hallo alle zusammen,
da nun ja der sommer immer besser wird plane ich eine mobile
verstärkerbox für den anschluss von mp3-playern etc.
das gehäuse wollte ich selbst bauen, hab da schon ein paar erfahrungen
gesammelt. meine bisherigen erfahrungen mit solchen projekten hatten
alle die stromversorgung aus einer autobatterie bezogen
(karnevallswagen) und liefen damit auch 8-11 stunden auf wirklich
ohrenbetäubender lautstärke freu. sowas soll nun im kleinen entstehen,
und zwar gerade so groß, dass die box die maße (zumindest was die
grundfläche anbelangt) eines fahrradkörbchens hat (müsste 30*40cm
ungefähr sein), da ich unter der box gummipuffer anbringen will, die für
soviel abstand vom boden im normalen stand sorgen, dass man ebenfalls am
boden haken anbringen kann, wie bei fahrradkörbchen, die sich dann im
gepäckträger festkrallen, was sehr einfachen und praktischen transport
ermöglicht.
so, ich habe mir dann noch einige gedanken bezgl. struktur etc. gemacht,
aber das soll jetzt hier nicht alles euch belasten:-) (wer selbst
anregnugen sucht, kann mich natürlich fragen) jedenfalls habe ich
derzeit ein bisschen das problem, dass der verstärker mit ner batterie
mit 10AH 12 stunden halten soll, also bei einer 12v batterie max.
10W/Stunde verbraucht werden dürfen. Da nun ja ein Verstärker nicht
beständig 10W verarbeitet, sondern eher bei bässen dies geschieht, fällt
mir die dimensionierung "Leistung vs. Betriebsdauer" schwer. natürlich
könnte ich einfach einen 10W verstäker nehmen, jedoch will ich ein wenig
mehr leistung, ich spekuliere sozusagen darauf dass der
durchschnittsverbrauch pro stunde bei höchstens 10w liegt, bei möglichst
großer leistung für bässe und hohem wirkungsgrad. nur weis ich nicht
welchen verstärker ich da nehmen kann. ich dachte da an bausätze von
ELV, damit hatte ich bishher durchweg positive erfahrungen gesammelt.
zudem spielt der preis natürlich auch noch eine rolle;-)
ist noch die frage, da mp3player ja meist nicht den super ausgangspegel
haben, ob ich noch einen vorverstärker brauche:
http://www.elv.de/Stereo-Vorverstauml;rker-mit-Klangregelstufe,-Komplettbausatz/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_5573/flv_/bereich_/marke_
folgende verstärker habe ich in die engere auswahl gesetzt:
http://www.elv.de/Class-T-Digital-Audio-Amplifier-T-30,-Komplettbausatz-ohne-Gehauml;use/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_27227/flv_/bereich_/marke_
oder
http://www.elv.de/Verstauml;rker-V-40,-4x40-Watt,-Komplettbausatz-%28ohne-Kuuml;hlkouml;rper%29/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_12864/flv_/bereich_/marke_
oder
2 mal
http://www.elv.de/Low-Cost-30-Watt-HiFi-Verstauml;rker,-Komplettbausatz-%28mit-Leistungskuuml;hlkouml;rper%29/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_5574/flv_/bereich_/marke_
ist halt noch die frage welchen ich besser nehme, ich hab da nich so die
erfahrung mit verschiedenen verstärkertypen. wo liegen da die
vor/nachteile?
stereo sollte es schon werden, die frage ist halt noch, ich will nur
einen subwoofer benutzen. wie bekomme ich
a) das signal so gefiltert, dass der subwoofer es auch nur mit den
bassfrequenzen zu tun bekommt?
und dass er
b)von beiden kanälen die bassanteile abbekommt
und
c) wie kann man die verstärker so modifizieren, dass man z.b. den 4x40W
verstärker auf 2x40w für die r/l kanäle und 1x80W für den sub erhält?
(natürlich hier alles abhängig von der impedanz)
so dann ist noch die frage, wie ich die box (bzw. deren batterie)
"kompfortabel:-P" geladen bekomme.
gibt es dort eine preiswertere möglichlkeit als diese hier?:
http://www.elv.de/Musikbox-Ladeschaltung-MB-100-LS,-Komplettbausatz-mit-Anschlusskabel-inkl-bearbeiteter-und-bedruckter-Aluminium-Frontplatte/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_24021/flv_/bereich_/marke_
so, ich hoffe ihr habt da ein paar tipps für mich, vllt. hat da ka
jemand schon erfahrungen mit gesammelt.
vielen dank schonmal für eure bemühungen,
grüße
Bezüglich Effizienz, wirst Du um digitale Endstufen (Class-D/-T) nicht
herumkommen.
Welche Leistungsklasse Du haben willst, hängt halt davon ab, wie lange
Dein eingeplanter Akku bei gegebener Baugrösse/-gewicht/etc. vorhalten
soll. Bei klassischer Musik, die nicht so basslastig ist, wird der Akku
länger halten als bei Techno, wo man fast nur noch die Luft durch die
Reflex-Kanäle rauschen hört.
