mikrocontroller.net

Forum: Haus & Smart Home Zimmer Stromlos schalten


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum) 
Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten 
neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere 
um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC 
(normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.

Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein, daher will ich noch einen 
NodeMCU mit ESP8622 reinpflanzen der dann das Relais schaltet.

Ich habe auch erst nur ein ein Installationsrelais 
(https://www.reichelt.de/installationsrelais-1xein-1xaus-250v-20a-24v-fin-22-23-9-24v-p26595.html?) 
gedacht, aber ich denke das geht nicht um das ganze Zimmer zu schalten.
Von JHomematic gäbe es auch einen Schaltaktor 
(https://www.elv.de/homematic-1-kanal-schaltaktor-im-hutschienengehaeuse-1.html) 
aber ich denke die Leistung ist zu wenig

Funktioniert mein Plan grundsätzlich, oder gibt es Bedenken, bzw. kann 
man das auch anders machen?

Habt Ihr Vorschläge für mich?

: Verschoben durch Moderator
Autor: g457 (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
> Funktioniert mein Plan grundsätzlich, oder gibt es Bedenken, bzw. kann
> man das auch anders machen?

Ja.

HTH

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> ein Zimmer (Wohnraum) Stromlos zu schalten.

Welches Problem löst das?

Für bestimmte Zielgruppen gibt es so etwas hier als Fertiggerät:

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfreischalter

Löst das Dein Problem?

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Funktioniert mein Plan grundsätzlich

Wenn das Zimmer alleine Kabel bis zum Sicherungskasten hat,
was eher unwahrscheinlich ist,
und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen,
was fast immer der Fall ist.

Autor: Peter R. (Gast)
Datum:

Bewertung
-11 lesenswert
nicht lesenswert
Warum im Sicherungskasten herumpfuschen? Das ist das Allerheiligste des 
Elektroinstallateurs bzw. der Stadtwerke.

Erstmal der Verdrahtung zum Zimmer hin nachgehen, da findet sich 
sicherlich eine Verteilerdose von der aus das Zimmer versorgt wird.

Das ist dann im privaten Bereich, wo der Verdacht auf Stromdiebstahl und 
dgl. nicht entsteht. Den Schütz oder evtl. Stromstoßschalter kannst Du 
dann in einem Kästchen nebendran platzieren. Dann kommmst du an das oft 
versagende Selbstgebastel gut heran.

Dem Leitungszug kannst Du auf folgende Weise nachspüren:
 ein kleines batteriebetriebenes Transistorradio im MW-Bereich als 
Sensor nehmen.
 Wenn Du da am Ende einer Leitung im Zimmer eine Energiesparlampe oder 
eine LED-Lampe anschließst, erzeugst die so viel Elektrosmog, dass Du 
den Leitungszug gut verfolgen kannst.
Damit kannst Du ja auch abschätzen, was die Leitungen in dem Zimmer so 
abstrahlen, wenn alles ausgeschaltet ist.


Eine neugierige Frage:

Willst Du das wegen des Vodoo-Getues um Elektrosmog usw. machen? Ist es 
dann konsequent, einen funkbetätigten Schalter zu verwenden?

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich tippe eher auf Kinder maßregeln =)

Autor: Peter R. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Ich habe auch erst nur ein ein Installationsrelais
> 
(https://www.reichelt.de/installationsrelais-1xein-1xaus-250v-20a-24v-fin-22-23-9-24v-p26595.html?)

Ich glaube kaum, dass mehr als eine 1,5-Quadrat-Leitung zum Zimmer 
führt. Und die darf nur mit 16A belastet werden.
Also passt das Relais schon. Aber die 24V musst Du ja auch an das Relais 
heranbringen.

Autor: Walter K. (walter_k488)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum)
> Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten
> neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere
> um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC
> (normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.
>
> Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein, daher will ich noch einen
> NodeMCU mit ESP8622 reinpflanzen der dann das Relais schaltet.

Sicher willst Du auch den N trennen?

"per Funk ansteuerbar" -> dann besser mit Ultraschall

Unter die Tapete ein geerdetes Drahtgeflecht kleben?
( Bitte an 5G denken, das geht vorerst bis 68GHz - also Wellenlänge
von 4,5 mm )

:-)

Autor: Eppelein V. (eppelein)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn separater Stromkreis, dann Netzfreischalter in Verteilung setzen.
Allerdings kein Funk dabei.


MfG
Eppelein

Autor: User (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
N will man nicht trennen, und wenn am es doch macht, muss der N beim 
Einschalten voreilen und beim Ausschalten nacheilen.

Autor: Situations-Anneliesator (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Nimm einen Netzfreischalter. Den gibt es zum Aufrasten auf die 
Hutschiene in der Verteilung. Der gibt nach dem Abschalten der 
Netzspannung eine kleine Gleichspannung auf den abgeschaltetetn Bereich. 
Sowie Du wieder irgendwas einschaltest, gibt der die Netzspannung wieder 
drauf.

Lass sich die Bekloppten weiter oben ruhig einen Ast lachen. Viele davon 
sind einfach nicht zurechnungsfähig.

Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Peter R. (Gast) schrieb:

>Warum im Sicherungskasten herumpfuschen? Das ist das Allerheiligste des
>Elektroinstallateurs bzw. der Stadtwerke.
> ...
>Das ist dann im privaten Bereich, wo der Verdacht auf Stromdiebstahl und
>dgl. nicht entsteht. Den Schütz oder evtl. Stromstoßschalter kannst Du

Schon wieder ein Bedenkenträger, der mit Falschinfos um sich wirft.

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wenn doch eh das einzelne Zimmer auf einer einzelnen Leitung in den 
Sicherungskasten führt:

Bau eine seperate Zimmer-Sicherung ein, schalte diese aus wenn dir 
danach ist, und schließe den Sicherungskasten ab. Schon ist die Aufgabe 
erledigt.

Benny schrieb:
> Das ganze sollte per Funk ansteuerbar sein,

wie oft pro tag soll denn das ganze geschaltet werden, das es einer 
Funk-Lösung bedarf?

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Für bestimmte Zielgruppen gibt es so etwas hier als Fertiggerät:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfreischalter

Situations-Anneliesator schrieb:
> Nimm einen Netzfreischalter. Den gibt es zum Aufrasten auf die
> Hutschiene in der Verteilung.

genau, hatte ich mal auf Freundeswunsch auch verbaut, für die Sensiblen.

Sven L. schrieb:
> Ich tippe eher auf Kinder maßregeln =)

auch eine denkbare Möglichkeit, wozu schrieb der TO ja nicht.

