Hobby Elektronik Auflösung

Gast #8085892
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Hallo Community, ich muss eine Hobbywerkstatt auflösen. Darin befindet sich sehr viel Elektronikbauteile, Sortimentskästen voller Bauteile und ein kleiner Raum mit allen möglichen Teilen: Motoren, Kondensatoren, Relais, Dioden LED, Transistoren, Wiederstände, usw. Gibt es hier irgendwie die Möglichkeit die ganzen Bilder hochzuladen (außer Marktplatz), damit die begutachtet werden können und ich eine Preisspanne für den Verkauf bekomme? Das wären insgesamt 83 Bilder

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#8085910
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Markus schrieb:

Gibt es hier irgendwie die Möglichkeit die ganzen Bilder hochzuladen (außer Marktplatz), damit die begutachtet werden können und ich eine Preisspanne für den Verkauf bekomme? Das wären insgesamt 83 Bilder

Ich weiß nicht, ob die Anzahl Bilder als Anhang, begrenzt ist. Bis zu 24 Bilder kann man aber im Forum Markt direkt anhängen, siehe Beitrag "[V] Konvolut elektr. Bauteile RIESIG - 38KG"

Beitrag #8085916 wurde von einem Moderator gelöscht.
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#8085925
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Markus schrieb:

Hallo Community, ich muss eine Hobbywerkstatt auflösen. Darin befindet sich sehr viel Elektronikbauteile, Sortimentskästen voller Bauteile und ein kleiner Raum mit allen möglichen Teilen: Motoren, Kondensatoren, Relais, Dioden LED, Transistoren, Wiederstände, usw. Gibt es hier irgendwie die Möglichkeit die ganzen Bilder hochzuladen (außer Marktplatz), damit die begutachtet werden können und ich eine

Aufteilen auf mehrere Verkaufsthreads, Themenbezogen..Relais, Opto, ICs usw.

Preisspanne für den Verkauf bekomme?

Den Preis musst du vorgeben, ggf. auf VHB.

Das wären insgesamt 83 Bilder

Die sollten aber gut sein, so dass z.B. Bezeichnungen zu lesen sind.

#8085926
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wow....Mann....das ist ja noch viel mehr als ich in meinem Keller habe 👍

Das ist ein Schatz....das Problem ist jemanden zu finden, der das zu schätzen weiß.

Für eine Einzelperson ist das zu viel, da müsste eine Verwertungsstelle (eventl. Repaircafé) ran.

....aber tief in meiner Seele, sagt da etwas, daß das nurnoch Schrottwert hat, wenn du nicht sogar noch Geld für die Entsorgung zahlen musst.

Ich hätte mir "damals" die Finger geleckt nach sowas, aber heutzutage ist das kaum noch verwertbar. Aber mal sehen, es wird eventuell noch Interessenten geben, aber ob die Teile tatsächlich noch eine Verwendung finden....glaube ich nicht.

Beitrag #8085927 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8085928
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Hmm, viele ältere Komponenten. Alles so die Kategorie "könnte man vielleicht mal brauchen, zu schade zum wegwerfen". Aber nicht wirklich die Werte.

Hatte der Eigentümer keine dazu passende Werkbank, ausgestattet mit Labornetzteilen, Messgeräten, etc.? Das ist oft der Teil der bei sowas am meisten Wert ist.

#8085929
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Das sieht aus wie ein über Jahrzehnte angelegtes Lager, wobei es die Jahrzehnte von ca. 1970 bis ca. 2000 gewesen sein dürften. Kaum etwas auf den Bildern ist weniger als 25 Jahre alt. Und auch aus der Zeit eher Elektrotechnik und diskrete ELektronik, keine ICs, die z.B. für Retrocomputer-Bastler interessant wären.

Wenn Dein Ziel ist, denn Keller schnell leer zu bekommen, den gesamten Inhalt zu verschenken bei Kleinanzeigen einzustellen, unter der Bedingung, dass der Abholer alles mitnimmt und den Keller besenrein hinterlässt.

Wenn Du beliebig Zeit hast, stürz Dich in den Einzelteileverkauf und warte auf Käufer - aber vom Aufwand/Erlös-Verhältnis wirst Du kaum auf Mindestlohn kommen.