Auch die geforderte max. Lautstärke spielt dahingehend eine Rolle,
welche Lautsprecher(-Chassis) zum Einsatz kommen sollten. Für hohen
Wirkungsgrad auch bei den Lautsprechern wirst Du Dich auf jeden Fall bei
den PA-Chassis umsehen müssen. HiFi-Chassis kommen zwar ggf. tiefer
runter (in den Bass-Keller sozusagen) haben aber einen denkbar
schlechten Wirkungsgrad, den man erst wieder mit der 10- bis 100-facher
Endstufenleistung ausgeglichen bekommt. Siehe die 'Knallerbsen' von
Autofahrer, die mit Kilowatt-Leistungen in Ihrem PKW prahlen, aber
ausser Ihrem Nummernschild nichts zum (mit-)vibrieren bringen. Ein
vernünftiges Chassis in der richtigen Box mit dem richtigen Verstärker
dran und die 'Knallerbsen' können einpacken. Hatte mal im Auto ein
'kleines' Basshorn mit einem(!) 20cm-Chassis und brauchte nur 'ne
100-Watt-Endstufe um mehr Lautstärke zu erreichen - nur mal so als
Vergleich.
HEYY
dankedanke, so eine aufklärung brauche ich!!!!
ich bin da auch der meinung, lieber leistung die man hört als welche die
man in zahlen ausdrückt. also ich dachte daran so bei offener fläche
(garten) um die 10 leute zu beschallen, und dass mit max. so viel
lautstärke dass man sich trotz unterhaltungen dem tanzen hingeben kann
:-D
hoffe dass wir im laufe der schreiberei hier dann auf nen konkreten
abschluss kommen, aber der allgemeine überblick war schonmal hilfreich
mir neue denkwege zu öffnen;-)
also zusammengefasst: schöne, ausgewogene box, die nicht zu basslastig
und nicht zu aggressiv hochtönig daherkommt (wie manch eine
billg-ipodbox) mit langer spielzeit. außerdem halt noch die geschichte
mit der ladeschaltung (ich habe gehört, sowas ist nicht so einfach zu
bauen, lasse mich aber gerne eines besseren belehren)
danke schonmal, hoffe es geht weiter;-)
bis dann
grüße
Yip, wenn sich Deine Ideen und Deine Möglichkeiten erst einmal gefestigt
haben, können wir ins Detail gehen.
Bezüglich der Ladeschaltung, wäre die vmtl. billigste Lösung Dir ein
einfaches Ladegerät, wie sie für PKWs üblich ist, zuzulegen. Da ist
häufig nicht viel drin, außer einem Trafo und 'nem fetten
Selen-Gleichrichter. Die Teile kosten mitunter nicht mal 30 Euro im
Baumarkt. So'n Teil habe ich z.B. zu Hause noch rumstehen.
Als Lautsprecher-Chassis würde ich sowas wie das Hochton-Horn "APT 150"
von Eminence und den Mittel-Tieftöner "ALPHA-8A" oder "BETA-8A",
ebenfalls von Eminence, ins Auge fassen, wenn man sie denn in ein
Bassreflex-Gehäuse einbauen möchte. Der "DELTA-PRO-8A" ginge zur Not
auch noch, obwohl er sich in einem Horn (sehr) viel wohler fühlen würde.
Guggst Du hier:
http://www.lautsprechershop.de/pa/index.htm?/pa/eminence.htm
In Verbindung mit der Class-T-Endstufe von ELV (mit 'nur'
15W-Ausgangsleistung) käme man damit auf etwas über 100dB/W/m, was für
eine Gartenbeschallung durchaus ausreichen sollte. Lediglich im
Bassbereich wird man sich mit realtiv 'wenig' begnügen müssen - einen
'fühlbaren' Bass wird man damit noch nicht unbedingt erreichen können.
Mit einem entsprechend großem Bass-Horn sollte sowas aber auch mit 15W
hinzubekommen sein, was aber gegen Deine 'Richtlinien' bzgl. der
Maximalgröße verstossen würde. Aber auch die 8"-Bass-Mitten-Chassis
dürften möglicherweise ein klein wenig Deine 30cm x 40cm x ??cm
Dimensionen entweder voll ausschöpfen oder gar ein wenig überschreiten.
Verringert man weiter die Membranfläche, so wird der max. mögl.
Schalldruck im Bass-Bereich auch immer weniger. Die Physik lässt sich
leider (noch) nicht überlisten! ;-)
hey, wow das geht hier ja schlag auf schlag!!
also: ich habe gester auffem schrott:-) einen subwoofer von LG gefunden,
der macht ganz ordentlich druck, kenndaten sind (soweit unbekannt:-P):
120W spitze, 40W nenn und 8ohm.
das gehäuse in dem der verbaut war habe ich gestern mal ausgemessen, das
war ein br mit 12,7 Liter.
die br-röhre war ca. 5cmLang und hatte eine ovale form mit 2,5*4 cm als
maße.
ist die frage, kann ich den verwenden? was ich mich auskenne ja soweit
ja oder? ich mein er klingt gut und das geld hab ich gespart.
