".
Von 202N zu 2000N ist es kein mm, vermutlich kein 1/10. Ein ovales Rad
kostet darum nur Arbeit im Kettenspanner.
Wie unsinnig das ist, sieht man, wenn man sich überlegt, wo der längere
Hebel wirken soll: parallel zu den Pedalen oder 90° versetzt dazu? Also,
ob man mehr oder weniger Zeit in den Totpunkten verbringen sollte.
Leider schreibt der Wikipedia-Artikel nicht, warum das Quatsch ist.
Doch, wenn man richtig lesen kann dann schon.
Die Kette ist zwischen Kettenblatt und Ritzel quasi auf Zug quasi "steif".
Das stimmt
Von 202N zu 2000N ist es kein mm, vermutlich kein 1/10. Ein ovales Rad
kostet darum nur Arbeit im Kettenspanner.
Kennst Du überhaupt ein Fahrrad? Kettenspanner????
Wie unsinnig das ist, sieht man, wenn man sich überlegt, wo der längere
Hebel wirken soll: parallel zu den Pedalen oder 90° versetzt dazu? Also,
ob man mehr oder weniger Zeit in den Totpunkten verbringen sollte.
Das hier überlege bitte noch einmal, was Du schreiben wolltest.
Ein ovales Rad kostet darum nur Arbeit im Kettenspanner.
Die Arbeit die du in die Feder des Kettenspanners rein gibst, kommt aber kurz danach (nach 180° Drehung der Tretkurbel) auch wieder heraus, weil sich die Feder entspannt. Lediglich die minimale Reibung in den beiden Kettenspanngelenklagern bleiben erhalten.
Noch etwas effizienter wird es, wenn man die beiden Kunststoffreiblager von den beiden Kettenspannritzel durch echte Kugellager ersetzt.
Mir nicht ganz klar.
Man braucht doch 2 Kurven. Fx(Winkel) und Fy(Winkel). Nur dann dann ich
ein Drehmoment berechnen.
Vollkommen richtig, allerdings erfordert das ein vollständiges Pedalmesssystem. Die einfachen sowie die Kurbelmesssysteme kennen nur Druck / Biegung. Damit kann man nur messen, was an einer oder zwei Kurbeln ankommt. Die Länge ist der Auswertesoftware bekannt und dann kann sie rechnen.
wenn man die beiden Kunststoffreiblager
von den beiden Kettenspannritzel durch echte Kugellager ersetzt.
Das ist bei allen hochwertigen Schaltungen auch der Fall. Man geht sogar auf sehr große Rädchen, um die Drehzahl zu senken und baut die sogar aus Carbon.
Das hatte ich an meinem ersten Rennrad und war insgesamt nicht so dolle. Es ist eine Mischung aus oval und rund. Es sollte den Totpunkt besser überwinden.
Theoretisch runktioniert das auch, die Kraft und die Geschwindigkeit des Tretens unterwegs zu optimieren, allerdings hat es sich gezeigt, daß die meisten Fahrer mit homogenen und "runden" Kraftbewegungen besser klarkommen. Auch ist es nun mal so, daß unser Bewegungsapparat vorzugsweise nach unten und leicht nach vorn tritt. Davon kommt man nicht beliebig weg. Wenn man bei geringen Momenten versucht, hohe Drehzahlen zu fahren, haben die Muskeln sogar mehr zu tun und man sinkt im Wirkungsgrad ab!
Kraft: Mit dem Fahrrad kann man zunächst maximal das Körpergewicht reintreten. Nimmt man aber Clickpedale, kann man ziehen und mehr drücken. Als Beispiel 60 hoch und (80+60) = 140 runter. Macht 200Kg. Über den Halbkreis getreten sind das zwischen den wirksamen 30° und 150° ein Faktor 0,7 im Integral und mit Totpunkten noch 0,6. Damit wären im Mittel 90Kg auf den Pedalen. Wenn Bahnsprinter anfahren, ziehen sie gegen ein langes Bein, das an die 100Kg ziehen kann. Mit 200Kg Druck, sind das an die 3000N und damit 450Nm Drehmoment.
Leistung: Gesprintet wird nicht auf 90 sondern eher auf 130. Auch im Zeitfahren sind es oft noch 110. Damit braucht man im Mittel 80Kg im Vollkreis und vielleicht 120 in der Amplitude. Die 2000W werden auch nur für wenige Sekunden erreicht. Über 30 Sekunden kann man etwa 1000W fahren und über 60 Sekunden 700W. Das war z.B. der Wert von MVDP bei der Attacke am Montmartre.
Man braucht doch 2 Kurven. Fx(Winkel) und Fy(Winkel). Nur dann dann ich
ein Drehmoment berechnen.
Vollkommen richtig, allerdings erfordert das ein vollständiges
Pedalmesssystem. Die einfachen sowie die Kurbelmesssysteme kennen nur
Druck / Biegung. Damit kann man nur messen, was an einer oder zwei
Kurbeln ankommt. Die Länge ist der Auswertesoftware bekannt und dann
kann sie rechnen.
Für eine reine Leistungsmessung ist ein DMS (DehnMessStreifen) an der Kurbel leichter zu verstehen.
Die Kurbel ist ein Biegebalken, der DMS misst die Biegung (Zug & Druckseite des Balkens) und kann so die aufgebrachte Kraft senkrecht zum Biegebalken (= Kurbel) messen. Dabei ist es völlig egal, wie die Kurbel steht, Drehmoment kommt nur von der Kraftkomponente die senkrecht zur Kurbel steht. Es wird dazu kein Winkel benötigt. Man mittelt das Moment über eine Umdrehung, der Rest ist triviale Rechnerei.