Beitrag #8085930 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8085934
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Michael G. schrieb:

Wenn Dein Ziel ist, denn Keller schnell leer zu bekommen, den gesamten Inhalt zu verschenken bei Kleinanzeigen einzustellen, unter der Bedingung, dass der Abholer alles mitnimmt und den Keller besenrein hinterlässt. Wenn Du beliebig Zeit hast, stürz Dich in den Einzelteileverkauf und warte auf Käufer - aber vom Aufwand/Erlös-Verhältnis wirst Du kaum auf Mindestlohn kommen.

ACK!

#8085983
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René H. schrieb:

Eine genaue Teilebeschreibung wäre hilfreich. Was sind das für Relais? Monostabil oder Bistabil. Ein oder zwei Wechsler, oder nur ein/aus? Welches Rastermaß?

Bei der Masse an Bauteilen ein nahezu unmögliches Unterfangen.

Nachdem ich die Bilder gesehen habe sehe ich kaum eine Chance die Sachen einigermaßen vernünftig an den Mann zu bringen. Das Meiste an Trafos, Motoren usw. scheint ausgebaut zu sein. Der TO kann die Teile unmöglich alle auf Funktion testen. Vielleicht, mit vielen Fragezeichen, würde ich die Teile als Kiloware anbieten, zu einem Preis von..ich weiß es nicht. Das ist einfach zu viel.

Die Bauteile aus dem 2ten Bilderlink würde ich versuchen auch als Konvolute anzubieten, jedenfalls das was noch einigermaßen gut aussieht. Bei den vielen Kondensatoren kauft man die Katze im Sack.

Eigentlich aber hat Michael G. es auf den Punkt gebracht:

Michael G. schrieb im Beitrag #8085929: Beitrag "Re: Hobby Elektronik Auflösung"

@TO Ich möchte nicht mit dir tauschen.

: Bearbeitet durch User
#8085984
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René H. schrieb:

H. H. schrieb:

Der 0,5€ Job...

Kannst Du auch etwas sinnvolles beitragen?

Er hat doch recht: Wie lange dauert es, das alles zu sortieren und zu sichten, es aufzulisten und zu recherchieren (vor allem, wenn man fachfremd ist), es zu fotografieren, zu bepreisen und irgendwo einzustellen, Pakete zu packen und Problemen hinterherzulaufen, im Verhältnis zu welchem Erlös?

Der Keller ist ein Paradoxon: Optimal aufbereitet und mit unendlicher Zeit könnte man bestimmt einen oberen dreistelligen, vielleicht sogar einen vierstelligen Betrag erlösen. Aber mit dem Erlös steigt der nötige Aufwand, und der Stundenlohn wird erbärmlich sein.

: Bearbeitet durch User
#8085985
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Michael G. schrieb:

René H. schrieb:

H. H. schrieb:

Der 0,5€ Job...

Kannst Du auch etwas sinnvolles beitragen?

Er hat doch recht: Wie lange dauert es, das alles zu sortieren und zu sichten, es aufzulisten und zu recherchieren (vor allem, wenn man fachfremd ist), es zu fotografieren, zu bepreisen und irgendwo einzustellen, Pakete zu packen und Problemen hinterherzulaufen, im Verhältnis zu welchem Erlös? Der Keller ist ein Paradoxon: Optimal aufbereitet und mit ausreichend Zeit könnte man bestimmt einen oberen dreistelligen, vielleicht sogar einen vierstelligen Betrag erlösen. Aber mit dem Erlös steigt der nötige Aufwand, und der Stundenlohn wird erbärmlich sein.

Volle Zustimmung.

#8085986
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Rainer W. schrieb:

Jük P. schrieb:

Das ist mindestens für 5000 Euro, für weniger würde ich nicht abgeben.

Er meinte wohl, dass das der Aufwand wäre, das Ganze für einen
Verkauf vorzubereiten.
Freiwillig wird sich das keiner antun (wollen). Der Verkäufer ist ja augenscheinlich sachunkundig.

Dann könnten aich so weltbewegende Fragen wie:

René H. schrieb:

Eine genaue Teilebeschreibung wäre hilfreich. Was sind das für Relais? Monostabil oder Bistabil. Ein oder zwei Wechsler, oder nur ein/aus? Welches Rastermaß?

beantwortet werden. Es hält dich doch keiner davon ab, dass bei einem Lokaltermin selbst herauszufinden. ☺

Was fängt Mann heute noch mit BCY58 an? Wenn, dann nehme ich schon BC109!

#8085989
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Cartman E. schrieb:

Was fängt Mann heute noch mit BCY58 an? Wenn, dann nehme ich schon BC109!