Erinnert mich an meinem Cousin der hinter dem TV eine Zeitschaltuhr 
versteckte, das dauerte aber nur eine Woche bis der Junior das "Problem" 
löste.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Du könntest den Opfern, die plötzlich im Dunkeln stehen, den Gefallen 
tun und ein langnachleuchtendes Fluchtwegschilder an der Tür anbringen. 
Das könnte ihren Unmut etwas senken.

Autor: Ralf C. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht möchte der TO seine Wohnung/Zimmer stromlos schalten, weil er 
verreist oder länger niemand da ist.

Zusätzlichen Zimmer-Aus-Schalter kenne ich auch von einem Laborraum. 
Dann kann man sich sicher sein, dass auch wirklich alle Lötkolben usw. 
aus sind und nicht über Nacht weiter heizen. Lichtschalter kann man 
dennoch betätigen.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Es geht um das Schlafzimmer im OG. Direkt vor der Türe ist ein 
Unterverteiler. Zu jedem Raum geht eine eigene Leitung.
Wie steuert man den Netzfreischalter an?

Autor: test (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralf C. schrieb:
> Vielleicht möchte der TO seine Wohnung/Zimmer stromlos schalten, weil er
> verreist oder länger niemand da ist.

Da bietet es sich doch an einfach die Sicherung auszuschalten.

Voraussetzung ist natürlich das das Zimmer an alleine an einer Sicherung 
hängt.
Aber diese Voraussetzung gilt ja für alle Lösungen.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ok hab mal kurz geschaut. Scheinbar ist der Netzfreischalter nicht ganz 
das was ich will. Er schaltet das Netz frei wenn kein Verbraucher mehr 
an ist.
Ich will aber z. B. Per nodemcu und net kleinen Webseite einen art timer 
stellen das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist. 
In der früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das 
man das Licht einschalten kann...

Also geht das mit einem Relais alleine oder brauche ich ein Schütz dazu?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist

Und wobei soll das helfen?

Und warum kannst Du im Schlafzimmer nicht einfach beim Ins-Bett-Gehen 
die paar Verbraucher ausschalten, damit der Netzfreischalter seine 
Funktion übernehmen kann?

Autor: test (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist. In der
> früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das man das
> Licht einschalten kann...

Genau dafür sind die Netzfreischalter gedacht.

Du bist nicht der einzige mit derartigen Ängsten, dafür gibt es einen 
grossen Markt. Und damit natürlich die passenden Produkte im Angebot.

Wobei dein WLAN da überhaupt nicht ins Bild passt.

Autor: Jens G. (jensig)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
test (Gast) schrieb:

>Du bist nicht der einzige mit derartigen Ängsten, dafür gibt es einen
>grossen Markt. Und damit natürlich die passenden Produkte im Angebot.

>Wobei dein WLAN da überhaupt nicht ins Bild passt.

Vielleicht hat er ja nicht Angst davor, sondern davor, nachts bei einem 
technischen Defekt zu verbrennen/zu ersticken ...

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens G. schrieb:
> sondern davor, nachts bei einem technischen Defekt zu verbrennen/zu
> ersticken

Dafür gibt es Rauchmelder, die in den meisten Bundesländern bereits 
vorgeschrieben sind (und in den letzten paar Bundesländern bis Ende 2020 
auch in Bestandsbauten nachgerüstet werden müssen).

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Bis jetzt noch nicht wirklich ein Konstruktiver Beitrag...

Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die 
Fritzbox macht das auch.
Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen, 
aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte 
Hilfe...

Dieses Schütz könnte doch passen, oder?
https://www.rs-products.com/epages/80291981.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/80291981/Products/5TT4111-3

Das könnte ich mit einem 12V DC Relais steuern.

Oer Sowas in der Art als 1 fach : 
Ebay-Artikel Nr. 252355367725

und dann ein AC Schütz dran hängen?

Würde das gehen?

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hol dir einen Sonoff oder etwas in der Art und schalte damit ein 16A 
Installationsrelais.

Ist das konstruktiv genug?

: Bearbeitet durch User
Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Danke werde mach nachschauen.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
OK, werde jetzt auf dies Kombination setzen:

• Hutschienen Netzteil 12V.
• Sonoff 4CH Pro  -> 12V Versorgung => 230V Schütz Schalten
• 20A 230V Schütz.

Mal sehen, vielleicht werde ich auch weitere Räume schaltbar machen.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Immer diese Spielereien an der Hausinstallation - und dann auch noch von 
Laien.

Beitrag #5817292 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Glaub Du was Du willst.

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die
> Fritzbox macht das auch.

naja, die schalten bestimmte Funktionen aus (im wesentlichen die WLAN 
Empfänger und Sender). Ganz aus gehen können sie ja nicht, denn wer 
sollte sie dann wieder aus ihrem Nacht-Modus aufwecken?

Du schriebst in deinem Eingangs-Posting jedoch, du willst das ganze 
Zimmer stromlos schalten.

Auch wenn es aufdringlich erscheint: Wieso möchtest du das? Ich kann mir 
nur Sorgen um Elektro-Smog vorstellen, aber vielleicht gibt es ja noch 
andere Gründe ...

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die
> Fritzbox macht das auch.
> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,
> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte
> Hilfe...

janeisklar

Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.

Autor: my2ct (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wegstaben V. schrieb:
> wie oft pro tag soll denn das ganze geschaltet werden, das es einer
> Funk-Lösung bedarf?

Wahrscheinlich muss der Strom immer eingeschaltet werden, wenn man dort 
an der Steckdose das Smartphone aufladen möchte ;-)

Autor: ichbin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin

Bedenke vorher aber bitte, dass mit einem Netzfreischalter auch kein 
Tastdimmer, wie ich dem Schwager nachrüsten sollte, mehr funktioniert!
Ob eine Eltakolösung noch funktioniert weis ich nicht.

Autor: Tek (Gast)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,
> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte
> Hilfe...

Dann bist Du, meiner Meinung nach, hier falsch. Das ist ein 
Diskussionsforum und ich lese hier zum Beispiel mit weil ich neue Sachen 
Lernen möchte, über interessante technische Probleme lesen und 
vielleicht auch mal über ein exotisches Problem diskutieren möchte.

Ich komme aus dem Maschinenbau Bereich und löse gerne technische 
Probleme, dazu brauch man aber Infos und Hintergrundinformationen. Du 
kannst Dir die Infos zu deinem Projekt als "Bezahlung" für die Hilfe die 
Du benötigst vorstellen.

