Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum)
Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten
neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere
um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC
(normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.
Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein, daher will ich noch einen
NodeMCU mit ESP8622 reinpflanzen der dann das Relais schaltet.
Ich habe auch erst nur ein ein Installationsrelais
(https://www.reichelt.de/installationsrelais-1xein-1xaus-250v-20a-24v-fin-22-23-9-24v-p26595.html?)
gedacht, aber ich denke das geht nicht um das ganze Zimmer zu schalten.
Von JHomematic gäbe es auch einen Schaltaktor
(https://www.elv.de/homematic-1-kanal-schaltaktor-im-hutschienengehaeuse-1.html)
aber ich denke die Leistung ist zu wenig
Funktioniert mein Plan grundsätzlich, oder gibt es Bedenken, bzw. kann
man das auch anders machen?
Habt Ihr Vorschläge für mich?
Benny schrieb:> Funktioniert mein Plan grundsätzlich
Wenn das Zimmer alleine Kabel bis zum Sicherungskasten hat,
was eher unwahrscheinlich ist,
und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen,
was fast immer der Fall ist.
Warum im Sicherungskasten herumpfuschen? Das ist das Allerheiligste des
Elektroinstallateurs bzw. der Stadtwerke.
Erstmal der Verdrahtung zum Zimmer hin nachgehen, da findet sich
sicherlich eine Verteilerdose von der aus das Zimmer versorgt wird.
Das ist dann im privaten Bereich, wo der Verdacht auf Stromdiebstahl und
dgl. nicht entsteht. Den Schütz oder evtl. Stromstoßschalter kannst Du
dann in einem Kästchen nebendran platzieren. Dann kommmst du an das oft
versagende Selbstgebastel gut heran.
Dem Leitungszug kannst Du auf folgende Weise nachspüren:
ein kleines batteriebetriebenes Transistorradio im MW-Bereich als
Sensor nehmen.
Wenn Du da am Ende einer Leitung im Zimmer eine Energiesparlampe oder
eine LED-Lampe anschließst, erzeugst die so viel Elektrosmog, dass Du
den Leitungszug gut verfolgen kannst.
Damit kannst Du ja auch abschätzen, was die Leitungen in dem Zimmer so
abstrahlen, wenn alles ausgeschaltet ist.
Eine neugierige Frage:
Willst Du das wegen des Vodoo-Getues um Elektrosmog usw. machen? Ist es
dann konsequent, einen funkbetätigten Schalter zu verwenden?
Benny schrieb:> Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum)> Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten> neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere> um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC> (normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.>> Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein, daher will ich noch einen> NodeMCU mit ESP8622 reinpflanzen der dann das Relais schaltet.
Sicher willst Du auch den N trennen?
"per Funk ansteuerbar" -> dann besser mit Ultraschall
Unter die Tapete ein geerdetes Drahtgeflecht kleben?
( Bitte an 5G denken, das geht vorerst bis 68GHz - also Wellenlänge
von 4,5 mm )
:-)
Nimm einen Netzfreischalter. Den gibt es zum Aufrasten auf die
Hutschiene in der Verteilung. Der gibt nach dem Abschalten der
Netzspannung eine kleine Gleichspannung auf den abgeschaltetetn Bereich.
Sowie Du wieder irgendwas einschaltest, gibt der die Netzspannung wieder
drauf.
Lass sich die Bekloppten weiter oben ruhig einen Ast lachen. Viele davon
sind einfach nicht zurechnungsfähig.
Peter R. (Gast) schrieb:
>Warum im Sicherungskasten herumpfuschen? Das ist das Allerheiligste des>Elektroinstallateurs bzw. der Stadtwerke.> ...>Das ist dann im privaten Bereich, wo der Verdacht auf Stromdiebstahl und>dgl. nicht entsteht. Den Schütz oder evtl. Stromstoßschalter kannst Du
Schon wieder ein Bedenkenträger, der mit Falschinfos um sich wirft.
wenn doch eh das einzelne Zimmer auf einer einzelnen Leitung in den
Sicherungskasten führt:
Bau eine seperate Zimmer-Sicherung ein, schalte diese aus wenn dir
danach ist, und schließe den Sicherungskasten ab. Schon ist die Aufgabe
erledigt.
Benny schrieb:> Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein,
wie oft pro tag soll denn das ganze geschaltet werden, das es einer
Funk-Lösung bedarf?
Rufus Τ. F. schrieb:> Für bestimmte Zielgruppen gibt es so etwas hier als Fertiggerät:>> https://de.wikipedia.org/wiki/NetzfreischalterSituations-Anneliesator schrieb:> Nimm einen Netzfreischalter. Den gibt es zum Aufrasten auf die> Hutschiene in der Verteilung.
genau, hatte ich mal auf Freundeswunsch auch verbaut, für die Sensiblen.
Sven L. schrieb:> Ich tippe eher auf Kinder maßregeln =)
auch eine denkbare Möglichkeit, wozu schrieb der TO ja nicht.
Erinnert mich an meinem Cousin der hinter dem TV eine Zeitschaltuhr
versteckte, das dauerte aber nur eine Woche bis der Junior das "Problem"
löste.
Du könntest den Opfern, die plötzlich im Dunkeln stehen, den Gefallen
tun und ein langnachleuchtendes Fluchtwegschilder an der Tür anbringen.
Das könnte ihren Unmut etwas senken.