(wie)kann man eigentlich die optimale gehäusegröße und die größe/form
für einen LS berechnen?
und ist die frage, kann ich bei der digitalendstufe (
http://www.elv.de/Class-T-Digital-Audio-Amplifier-T-30,-Komplettbausatz-ohne-Gehauml;use/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_27227/flv_/bereich_/marke_
)
eine frequenzweiche dazukaufen/bauen um einen sub für rechts und links
sowie einzelne breitband oder hoch und mitteltöner jeweils für rechts
und links als getrennte kanäle betreiben zu können?
bzw. ich lege mich hier nicht auf einen 100% selbstbau fest. wenn es
irgendeine kleine, gute fertigendstufe fürs auto gibt, die nicht nur mit
großen zahlen rumprollt, dann würde ich natürlich auch die nehmen.
trozdem., wenn ihr was zur berechnung von LS und so beitragen könnt,
immer her damit;-)
Ich denke der Wirkungsgrad einer Auto-Endstufe ist zu niedrig.
Um die gewünschte Ausgangsleistung zu erzielen muss intern aus den
gegebenen 12V eine höhere Spannung erzeugt werden (wahrscheinlich mit
Boost-Converter?).Dabei entstehen schonmal Verluste.
Verstärkung geschieht wahrscheinlich mit einer Gegentaktendstufe im
AB-Betrieb oder Brückenschaltung o. ä. - Wirkungsgrad unter 70 %.
Die Idee mit dem Class T Verstärker halte ich für sinnvoller.
Hier gibt es einen Bausatz mit einem TA2020 für 35 Euro
http://shop.41hz.com/shop/item.asp?itemid=43&catid=
Wirkungsgrad siehe Anhang.
Gruß
Felix
Eine weitere Möglichkeit wäre der MAX9744 (Class-D).
- Sehr hoher Wirkungsgrad (bis 93%)
- Läuft von 4,5 V bis 14 V
- Geringe Außenbeschaltung
- Lautstärke über I²C regelbar (auch analog über Poti möglich)
Klingt auf jeden Fall sehr spannend.
Nur wiedermal das typische MAXIM-Problem: Wo bekommt man den Chip?
Bei Reichelt und Konsorten wird man nicht fündig.
Dafür kann man ihn hier beim Elektronikhändler um die Ecke für 6 Euro
bestellen.
Hat jemand Erfahrung mit den Unterschieden zwischen Class-D und Class-T?
Class-T scheint ja nur ein Spezialfall von Class-D zu sein
(Sigma-Delta-Modulation) und ist von Tripath getrademarked...
Gruß
Felix
Felix schrieb:> Eine weitere Möglichkeit wäre der MAX9744 (Class-D).>> - Sehr hoher Wirkungsgrad (bis 93%)> - Läuft von 4,5 V bis 14 V> - Geringe Außenbeschaltung> - Lautstärke über I²C regelbar (auch analog über Poti möglich)>> Klingt auf jeden Fall sehr spannend.> Nur wiedermal das typische MAXIM-Problem: Wo bekommt man den Chip?> Bei Reichelt und Konsorten wird man nicht fündig.> Dafür kann man ihn hier beim Elektronikhändler um die Ecke für 6 Euro> bestellen.>> Hat jemand Erfahrung mit den Unterschieden zwischen Class-D und Class-T?> Class-T scheint ja nur ein Spezialfall von Class-D zu sein> (Sigma-Delta-Modulation) und ist von Tripath getrademarked...
Das Problem mit Class-T ist, dass Tripath seit 2007 'tot' (d.h. Bankrott
gegangen) ist, und wenn ich mich recht erinnere von Cirrus Logic für'n
Appelbrot und 'n Ei aufgekauft wurde. Da bislang Cirrus keine
Tripath-Chips produziert, werden die weltweiten Resourcen eines guten
Tages aufgebraucht sein.
Der eigentliche Unterschied von Class-D zu Class-T ist der, dass bei
Class-T die PWM-Frequenz an das eingespeiste Musiksignal angepasst
wurde, d.h. nur dann wenn schnelle Signale gefordert sind, wurde der
PWM-Takt dynamisch erhöht. Abhängig vom Chip lag dann die PWM-Frequenz
im Bereich von 600kHz bis hin zu 1,2MHz. Bei den üblichen
Class-D-Endstufen bleibt die PWM-Frequenz ja konstant (fester
Triangle-Generator).
Der VMA2016 Class-D Verstärker von DealExtreme ist gerade angekommen.
Vom Klang her super. Auch bei hoher Lautstärker keine Erwärmung
festzustellen - beeindruckend.
Ich werde in den nächsten Tag mal Wirkungsgrad, Verzerrung usw
ausmessen.
Gruß
Felix