Das vielleicht zum Verständnis wieso hier manche so reagieren wenn 
jemand mit einer "Das möchte ich haben mehr braucht ihr nicht zu Wissen" 
Anfrage kommt.

Wenn Dir das nicht passt gibt es in der freien Wirtschaft Leute, die 
Geld dafür nehmen, und dein Problem lösen ohne nach dem Warum zu fragen.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Benny schrieb:
>> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die
>> Fritzbox macht das auch.
>> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,
>> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte
>> Hilfe...
>
> janeisklar
>
> Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.


Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN 
über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran 
bitte "schlicht falsch" sein?

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Arno K. schrieb:
> Benny schrieb:
> Mein Handy schaltet das WLAN selbständig in der Nacht aus und die

>
> janeisklar
> Es erschließt sich mir nicht, weil es schlicht falsch ist.
>
> Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN
> über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran
> bitte "schlicht falsch" sein?

Die Einstellung ist schlicht falsch.
Es ist falsch zu denken, dass einen Wlan über Nacht umbringt.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Tek schrieb:
> Benny schrieb:
>> Die Sinnhaftigkeit mag sich dem einen oder anderen nicht erschließen,
>> aber ich bin nicht hier um darüber zu diskutieren, sondern ich bräuchte
>> Hilfe...
>
> Dann bist Du, meiner Meinung nach, hier falsch. Das ist ein
> Diskussionsforum und ich lese hier zum Beispiel mit weil ich neue Sachen
> Lernen möchte, über interessante technische Probleme lesen und
> vielleicht auch mal über ein exotisches Problem diskutieren möchte.
>

Danke für Deinen Kommentar. Gegen sachliche Diskussionen die zur 
Problemlösung beitragen habe ich nichts einzuwenden. Aber das was manche 
machen ist eher kontraproduktiv. Alla "Was soll der Schmarrn, wozu 
braucht man das, das macht keinen Sinn, Laien am Stomkasten, usw.."


> Ich komme aus dem Maschinenbau Bereich und löse gerne technische
> Probleme, dazu brauch man aber Infos und Hintergrundinformationen. Du
> kannst Dir die Infos zu deinem Projekt als "Bezahlung" für die Hilfe die
> Du benötigst vorstellen.
>

Ok. was soll ich sagen? Ich komme aus der SoftwareRichtung, aber 
Elektronik und co. sind keine Fremdwörter. Hab mein ganzes Haus selbst 
"elektrifiziert".

 Ich würde gerne Zimmer über Nacht stromlos schalten. Und das gerne per 
App/WLan, weil so kann ich das per Software komfortabel, bzw. sogar per 
Skript und co. automatisieren kann. Die Möglichkeiten sind nur durch die 
geistige Vorstellungskraft beschränkt.

Man Stelle sich vor, dass alle 
"Schlafzimmer/Wohnzimmer/Kinderzimmer/..." Nachts beim Schlafen stromlos 
sind. Kurz bevor der Wecker bimmelt erwacht das Zimmer automatisch zum 
leben und für einen selbst ist es als wäre der Strom nie weg gewesen. 
Man bekommt das bewusst gar nicht mit. Nachts hat man aber besser 
geschlafen und auch noch im Schlaf Strom gespart, da alle 
Standbye-Verbraucher wirklich aus waren.


> Das vielleicht zum Verständnis wieso hier manche so reagieren wenn
> jemand mit einer "Das möchte ich haben mehr braucht ihr nicht zu Wissen"
> Anfrage kommt.
>

Verstanden.

> Wenn Dir das nicht passt gibt es in der freien Wirtschaft Leute, die
> Geld dafür nehmen, und dein Problem lösen ohne nach dem Warum zu fragen.

Wenn mans komplett so kaufen könnt was ich will würd ichs nicht selber 
machen müssen.

Mit dem Sonoff + 20A AC Schütz denke ich fahre ich jetzt dann ganz gut.

Der Sonoff ist gestern bei mir eingetrudelt. Der Rest noch unterwegs.
Ich werde da auf jeden Fall Tasmota drauf machen da ich dann das ganze 
easy peasy an OpenHAB anbinden/integrieren kann.
Mein Plan war es eigentlich mittels NodeMCU und selbst geschriebener 
Software das gleiche zu erreichen. Da man das aber "zukaufen" kann nutze 
ich das nun gerne.
Bin bis jetzt zeitlich noch nicht dazu gekommen den Sonoff in Betrieb zu 
nehmen, aber Nächste Woche ist auch noch eine Woche.

Danke nochmal an Sven L. für den Tipp mit dem Sonoff!! An das System 
hatte ich gar nicht gedacht. Bekannt war es mir schon, aber drauf 
gekommen bin ich net.

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Was halten die Kinder eigentlich davon?
Ich hätte meinen Eltern die Hölle heiß gemacht wenn sie mir über Nacht 
den Strom abgedreht hätten.
Stelle ich mir leicht nervig vor...

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Mitspracherecht gibts erst ab 18. Ne Spaß beiseite, wenn die 
Schlafen ist unsereins noch stundenlang auf...

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Man Stelle sich vor, dass alle
> "Schlafzimmer/Wohnzimmer/Kinderzimmer/..." Nachts beim Schlafen stromlos
> sind.

Wie kommt denn die Auswahl der Räume zustande? Küche? Keller? 
Badezimmer? Treppenhaus? Auch die stromlos? Die werden doch nachts am 
wenigsten gebraucht, wenn man im Bett liegt.

Benny schrieb:
> Kurz bevor der Wecker bimmelt erwacht das Zimmer automatisch zum
> leben und für einen selbst ist es als wäre der Strom nie weg gewesen.

methaphysisch mag das für dich ein befriedigendes Gefühl sein.

Ich persönlich hätte ein Problem mit dem Szenario, das ich meine 
möglichen technischen "Ressourcen" nicht immer zur Verfügung hätte.

Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit 
Bauchkrämpfen und Brechreiz aufwache, und so schnell als möglich aufs 
Klo möchte: Bei deinem Szenario stolpere ich dann also im dunklen (meine 
Nachtischlampe kann ich ja nicht einschalten) ins dunkle Badezimmer (da 
gibt es auch keinen Strom).

Hoffendlich weiß ich noch, das in der Ecke der Eimer stand, in dem ich 
mich dann übergeben kann. Ansonsten kotze ich einfach mitten in den Raum 
(es kommt halt so schnell, das ich mich noch nicht mal mehr bis zum 
Waschbecken hinwenden kann), und schlurfe dann durch das Ungemach mit 
voller Unterhose ins Bett zurück. Bäh!

Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen: 
Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das 
muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht) 
handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.

Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall 
ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir 
dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben) 
soll.

