Hallo,
möchte aus einer Bluetooth Freisprecheinrichtung den Akku entfernen und
das Gerät mit den 5V aus einem 12V-USB Adapter, der am KFZ Zündstrom
angeschlossen ist, versorgen.
Obwohl ich an einem Testgerät versuchsweise einfach die 5V verwendet
habe und das Gerät einwandfrei funktionierte, würde ich gerne die 5V auf
die 3,7V Akkuspannung reduzieren und habe nach Recherche 3 Möglichkeiten
gefunden, wie sich das u.U. realisieren liesse - verstanden habe ich
Laie davon aber so gut wie nichts
- Spannungsteiler (wird mehrfach abgeraten wg. Spannungseinbruch)
- 2 Dioden in Reihe = ca. 3,6V (wird auch abgeraten mit pfui, bäh u.ä.)
- Spannungsregler mit LM317 o.ä.
Punkt 1 u. 2 würde ich noch hinbekommen, aber für den Spannungsregler
fehlt mir sämtliches Hintergrundwissen.
Habe zwar einen Schaltplan (s.Anhang) gefunden, aber da ist die
Ausgangsspannung 12V und ich benötige die 5V sowieso im Gerät für einen
Schaltvorgang.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich keine Angaben über Stromaufnahme des
Geräts habe und ich mangels Equipment auch nicht messen kann.
In der Beschreibung ist der Akku mit 3,7V 650mA (müsste wahrscheinlich
650mAh heissen) angegeben.
Zuguterletzt sollte das ganze nicht mehr Platz als der Akku (normaler
Handy-Akku) einnehmen, damit ich die Schaltung im Gerät unterbringen
kann, d.h. Platz für einen evtl. Kühlkörper ist nicht vorhanden.
Gibt es für mich Laien die Möglichkeit, das zu realisieren und falls ja,
gibt es einen freundlichen Bastler, der mir dabei etwas helfen würde?
Danke
Matthias
Es gäbe ja mehrere Möglichkeiten, das Problem zu lösen:
-> Netzteil direkt vom KFZ-Bordnetz auf die 3,7V.
=> Unter Beachtung aller notwendigen KFZ-"Eigenarten" (Normen, ...).
-> Den 5V-Wandler nehmen und von 5V auf 3,7V z.B. mittels Low-Drop
-Regler gehen.
=> Zumindest schon mal keine Abhängigkeit bezüglich KFZ-Bordnetz mehr.
-> Den 5V-Wandler einfach auf 3,7V umbauen. Die Chancen wären nicht
schlecht.
m.n. schrieb:> Das ist ein Problem des 5V-Adapters und dort sicherlich schon gelöst.
Da sind meine Erfahrungen anders: "...und dort hoffentlich schon
gelöst".
kfz schrieb:> Da sind meine Erfahrungen anders: "...und dort hoffentlich schon> gelöst".kfz schrieb:> -> Den 5V-Wandler nehmen und von 5V auf 3,7V z.B. mittels Low-Drop> -Regler gehen.> => Zumindest schon mal keine Abhängigkeit bezüglich KFZ-Bordnetz mehr.
Ja was denn nun? Schlechte Erfahrungen mit mangelhafter Technik oder
keine Abhängigkeit bzgl. des Bordnetzes?
Erstmal danke für alle Antworten
Der 5V Wandler ist dieser
http://www.conrad.de/ce/de/product/756310/Goobay-Kfz-Lade-Adapter-12V-USB-Stromversorgung-fuer-Smartphones
und da der Hersteller ungern 1000fach Handys ersetzen möchte, die
angesteckt durch Spitzen zerstgört wurden, ist da sicherlich für einen
sicheren Betrieb gesorgt.
Umbau des Wandlers ist auch nicht möglich, da ich die 5V für einen
einmaligen 5 sek Schaltimpuls zum Einschalten des Geräts im Gerät
benötige.
Der Hinweis auf den Schaltplan des 'low-drop' Reglers ist zwar gut
gemeint, aber das scheitert an der Auslegung (habe mehrfach geschrieben,
Laie zu sein)
Bestelle evtl. sowas
http://www.ebay.de/itm/291204469397?clk_rvr_id=712085650472 und
versuche, es auf Festwiderstand umzubauen und etwas kleiner zu bekommen.
Grüsse
Matthias
Matthias schrieb:> Bestelle evtl. sowas
Das ist genausowenig geeignet wie dein Schaltplan im ersten Post. Der LM
317 benötigt eine Differenz zwischen Eingang und Ausgang von 3V
(TI-Datenblatt), m.a.W. bei 5 V Eingang kommen nicht mehr als 2 V
heraus.
Der Hinweis auf "Low Drop" war also kein Witz, sondern ist zwingend.
Ein Witz ist dagegen die Beschreibung von Conrad als "Step Up".