Die Entsprechung wäre eher BC108, ich hätte wohl auch noch ein paar BCY59 da. Scheißegal, alle dieser passen, hinter einem Arduino oder Raspberry ein Relais zu schalten. Im Gegensatz zu den neumodischen Plastik-BC5_irgendwas sehen die nett aus und haben vielleicht sogar noch einen goldenen Rand.

#8085994
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Manfred P. schrieb:

Cartman E. schrieb:

Was fängt Mann heute noch mit BCY58 an?
Wenn, dann nehme ich schon BC109!

Die Entsprechung wäre eher BC108, ich hätte wohl auch noch ein paar BCY59 da. Scheißegal, alle dieser passen, hinter einem Arduino oder Raspberry ein Relais zu schalten. Im Gegensatz zu den neumodischen Plastik-BC5_irgendwas sehen die nett aus und haben vielleicht sogar noch einen goldenen Rand.

Ich muss wohl nachher mal ins Datenbuch schauen.
Was bei meiner lokalen "A.I." abgespeichert ist:
BC107: spannungsfester, und
BC109: rauscharm.
BC108 kommen da gar nicht vor.
BC109 im Metall/Glas-Gehäuse sind immerhin hermetisch dicht, und
versprechen eine lange "rauschfreie" Lebensdauer.

Als moderner Mensch, nehme ich überwiegend (p/n)LL-FETs zum Schalten.
Fürs Anspruchlose: 2N3904 und 2N3906 von der Rolle.
Da wären mir die BC109 zu schade dafür.

#8085995
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Markus schrieb:

Hier die Links zu den Bildern. Kompletter Raum: https://www.photo-pick.com/online/bQV78HZZ.

Wow. Das ist ne Menge Zeug, Aber hauptsächlich "Dickstromtechnik" wie man zu meiner Studienzeit gesagt hätte. Heutzutage am ehesten noch als Ersatzteilspender zu gebrauchen. Mein Lager ist da deutlich filigraner, wird aber - wenn ich mal abtrete - ähnlich eingeschätzt werden.

Sieh zu daß du einen Käufer findest, der das Zeug im Bausch und Bogen abnimmt. Du kannst bestimmt mehr erlösen, wenn du das einzeln anbietest. Aber dann liegt die Klassifizierung bei dir. Das eine oder andere wirst du sicher verschrotten müssen. Und du hast das länger an der Backe.

#8086004
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Jörg R. schrieb:

Wenn der TO anfängt Teile einzeln zu verkaufen ist der Thread in 200 Jahren noch aktiv.

Das schlage ich nicht vor. Die Trafos scheinen beschriftet zu sein. Für Konvolute an (Schritt-)Motoren findet sich bestimmt bei Kleinanzeigen jemand. Jeder von uns baut sowas aus, wenn er das findet. Und Schrottwert hat es auch (Trafo etwa 50ct/kg, Motoren ebenso). Hühnerfutter nicht.

Würde das Sortieren in verkaufbar/wegschmeibar/verschrottbar und dann mit Aufwandlimit reinstellen lokal zum Verkauf oder Verschenken, zum Schrotthändler direkt, und den Rest in den E-Müll. Letzteres kann man ja anmelden und rausstellen, die Ameisen nehmen sowas sofort mit.

: Bearbeitet durch User
#8086005
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Keks F. schrieb:

Jörg R. schrieb:

Wenn der TO anfängt Teile einzeln zu verkaufen ist der Thread in 200 Jahren noch aktiv.

Das schlage ich nicht vor. Die Trafos scheinen beschriftet zu sein. Für Konvolute an (Schritt-)Motoren findet sich bestimmt bei Kleinanzeigen jemand.

Du zitierst natürlich auch wieder nur einen Teil, lässt das Wichtigste aber weg. Du schriebst von einem Motor bzw. Trafo, nicht von Konvoluten.

Keks F. schrieb:

Den ein oder anderen Trafo oder Motor kann man ja mal mitnehmen oder so.

Der TO wird sich zudem bedanken wenn er für ein Teil für einen User einen Termin macht.

Wie stellst du dir vor wie der TO das Händeln soll wenn jemand wie du ein Teil haben will?

Jeder von uns baut sowas aus, wenn er das findet.

Ich nicht.

Und Schrottwert hat es auch (Trafo etwa 50ct/kg, Motoren ebenso).

Und darauf läuft es für den TO vermutlich hinaus.

#8086008
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Jörg R. schrieb:

Du zitierst natürlich auch wieder nur einen Teil, lässt das Wichtigste aber weg.