Wie gesagt, es geht nicht um Standby-Geräte, welche nachts noch Strom 
ziehen und Elektrosmog verursachen. Dem kann man durch sorgfältige 
Geräte-Auswahl begegnen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Richard B. (r71)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen

Das ist nicht zulässig!

Autor: test (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Richard B. schrieb:
> Michael B. schrieb:
> und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen
>
> Das ist nicht zulässig!

Doch ist es. Nennt sich Bestandsschutz.

Autor: WaSe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei Homematic gibt es einen Funkschalter für Unterputz mit 16A 
Schaltvermögen. Den kann man mit einer Fernbedienung koppeln. Der 
Schalter ist aber normal offen.
Was machst Du mit einem eventuellen Raumthermostat der 220V für die 
Fussbodenheizung schaltet?
WaSe

Autor: Richard B. (r71)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
test schrieb:
> Nennt sich Bestandsschutz.

Das gilt nur für Anlagen die zugelassen waren.
Seine Anlage war aber NIE zugelassen.

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessante Idee, mit Sonoff zu schalten.
Funktioniert sicher hervorragend, wenn du ja dein WLAN immer 
ausschaltest...

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wegstaben V. schrieb:
> Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen:
> Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das
> muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht)
> handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.
Aus diesem Grund würde ich dem TO auch dazu raten an eine manuelle 
Überbrückung des Freischalters (vllt. im Sicherungskasten) zu denken 
falls vorgenanne Szenarien oder eine nächtliche Versorgung des speienden 
Nachwuchses eintreten sollten.
> Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall
> ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir
> dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben)
> soll.
Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für 
solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der 
Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist 
trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so 
will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für
> solcherlei Ansinnen auszureden?
Soll natürlich nicht heißen, daß ich esoterischen Mist unterstütze, aber 
ich halte manche Gründe für durchaus rational nachvollziehbar. Und wenn 
es nur ein positiver psychischer Effekt sein sollte.

Autor: Benny (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wegstaben V. schrieb:
>> Ich kann mir auch noch weit schlimmere Szenarien vorstellen:
>> Herzinfarkt, Einbruch, Alarm des Rauchmelders, Feuer, etc. Alles das
>> muss ich dann ohne Strom (im wesentlichen erst mal: ohne Licht)
>> handhaben, und mich im Dunkeln orientieren.
> Aus diesem Grund würde ich dem TO auch dazu raten an eine manuelle
> Überbrückung des Freischalters (vllt. im Sicherungskasten) zu denken
> falls vorgenanne Szenarien oder eine nächtliche Versorgung des speienden
> Nachwuchses eintreten sollten.
>> Nein, danke. Ein "tolles Gefühl" das nachts absichtlicher Stromausfall
>> ist, stellt sich bei mir nicht ein. Ich wüßte nicht, wrum ich mir
>> dadurch das Leben selbst schwer machen (oder gar in Gefahr begeben)
>> soll.
> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für
> solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der
> Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist
> trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so
> will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.

Danke. Endlich mal jemand der nicht nur negatives schreibt.

Apropos: Die Manuelle Überbrückung im Sicherungskasten ist gegeben, da 
der Sonoff Taster hat mit denen man den Strom manuell anschalten kann.

Also ich bin auf jeden Fall jetzt hier raus, da die weitere Diskussion
 offensichtlich nichts dazu beiträgt mein Problem zu lösen.
Schade das man in diesem ansonsten so tollen Forum so gebasht wird :(

Autor: N. S. (sharpay)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Es geht um das Schlafzimmer im OG

Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das 
darunterliegende Büro stromlos geschaltet. Die Leitungen liegen in der 
Büro Decke sind also näher am Bett als die meisten Leitungen im 
Schlafzimmer. Die Lösung mit den Netzfreischaltern ist erprobt man merkt 
es beim Einschalten des Lichtes, es dauert gefühlt lange bis das Licht 
angeht.

Autor: Eppelein V. (eppelein)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
test schrieb:

>
> Nennt sich Bestandsschutz.

Einen Bestandsschutz im Allgemeinen gibt es nicht in der E-Technik!
Entweder es ist nach allen Regeln der E-Technik durchgeführt oder nicht.


MfG
Eppelein

Autor: wendelsberg (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Apropos: Die Manuelle Überbrückung im Sicherungskasten ist gegeben, da
> der Sonoff Taster hat mit denen man den Strom manuell anschalten kann.

Also mit dem Szenario:

Wegstaben V. schrieb:
> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit

erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher, 
klar.

Esoterik schlaegt Vernunft, aber das ist ja in allen Religionen so.

N. S. schrieb:
> Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das
> darunterliegende Büro stromlos geschaltet. Die Leitungen liegen in der
> Büro Decke sind also näher am Bett als die meisten Leitungen im
> Schlafzimmer.

Die Wahrscheinlichkeit, nachts schnell ins Beuro zu muessen, ist ja auch 
deutlich geringer.

wendelsberg

Autor: test (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und nicht vergessen das Wohnzimmer (und WLAN) des Nachbar nebenann auch 
abzuschalten ;-)

Autor: Dirk B. (dirkb2)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Schade das man in diesem ansonsten so tollen Forum so gebasht wird :(

Bei der Einführung der Eisenbahn wurde auch behauptet, dass der Anblick 
von Geschwindigkeiten über 36 km/h den Menschen verrückt macht.

Heute wissen wir, dass das stimmt.

Autor: N. S. (sharpay)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wendelsberg schrieb:
> Die Wahrscheinlichkeit, nachts schnell ins Beuro zu muessen, ist ja auch
> deutlich geringer

Wieso mit den Netzfreischalter kann man jederzeit im Büro das Licht bzw. 
einen Verbraucher einschalten, es gibt keinerlei Komforteinbußen.

test schrieb:
> Und nicht vergessen das Wohnzimmer (und WLAN) des Nachbar nebenann auch
> abzuschalten ;-)

Wie bei vielem die Dosis (Abstand) machts. Sinn oder Unsinn für etwas 
Geld (Netzfreischalter) schließt man ein Risiko aus. Vor 20 Jahren war 
vieles noch neu.

Autor: test (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
N. S. schrieb:
> Wie bei vielem die Dosis (Abstand) machts.

Ebend, abhängig von den Gegebenheiten können auch die Stromleitungen für 
die Küche des Nachbar direkt neben dem eigenen Bett langlaufen. Oder der 
WLAN Accesspoint des Nachbar steht direkt auf der anderen Seite der 
Wand.

Wobei ich eh kein gläubiger bin. Aber wenn gläubige so etwas ernst 
nehmen, dann sollten sie solche Sachen berücksichtigen.