Vielleicht möchte der TO seine Wohnung/Zimmer stromlos schalten, weil er
verreist oder länger niemand da ist.
Zusätzlichen Zimmer-Aus-Schalter kenne ich auch von einem Laborraum.
Dann kann man sich sicher sein, dass auch wirklich alle Lötkolben usw.
aus sind und nicht über Nacht weiter heizen. Lichtschalter kann man
dennoch betätigen.
Es geht um das Schlafzimmer im OG. Direkt vor der Türe ist ein
Unterverteiler. Zu jedem Raum geht eine eigene Leitung.
Wie steuert man den Netzfreischalter an?
Ralf C. schrieb:> Vielleicht möchte der TO seine Wohnung/Zimmer stromlos schalten, weil er> verreist oder länger niemand da ist.
Da bietet es sich doch an einfach die Sicherung auszuschalten.
Voraussetzung ist natürlich das das Zimmer an alleine an einer Sicherung
hängt.
Aber diese Voraussetzung gilt ja für alle Lösungen.
Ok hab mal kurz geschaut. Scheinbar ist der Netzfreischalter nicht ganz
das was ich will. Er schaltet das Netz frei wenn kein Verbraucher mehr
an ist.
Ich will aber z. B. Per nodemcu und net kleinen Webseite einen art timer
stellen das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist.
In der früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das
man das Licht einschalten kann...
Also geht das mit einem Relais alleine oder brauche ich ein Schütz dazu?
Benny schrieb:> das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist
Und wobei soll das helfen?
Und warum kannst Du im Schlafzimmer nicht einfach beim Ins-Bett-Gehen
die paar Verbraucher ausschalten, damit der Netzfreischalter seine
Funktion übernehmen kann?
Benny schrieb:> das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist. In der> früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das man das> Licht einschalten kann...
Genau dafür sind die Netzfreischalter gedacht.
Du bist nicht der einzige mit derartigen Ängsten, dafür gibt es einen
grossen Markt. Und damit natürlich die passenden Produkte im Angebot.
Wobei dein WLAN da überhaupt nicht ins Bild passt.
test (Gast) schrieb:
>Du bist nicht der einzige mit derartigen Ängsten, dafür gibt es einen>grossen Markt. Und damit natürlich die passenden Produkte im Angebot.>Wobei dein WLAN da überhaupt nicht ins Bild passt.
Vielleicht hat er ja nicht Angst davor, sondern davor, nachts bei einem
technischen Defekt zu verbrennen/zu ersticken ...
Jens G. schrieb:> sondern davor, nachts bei einem technischen Defekt zu verbrennen/zu> ersticken
Dafür gibt es Rauchmelder, die in den meisten Bundesländern bereits
vorgeschrieben sind (und in den letzten paar Bundesländern bis Ende 2020
auch in Bestandsbauten nachgerüstet werden müssen).
Benny schrieb:> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die> Fritzbox macht das auch.
naja, die schalten bestimmte Funktionen aus (im wesentlichen die WLAN
Empfänger und Sender). Ganz aus gehen können sie ja nicht, denn wer
sollte sie dann wieder aus ihrem Nacht-Modus aufwecken?
Du schriebst in deinem Eingangs-Posting jedoch, du willst das ganze
Zimmer stromlos schalten.
Auch wenn es aufdringlich erscheint: Wieso möchtest du das? Ich kann mir
nur Sorgen um Elektro-Smog vorstellen, aber vielleicht gibt es ja noch
andere Gründe ...
Benny schrieb:> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die> Fritzbox macht das auch.> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte> Hilfe...
janeisklar
Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.
Wegstaben V. schrieb:> wie oft pro tag soll denn das ganze geschaltet werden, das es einer> Funk-Lösung bedarf?
Wahrscheinlich muss der Strom immer eingeschaltet werden, wenn man dort
an der Steckdose das Smartphone aufladen möchte ;-)
Moin
Bedenke vorher aber bitte, dass mit einem Netzfreischalter auch kein
Tastdimmer, wie ich dem Schwager nachrüsten sollte, mehr funktioniert!
Ob eine Eltakolösung noch funktioniert weis ich nicht.
Benny schrieb:> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte> Hilfe...
Dann bist Du, meiner Meinung nach, hier falsch. Das ist ein
Diskussionsforum und ich lese hier zum Beispiel mit weil ich neue Sachen
Lernen möchte, über interessante technische Probleme lesen und
vielleicht auch mal über ein exotisches Problem diskutieren möchte.
Ich komme aus dem Maschinenbau Bereich und löse gerne technische
Probleme, dazu brauch man aber Infos und Hintergrundinformationen. Du
kannst Dir die Infos zu deinem Projekt als "Bezahlung" für die Hilfe die
Du benötigst vorstellen.
Das vielleicht zum Verständnis wieso hier manche so reagieren wenn
jemand mit einer "Das möchte ich haben mehr braucht ihr nicht zu Wissen"
Anfrage kommt.
Wenn Dir das nicht passt gibt es in der freien Wirtschaft Leute, die
Geld dafür nehmen, und dein Problem lösen ohne nach dem Warum zu fragen.
Arno K. schrieb:> Benny schrieb:>> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die>> Fritzbox macht das auch.>> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,>> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte>> Hilfe...>> janeisklar>> Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.
Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN
über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran
bitte "schlicht falsch" sein?
