Netzteil liefert zu viel Strom, Reduzierung möglich?

OP #5038235
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Hallo,

ich habe ein Steckernetzteil mit Hohlstecker 5,5 mm, dass mir 12 V und 1 
A liefert.

Ich möchte zwei Lüfter parallel geschaltet mit diesem Netzteil 
betreiben, da ich kein anders momentan zur Verfügung habe. Diese Lüfter 
brauchen aber 12 V und 450 mA / 0,45 A. Jeder hat 5,4 W maximal.

Es sind diese hier:
https://www.reichelt.de/Luefter/FAN-ML-120-12H/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=110421&GROUPID=7775&artnr=FAN-ML+120-12H&SEARCH=l%25FCfter%2B12%2BV%2B5%252C4%2BW

Nun sind folgende Fragen:

1. Muss ich den Strom begrenzen?
(Wenn ich das Netzteil nachmesse liefert es 12 V und 1 A am Multimeter 
ab)

2. Wie kann ich den Strom begrenzen auf 0,45 A aber die Spannung von 12 
V behalten?

3. Kann man evtl. auch noch den Strom (0 bis 0,45 A) regelbar machen, 
damit die Geschwindigkeit regelbar ist?
(Klar, das geht mit einem passenden Poti aber auch, wenn der Strom 
vorher begrenzt werden muss?)

Danke und Grüße
Mike
Gast #5038241
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Mike W. schrieb:
> 1. Muss ich den Strom begrenzen?
> (Wenn ich das Netzteil nachmesse liefert es 12 V und 1 A am Multimeter
> ab)

Ein Netzteil liefert genau so viel Strom, wie der Verbraucher bei der 
aktuellen Spannung abnimmt - nicht mehr.

Wenn dein Verbraucher bei 12V 0.45A zieht, ist das so. Es ist egal, ob 
das Netzteil mehr Strom liefern kann
#5038248
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hattest du je darüber nachgedacht wenn du einen kleinen Verbraucher 
Nachtischlampe 40W oder Steckernetzteil 5W in eine Steckdose steckst die 
auch einen Heizstrahler mit 2000-3500W versorgen kann?

Wer begrenzt wohl in der Steckdose den Strom?

RISCHTIG der intakte Verbraucher!
#5038260
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Mike W. schrieb:
> Ich möchte zwei Lüfter parallel geschaltet mit diesem Netzteil
> betreiben, da ich kein anders momentan zur Verfügung habe. Diese Lüfter
> brauchen aber 12 V und 450 mA / 0,45 A. Jeder hat 5,4 W maximal.

Wo ist das Problem? Die Lüfter brauchen zusammen weniger als das 
Netzteil liefern kann.

Ein solches Netzteil liefert die 12V mit bis zu 1A.

> 1. Muss ich den Strom begrenzen?

Nein. 0,45A + 0,45A = 0,9A < 1A.
#5038278
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Mike W. schrieb:
> (Wenn ich das Netzteil nachmesse liefert es 12 V und 1 A am Multimeter
> ab)

Aha ... !?
Ich will mir gerade nicht vorstellen, was dort passiert ist ...

Ansonsten: Ohmsches Gesetz. Der Strom ist bei einer Spannungsquelle 
(Dein Netzteil ist eine.) von der Spannung und dem Widerstand des 
Verbrauchers abhängig. Es kann also nicht mehr Strom als benötigt 
fließen.

... ich hoffe, dass Du nicht mal auf die Idee kommst, den Strom in (!) 
der Steckdose zu messen. (Und wenn doch: Schutzbrille nicht vergessen) 
Lerne mit dem Multimeter umzugehen. Im Moment ist es in Deinen Händen 
nicht sinnvoll, da Du falsch misst und damit die Werte nicht sinnvoll 
sind.


Gruß
Jobst
#5038279
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Mike W. schrieb:

>
> Nun sind folgende Fragen:
>
> 1. Muss ich den Strom begrenzen?
> (Wenn ich das Netzteil nachmesse liefert es 12 V und 1 A am Multimeter
> ab)

Siehs mal so an:

Das NT liefert eine bestimmte Spannung, hier die 12V
Es ist auch in der Lage Strom bis zu 1A zu liefern.

Wenn der Verbraucher das nicht benötigt/verlangt dann kann das dem NT 
nur recht sein, es wird nicht bis ans Limit belastet.

 Kurt
#5038306
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Mike W. schrieb:
> Muss ich den Strom begrenzen?

Nein, das macht der Widerstand in den Lüftern.