Aber egal, wo ein Markt da auch Produkte. Netzfreischalter gibt es, 
Elektriker auch. Also alles kein Problem.

Autor: Eieiei (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
N. S. schrieb:
> Benny schrieb:
>> Es geht um das Schlafzimmer im OG
>
> Schlafzimmer im OG, ist bei uns das gleiche, haben deshalb auch das
> darunterliegende Büro stromlos geschaltet.
...

Die Lösung mit den Netzfreischaltern ist erprobt man merkt
> es beim Einschalten des Lichtes, es dauert gefühlt lange bis das Licht
> angeht.

Klar, muß auch so sein, denn die
Leitungen müssen erst wieder mit Elektronen aufgefüllt werden.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wendelsberg schrieb:
> Wegstaben V. schrieb:
>> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit
>
> erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher,
> klar.
Hmm, Taschenlampe auf dem Nachttisch? Diese neuartige Erfindung ist noch 
nicht lange auf dem Markt.

> Esoterik schlaegt Vernunft, aber das ist ja in allen Religionen so.
Esoterik ist meines Wissens nach keine Religion, eher ziemlicher Dummfug 
und je nachdem an wen man gerät Geldmacherei. Aber Egal.

test schrieb:
> Wobei ich eh kein gläubiger bin. Aber wenn gläubige so etwas ernst
> nehmen, dann sollten sie solche Sachen berücksichtigen.
Wer nicht betroffen ist hat da wohl eher kein Verständnis. Ich habe ja 
den Fall oben mit dem Implantat beschrieben. Die betreffende Person ist 
professionell in der Elektronikindustrie unterwegs und dazu noch 
begeistert im Amateurfunk. Ob das nun am resonanten Implantat oder 
resonanten Nervenbahnen oder sonstwas liegt kann man da eher nicht 
feststellen. Es geht auch nicht um die direkte Nähe zur Signalquelle. 
Der Effekt tritt noch in wenigen Metern Entfernung auf. Es macht wohl 
eher die Tastung oder das Frequenzhopping vom zumal leistungsmäßig 
schwächeren Signal, weil WiFi keinen Effekt hat.

Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und 
ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich 
sicher, daß ich es mir nicht einbilde. Auf einmal war es eben da. Mal 
mehr, mal weniger. Ich selber kann gut damit leben, weil ich es 
ignorieren kann, andere können es offenbar leider nicht so einfach. Bei 
mir komme ich nicht hinter die Ursache, habe mich aber auch nicht näher 
damit beschäftigt weil ich, wie gesagt, ganz gut damit umgehen kann. Ich 
finde nur einige Berichte, die exakt gleichlautende Beschreibungen der 
Symptome und des Klangs und Intensität liefern. Manche haben in 
bestimmten geographischen Gebieten keine Symptome mehr, habe ich selber 
noch nicht ausprobiert und die Notwendigkeit zu einer Selbsthilfegruppe 
zu gehen hatte ich auch nicht. Es gibt auch einige wenige 
Zeitungsartikel darüber. Es soll sogar schon ganze Meßreihen (auch 
weltweit) dazu gegeben haben aber eine Ursache ist nicht auszumachen. 
Trotzdem gehe ich keinem Scharlatan auf den Leim und bin und bleibe 
Elektroniker und Funker :)

Autor: Hubert M. (hm-electric)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Richard B. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> und nicht andere Zimmer an den selben Leitungen hängen
>
> Das ist nicht zulässig!

Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?

Autor: Richard B. (r71)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hubert M. schrieb:
> Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?

Kapitel über "LS" bzw. "RCD" ;)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5824472 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5824493 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Hubert M. (hm-electric)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Richard B. schrieb:
> Hubert M. schrieb:
>> Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?
>
> Kapitel über "LS" bzw. "RCD" ;)

Na, dann sag mir mal in welchem Regelwerk,oder Norm.

Ich darf sehr wohl mehrere Zimmer auf ein Stromkreis haben.
Verwechsle mal nicht Empfehlungen mit Vorschriften..

Autor: Arti Schocke (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hubert M. schrieb:
> Richard B. schrieb:
>> Hubert M. schrieb:
>>> Wo steht, dass man nicht mehrere Zimmer auf einen Stromkreis haben darf?
>>
>> Kapitel über "LS" bzw. "RCD" ;)
>
> Na, dann sag mir mal in welchem Regelwerk,oder Norm.
>
> Ich darf sehr wohl mehrere Zimmer auf ein Stromkreis haben.
> Verwechsle mal nicht Empfehlungen mit Vorschriften..

Du hast vollkommen Recht. Das schreibe ich nun zum 3. Mal, da jemand 
nicht daran interessiert ist, das hier die Wahrheit zu lesen ist.

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Für bestimmte Zielgruppen

Nur in Verbindung mit einem soliden Alu-Hut einzusetzen. :-)

Autor: Marek N. (bruderm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie verhält es sich eigentlich mit Transformatoren, wenn sie dauerhaft 
mit so einer DC-Spannung beaufschlagt werden?

Autor: Jan H. (j_hansen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und
> ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich
> sicher, daß ich es mir nicht einbilde.

Was hat das denn mit Esoterik zu tun? Ist halt ähnlich einem 
"klassischen" Tinnitus. Und hat ja nichts mit irgendwelchen EM-Feldern 
o.ä. zu tun.

Autor: Mani W. (e-doc)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marek N. schrieb:
> Wie verhält es sich eigentlich mit Transformatoren, wenn sie dauerhaft
> mit so einer DC-Spannung beaufschlagt werden?

Die DC-Spannung ist normalerweise im unter 10 V Bereich...

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jan H. schrieb:
> Was hat das denn mit Esoterik zu tun?
Wird hier ja gerne als sowas abgetan.

> Ist halt ähnlich einem
> "klassischen" Tinnitus. Und hat ja nichts mit irgendwelchen EM-Feldern
> o.ä. zu tun.
Schön wär's, scheint aber doch nicht ganz so einfach erklärbar zu sein, 
da einige Betroffene das eindeutig und wiederholbar lokal geographisch 
festmachen können. Hat dann nichts mit Blutdruck und Fließgeräusch oder 
sowas zu tun, denn manche können auf Bergen oder im Wald oder woanders 
davon nichts mehr wahrnehmen und um dahin zu kommen muß man sich 
zuweilen ein wenig anstrengen, was das Blut etwas in Wallung bringt und 
damit eben nicht so einfach mit eigenen körperlichen Gegebenheiten zu 
erklären ist.