Habe mal einen Blick auf deinen Nutzernamen geworfen, damit erübrigt sich das "Gespräch". "Das Wichtigste" ist du möchtest natürlich Recht haben und das notfalls auch wieder wie immer später über Beschimpfungen durchsetzen. Meine Formulierung schließt mehrere Teile, und damit Konvolute, nicht aus.

Der Themenersteller kann per Video mal über die Trafos fahren. Da beschriftet ist eine Liste überhaupt nicht nötig. Ansonsten ziehe ich es vor ab jetzt mit dem Themenersteller zu sprechen, oder bist du sein Verwalter?

Jörg R. schrieb:

Als TO würde ich mich erst auf den Verkauf der Teile aus dem 2ten Bilderlink konzentrieren. https://www.photo-pick.com/online/ebBNrqQf.link Da ist mit Sicherheit das Ein oder Andere dabei was für einige User interessant sein könnte. Das Meiste scheint auch unbenutzt (NOS) zu sein. Aber auch das zu präsentieren ist viel Arbeit. Problem ist auch die Preisfindung.

Halt dich doch mal an dein eigenes vorheriges Wort. Aber was interessiert dich dein Geschwätz von gestern, gell?

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8086018
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Man könnte auch etwa nennen, wo das Ganze steht, vielleicht mag ja einer, beispielsweise am heutigen regionalen (Katholischen) Feiertag, vorbei-spazieren und sich was in die Tasche stecken. Spendenbüchse daneben und gut ist.

Meines Erachtens wäre es auch eine Art 'Spende' eine "Mit-Entsorgung" (ähnlich der beliebten "Mit-Bestellung") anzubieten: Wessen Müll-Box noch nicht ganz voll ist, aber die nächste Fahrt zum Entsorger ansteht, kann ja Teile mitnehmen.

PS: Ich seh grad, die Bilder wurden gelöscht - dann wurde das Ganze noch vor dem Wochenende abgearbeitet ? - schafft nicht jeder.

: Bearbeitet durch User
Gast #8086042
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Moin, mir wurde hier gerade komplett die Hoffnung genommen mit dem Elektronikzeugs noch etwas Geld zu bekommen. Die Bilder wurden von photo-pik gelöscht, als Free User anscheinend nicht einmal 24 Std online. Dropbox Link zum Anschauen vom kompletter Raum: https://www.dropbox.com/scl/fo/st4ewtj1cgyyb22obtx3h/APbtUMUILh7NkWe0I92ty38?rlkey=4f2ccsl1ezyqlopdzloh213w7&st=2qmxsney&dl=0

Dropbox Link zum Anschauen des Sortimentes: https://www.dropbox.com/scl/fo/8mb4h0crmu4kf4xf6skmv/AKvaK_QIOJfSX2ZHNl3R3Lo?rlkey=uhip91id1xk8naucztn3nxsi0&st=fox5s86o&dl=0

Das einzige was ich weiß, alles an Bauteilen funktioniert. Etliche Motoren wurden von Pollin gekauft.

Die Labornetzgeräte sind erst noch reserviert, gibt noch einen Trafo von 0 - 250 Volt, einen kleinen und einen großen Trenntrafo. Da müsste ich erst noch Bilder machen, wenn überhaupt jemand Interesse hat

#8086067
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Axel S. schrieb:

Sieh zu daß du einen Käufer findest, der das Zeug im Bausch und Bogen abnimmt.

Wer soll das sein, der Entrümpler ?

Du kannst bestimmt mehr erlösen, wenn du das einzeln anbietest

Genau.

Es ist genau so viel Wert, wie man sich Arbeit damit macht. Der Materialwert ist 0.

Wenn er die Teile einzeln beschreibt und auf einer Webseite bestellbar macht, sie auf Funktion getestet hat und geputzt hat, Datenblätter verlinkt, dann bekommt er fast was ein Elektronikversender verlangt.

Ohne Auflistung, ohne Test, ohne Datenblatt, ist es leider wertlos.

Macht man sich weniger Arbeit, nicht testen und putzen, dann bekommt man eben weniger.

Ohne eigenen Arbeitsaufwand muss man dem Entrümpler eher was zahlen.

Entweder man sucht gezielt die begehrten Teile raus "Nixie-Rohren", oder man macht Pakete "10 kg Motoren 10€" und bietet die bei eBay an. Das wird wohl der Kompromiss sein.