Stelle dir das so vor:
Die Spannung​ ist eine Kraft, die den Strom durch den Widerstand drückt.
Je größer die Spannung oder je kleiner der Widerstand, desto mehr Strom.

Das ist das o.g. ohmsche Gesetz.

Die Analogie zu Wasser passt hier auch:
Je mehr Druck die Pumpe aufbaut, desto mehr Wasser wird durch den 
Schlauch fließen.

Was ist hier Spannung, Strom und Widerstand?
OP #5038433
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Hallo an Alle,

danke für die Antworten.

Ja, stimmt. Ich habe nicht daran gedacht, dass das Ohmsche Gesetz gilt 
und bei Parallelschaltungen der Gesamtstrom die Summe der Einzelströme 
ist. Schande über mein Haupt...

Was ich aber nicht verstehe: Wenn ich mit einem Multimeter dran gehe, 
kann ich die 12 V messen und auch die 1 A. Warum sollte das falsch sein?

Grüße
Mike
#5038462
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Mike W. schrieb:

>
> Was ich aber nicht verstehe: Wenn ich mit einem Multimeter dran gehe,
> kann ich die 12 V messen und auch die 1 A. Warum sollte das falsch sein?

Falsch ist da nichts.
Nur:

Wenn du die 12V misst dann ist das NT wohl im Leerlauf.

Wenn du den Strom misst dann ist es wohl in der Strombegrenzung*.
Welche Spannung liegt dann wohl an, bzw. liefert das NG noch an 
Spannung?


 Kurt



* Strombegrenzung: das NT fährt mit der Spannung so weit zurück dass 
nicht mehr als 1A Strom durch das Messgerät fliesst.
Den Messgerät könnte wohl noch mehr anzeigen, bekommt aber/zeigt aber, 
auf Grund der dann fehlenden/geringen Ausgangsspannung, nur das eine 
Amp. an.

.
#5038477
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Joachim B. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Joachim B. schrieb:
>>> und wie ist der wenn der Motor blockiert? (nur um mal etwas Würze in den
>>> Thread zu bringen)
>> Das hängt vom Netzteil ab. Also ob Chinafeuerzeug oder besser.
>
> die Frage ging eher an Kolja

Mhh, gute Frage.
Die Analogie zur Induktivität könnte die Masseträgheit des Wassers sein,
aber soweit hatte ich mir das noch nicht ausgemalt.

Der Strom baut in der Spule ein Magnetfeld auf und benötigt dafür 
Energie, die ich aber wieder nutzen kann, wenn ich die Stromquelle 
abschalten.
Soweit passt es doch, oder?

Bei drehendem Motor wird elektrische Energie in mechanische Energie 
umgewandelt, das geht ja auch mit einem Schaufelrad im Wasserstrom.
Wenn das Rad jetzt blockiert, wird der Widerstand durch die Reibung 
größer.

Bitte den Gedanken weiter fortführen, ist didaktisch nützlich!
#5038604
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Kolja L. schrieb:
> Bei drehendem Motor wird elektrische Energie in mechanische Energie
> umgewandelt, das geht ja auch mit einem Schaufelrad im Wasserstrom.
> Wenn das Rad jetzt blockiert, wird der Widerstand durch die Reibung
> größer.
>
> Bitte den Gedanken weiter fortführen, ist didaktisch nützlich!

nur wenn der Motor dreht hat er eine induktive Komponente also eine 
Addition von R und Xr (Blindwiderstand) der Strom ist ensprechend 
geringer!

Wenn der Motor nicht dreht gibt es keine Gegeninduktion, kein 
Wechselfeld und es wirkt nur noch der geringe ohmsche Widerstand und 
dieser ist gering weil man ja möglichst Kupferverluste reduzieren will, 
dann bildet ein stehender Motor praktisch einen Kurzschluß, nur die paar 
Kupferohm begrenzen den Strom kaum, deswegen knallen ja auch manchmal 
Sicherungen im Motoranlauf -> Anlaufstrom, wenns nicht aktiv verhindert 
wird.
#5038621
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Mike W. schrieb:
> Was ich aber nicht verstehe: Wenn ich mit einem Multimeter dran gehe,
> kann ich die 12 V messen und auch die 1 A. Warum sollte das falsch sein?

Das ist grundfalsch,das scheinbar richtige Messergebnnis ist nur dem 
guten Netzteil zu verdanken.

Der Strommessbereich eines Vielfachmessgerätes ist möglichst 
niederohmig. Er soll ja den zum Verbraucher fließenden Strom nur wenig 
beeinflussen.