Aber egal: Darum solls hier nicht gehen. War nur zur Erklärung, daß es 
individuell verschieden ausgeprägte Phänomene geben kann, die nicht so 
einfach mir Esozeug abgetan werden sollten.

Autor: Karl B. (gustav)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marek N. schrieb:
> Wie verhält es sich eigentlich mit Transformatoren, wenn sie dauerhaft
> mit so einer DC-Spannung beaufschlagt werden?

Hi,
das würde mich auch interessieren.
Habe nämlich etliche Trafo-Kleinnetzteil-Schaltungen (nachträglich noch) 
primärseitig mit 0,05 A abgesichert.
Diese Schmelzsicherung haut dann bestimmt raus.
DC mag ein Trafo einfach nicht. Genauso wie ein Schaltnetzteil mit Wide 
input voltage range wohl. Der Elko lädt sich auf und irgendwie zuckt der 
Power Mosfet dann doch irgendwann 'mal unkontrolliert. Schaltet die 
Netzfreischaltung damit auf "Netzspannung-Ein".  Wodurch die ganze 
Feldfrei-Intention ad absurdum geführt wäre.
Jedenfalls finde ich auf die Schnelle nirgends irgendwelche Aufdrucke 
oder Spezifikationen oder Symbole, "...Gerät ist auch für DC bei 
Netzfreischaltungen geeignet..."

ciao
gustav

Beitrag #5825420 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Arno (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> wendelsberg schrieb:
>> Wegstaben V. schrieb:
>>> Wenn ich z.B. wegen einer Darmverstimmung mitten in der Nacht mit
>>
>> erst mal im Dunkeln zum Sicherungskasten, das macht es viel einfacher,
>> klar.
> Hmm, Taschenlampe auf dem Nachttisch? Diese neuartige Erfindung ist noch
> nicht lange auf dem Markt.

Die ist zu 90% dann leer, wenn du sie brauchst.

Ich würde dir daher sehr stark empfehlen, nur die Steckdosen stromlos zu 
schalten, nicht das Licht (das ohnehin über den Raumlichtschalter 
stromlos geschaltet wird).

(Geht natürlich nur mit vertretbarem Aufwand, wenn entweder fünfadrige 
Kabel von der Verteilung ins Zimmer gehen oder die Abschaltung nicht in 
der Verteilung, sondern doch in einer Unterputz-Verteilerdose passiert)

MfG, Arno

Autor: Udo S. (urschmitt)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
> Wieso wird nur immer wieder vehement versucht den Leuten ihre Gründe für
> solcherlei Ansinnen auszureden? Ich kenne z.B. jm. mit Implantat der
> Bluetooth sofort mitbekommt und davon heftige Kopfschmerzen. WiFi ist
> trotz gleichem Frequenzbereich hingegen kein Problem. Wenn der TO das so
> will kann man ihm doch auch mit Fachwissen zur Seite stehen.

Ja klar :-)

Gerne auch schrieb:
> Ich selber habe bei mir das "Brumm-Phänomen" seit über 10 Jahren. Und
> ich bin weit ab von Esozeugs und solchem Käse und bin mir ziemlich
> sicher, daß ich es mir nicht einbilde. Auf einmal war es eben da. Mal
> mehr, mal weniger. Ich selber kann gut damit leben, weil ich es
> ignorieren kann, andere können es offenbar leider nicht so einfach. Bei
> mir komme ich nicht hinter die Ursache

Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.

Benny schrieb:
> ch will aber z. B. Per nodemcu und net kleinen Webseite einen art timer
> stellen das nach dem eindösen auf dem Bett der Strom komplett aus ist.
> In der früh vor dem Aufstehen mit dem Wecker (Batterie) wider an, das
> man das Licht einschalten kann...

SDu wirst auch noch etwas älter und dann muss man ab und an mal nachts 
aufs Klo, dauert gar nicht mehr lange. Viel Spass dann :-)
Es muss nicht immer die Kotzeritis sein, aber die kann den Effekt dann 
potenzieren.

Benny schrieb:
> Äh, also mit der Android App "Tasker" hab ich dich Möglichkeit mein WLAN
> über Nacht auszuschalten und in der FritzBox ebenso. Was soll daran
> bitte "schlicht falsch" sein?

Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir 
aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?

Jetzt wirds aber wirklich absurd :-)

Autor: Karl B. (gustav)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arti Schocke schrieb im Beitrag #5825420:
Link
> https://www.google.de/url?sa

Genau das wollte ich wissen:
Zitat draus:

https://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/_bedienung/FR12.1_4938_internet_dtsch.pdf

"...Schaltnetzteile in Unterhaltungselektronikgeräten (z. B. 
Fernsehgeräte) und Steckernetzteile: Geräte oder Netzteile werden nur 
teilweise von dem Feldfreischalter erkannt und abgeschaltet, auch in 
Stand-by-Funktion. Sollten die im überwachten Schaltkreis befindlichen 
Geräte oder Netzteile nicht abgeschaltet werden, müssen diese durch eine 
schaltbare Steckdose oder Steckerleiste vom Netz getrennt werden, um die 
Funktion des Feldfreischalters nicht zu stören..."

Geht bei mir also nicht ohne weiteres.

Das Spannungsfreischalten mache ich, wenn überhaupt und nicht 
zimmerabhängig, sondern hauptsächlich wegen Blitzschutz, und weil nur 
die allernötigsten Geräte, die ich gerade brauche, am Netz hängen 
sollten. Die Standbygeräte sind die absolute Ausnahme. Dauerbetrieb 
lässt sich leider nicht immer vermeiden, weil die Klein-SNTs durch 
häufiges Ein- und Ausschalten (Inrush-Current/ Low-ESR Elkos) eher 
kaputtgehen. Obwohl deren Stecker bei längerer Abwesenheit bei mir auch 
aus der Steckdose gezogen werden. Spannungsfreiheit durch Gang an den 
"Sicherungskasten" und Handauslösung.

Habe festgestellt, dass das Schalten meherer Verbrauchergruppen auf 
einen "Knall" sozusagen den LS überfordert.
Geräte beeinflussen sich auch gegenseitig, vor allem, wenn sie an 
derselben Steckdosenleiste hängen.
So brachte mir ein Mixer, der blockierte, eine Vorsicherung des 
Modem-Netzteils zur Auslösung. Der VDR-Widerstand kappt die 
Induktionsspitze und die 5 x 20 mm Sicherung löst aus.
Auch die Sicherung im Mixer löste aus. Die Induktionsspitze muss wohl 
recht ordentlich gewesen sein.


Udo S. schrieb:
> Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir
> aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?