(Firma: ;-) gibt es auch) #8086086
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Was mir zu den Fotos einfällt ist nicht Hobbyelektronik, sondern eher Elektronik-Messi! Da ist mehr Arbeit in Ordnung, Sortierung und Beschriftung geflossen als das ganze Zeugs wert ist! Ausnahmen mögen ja dabei sein. Das ist ein Fass ohne Boden! Viel Erfolg, viel Spaß 😉 Grüße Ove

#8086101
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Markus schrieb:

Das einzige was ich weiß, alles an Bauteilen funktioniert.

Das kannst du gar nicht wissen, denn bei den meisten Teilen war die letzte Funktionskontrolle vor vielen Jahren. Was damals funktionierte kann inzwischen unbrauchbar geworden sein. Nichts hält ewig.

Es ist schade um den Materialwert, aber ich würde es verschenken. Jedoch nur an Leute, die es komplett abnehmen. Oder in großen Paketen.

Ansonsten steckst du tausende Arbeitsstunden rein, um einen winzigen Bruchteil davon innerhalb der nächsten 20 Jahre zu verkaufen. Wenn man vorher wüsste, was gebraucht wird, wäre es einfacher.

: Bearbeitet durch User
#8086103
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Klinke mich da mal ein: Unterschied von Messi und Sammler sind Fremdwörter wie deren Unterschiede sind Dir nicht klar.

Was auf den Bildern an Sammelsurium zu sehen, hat/te sich bei mir in über 5 Jahrzehnten in Summe locker 5x soviel angesammelt. Auch schön fein säuberlich sortiert, beschriftet wie staubfrei eingelagert. Zum Verständnis - wenn von Anfang an eine Konzept dahinter steckt, hat man nicht die Arbeit. Organisation ist alles!

Die Hintergründe, warum man sich als Sammler entwickelt, liegt meist/oft bis in die Kindheit zurück.

Zum Ausdruck gebracht: Sammler sind anders gestrickt, als ein Messi, den man schon von weitem meist erkennt!

#8086114
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Lu schrieb:

Markus schrieb:

Hier die Links zu den Bildern.

Gelöscht oder gar nicht vorhanden las ich dort.

Die Wahl des Bildhosters war ein wenig unglücklich.
2 Archive daraus gemacht, und bei einem "normalen" Sharehoster hochgeladen, wäre wohl dauerhafter und bequemer benutzbar gewesen.

z.B. Repaircafe od. Radiomuseum fragen zur kompletten Verwertung?

Ich habe hier öfter gelesen, dass Repaircafes chronisch wenig Platz haben. Der angebotene Fundus passt auch nicht zur Reparatur aktueller Geräte.

Radiomuseum sammelt halbkommerziell Bilder und Informationen.
Was sollen die damit?

#8086116
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Eppelein V. schrieb:

Sammler sind anders gestrickt, als ein Messi

Das erinnert mich an meinen Kumpel Holger, der hat damals immer gerne die Widerstände aus alten Fernsehplatinen ausgelötet und in Klarsichtkästchen sortiert, wegen der vielen schönen bunten Farbringe! Er hatte selber zwar keine Ahnung von Elektronik, aber sein Widerstandsortiment sah immer sehr schön bunt aus.

Er hat Widerstände gesammelt, wie andere Leute Briefmarken.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8086127
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Wenn man nur den Platz hätte, könnte man sich so einiges vorstellen.

Unter den Halbleitern dürften auch einige sein, die gar nicht so billig gefälscht verkauft werden. Vermutlich nehmen die Sortimentsboxen am wenigsten Platz weg.

Nach dem Markus nicht viel Wissen zu den Teilen hat, müßte er halt an einer Ecke mit einer Bos anfangen, das Bild in der Dropbox einstellen und im Forum kann ihm mitgegeben werden, was das ist und wie er das benennt, damit es auch gefunden wird.

Anfangen würde ich mit den Autolampen von dem Bild: inbound3038959256409937116

Anbei, wo diese gepostet werden können: https://www.kleinanzeigen.de/s-autoteile-reifen/seite:2/h3-lampen/k0c223

Die Lautsprecher solltest Du auch hineinsetzen: https://www.kleinanzeigen.de/s-autoteile-reifen/lautsprecher-kenwood-kfc-s1066/k0c223 Herstellerseite: https://www.kenwood.de/car/lautsprecher/systeme/KFC-S1066/

Und was diese neu kosten: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/10_cm_2-wege-lautsprecher_220_w-309556?PROVID=2788

#8086160
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Markus schrieb:

Gibt es hier irgendwie die Möglichkeit die ganzen Bilder hochzuladen (außer Marktplatz), damit die begutachtet werden können und ich eine Preisspanne für den Verkauf bekomme? Das wären insgesamt 83 Bilder

Anhand der Fotos wird das schwer. Ich sehe einige Dinge die durchaus Abnehmer finden könnten und Schade zum Wegwerfen wären, aber auch Vieles was wohl eher den Weg zum Schrott finden wird.