Hier hast Du anscheinend  das Instrument mit Strommessbereich direkt an 
Netzgerät angeschlossen und mit dem Instrument einen Kurzschluss an den 
Klemmen des Netzgeräts erzeugt.

Das Netzgerät hat aber sehr gutmütig reagiert: sein interner 
Kurzschlusschutz hat auf 1A begrenzt und damit zeigte das Instrument 1A.

Hättest Du die gleiche Messung an einem (Auto-) Akku gemacht, wäre das 
Messgerät mitsamt den Zuleitungen in Rauch aufgegangen wenn nicht das 
Messgerät intern eine Sicherung gegen solche Fälle hätte. Billige Geräte 
haben eine solche Sicherung im 10-A Messbereich nicht.


Das mit den 0,45A ist auch so eine Sache. Das ist der Nennstrom des 
Lüfters im normalen Betrieb. Beim Anlaufen nimmt der Lüfter aber 
deutlich mehr Strom auf. Da Du offensichtilich ein Netzgerät mit guter 
Strombegenzung hast, wird der Lüfter während des Anlaufs halt 
Unterspannung bekommen, mit der er dann nicht so scnnell anläuft. Merken 
wirst Du davon möglicherweise nichts.
Gast #5038673
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Hallo

wenn du noch etwas tiefer einsteigen und verstehen willst wäre der 
Begriff "Innenwiderstand" ein geeignetes Googlesuchwort.

Es kann auch sehr hilfreich sein mal in der Praxis eine kleine Zelle 
("Batterie") z.B eine neue AAA Zelle stark zu belasten und vergleichend 
eine neue Zelle mit der gleichen Chemie (und optimaler Weise des 
gleichen Herstellers) aber größerer Bauform (z.B. Monozelle).
Du wirst feststellen das die größere Zelle eine höhere Spannung bei der 
hohen Belastung liefern wird - das ist den geringeren Innenwiderstand zu 
verdanken - aber woher kommt der?
Mehr Fläche, weniger interne Übergangwiderstände, mehr Reaktionsmenge 
und ähnliches - es ist wirklich sehr hilfreich so etwas (und auch andere 
Vorgänge und Tatsachen der theoretischen Elektrotechnik) mal in "Echt" 
und und mit eigenen Sinnen (mehr oder weniger...) zu erfahren.
Auch Netzteile (alle Spannungsquellen) haben einen Innenwiderstand, 
dessen Ursache aber wo andere Ursachen haben.

Wer einmal einen Generator (Fahrraddynamo) über eine selbstgebaute 
Mechanik (Märklin Metall - lange ist es her...) händisch betrieben hat 
und dann festgestellt hat wie viel kräftiger man drehen musste wenn ein 
Glühlämpchen (und nicht eine damals noch lichtschwache LED) zugeschaltet 
wurde - den ist auch "wirklich" klar, das man mit einen E-Motor Bremsen 
und Energie zurück liefern kann oder warum "ganz früher" oft mit 
Widerständen bei der Bahn  gebremst wurde - und das das aber bei 
geringen Geschwindigkeiten nicht mehr funktionieren kann.
Mit diesen selbst körperlich erfahrenen Rückmeldungen ist auch dann die 
wichtige Theorie nicht mehr nur abstrakt und eine "Spielerei" mit 
Formelzeichen und die Nutzung von vor vielen Jahrzehnten von den 
Pionieren der E-Technik und Physik gemachten Entdeckungen, welche man 
zwar eventuell vom Intellekt verstanden hat und anwenden kann, sondern 
man hat eine viel engere "Beziehung" und "echtes" Verständnis.
Und es gibt noch jede Menge andere Sachen in der E-Technik welche man 
auch mit den Sinnen erfahren kann - es braucht nur ein wenig Mut und 
Fantasie

Jetzt aber nicht die Finger in die Steckdose stecken... ;-)

Bastler
#5038738
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Hallo,
einige der Hypothesen, die hier so genannt werden, scheinen mir etwas an 
den Haaren herbeigezogen, wie z.B. Messung eines Kurzschlusses am 
Netzteil usw.

> Kurt B. schrieb:
> Wenn du die 12V misst dann ist das NT wohl im Leerlauf.
Auch das ist doch eher nur eine unsichere Erklärung.

> Strombegrenzung: das NT fährt mit der Spannung so weit zurück dass
> nicht mehr als 1A Strom durch das Messgerät fliesst.
Da ist aber ein einfaches Steckernetzteil in Betrieb und kein 
Labornetzeil mit einer präsisen Stromregelung.