Na ja,
wohnte einmal in der Nähe einer Bahnstrecke, da gab es im Plattenspieler 
immer so ein eingeschwebtes Netzbrummen, wegen 50 Hz / 16,7 Hz 
Überlagerungen. Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon 
ordentlich gewesen sein. Hab aber so nichts gemerkt. Kein Kribbeln auf 
der Haut oder so. Wenn gestörter Schlaf, dann hauptsächlich durch die 
Dezibelkulisse der Güterzugwaggon-"Sechzehnkanträder".

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon ordentlich gewesen sein.

In der Berliner U-Bahn gab es mal einen unfreiwilligen 
Magnetfeld-Demonstrator. In einer auf dem Bahnsteig stehenden 
Werbevitrine eines Outdoor-Händlers lag ein Kompass. Dessen Verhalten 
beim Anfahren von U-Bahn-Zügen war recht interessant ...

(Die Berliner U-Bahn wird mit 750V Gleichspannung betrieben und der 
Strom über eine Stromschiene zugeführt. Der Abstand Stromschiene-Kompass 
lag bei gefühlten 5m)

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Udo S. schrieb:
> Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.
Nein, leider falsch. Wenn du das so einfach aus der Hüfte 
diagnostizieren kannst, dann kannst du sicher auch beantworten warum es:

1) geographisch eingrenzbar und
2) zeitlich gehäuft weltweit
3) bei gleicher Frequenzwahrnehmung der Betroffenen
4) von manchen als Vibration am ganzen Körper spürbar auftritt?
3) es in vielen Fällen tatsächlich technisch aufzuzeichnen ist?
5) an machen Orten beliebig oft wiederholbar nicht wahrzunehmen ist?
6) sich die Amplitude innerhalb und außerhalb von Gebäuden 
unterscheidet?
7) es, zumindest bei mir, eine Start- und Stopsequenz, ein langsames 
Hoch- und Runterlaufen gibt, die wie ein sehr großer Motor mit 
Schwungmasse klingt? Wie ist das als Ein- und Ausschwingverhalten eines 
Tinnitus zu erklären?

Bitte informiere dich genauer. Eben darum habe ich ja schon oben dazu 
geschrieben und muß es nun doch hier wiederholen:

Gerne auch schrieb:
> Schön wär's, scheint aber doch nicht ganz so einfach erklärbar zu sein,
> da einige Betroffene das eindeutig und wiederholbar lokal geographisch
> festmachen können.

Es gibt einige Artikel drüber. Wirf mal die Suchmaschine deiner Wahl an.
LMGTFY: https://www.google.com/search?q=bummton+phänomen
https://en.wikipedia.org/wiki/Taos_hum
https://de.wikipedia.org/wiki/Brummton-Ph%C3%A4nomen
Dort ist Tinnitus als eine von mehreren "Erklärungsmöglichkeiten" 
gelistet. Ich will ja nicht ausschließen, daß einige Betroffene einen 
Tinnitus haben, aber warum tritt das lokal gehäuft und gleichzeitig und 
bei gleicher Frequenzwahrnehmung auf und manche das als Vibration am 
ganzen Körper spüren?

"Das rätselhafte Basler Brummen ist ein globales Phänomen
Anwohner im St.-Johann-Quartier plagt ein mysteriöses Brummen. 
Betroffene wohnen fast einen Kilometer voneinander entfernt. Ein 
schwacher Trost: Sie sind mit ihrem Problem alles andere als allein."
https://tageswoche.ch/stadtleben/das-raetselhafte-basler-brummen-ist-ein-globales-phaenomen/

Eine Betroffene aus diesem Artikel und Ort:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/akustisches-phaenomen-das-brummen-im-schwarzwald-1.2286219
kommt auch hier vor:
Youtube-Video "Woher kommen die lästigen Brummtöne? | SWR Zur Sache Baden-Württemberg"
Bitte Kopfhörer benutzen, dann kannst du das hören, was die (und ich) 
hören.
Und das was die Dame da bei ca 4:40min sagt trifft genau das, was ich 
versucht habe auszudrücken: "Die Leute, die das nicht hören, die können 
nur so du** daherreden."
Wenn man die Betroffenen nicht ernst nimmt und damit alleine läßt, 
rennen sie eben Esoterikern wie Yoga und Heilpraktikern in die Arme wie 
die andere Dame im Beitrag.

Das hier ist zwar etwas Clickbait, aber eine recht kurze und gute 
Zusammenfassung der Details:
Youtube-Video "2% der Menschen hören einen Brummton - Du auch?"

Ich habe selber mal ein Erdbeben im Hochhaus miterleben dürfen, wie das 
Gebäude leicht wankte und die ganze Stadt vibrierte. Der Ton war 
amplitudenmäßig natürlich sehr viel stärker, frequenzmäßig aber 
vergleichbar.
Als ich es bei mir ertmals bemerkte bin ich ein paar Nächte auf die 
stille Straße gegangen und konnte es auch da wahrnehmen. Tage vorher 
gingen Arbeiter mit Tiefenecho oder sowas die Wasserleitungen auf der 
Straße ab und ich habe es damit in Verbindung gebracht, war es aber 
sicherlich nicht. Erst Wochen später las ich in der Lokalpresse, daß 
gleich neben dem Wohnort eine Tiefengeothermie in Betrieb ging mit zwei 
mehrere tausend Meter Bohrungen und Hochdruckverdichtung des Wassers in 
der Erdkruste. Ob es das ist? Keine Ahnung. Später bin ich aus anderen 
Gründen ~20km weiter gezogen, das Geräusch blieb aber weiterhin. Als ein 
Sendemast für GSM und UMTS in direkter Sichtweite aufgestellt wurde hat 
sich nichts geändert. Bei mir steht die Kabel Fritzbox mit DECT und WiFi 
eingeschaltet nachts in Kopfweite, es ändert sich nichts. Ich sehe 
(zumindest bei mir) keine Notwendigkeit, es auszuschalten. Soviel zum 
Aluhut.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> wohnte einmal in der Nähe einer Bahnstrecke, da gab es im Plattenspieler
> immer so ein eingeschwebtes Netzbrummen, wegen 50 Hz / 16,7 Hz
> Überlagerungen. Da müssen die Feldstärken der Oberleitung schon
> ordentlich gewesen sein.
Ging mir ähnlich in ~100m Entfernung einer selten befahrenen 
Regionalstrecke mitten in der Stadt mit meinem damals super teuren 
1700,- DM Sony Black Trinitron Flachröhrenmonitor. Der hatte in dieser 
Wohnlage ein eigenartig schwimmendes Bild. Kaum zu merken, man konnte 
gut dran arbeiten, aber vor und nach dieser Wohnung war der Effekt nicht 
da.