Ich denke das muss sich jemand vor Ort mit Ahnung anschauen und Dir grob die "Rosinen" rausholen. Aber Preislich würde ich da nicht viel erwarten, da ist viel ausgelötetes Zeugs bei.

Gib doch mal die PLZ an, vielleicht findet sich ja jemand in der Nähe...

#8086235
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Markus schrieb:

Moin, mir wurde hier gerade komplett die Hoffnung genommen mit dem Elektronikzeugs noch etwas Geld zu bekommen.

So ist das leider. Ich habe selber schon das Problem gehabt. Du bist nicht der Erste. Auch nicht der Erste der hier her kommt - und wir sind diejenigen die die schlechte Nachricht überbringen müssen.

Du hast die paradoxe Situation das es Werte sind und gleichzeitig keine. Keine, weil es keinen Markt dafür gibt. Du musst unheimlich viel Glück haben einen Abnehmer für alles zu finden.

Im Prinzip geht es um eine schmerzhafte Entscheidung:

  1. Alles auf einmal in die Entsorgung zu geben. Eventuell, wenn du jemanden findest der von privat kauft, an eine Firma die auf Elektroschrott spezialisiert ist. Das gibt ein Taschengeld und du bist eine Sorge los, die sonst wie ein Mühlstein jahrelang an deinem Hals hängen kann.

  2. Einzelverkauf versuchen. Weil es nicht läuft irgendwann den Verkauf von Konvoluten versuchen. Dann versuchen es zu verschenken. Wenn du nicht unheimlich Glück hast dauert das Jahre und zum Schluss geht das Meiste doch in die Entsorgung. Wie viele Abende und Wochenenden kannst und willst du hinein stecken und wie schwer ist das Geld verdient?

Was du machen kannst ist dir selber eine zeitliche Obergrenze zu setzen. Bis zu einem von dir gesetzten Termin wird versucht zu verkaufen. Danach geht es in die Entsorgung. Setz dir einen Abschlusstermin, damit die Auflösung nicht plötzlich dein halbes Leben bestimmt.

Die Labornetzgeräte sind erst noch reserviert,

Das heißt ein paar Sahnestücke sind schon aussortiert. Gut, dann kommen die hoffentlich in gute Hände.

gibt noch einen Trafo von 0 - 250 Volt, einen kleinen und einen großen Trenntrafo. Da müsste ich erst noch Bilder machen, wenn überhaupt jemand Interesse hat

Für solche Einzelstücke könnte es hier Interesse geben. Im Vergleich zur gesamten Sammlung ist das aber ein Tropfen auf den heißen Stein.

(Firma: Papier & Knalltüten Manufaktur) #8086247
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Markus schrieb:

Hallo Community, ich muss eine Hobbywerkstatt auflösen. Darin befindet sich sehr viel Elektronikbauteile, Sortimentskästen voller Bauteile und ein kleiner Raum mit allen möglichen Teilen: Motoren, Kondensatoren, Relais, Dioden LED, Transistoren, Wiederstände, usw. Gibt es hier irgendwie die Möglichkeit die ganzen Bilder hochzuladen (außer Marktplatz), damit die begutachtet werden können und ich eine Preisspanne für den Verkauf bekomme? Das wären insgesamt 83 Bilder

Schaue bitte wie es Nadler, Pollin, Neckermann, Quelle, Karstadt, Galerie Kaufhof, Horten, u.s.w gegangen ist und die hatten überwiegend Neuware. Mit dem ausgelöteten Schrott wo niemand weis wo es herkommt... einen 2 cbm Container und weg damit...

#8086249
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Hi!

Die Autoglühbirnen will keiner, gibts immer noch neu. Für den Satz Zusatzinstrumente gibts aum Autoteileflohmarkt 5€/Stk. Verlängerungskabel behät man, kann man immer mal brauchen. Netzteile Flohmarkt, gehen irgendwann mal für 3€/Stk weg.