Ich kenne kein Steckernetzteil, das den Nennstrom so exakt begrenzen 
würde.
Alle mir bekannten Steckernetzteile lassen einen gewissen Überstrom zu 
und Schaltnetzteile habe meist einen Fold-Back-Kennlinie statt einer 
scharfen Strombegrenzung, die aber meist erst bei 120"...150% Überstrom 
einsetzt.

> Den Messgerät könnte wohl noch mehr anzeigen, bekommt aber/zeigt aber,
> auf Grund der dann fehlenden/geringen Ausgangsspannung, nur das eine
> Amp. an.
Das ist auch eine merkwürdige Hypothese.
Nur weil der gemessene Strom zufällig der Nennstrom des NT ist, muß man 
nicht zwanghafte Korrelationen herbei reden.

Wenn schon, dann würde ich bei einem bürstenlosen DC-Motor damit 
rechnen, dass die Stromaufnahme nicht sehr "glatt" ist. Was ein 
Multimeter mit Spitzen in der Stromaufnahme anzeigt, ist aber eh unklar.

Auch den Hinweise und Hypothesen zum Verhalten eines solchen 
Lüftermotors sind IMHO falsch. Solche Brushlessmotoren verhalten sich 
von außen gar nicht wie eine normale Indusktivität, weil zwischen Motor 
und Stromversorgung die Motorsteuerung hängt. So nimmt der Motorstrom 
bei fest stehenden Rotor kaum zu oder sogar ab.
So verhalten sich zumindest verschiedene PC-Lüftermodelle, die ich hier 
habe.
Gruß Öletronika
#5038804
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U. M. schrieb:
> Hallo,
> einige der Hypothesen, die hier so genannt werden, scheinen mir etwas an
> den Haaren herbeigezogen, wie z.B. Messung eines Kurzschlusses am
> Netzteil usw.

Ich sehe das nicht so.
Die angeteigten 1A wären dann, falls das Netzteil "dumm" ist, ein mehr 
als grosser Zufall, es müsste alles passen, auch der RI des Messgerätes.



>> Kurt B. schrieb:
>> Wenn du die 12V misst dann ist das NT wohl im Leerlauf.
> Auch das ist doch eher nur eine unsichere Erklärung.

Wieso, er hat geschrieben dass er 12V misst. Was soll daran ungewöhnlich 
sein?



>> Strombegrenzung: das NT fährt mit der Spannung so weit zurück dass
>> nicht mehr als 1A Strom durch das Messgerät fliesst.

> Da ist aber ein einfaches Steckernetzteil in Betrieb und kein
> Labornetzeil mit einer präsisen Stromregelung.

Heutzutage ist das kein Hinderungsgrund mehr, es kostet nichts wenn der 
Professor im NT das so nebenbei mitmacht.
Ausserdem schützt es vor Überlast und letztendlich Brand.


> Ich kenne kein Steckernetzteil, das den Nennstrom so exakt begrenzen
> würde.

Ev. bist du da auf einem überholtem Stand.


> Alle mir bekannten Steckernetzteile lassen einen gewissen Überstrom zu
> und Schaltnetzteile habe meist einen Fold-Back-Kennlinie statt einer
> scharfen Strombegrenzung, die aber meist erst bei 120"...150% Überstrom
> einsetzt.

Was dann zur thermischen Abschaltung führt (falls vorhanden) und da NT 
wohl, wegen der Einwegsicherung, ins Nirvana befördert.
Ist gewährleistet dass es nicht mehr als das 1 Amp werden können dann 
ist die Möglichkeit des Totalverlustes wohl auch ausgeschlossen bzw. 
gering.


>> Den Messgerät könnte wohl noch mehr anzeigen, bekommt aber/zeigt aber,
>> auf Grund der dann fehlenden/geringen Ausgangsspannung, nur das eine
>> Amp. an.

> Das ist auch eine merkwürdige Hypothese.
> Nur weil der gemessene Strom zufällig der Nennstrom des NT ist, muß man
> nicht zwanghafte Korrelationen herbei reden.
>

Ist der gemessene Strom zufällig?
Oder ist er das was da NT zulässt?

Da Messgerät würde sicherlich mehr anzeigen falls ihm mehr angeliefert 
wird, wird es aber anscheinend nicht.

Der TO braucht ein zweites Messgerät das ihm die Spannung anzeigt wenn 
er die Strommenge misst.
Ev. sogar einen Oszi da es sich wahrscheinlich um ein getakteten Betrieb 
handelt

 Kurt
#5038841
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Hallo,
> Kurt B. schrieb:
> Heutzutage ist das kein Hinderungsgrund mehr, es kostet nichts wenn der
> Professor im NT das so nebenbei mitmacht.
???  Prozessor im Steckernetzteil?  Völlig übertrieben so was.
Nenne mir mal ein konkretes Beispiel.
Ich behaupte mal, das in 99% der handelsüblichen Schaltregler-NT ein 
entsprechender Schaltregler-IC drin ist.