Autor: Karl B. (gustav)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wegstaben V. schrieb:
> Auch wenn es aufdringlich erscheint: Wieso möchtest du das? Ich kann mir
> nur Sorgen um Elektro-Smog vorstellen, aber vielleicht gibt es ja noch
> andere Gründe ...

Hi,
dafür nehme ich bevorzugt abgeschirmte Netzleitung.
Man muss bei der Installation darauf achten, den nächsthöheren bzw. 
dafür zugelassenen Leiterquerschnitt zu nehmen, weil der Schirm die 
Wärmeabfuhr behindert.

https://www.biologa-gmbh.com/epages/81804853.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/81804853/Categories/Installationstechnik

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Jan H. (j_hansen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerne auch schrieb:
>> Nennt sich Tinitus oder Ohrgeräusche. Kommt und geht wie es will.
> Nein, leider falsch.

Laut deinem Wikipediaartikel ist "Jedes Geräusch, das ohne eine äußere 
akustische Ursache wahrgenommen wird, [...] definitionsgemäß Tinnitus."

> 3) bei gleicher Frequenzwahrnehmung der Betroffenen

Wieder dein Wikipediaartikel: "Wiederholt haben Brummton-Betroffene ihre 
Brummton-Wahrnehmungen mit Tongeneratoren nachgestellt. Dadurch wurde 
bekannt, dass es keinen einheitlichen Brummton gibt. Jeder Betroffene 
stellte auf meist mehrere unterschiedliche individuelle Frequenzen 
zwischen ca. 30 und 80 Hz ein, die mit ca. 0,5 Hz bis 2 Hz monaural oder 
binaural moduliert waren."

Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst. Hat doch keiner 
Bestritten, dass es das Phänomen gibt, oder? Ist aber auch nichts 
übernatürliches dran.

Autor: nischt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> OK, werde jetzt auf dies Kombination setzen:
>
> • Hutschienen Netzteil 12V.
> • Sonoff 4CH Pro  -> 12V Versorgung => 230V Schütz Schalten
> • 20A 230V Schütz.

Benny schrieb:
> und auch noch im Schlaf Strom gespart, da alle
> Standbye-Verbraucher wirklich aus waren.

Muss man aber gegenrechnen, ob der ständige Stromverbrauch der 
zusätzlichen Teile nun geringer ausfällt als der von den abgeschaltenen 
Standby-Verbrauchern.
Bei mir wäre es nicht der Fall.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> (Die Berliner U-Bahn wird mit 750V Gleichspannung betrieben und der
> Strom über eine Stromschiene zugeführt. Der Abstand Stromschiene-Kompass
> lag bei gefühlten 5m)

muss ich in HH auch mal schauen, ob ein Kompass darauf reagiert.
oder...
erstmal mit 'ner "Magnet-App" auf dem Handy.

sonst tippt man mir von hinten auf die Schulter
und hält mir schon mal die Zwangsjacke auf :D

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jan H. schrieb:
> Laut deinem Wikipediaartikel ist "Jedes Geräusch, das ohne eine äußere
> akustische Ursache wahrgenommen wird, [...] definitionsgemäß Tinnitus."
Du hast aber schon richtig gelesen, daß es eine von mehreren Erklärungen 
ist? Du solltest dir auch die anderen Abschnitte dort durchlesen.

Jan H. schrieb:
> Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinauswillst.
Ganz einfach: Wenn der TO nach einer gangbaren technischen Lösung für 
sein Problem fragt wird ihm hier gleich mal "Aluhutigkeit" nachgesagt. 
Kein Wunder, wenn sich Leute dann hier dem Expertenwissen ab- und den 
Esoterikern und Voodoo-Verkäufern zuwenden. Und die Lösung mit dem 
Sonoff ist nun wirklich simpel zu realisieren und dem TO damit geholfen. 
Sehr gut. Da muß man nicht nochmal nachtreten wie hier mehrfach 
geschehen:
Udo S. schrieb:
> Heisst das du hast Angst vor der bösen Netzfrequenzstrahlung, legst dir
> aber mit dem Handy einen 1W HF Strahler neben den Kopf?
>
> Jetzt wirds aber wirklich absurd :-)

Jan H. schrieb:
> Hat doch keiner Bestritten, dass es das Phänomen gibt, oder?
Sah für mich aber sehr danach aus.
> Ist aber auch nichts übernatürliches dran.
Stimmt, meine ich ja auch. Es gibt durchaus externe, meßbare Quellen, 
die man auch technisch sehr effektiv eliminieren kann. Man muß die 
Ursache eben nur finden und das ist die Schwierigkeit bei der 
Geschichte, wenn Außenstehende das schlichtweg für erfunden halten. Das 
geht ganz ohne Eso und Voodoo, rein technisch.

Autor: Alex W. (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Benny schrieb:
> Hallo, ich würde gerne eine Möglichkeit schaffen ein Zimmer (Wohnraum)
> Stromlos zu schalten. Ich habe mir gedacht dass ich im Sicherungskasten
> neben der Sicherung (16A) für das Zimmer ein Relais + Schütz installiere
> um mit dem Relais das Schütz schalten zu können. Wenn ich es auf NC
> (normally closed) verdrahte ist das Schütz ja immer durchgeschaltet.

Bis auf das NC ist das so bei uns in der Firma.

Die Ansteuerung der Schütze erfolgt über ein Relais. Dieses wiederum 
bekommt ein 24V-Signal von einer HomeSteuerung (selbst entwickelt).

Der Grund bei uns ist normalerweise nur, dass bei Feierabend wir alle 
Lichter und Maschinen stromlos schalten können. Auch 
Anwesenheitssimulation ist dabei.

Beitrag #5826562 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ach ja, habe mich gerade dran erinnert, daß Fefe letztens was im Blog 
hatte:
https://blog.fefe.de/?ts=a29511bb

"Neuroscientists Say They've Found an Entirely New Form of Neural 
Communication
Scientists think they've identified a previously unknown form of neural 
communication that self-propagates across brain tissue, and can leap 
wirelessly from neurons in one section of brain tissue to another – 
even if they've been surgically severed."
https://www.sciencealert.com/neuroscientists-say-they-ve-found-an-entirely-new-form-of-neural-communication

"Case Western Reserve researchers observe waves ‘leap’ across cut in 
brain tissue; ‘ephaptic coupling’ said to be producing self-propagating 
waves unknown until now"
https://thedaily.case.edu/discovering-a-new-form-of-communication-in-the-brain/

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.