Georg
Ist nicht Conrad, sondern der ebay-Seller deklariert seinen Artikel als:
"LM317 DC-DC 1.5A Adjustable Step-up Boost Voltage Converter Module 1.2
~ 37V"
Wie kommt man auf das schmale Brett? :)
Um mal ein paar Lösungen zu kritisieren (macht ja Spaß), ein linearer
Spannungsregler vor dem Akku saugt diesen im Stand langsam leer und
einen Schaltwandler (mit LM2596) habe ich schon beim ersten kleinen
Kurzschluß abbrennen sehen. Im Auto würde ich immer simpel, sichere
Lösungen vorziehen. Was spricht konkret gegen ein paar Dioden. 2 in
Reihe mit dem Akku und evt. noch Zener-Diode als Shunt-Regler parallel.
Matthias schrieb:> aus einer Bluetooth Freisprecheinrichtung den Akku entfernenbatman schrieb:> Um mal ein paar Lösungen zu kritisieren (macht ja Spaß), ein linearer> Spannungsregler vor dem Akku saugt diesen im Stand langsam leer
Alles klar? Oder sind weitere Erklärungen nötig?
Georg
Matthias schrieb:> Der 5V Wandler ist dieser
Hast Du die Lieferzeit beachtet? ;-)
Matthias schrieb:> - 2 Dioden in Reihe = ca. 3,6V (wird auch abgeraten mit pfui, bäh u.ä.)
Wenn Du gerne Laie bleiben möchtest, dann nimm halt zwei Dioden (1N400x)
in Reihe. Ab einigen mA Last liegt die Spannung dahinter knapp unter 4V.
Da das "Endgerät" 5V verträgt und der Akkubetrieb selbst auch einen
nachfolgenden Regler braucht (und wohl auch hat: 5V), dürfte die
Schaltung für diesen speziellen Fall in Ordnung sein.
Ansonsten mußt Du Dich auch ein bißchen mit der verwendeten Technik
auseinandersetzen!
Georg schrieb:> Matthias schrieb:>> aus einer Bluetooth Freisprecheinrichtung den Akku entfernen>> batman schrieb:>> Um mal ein paar Lösungen zu kritisieren (macht ja Spaß), ein linearer>> Spannungsregler vor dem Akku saugt diesen im Stand langsam leer>> Alles klar? Oder sind weitere Erklärungen nötig?>> Georg
Spaßverderber! :(
Matthias schrieb:> und da der Hersteller ungern 1000fach Handys ersetzen möchte, die> angesteckt durch Spitzen zerstgört wurden, ist da sicherlich für einen> sicheren Betrieb gesorgt.
Nein nein, es geht hier eher um das Netzteil selber, nicht um das Handy
was
da dran hängt.
batman schrieb:> Was spricht konkret gegen ein paar Dioden. 2 in Reihe mit dem Akku
Nur Laien glauben, das an Reihendioden eine konstante Spannung abfällt.
Es reicht ein Blick auf ein (beliebiges) Diodendatenblatt, um sofort
zu sehen, das die Durchlassspannung von Dioden stromabhängig ist.
Gruss
Harald
m.n. schrieb:> Das ist ein Problem des 5V-Adapters und dort sicherlich schon gelöst.
niemals, habe noch keinen KFZ 5V Konverter gefunden der nicht übels
stört, besonders oder ausschliesslich die step-down, da könnte der LM317
oder gleich einen Linearrgelr mit fester 3,3V besser sein bis auf die
Verluste.
Einem Wandler für die Boardsteckdose zu tunen um bessere Spannung zu
erhalten scheitert am Platz und wer mag lose Filter (L C R) aus den
Teilen rausbaumeln lassen
Matthias schrieb:> Zuguterletzt sollte das ganze nicht mehr Platz als der Akku (normaler> Handy-Akku) einnehmen, damit ich die Schaltung im Gerät unterbringen> kann, d.h. Platz für einen evtl. Kühlkörper ist nicht vorhanden.
weil ordentliche Kondensatoren immer dicker oder höher sind als
Handyakkus und Kühlung auch ausfällt sehe ich schwarz.
Joachim B. schrieb:> niemals, habe noch keinen KFZ 5V Konverter gefunden der nicht übels> stört,
Bitte Alles lesen!
Es ging nicht um den störenden Adapter, sondern darum, dass der Adapter
durchs KFZ-Netz ge-/zerstört wird.
Ich habe diverse Adapter im Auto: keiner stört.
Du hast das falsche Auto ;-)
m.n. schrieb:> Bitte Alles lesen!> Es ging nicht um den störenden Adapter, sondern darum, dass der Adapter> durchs KFZ-Netz ge-/zerstört wird.
zerstört wird keiner, aber wenn ich mein Smartphone an den KFZ Adapter
stecke ist Telefonieren, NaviAnsagen kaum zu verstehen weils stört, vom
USB Akku ist alles OK somit sind die kleinen Wandler Störsender die
natürlich zum Laden einer LED Leuchte taugen.