Benny schrieb:> Arno K. schrieb:> Benny schrieb:> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die>> janeisklar> Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.>> Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN> über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran> bitte "schlicht falsch" sein?
Die Einstellung ist schlicht falsch.
Es ist falsch zu denken, dass einen Wlan über Nacht umbringt.
Tek schrieb:> Benny schrieb:>> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,>> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte>> Hilfe...>> Dann bist Du, meiner Meinung nach, hier falsch. Das ist ein> Diskussionsforum und ich lese hier zum Beispiel mit weil ich neue Sachen> Lernen möchte, über interessante technische Probleme lesen und> vielleicht auch mal über ein exotisches Problem diskutieren möchte.>
Danke für Deinen Kommentar. Gegen sachliche Diskussionen die zur
Problemlösung beitragen habe ich nichts einzuwenden. Aber das was manche
machen ist eher kontraproduktiv. Alla "Was soll der Schmarrn, wozu
braucht man das, das macht keinen Sinn, Laien am Stomkasten, usw.."
> Ich komme aus dem Maschinenbau Bereich und löse gerne technische> Probleme, dazu brauch man aber Infos und Hintergrundinformationen. Du> kannst Dir die Infos zu deinem Projekt als "Bezahlung" für die Hilfe die> Du benötigst vorstellen.>
Ok. was soll ich sagen? Ich komme aus der SoftwareRichtung, aber
Elektronik und co. sind keine Fremdwörter. Hab mein ganzes Haus selbst
"elektrifiziert".
Ich würde gerne Zimmer über Nacht stromlos schalten. Und das gerne per
App/WLan, weil so kann ich das per Software komfortabel, bzw. sogar per
Skript und co. automatisieren kann. Die Möglichkeiten sind nur durch die
geistige Vorstellungskraft beschränkt.
Man Stelle sich vor, dass alle
"Schlafzimmer/Wohnzimmer/Kinderzimmer/..." Nachts beim Schlafen stromlos
sind. Kurz bevor der Wecker bimmelt erwacht das Zimmer automatisch zum
leben und für einen selbst ist es als wäre der Strom nie weg gewesen.
Man bekommt das bewusst gar nicht mit. Nachts hat man aber besser
geschlafen und auch noch im Schlaf Strom gespart, da alle
Standbye-Verbraucher wirklich aus waren.
> Das vielleicht zum Verständnis wieso hier manche so reagieren wenn> jemand mit einer "Das möchte ich haben mehr braucht ihr nicht zu Wissen"> Anfrage kommt.>
Verstanden.
> Wenn Dir das nicht passt gibt es in der freien Wirtschaft Leute, die> Geld dafür nehmen, und dein Problem lösen ohne nach dem Warum zu fragen.
Wenn mans komplett so kaufen könnt was ich will würd ichs nicht selber
machen müssen.
Mit dem Sonoff + 20A AC Schütz denke ich fahre ich jetzt dann ganz gut.
Der Sonoff ist gestern bei mir eingetrudelt. Der Rest noch unterwegs.
Ich werde da auf jeden Fall Tasmota drauf machen da ich dann das ganze
easy peasy an OpenHAB anbinden/integrieren kann.
Mein Plan war es eigentlich mittels NodeMCU und selbst geschriebener
Software das gleiche zu erreichen. Da man das aber "zukaufen" kann nutze
ich das nun gerne.
Bin bis jetzt zeitlich noch nicht dazu gekommen den Sonoff in Betrieb zu
nehmen, aber Nächste Woche ist auch noch eine Woche.
Danke nochmal an Sven L. für den Tipp mit dem Sonoff!! An das System
hatte ich gar nicht gedacht. Bekannt war es mir schon, aber drauf
gekommen bin ich net.
Was halten die Kinder eigentlich davon?
Ich hätte meinen Eltern die Hölle heiß gemacht wenn sie mir über Nacht
den Strom abgedreht hätten.
Stelle ich mir leicht nervig vor...
Benny schrieb:> Man Stelle sich vor, dass alle> "Schlafzimmer/Wohnzimmer/Kinderzimmer/..." Nachts beim Schlafen stromlos> sind.
Wie kommt denn die Auswahl der Räume zustande? Küche? Keller?
Badezimmer? Treppenhaus? Auch die stromlos? Die werden doch nachts am
wenigsten gebraucht, wenn man im Bett liegt.
Benny schrieb:> Kurz bevor der Wecker bimmelt erwacht das Zimmer automatisch zum> leben und für einen selbst ist es als wäre der Strom nie weg gewesen.
methaphysisch mag das für dich ein befriedigendes Gefühl sein.
Ich persönlich hätte ein Problem mit dem Szenario, das ich meine
möglichen technischen "Ressourcen" nicht immer zur Verfügung hätte.
Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit
Bauchkrämpfen und Brechreiz aufwache, und so schnell als möglich aufs
Klo möchte: Bei deinem Szenario stolpere ich dann also im dunklen (meine
Nachtischlampe kann ich ja nicht einschalten) ins dunkle Badezimmer (da
gibt es auch keinen Strom).
Hoffendlich weiß ich noch, das in der Ecke der Eimer stand, in dem ich
mich dann übergeben kann. Ansonsten kotze ich einfach mitten in den Raum
(es kommt halt so schnell, das ich mich noch nicht mal mehr bis zum
Waschbecken hinwenden kann), und schlurfe dann durch das Ungemach mit
voller Unterhose ins Bett zurück. Bäh!
Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen:
Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das
muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht)
handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.
Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall
ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir
dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben)
soll.
Wie gesagt, es geht nicht um Standby-Geräte, welche nachts noch Strom
ziehen und Elektrosmog verursachen. Dem kann man durch sorgfältige
Geräte-Auswahl begegnen.
Richard B. schrieb:> Michael B. schrieb:> und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen>> Das ist nicht zulässig!
Doch ist es. Nennt sich Bestandsschutz.
Bei Homematic gibt es einen Funkschalter für Unterputz mit 16A
Schaltvermögen. Den kann man mit einer Fernbedienung koppeln. Der
Schalter ist aber normal offen.
Was machst Du mit einem eventuellen Raumthermostat der 220V für die
Fussbodenheizung schaltet?
WaSe
Wegstaben V. schrieb:> Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen:> Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das> muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht)> handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.
Aus diesem Grund würde ich dem TO auch dazu raten an eine manuelle
Überbrückung des Freischalters (vllt. im Sicherungskasten) zu denken
falls vorgenanne Szenarien oder eine nächtliche Versorgung des speienden
Nachwuchses eintreten sollten.
> Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall> ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir> dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben)> soll.
Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für
solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der
Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist
trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so
will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.
Gerne auch schrieb:> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für> solcherlei Ansinnen auszureden?
Soll natürlich nicht heißen, daß ich esoterischen Mist unterstütze, aber
ich halte manche Gründe für durchaus rational nachvollziehbar. Und wenn
es nur ein positiver psychischer Effekt sein sollte.
Gerne auch schrieb:> Wegstaben V. schrieb:>> Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen:>> Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das>> muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht)>> handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.> Aus diesem Grund würde ich dem TO auch dazu raten an eine manuelle> Überbrückung des Freischalters (vllt. im Sicherungskasten) zu denken> falls vorgenanne Szenarien oder eine nächtliche Versorgung des speienden> Nachwuchses eintreten sollten.>> Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall>> ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir>> dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben)>> soll.> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für> solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der> Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist> trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so> will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.
Danke. Endlich mal jemand der nicht nur negatives schreibt.
Apropos: Die Manuelle Überbrückung im Sicherungskasten ist gegeben, da
der Sonoff Taster hat mit denen man den Strom manuell anschalten kann.
Also ich bin auf jeden Fall jetzt hier raus, da die weitere Diskussion
offensichtlich nichts dazu beiträgt mein Problem zu lösen.
Schade das man in diesem ansonsten so tollen Forum so gebasht wird :(
Benny schrieb:> Es geht um das Schlafzimmer im OG
Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das
darunterliegende Büro stromlos geschaltet. Die Leitungen liegen in der
Büro Decke sind also näher am Bett als die meisten Leitungen im
Schlafzimmer. Die Lösung mit den Netzfreischaltern ist erprobt man merkt
es beim Einschalten des Lichtes, es dauert gefühlt lange bis das Licht
angeht.
test schrieb:>> Nennt sich Bestandsschutz.
Einen Bestandsschutz im Allgemeinen gibt es nicht in der E-Technik!
Entweder es ist nach allen Regeln der E-Technik durchgeführt oder nicht.
MfG
Eppelein
Benny schrieb:> Apropos: Die Manuelle Überbrückung im Sicherungskasten ist gegeben, da> der Sonoff Taster hat mit denen man den Strom manuell anschalten kann.
Also mit dem Szenario:
Wegstaben V. schrieb:> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit
erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher,
klar.
Esoterik schlaegt Vernunft, aber das ist ja in allen Religionen so.
N. S. schrieb:> Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das> darunterliegende Büro stromlos geschaltet. Die Leitungen liegen in der> Büro Decke sind also näher am Bett als die meisten Leitungen im> Schlafzimmer.
Die Wahrscheinlichkeit, nachts schnell ins Beuro zu muessen, ist ja auch
deutlich geringer.
wendelsberg
Benny schrieb:> Schade das man in diesem ansonsten so tollen Forum so gebasht wird :(
Bei der Einführung der Eisenbahn wurde auch behauptet, dass der Anblick
von Geschwindigkeiten über 36 km/h den Menschen verrückt macht.
Heute wissen wir, dass das stimmt.
wendelsberg schrieb:> Die Wahrscheinlichkeit, nachts schnell ins Beuro zu muessen, ist ja auch> deutlich geringer
Wieso mit den Netzfreischalter kann man jederzeit im Büro das Licht bzw.
einen Verbraucher einschalten, es gibt keinerlei Komforteinbußen.
test schrieb:> Und nicht vergessen das Wohnzimmer (und WLAN) des Nachbar nebenann auch> abzuschalten ;-)
Wie bei vielem die Dosis (Abstand) machts. Sinn oder Unsinn für etwas
Geld (Netzfreischalter) schließt man ein Risiko aus. Vor 20 Jahren war
vieles noch neu.
N. S. schrieb:> Wie bei vielem die Dosis (Abstand) machts.
Ebend, abhängig von den Gegebenheiten können auch die Stromleitungen für
die Küche des Nachbar direkt neben dem eigenen Bett langlaufen. Oder der
WLAN Accesspoint des Nachbar steht direkt auf der anderen Seite der
Wand.
Wobei ich eh kein gläubiger bin. Aber wenn gläubige so etwas ernst
nehmen, dann sollten sie solche Sachen berücksichtigen.