Die ausgelöteten Widerstände und Dioden dürften eher Müll sein, ebenso die ganzen Platinen, sofern nicht sauber beschriftet um was es sich handelt und jemand ZEITNAH Bedarf dran hat. Für mich sieht das alles nach Röhrenfernseher und Videorecordern aus.

Bei den Gleichstrommotoren wären tatsächlich paar Bauformen dabei, die mich interessieren könnten, wäre aber auch eher bei 1€/Stk. ... .

VG Matthias

#8086253
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Ich denke manchmal ich habe viel zu viel Zeugs aufgehoben, aber das hier sprengt ja wirklich meine Vorstellungskraft. Spontan würde ich 5-10% als noch verwertbar ansehen und >75% des Volumens als Edelschrott. Ich würde schon mal das Heulen kriegen, wenn hier jemand einen Container bestellt und alles zusammen da hineinwirft zur Entsorgung. Die viele Arbeit ... Was die Sortimente betrifft: gerade an Halbleitern könnte da vieles dabei sein, was man sonst nicht mehr für gutes Geld irgendwo bekommt, aber die Spreu vom Weizen zu trennen ... puh. Ich würde das auch großzügig in Konvolute verpacken und paketweise zu verhökern versuchen. Wenn die Kondensatoren alt genug sind, sind sie auch nicht per se schlecht, im Gegenteil. Nur: Heutige Bastler kaufen sich neue Widerstands/Kondensatorensortimente (wenn überhaupt), für Analogtechnik reichen oft ein Dutzend (besserer) Standardbauteile, mit denen man das meiste ersetzen kann. Aber die schieren Mengen hier sind mehr als ein Bastler je in seinem Leben als Ersatzteile brauchen dürfte. Nicht mal ein professioneller Radiorestaurateur dürfte das in 20 Jahren aufbrauchen?

Vergessen: Wenn da mal lokal jemand Kundiges durchgehen und "top" oder "hopp" sagen würde, lässt sich vielleicht viel Aufwand sparen.

: Bearbeitet durch User
Gast #8086309
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Ohne zu wissen woher der Schrott kommt, ohne zu wissen von WEM der Schrott kommt, hier groß die Klappe aufreißen?

Hoffentlich ergeht es DIR auch bald so!! Ich muss das Haus und die darin befindliche Werkstatt räumen, da es vererbt wurde.

BirnKichler 🧐 S. erst denken, dann schreiben!!

Gast #8086310
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Mit den Kommentaren macht es überhaupt keinen Spaß in dem Forum überhaupt etwas zu fragen.

Wie geschrieben, KEINER wusste warum das geräumt werden musste, aber es wird alles als Müll und Schrott dargestellt.

Denkt mal über EURE Kommentare nach!

Angehängte Dateien:
#8086321
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danke für die Aufklärung, aber ein verstorbener Erblasser und ein mit der Materie überforderter Erbe (und das ist überhaupt nicht abwertend gemeint, ich könnte mit einer Briefmarkensammlung auch nichts anfangen!) war meine Interpretation der Lage. Wenn es ein Angehöriger oder guter Bekannter war, hier von mir ein Herzliches Beileid.

Aber die Herkunft der Sammlung ist unerheblich für eine Beurteilung der Verkaufschancen oder der Frage, was man überhaupt damit macht. Es hätte genausogut eine Hobbyauflösung zu Lebzeiten sein können. Der ehemalige Besitzer der Sammlung hatte offenbar eine Vorliebe für kommerzielle Bausätze (so sehen für mich die fertigen Platinen aus), hatte diverse Projekte geplant und dafür eingekauft (aber nur teilweise zu Ende ausgeführt) und ausgediente Geräte zu Hunderten säuberlich zerlegt und wegsortiert. Leider ändert das wenig an der Tatsache, dass die ehemaligen Leckerbissen und Spendergeräte inzwischen kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken, egal ob defekt oder in gutem Schuss. Der Fundus ist mehr als beeindruckend, keine Frage, aber viele der Geräte oder Bauteile können schlicht überaltert sein: Lautsprechersicken zerbröseln gern, Elkos werden trocken usw. Relais braucht man heute fast nur noch in Spezialfällen, und dann gilt es meist welche zu ersetzen, deren Bauform sich auf den Fotos kaum wiederfindet. Sinnvolle Anwendungen für Schütze und Fernmelderelais fallen mir bspw. keine mehr ein, genausowenig für die mechanischen Zeitschaltuhren. Stromkabel kann man zwar immer mal brauchen, aber wenn man sie mal testet (und ich habe das unlängst mit den Funden einer Kellerauflösung getan) auf Leitungswiderstand, Kontaktgüte und Isolation, sollte man oft mehr als die Hälfte davon aus Sicherheitsgründen entsorgen. Fündig wird man, wenn man sich auf die Instandsetzung oder -haltung wirklich alter Geräte mit Röhren oder Elektromechanik, Alter 40+, spezialisiert hat. Nach vielen der Sachen hätte ich mir vor 45 Jahren noch die Finger geleckt, heute habe ich sie selbst entsorgt. Steckernetzteile ("Wandwarzen") sind heute für wenige Spezialfälle noch brauchbar, viele neue Geräte verbrauchen weniger Strom als die Trafos schlimmstenfalls an Standbyenergie benötigen - als Strom noch kein Kostenfaktor war, spielte das keine Rolle.

