quietschende Röhrenendstufe.

OP #7320005
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Hallo Ich habe zwei Monoblöcke in Röhrentechnik, relativ neu. Folgendes Phänomen, was nur in der Aufwärmphase auftritt. Aus einem Lautsprecher kommt wenige Sekunden nach dem Einschalten ein unregelmäßiges quietschen / pfeifen, dass dann nach einer Minute weg ist. Was kann das sein?

#7320082
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Peter D. schrieb:

Und dann mal gegen die Röhren klopfen.

Nur nicht zu stark, sonst wir der Geist der Röhren gestört.

Wenn die Schaltung quietscht, wird an einer Stelle eine Mitkopplung entstanden sein, die starker wirkt als jede Gegenkopplung, falls überhaupt eine eingebaut ist. Eventuell durch unterschiedlich schnelles Aufheizen der vielen Heizfäden.

mfg

#7320177
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Christian S. schrieb:

Christian M. schrieb:

zwei Monoblöcke in Röhrentechnik, relativ neu

Welche das sind, soll zur Schonung des Herstellers verschwiegen bleiben.

Das müßte doch noch ein Garantiefall sein, oder sind das Geräte aus China, wo der Rückversand nicht lohnt oder fraglich ist, ob der Chinamann das hinkriegt?

Für eine sinnvolle Unterstützung solltest Du Hersteller und Type nennen und einen Link zum Schaltplan, alles andere ist unhöflich!

Beitrag #7320244 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7320267
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Es gab früher bei bestimmten Fernsehgeräten nach dem Ausschalten einen knurrenden Ton. Das hat mir der Fachhändler bei der Vorführung des Gerätes im Laden bestätigt, dass dies wegen der IC-Bestückung normal wäre. Es ist auch nicht abwegig, dass beim Einschalten eine Geräuschentwicklung entsteht. Beim Röhrenverstärker zum Beispiel neben dem Brummen ein Aufrauschen, wenn die Katoden eine bestimmte Emission erreicht haben, was dann verschwindet, wenn genügend Anodenstrom (und natürlich Strom über die Katoden) zum Fließen kommt. Die Betriebsdaten erreicht sind. Das sich das wie ein Pfeifen anhört, wäre durchaus im Bereich der Vorstellmöglichkeit. Wie gesagt, ich kenn es nur als Aufrauschen. Eine Möglichkeit, das einzugrenzen, wäre, die Anodenspannung erst nach Anheizzeit der Röhren zuzuschalten. Da das vielleicht nicht serienmäßig vorgesehen ist, würde ich aber von Eingriffen ins Gerät zunächst absehen und das jemanden machen lassen, der sich damit auskennt.

ciao gustav

(Firma: Autotronic) #7320287
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Karl B. schrieb:

Es gab früher bei bestimmten Fernsehgeräten nach dem Ausschalten einen knurrenden Ton.

Ich hatte mal einen Audioverstärker, der erst 30 Sekunden nach dem Ausschalten anfing einen coolen knurrenden Sound im Bassbereich zu erzeugen, von 20Hz bis runter auf etwa 2Hz und endete in einem immer leiser werdenden Rauschen. Das hörte sich etwa so an:

Brrrrrrrrrrrrrrutsch...sch...sch.

Das verlieh dem Verstärker eine gewisse Persönlichkeit.

Gast #7320840
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Welche Röhren werden verwendet. Besitzen diese eine direkt oder indirekt beheizte Kathode? Sind nur die Endstufen mit Röhren bestückt? Wird eine klassische Stromversorgung zur Versorgung der Anoden verwendet oder eine "moderne" geregelte Stromversorgung?

Gast #7320853
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Du stellst Fragen, die eigentlich wurscht sind. Direkt beheizte Kathoden?

Und wenn es am Anfang quitscht, dann heist das noch lange nicht, dass es später weg ist. Vielleicht nur außerhalb des Hörbereiches. Der Verstärker hat einen Fehler.

Gast #7320865
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Michael M. schrieb:

Ich hatte mal einen Audioverstärker, der erst 30 Sekunden nach dem Ausschalten anfing einen coolen knurrenden Sound im Bassbereich zu erzeugen

Als der TBA800 Audioverstaerker IC auf den Markt kam,wurde er in vielen TV-Geraeten eingesetzt.Soweit ich mich erinnern kann,hat er ein paar Minuten nach dem Ausschalten des TV's ein deutliches Plop-Signal an die Lautsprecher weitergegeben was zur Folge hatte, dass die Haufrau das Geschirr fallen lies,die Katze fauchend das Sofa verliess,der Hund den Mond anheulte und zum Schluss der werte Gemahl mit dem Vorschlaghammer dem Grauen ein Ende bereitete....ok - das Letztere ist erfunden aber der TBA800-Plop entsprach der Wahrheit. Danach gab es erste Revisionen um das zu unterbinden

Gast #7320984
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Toxic schrieb:

hit - so ein Tippfehlermist

War kein Tippfehler sondern politisch korrekt. Die GleichstellungsbeauftragtInnen hier im Forum hätten sonst einschreiten müssen. So kannst Du Dich immer noch herausreden, dass Du an KickboxerInnen gedacht hast und nicht noch bösen patriarchischen Strukturen sprachlich verinnerlicht hättest. Es gibt ein großes Resort mit einem großen Personalbedarf, die haben eine ausgeklügelten psychologischen Test um so etwas herauszufinden. ;o) ;o)

#7321443
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Christian S. schrieb:

wie haben nur frühere Generationen überlebt ohne Gurt im Auto

Siehe https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Tabellen/liste-strassenverkehrsunfaelle.html#251628

1955 bei viel weniger Verkehr als heute: fast 13000 Tote 1970 auch noch weniger Verkehr als heute über 19000 Tote Seit 2012 kein Jahr mit mehr als 4000 Tote pro Jahr.

Schluss: zu viele haben eben NICHT überlebt.

Gast #7321491
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Udo S. schrieb:

1955 bei viel weniger Verkehr als heute: fast 13000 Tote 1970 auch noch weniger Verkehr als heute über 19000 Tote Seit 2012 kein Jahr mit mehr als 4000 Tote pro Jahr.

In die moderne Bilanz gehört die CO2-Ersparnis, wenn die 19000 analog zur Verkehrszunahme gestiegen wäre und nicht auf 4000 gesungen wäre. Und wen das Ergebnis publiziert wurde, dann warten wir mal ab, bis der erste Karnevalswagen durch Mainz rollt mit dem Slogen "Wir werden alle sterben, xxxx Tonnen CO2, nur wegen dem Gurt."

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