Aber egal, wo ein Markt da auch Produkte. Netzfreischalter gibt es,
Elektriker auch. Also alles kein Problem.
N. S. schrieb:> Benny schrieb:>> Es geht um das Schlafzimmer im OG>> Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das> darunterliegende Büro stromlos geschaltet.
...
Die Lösung mit den Netzfreischaltern ist erprobt man merkt
> es beim Einschalten des Lichtes, es dauert gefühlt lange bis das Licht> angeht.
Klar, muß auch so sein, denn die
Leitungen müssen erst wieder mit Elektronen aufgefüllt werden.
wendelsberg schrieb:> Wegstaben V. schrieb:>> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit>> erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher,> klar.
Hmm, Taschenlampe auf dem Nachttisch? Diese neuartige Erfindung ist noch
nicht lange auf dem Markt.
> Esoterik schlaegt Vernunft, aber das ist ja in allen Religionen so.
Esoterik ist meines Wissens nach keine Religion, eher ziemlicher Dummfug
und je nachdem an wen man gerät Geldmacherei. Aber Egal.
test schrieb:> Wobei ich eh kein gläubiger bin. Aber wenn gläubige so etwas ernst> nehmen, dann sollten sie solche Sachen berücksichtigen.
Wer nicht betroffen ist hat da wohl eher kein Verständnis. Ich habe ja
den Fall oben mit dem Implantat beschrieben. Die betreffende Person ist
professionell in der Elektronikindustrie unterwegs und dazu noch
begeistert im Amateurfunk. Ob das nun am resonanten Implantat oder
resonanten Nervenbahnen oder sonstwas liegt kann man da eher nicht
feststellen. Es geht auch nicht um die direkte Nähe zur Signalquelle.
Der Effekt tritt noch in wenigen Metern Entfernung auf. Es macht wohl
eher die Tastung oder das Frequenzhopping vom zumal leistungsmäßig
schwächeren Signal, weil WiFi keinen Effekt hat.
Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und
ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich
sicher, daß ich es mir nicht einbilde. Auf einmal war es eben da. Mal
mehr, mal weniger. Ich selber kann gut damit leben, weil ich es
ignorieren kann, andere können es offenbar leider nicht so einfach. Bei
mir komme ich nicht hinter die Ursache, habe mich aber auch nicht näher
damit beschäftigt weil ich, wie gesagt, ganz gut damit umgehen kann. Ich
finde nur einige Berichte, die exakt gleichlautende Beschreibungen der
Symptome und des Klangs und Intensität liefern. Manche haben in
bestimmten geographischen Gebieten keine Symptome mehr, habe ich selber
noch nicht ausprobiert und die Notwendigkeit zu einer Selbsthilfegruppe
zu gehen hatte ich auch nicht. Es gibt auch einige wenige
Zeitungsartikel darüber. Es soll sogar schon ganze Meßreihen (auch
weltweit) dazu gegeben haben aber eine Ursache ist nicht auszumachen.
Trotzdem gehe ich keinem Scharlatan auf den Leim und bin und bleibe
Elektroniker und Funker :)
Richard B. schrieb:> Michael B. schrieb:>> und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen>> Das ist nicht zulässig!
Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?
Richard B. schrieb:> Hubert M. schrieb:>> Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?>> Kapitel über "LS" bzw. "RCD" ;)
Na, dann sag mir mal in welchem Regelwerk,oder Norm.
Ich darf sehr wohl mehrere Zimmer auf ein Stromkreis haben.
Verwechsle mal nicht Empfehlungen mit Vorschriften..
Hubert M. schrieb:> Richard B. schrieb:>> Hubert M. schrieb:>>> Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?>>>> Kapitel über "LS" bzw. "RCD" ;)>> Na, dann sag mir mal in welchem Regelwerk,oder Norm.>> Ich darf sehr wohl mehrere Zimmer auf ein Stromkreis haben.> Verwechsle mal nicht Empfehlungen mit Vorschriften..
Du hast vollkommen Recht. Das schreibe ich nun zum 3. Mal, da jemand
nicht daran interessiert ist, das hier die Wahrheit zu lesen ist.
Gerne auch schrieb:> Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und> ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich> sicher, daß ich es mir nicht einbilde.
Was hat das denn mit Esoterik zu tun? Ist halt ähnlich einem
"klassischen" Tinnitus. Und hat ja nichts mit irgendwelchen EM-Feldern
o.ä. zu tun.
Marek N. schrieb:> Wie verhält es sich eigentlich mit Transformatoren, wenn sie dauerhaft> mit so einer DC-Spannung beaufschlagt werden?
Die DC-Spannung ist normalerweise im unter 10 V Bereich...
Jan H. schrieb:> Was hat das denn mit Esoterik zu tun?
Wird hier ja gerne als sowas abgetan.
> Ist halt ähnlich einem> "klassischen" Tinnitus. Und hat ja nichts mit irgendwelchen EM-Feldern> o.ä. zu tun.
Schön wär's, scheint aber doch nicht ganz so einfach erklärbar zu sein,
da einige Betroffene das eindeutig und wiederholbar lokal geographisch
festmachen können. Hat dann nichts mit Blutdruck und Fließgeräusch oder
sowas zu tun, denn manche können auf Bergen oder im Wald oder woanders
davon nichts mehr wahrnehmen und um dahin zu kommen muß man sich
zuweilen ein wenig anstrengen, was das Blut etwas in Wallung bringt und
damit eben nicht so einfach mit eigenen körperlichen Gegebenheiten zu
erklären ist.