> Ausserdem schützt es vor Überlast und letztendlich Brand.
Was schützt vor Überlast und Brand?
Ich habe nicht behauptet, dass das NT keine Überstrombergenzung hat.
Das hat heute fast jedes elektronische NT.

>> Ich kenne kein Steckernetzteil, das den Nennstrom so exakt begrenzen
>> würde.
> Ev. bist du da auf einem überholtem Stand.
Ich denke schon, dass ich mich da ein wenig auskenne.

>> Alle mir bekannten Steckernetzteile lassen einen gewissen Überstrom zu
>> und Schaltnetzteile habe meist einen Fold-Back-Kennlinie statt einer
>> scharfen Strombegrenzung, die aber meist erst bei 120"...150% Überstrom
>> einsetzt.
> Was dann zur thermischen Abschaltung führt (falls vorhanden) und da NT
> wohl, wegen der Einwegsicherung, ins Nirvana befördert.
Unsinn, warum sollte das passieren? Auch mit 20...30% Überlast geht ein 
ordentlich designtes NT nicht einfach so kaputt und dass es dabei schon 
im Bereich der thermischen Überlast wäre, ist eine reine Hypothes.
Bei Billigramsch aus Fernost ist es zwar manchmal schon so, dasss selbst 
Nennlast im Dauerbetrieb zu viel ist, aber für vernüftige NT mit 
halbwegs ordentlicher Qualität sicher nicht.

> Ist gewährleistet dass es nicht mehr als das 1 Amp werden können dann
> ist die Möglichkeit des Totalverlustes wohl auch ausgeschlossen bzw.
> gering.
Nein, schon aus Gründen der Produkthaftung wird kein vernünftiger 
Hersteller die Überstromgrenze exakt auf den im Datenblatt genannten 
Nennstrom einstellen.

>>> Den Messgerät könnte wohl noch mehr anzeigen, bekommt aber/zeigt aber,
>>> auf Grund der dann fehlenden/geringen Ausgangsspannung, nur das eine
>>> Amp. an.
>> Das ist auch eine merkwürdige Hypothese.
>> Nur weil der gemessene Strom zufällig der Nennstrom des NT ist, muß man
>> nicht zwanghafte Korrelationen herbei reden.
> Ist der gemessene Strom zufällig?
> Oder ist er das was da NT zulässt?
Dazu habe ich meine Meinung gesagt. Nur weil zufällig ein Messwert mit 
dem Nennwert übereinstimmt, muß da kein enger Zusammenhang bestehen. 
Eine Beweis wird man aber eh nicht erbringen können.

> Da Messgerät würde sicherlich mehr anzeigen falls ihm mehr angeliefert
> wird, wird es aber anscheinend nicht.
Eben, es zeigt 1A an. Und das ist nicht so unplausibel.
Und warum sollte es noch mehr anzeigen, wenn der Sollstrom eh nur 0,9A 
sein müßte?

> Der TO braucht ein zweites Messgerät das ihm die Spannung anzeigt wenn
> er die Strommenge misst.
Nein, man kann auch locker Strom und Spannung nacheinander messen, ohne 
daraus eine Wissenschaft zu machen.

> Ev. sogar einen Oszi da es sich wahrscheinlich um ein getakteten Betrieb
> handelt
Na diese Erkenntnis ist ja nun ganz was neues :o)
Du hast meine Informationen bezüglich des Verhaltens eines solchen 
Lüfters offenbar gar nicht registiert, oder?

Man kann den Strom aber auch ohne Oszi genauer messen. Dazu braucht es 
aber einen anderen Messaufbau mit externem Meßshunt und einen 
nachgeschalteten Tiefpass, der die Spitzen glättet.
Gruß Öletronika
#5038853
Lesenswert?

U. M. schrieb:
> Hallo,

>> Ev. sogar einen Oszi da es sich wahrscheinlich um ein getakteten Betrieb
>> handelt
> Na diese Erkenntnis ist ja nun ganz was neues :o)
> Du hast meine Informationen bezüglich des Verhaltens eines solchen
> Lüfters offenbar gar nicht registiert, oder?

Es geht nicht um den Lüfter, es geht ums NT, darum dass es einen Strom 
von 1A ausgibt wenn ein Strom-Messgerät dranhängt.

 Kurt

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