Bei der Messung an der Pedalachse dreht sich die Achse gleich wie die Kurbel, die Messung ist also auch gleich. Nur weiß man nicht, wie die Achse eingeschraubt wurde und somit zur Kurbel steht.
Ob es Systeme gibt, die im Pedalkörper selbst messen, weiß ich nicht. Vorstellbar ist es.
Vom ergonomischen Standpunkt her kann es durchaus interessant sein, zu wissen ob der Pedaleuer die Kraft auch richtig aufbringt und nicht blind nur nach unten stampft. "Runder Tritt". Ob die Leistungsmesser die man so am Fahrradcomputer während einer tatsächlichen Fahrt hat auch tatsächlich ein Maß für die Rundheit ausgeben, bezweifle ich. Hab ich nie gesehen, hab aber auch keine Leistungsmessung. In der Mechanik (z.B. bei Verbrennern) bezeichnet man das als Gleichförmigkeitsgrad.
Am Heimtrainer kann ich mir vorstellen, dass man das spezifisch tainieren kann und will.
Wenn es also um den runden Tritt geht, dann ist Fx und Fy interessant, aber der Winkel der Kurbel wäre auch noch nötig.
Kraft: Mit dem Fahrrad kann man zunächst maximal das Körpergewicht
reintreten. Nimmt man aber Clickpedale, kann man ziehen und mehr
drücken.
Halb falsch. Auch ohne Klickpedale kann man mehr Kraft aufbringen als dem Körpergewicht entspricht. Wiegetritt und ziehen am Lenker. Wer sich so schon mal einen Lenker abgerissen hat, verzichtet ab dann auf Leichtbau.
Egal wie man es dreht.
Die genannten Werte, 80kg Gewicht, -60kg auf dem anderen Pedal sind eher Extreme. Mit all den gut gemeinten Annahmen kommt man vielleicht auf 2000W - aber nur für sehr kurze Zeit.
Ob es Systeme gibt, die im Pedalkörper selbst messen, weiß ich nicht.
Ja, die gibt es und die will ich mir auch holen.
Entweder Favero Assioma oder Shimano SPD-SL
Das Problem ist, daß die inzwischen fast alle mit festverbauten Akkus laufen und dann teilweise nach 2 Jahren den Geist aufgeben. Man braucht dann eine Ersatzmessachse! D.h. einmalige 400,- + weitere 100,- zweijährlich. Lohnt nur für Profis. Ich hoffe hier auf die EU und ihre Akkutauschvorschrift bzw auf EBAY, wo es eventuell mal ein altes System gibt.
Auch ohne Klickpedale kann man mehr Kraft aufbringen als
dem Körpergewicht entspricht. Wiegetritt und ziehen am Lenker.
In der Tat, ist aber auch ein Ziehen, wie ich es mit den Füssen angesprochen hatte. Mit den Händen macht man aber beim Straßensprint nicht soviel, wenn man hohe Drehzahlen fährt. Beim Anreißen aber schon. Extrem ist es beim Anfahren auf der Bahn. Rund 50Kg auf jedem Arm.
Das zeigt schon, in welchem Winkelbereich man hauptsächlich arbeitet.
Wenn man mehr Kraft einsetzen will, muss man auch die anderen Muskeln entwickeln. Das gilt insbesondere, wenn man im Sitzen aerodynamisch beschleunigen will.
Allerdings zeigen eben Studien, daß man bei geringen Leistungen unter 200W, was für die meisten die Ausdauergrenze ist, mit einem gezielten runden Tritt so viele andere Muskeln aktivieren muss, daß in Verbindung mit dem ungenutzten Potenzial der Hauptmuskeln mehr Energie benötigt wird.
Erst ab etwa 300W bis spätestens 400W, wo die Ausdauergrenze von Trainierten liegt, ist das nötig und sinnvoll, weil die Kraftverteilung dann besser ist. Ansonsten müssten die Muskeln mit mehr Spannung arbeiten, wodurch der Blutfluss behindert würde. D.h. sie werden mittelfristig sauer.
Kraft: Mit dem Fahrrad kann man zunächst maximal das Körpergewicht
reintreten. Nimmt man aber Clickpedale, kann man ziehen und mehr
drücken.
Halb falsch. Auch ohne Klickpedale kann man mehr Kraft aufbringen als
dem Körpergewicht entspricht. Wiegetritt und ziehen am Lenker. Wer sich
so schon mal einen Lenker abgerissen hat, verzichtet ab dann auf
Leichtbau.
Ich habe zwei Pedale, einen Rahmen und einen Lenker geschafft.
Dauerleistung von 700 W in 30 Minuten keine Herausforderung für mich.
Nur die Umrechnung in km/h bei grader Strecke oder mit etwas Steigung
fällt dir wohl schwer, was?
Soll er es dir umrechnen in olympische Schwimmbecken mit Ziegenmilch gefüllt?
Jeder der engagiert Rad fährt kann was mit 700 W über 30 Minuten anfangen.
Denn das ist unabhängig davon ob bergauf oder bergab, mit Rückenwind, mit Stollenreifen, mit Triatlonlenker und Winterbegleidung auf einem Zeitfahrrad mit Kinderanhänger und zwei Kisten Bier drinnen.
700 W sind 700 W. OK, Gewicht des Fahrers wäre noch relavant. Ich schätze 75 bis 80 kg, maximal 85.