Aber egal: Darum solls hier nicht gehen. War nur zur Erklärung, daß es
individuell verschieden ausgeprägte Phänomene geben kann, die nicht so
einfach mir Esozeug abgetan werden sollten.
Marek N. schrieb:> Wie verhält es sich eigentlich mit Transformatoren, wenn sie dauerhaft> mit so einer DC-Spannung beaufschlagt werden?
Hi,
das würde mich auch interessieren.
Habe nämlich etliche Trafo-Kleinnetzteil-Schaltungen (nachträglich noch)
primärseitig mit 0,05 A abgesichert.
Diese Schmelzsicherung haut dann bestimmt raus.
DC mag ein Trafo einfach nicht. Genauso wie ein Schaltnetzteil mit Wide
input voltage range wohl. Der Elko lädt sich auf und irgendwie zuckt der
Power Mosfet dann doch irgendwann 'mal unkontrolliert. Schaltet die
Netzfreischaltung damit auf "Netzspannung-Ein". Wodurch die ganze
Feldfrei-Intention ad absurdum geführt wäre.
Jedenfalls finde ich auf die Schnelle nirgends irgendwelche Aufdrucke
oder Spezifikationen oder Symbole, "...Gerät ist auch für DC bei
Netzfreischaltungen geeignet..."
ciao
gustav
Gerne auch schrieb:> wendelsberg schrieb:>> Wegstaben V. schrieb:>>> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit>>>> erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher,>> klar.> Hmm, Taschenlampe auf dem Nachttisch? Diese neuartige Erfindung ist noch> nicht lange auf dem Markt.
Die ist zu 90% dann leer, wenn du sie brauchst.
Ich würde dir daher sehr stark empfehlen, nur die Steckdosen stromlos zu
schalten, nicht das Licht (das ohnehin über den Raumlichtschalter
stromlos geschaltet wird).
(Geht natürlich nur mit vertretbarem Aufwand, wenn entweder fünfadrige
Kabel von der Verteilung ins Zimmer gehen oder die Abschaltung nicht in
der Verteilung, sondern doch in einer Unterputz-Verteilerdose passiert)
MfG, Arno
Gerne auch schrieb:> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für> solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der> Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist> trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so> will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.
Ja klar :-)
Gerne auch schrieb:> Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und> ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich> sicher, daß ich es mir nicht einbilde. Auf einmal war es eben da. Mal> mehr, mal weniger. Ich selber kann gut damit leben, weil ich es> ignorieren kann, andere können es offenbar leider nicht so einfach. Bei> mir komme ich nicht hinter die Ursache
Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.
Benny schrieb:> ch will aber z. B. Per nodemcu und net kleinen Webseite einen art timer> stellen das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist.> In der früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das> man das Licht einschalten kann...
SDu wirst auch noch etwas älter und dann muss man ab und an mal nachts
aufs Klo, dauert gar nicht mehr lange. Viel Spass dann :-)
Es muss nicht immer die Kotzeritis sein, aber die kann den Effekt dann
potenzieren.
Benny schrieb:> Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN> über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran> bitte "schlicht falsch" sein?
Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir
aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?
Jetzt wirds aber wirklich absurd :-)
Arti Schocke schrieb im Beitrag #5825420:
Link
> https://www.google.de/url?sa
Genau das wollte ich wissen:
Zitat draus:
https://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/_bedienung/FR12.1_4938_internet_dtsch.pdf
"...Schaltnetzteile in Unterhaltungselektronikgeräten (z. B.
Fernsehgeräte) und Steckernetzteile: Geräte oder Netzteile werden nur
teilweise von dem Feldfreischalter erkannt und abgeschaltet, auch in
Stand-by-Funktion. Sollten die im überwachten Schaltkreis befindlichen
Geräte oder Netzteile nicht abgeschaltet werden, müssen diese durch eine
schaltbare Steckdose oder Steckerleiste vom Netz getrennt werden, um die
Funktion des Feldfreischalters nicht zu stören..."
Geht bei mir also nicht ohne weiteres.
Das Spannungsfreischalten mache ich, wenn überhaupt und nicht
zimmerabhängig, sondern hauptsächlich wegen Blitzschutz, und weil nur
die allernötigsten Geräte, die ich gerade brauche, am Netz hängen
sollten. Die Standbygeräte sind die absolute Ausnahme. Dauerbetrieb
lässt sich leider nicht immer vermeiden, weil die Klein-SNTs durch
häufiges Ein- und Ausschalten (Inrush-Current/ Low-ESR Elkos) eher
kaputtgehen. Obwohl deren Stecker bei längerer Abwesenheit bei mir auch
aus der Steckdose gezogen werden. Spannungsfreiheit durch Gang an den
"Sicherungskasten" und Handauslösung.
Habe festgestellt, dass das Schalten meherer Verbrauchergruppen auf
einen "Knall" sozusagen den LS überfordert.
Geräte beeinflussen sich auch gegenseitig, vor allem, wenn sie an
derselben Steckdosenleiste hängen.
So brachte mir ein Mixer, der blockierte, eine Vorsicherung des
Modem-Netzteils zur Auslösung. Der VDR-Widerstand kappt die
Induktionsspitze und die 5 x 20 mm Sicherung löst aus.
Auch die Sicherung im Mixer löste aus. Die Induktionsspitze muss wohl
recht ordentlich gewesen sein.
Udo S. schrieb:> Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir> aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?
Na ja,
wohnte einmal in der Nähe einer Bahnstrecke, da gab es im Plattenspieler
immer so ein eingeschwebtes Netzbrummen, wegen 50 Hz / 16,7 Hz
Überlagerungen. Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon
ordentlich gewesen sein. Hab aber so nichts gemerkt. Kein Kribbeln auf
der Haut oder so. Wenn gestörter Schlaf, dann hauptsächlich durch die
Dezibelkulisse der Güterzugwaggon-"Sechzehnkanträder".
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon ordentlich gewesen sein.
In der Berliner U-Bahn gab es mal einen unfreiwilligen
Magnetfeld-Demonstrator. In einer auf dem Bahnsteig stehenden
Werbevitrine eines Outdoor-Händlers lag ein Kompass. Dessen Verhalten
beim Anfahren von U-Bahn-Zügen war recht interessant ...
(Die Berliner U-Bahn wird mit 750V Gleichspannung betrieben und der
Strom über eine Stromschiene zugeführt. Der Abstand Stromschiene-Kompass
lag bei gefühlten 5m)
Udo S. schrieb:> Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.
Nein, leider falsch. Wenn du das so einfach aus der Hüfte
diagnostizieren kannst, dann kannst du sicher auch beantworten warum es:
1) geographisch eingrenzbar und
2) zeitlich gehäuft weltweit
3) bei gleicher Frequenzwahrnehmung der Betroffenen
4) von manchen als Vibration am ganzen Körper spürbar auftritt?
3) es in vielen Fällen tatsächlich technisch aufzuzeichnen ist?
5) an machen Orten beliebig oft wiederholbarnicht wahrzunehmen ist?
6) sich die Amplitude innerhalb und außerhalb von Gebäuden
unterscheidet?
7) es, zumindest bei mir, eine Start- und Stopsequenz, ein langsames
Hoch- und Runterlaufen gibt, die wie ein sehr großer Motor mit
Schwungmasse klingt? Wie ist das als Ein- und Ausschwingverhalten eines
Tinnitus zu erklären?
Bitte informiere dich genauer. Eben darum habe ich ja schon oben dazu
geschrieben und muß es nun doch hier wiederholen:
Gerne auch schrieb:> Schön wär's, scheint aber doch nicht ganz so einfach erklärbar zu sein,> da einige Betroffene das eindeutig und wiederholbar lokal geographisch> festmachen können.
Es gibt einige Artikel drüber. Wirf mal die Suchmaschine deiner Wahl an.
LMGTFY: https://www.google.com/search?q=bummton+phänomenhttps://en.wikipedia.org/wiki/Taos_humhttps://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen
Dort ist Tinnitus als eine von mehreren "Erklärungsmöglichkeiten"
gelistet. Ich will ja nicht ausschließen, daß einige Betroffene einen
Tinnitus haben, aber warum tritt das lokal gehäuft und gleichzeitig und
bei gleicher Frequenzwahrnehmung auf und manche das als Vibration am
ganzen Körper spüren?
"Das rätselhafte Basler Brummen ist ein globales Phänomen
Anwohner im St.-Johann-Quartier plagt ein mysteriöses Brummen.
Betroffene wohnen fast einen Kilometer voneinander entfernt. Ein
schwacher Trost: Sie sind mit ihrem Problem alles andere als allein."
https://tageswoche.ch/stadtleben/das-raetselhafte-basler-brummen-ist-ein-globales-phaenomen/
Eine Betroffene aus diesem Artikel und Ort:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/akustisches-phaenomen-das-brummen-im-schwarzwald-1.2286219
kommt auch hier vor:
https://www.youtube.com/watch?v=IizUP5xQlKQ
Bitte Kopfhörer benutzen, dann kannst du das hören, was die (und ich)
hören.
Und das was die Dame da bei ca 4:40min sagt trifft genau das, was ich
versucht habe auszudrücken: "Die Leute, die das nicht hören, die können
nur so du** daherreden."
Wenn man die Betroffenen nicht ernst nimmt und damit alleine läßt,
rennen sie eben Esoterikern wie Yoga und Heilpraktikern in die Arme wie
die andere Dame im Beitrag.
Das hier ist zwar etwas Clickbait, aber eine recht kurze und gute
Zusammenfassung der Details:
https://www.youtube.com/watch?v=0qJoeBk2R_g
Ich habe selber mal ein Erdbeben im Hochhaus miterleben dürfen, wie das
Gebäude leicht wankte und die ganze Stadt vibrierte. Der Ton war
amplitudenmäßig natürlich sehr viel stärker, frequenzmäßig aber
vergleichbar.
Als ich es bei mir ertmals bemerkte bin ich ein paar Nächte auf die
stille Straße gegangen und konnte es auch da wahrnehmen. Tage vorher
gingen Arbeiter mit Tiefenecho oder sowas die Wasserleitungen auf der
Straße ab und ich habe es damit in Verbindung gebracht, war es aber
sicherlich nicht. Erst Wochen später las ich in der Lokalpresse, daß
gleich neben dem Wohnort eine Tiefengeothermie in Betrieb ging mit zwei
mehrere tausend Meter Bohrungen und Hochdruckverdichtung des Wassers in
der Erdkruste. Ob es das ist? Keine Ahnung. Später bin ich aus anderen
Gründen ~20km weiter gezogen, das Geräusch blieb aber weiterhin. Als ein
Sendemast für GSM und UMTS in direkter Sichtweite aufgestellt wurde hat
sich nichts geändert. Bei mir steht die Kabel Fritzbox mit DECT und WiFi
eingeschaltet nachts in Kopfweite, es ändert sich nichts. Ich sehe
(zumindest bei mir) keine Notwendigkeit, es auszuschalten. Soviel zum
Aluhut.
Karl B. schrieb:> wohnte einmal in der Nähe einer Bahnstrecke, da gab es im Plattenspieler> immer so ein eingeschwebtes Netzbrummen, wegen 50 Hz / 16,7 Hz> Überlagerungen. Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon> ordentlich gewesen sein.
Ging mir ähnlich in ~100m Entfernung einer selten befahrenen
Regionalstrecke mitten in der Stadt mit meinem damals super teuren
1700,- DM Sony Black Trinitron Flachröhrenmonitor. Der hatte in dieser
Wohnlage ein eigenartig schwimmendes Bild. Kaum zu merken, man konnte
gut dran arbeiten, aber vor und nach dieser Wohnung war der Effekt nicht
da.
Gerne auch schrieb:>> Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.> Nein, leider falsch.
Laut deinem Wikipediaartikel ist "Jedes Geräusch, das ohne eine äußere
akustische Ursache wahrgenommen wird, [...] definitionsgemäß Tinnitus."
> 3) bei gleicher Frequenzwahrnehmung der Betroffenen
Wieder dein Wikipediaartikel: "Wiederholt haben Brummton-Betroffene ihre
Brummton-Wahrnehmungen mit Tongeneratoren nachgestellt. Dadurch wurde
bekannt, dass es keinen einheitlichen Brummton gibt. Jeder Betroffene
stellte auf meist mehrere unterschiedliche individuelle Frequenzen
zwischen ca. 30 und 80 Hz ein, die mit ca. 0,5 Hz bis 2 Hz monaural oder
binaural moduliert waren."
Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst. Hat doch keiner
Bestritten, dass es das Phänomen gibt, oder? Ist aber auch nichts
übernatürliches dran.
Benny schrieb:> OK, werde jetzt auf dies Kombination setzen:>> • Hutschienen Netzteil 12V.> • Sonoff 4CH Pro -> 12V Versorgung => 230V Schütz Schalten> • 20A 230V Schütz.Benny schrieb:> und auch noch im Schlaf Strom gespart, da alle> Standbye-Verbraucher wirklich aus waren.
Muss man aber gegenrechnen, ob der ständige Stromverbrauch der
zusätzlichen Teile nun geringer ausfällt als der von den abgeschaltenen
Standby-Verbrauchern.
Bei mir wäre es nicht der Fall.
Rufus Τ. F. schrieb:> (Die Berliner U-Bahn wird mit 750V Gleichspannung betrieben und der> Strom über eine Stromschiene zugeführt. Der Abstand Stromschiene-Kompass> lag bei gefühlten 5m)
muss ich in HH auch mal schauen, ob ein Kompass darauf reagiert.
oder...
erstmal mit 'ner "Magnet-App" auf dem Handy.
sonst tippt man mir von hinten auf die Schulter
und hält mir schon mal die Zwangsjacke auf :D
Jan H. schrieb:> Laut deinem Wikipediaartikel ist "Jedes Geräusch, das ohne eine äußere> akustische Ursache wahrgenommen wird, [...] definitionsgemäß Tinnitus."
Du hast aber schon richtig gelesen, daß es eine von mehreren Erklärungen
ist? Du solltest dir auch die anderen Abschnitte dort durchlesen.
Jan H. schrieb:> Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst.
Ganz einfach: Wenn der TO nach einer gangbaren technischen Lösung für
sein Problem fragt wird ihm hier gleich mal "Aluhutigkeit" nachgesagt.
Kein Wunder, wenn sich Leute dann hier dem Expertenwissen ab- und den
Esoterikern und Voodoo-Verkäufern zuwenden. Und die Lösung mit dem
Sonoff ist nun wirklich simpel zu realisieren und dem TO damit geholfen.
Sehr gut. Da muß man nicht nochmal nachtreten wie hier mehrfach
geschehen:
Udo S. schrieb:> Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir> aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?>> Jetzt wirds aber wirklich absurd :-)Jan H. schrieb:> Hat doch keiner Bestritten, dass es das Phänomen gibt, oder?
Sah für mich aber sehr danach aus.
> Ist aber auch nichts übernatürliches dran.
Stimmt, meine ich ja auch. Es gibt durchaus externe, meßbare Quellen,
die man auch technisch sehr effektiv eliminieren kann. Man muß die
Ursache eben nur finden und das ist die Schwierigkeit bei der
Geschichte, wenn Außenstehende das schlichtweg für erfunden halten. Das
geht ganz ohne Eso und Voodoo, rein technisch.
Benny schrieb:> Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum)> Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten> neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere> um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC> (normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.
Bis auf das NC ist das so bei uns in der Firma.
Die Ansteuerung der Schütze erfolgt über ein Relais. Dieses wiederum
bekommt ein 24V-Signal von einer HomeSteuerung (selbst entwickelt).
Der Grund bei uns ist normalerweise nur, dass bei Feierabend wir alle
Lichter und Maschinen stromlos schalten können. Auch
Anwesenheitssimulation ist dabei.