Reicht das vielleicht als kleiner Einblick, warum viele Leute das hier als "Schrott" abtun? Zumindest bei mir schwingt in der Klassifizierung nicht "Müll", sondern "schade dass man es nicht mehr sinnvoll weiterverwenden kann" mit.

P.S.: Alle Neuware in dem Fundus hat durchaus noch eine Chance auf ein zweites Leben. Kleinanzeigen kann man immer mal versuchen. Zu den Sortimentskästen wurde auch schon Nützliches gesagt. Den gesamten Fundus auf einen Schlag loszuwerden würde mich sehr überraschen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8086331 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8086337 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8086343
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Markus schrieb:

Ohne zu wissen woher der Schrott kommt, ohne zu wissen von WEM der Schrott kommt, hier groß die Klappe aufreißen?

Markus schrieb:

Wie geschrieben, KEINER wusste warum das geräumt werden musste, aber es wird alles als Müll und Schrott dargestellt. Denkt mal über EURE Kommentare nach!

Tja, damit hast du dann den letzten guten Willen der Leute hier verbrannt.

Ich glaube es war uns allen klar, dass das ein Nachlass ist. Wie ich schon schrieb, du bist nicht der Erste der hier mit so etwas kommt. Wir können die Welt nicht ändern, sondern schreiben nur wie es ist.

#8086348
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Hannes J. schrieb:

Tja, damit hast du dann den letzten guten Willen der Leute hier verbrannt.

Ich sähe das nicht so streng, aber ...

Wir können die Welt nicht ändern, sondern schreiben nur wie es ist.

Rchtig.

und an den Themenersteller: Zur (Foren)Wahrheit gehört auch, dass es in jedem Thread, in dem das Potential zum Lästern und Keifen durchschimmert, dies auch passiert. Daran muss man sich gewöhnen. Ignoriere es einfach. Es sind nicht alle so.

#8086356
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Die Sache wird heute komplizierter als man denkt.

Kurzum, es soll sichegestellt werden, dass "umweltgerecht" entsorgt wird. Oder tatsächlich wiederverwertet werden kann.

https://elektrog.de/entsorger/

Die "Erstbehandlung" ist interessant.
Zitat:
"...Die Erstbehandlung darf gemäß ElektroG nur von einer zertifizierten Erstbehandlungsanlage durchgeführt werden. Bei der Erstbehandlung sind z. B. alle Flüssigkeiten aus den Altgeräten zu entfernen..."
/Zitat

Ich würde die Sachen einem Entsorger überlassen, der findet dann heraus, was sogar noch etwas wert ist, wofür Du noch einen schlanken Taler erhältst. Denke auch an die GPSR- und CE-Kennzeichenpflicht und an all das, was als "Verkäufer" heute auf dich zukommen kann.
Beispiel:
Wollte letztens bei E*bay Kopfspiegellampen nach England verkaufen. Wurde geblockt. Sollte angeben, welche WEEE-Nummer ich habe. Die Nummer des Händlers, wo ich die damals gekauft hatte, kannte ich auch nicht.

Zitat: "...Online-Marktplätze: Plattformen wie Amazon oder eBay sind gesetzlich verpflichtet, die gültige WEEE-Registrierungsnummer der Händler zu prüfen; bei Verstößen drohen sofortige Angebotssperren.[...] Reine Wiederverkäufer (Händler): Wenn Sie Geräte von bereits registrierten Herstellern kaufen, müssen Sie in der Regel keine eigene Nummer beantragen, müssen aber sicherstellen, dass die Vorlieferanten registriert sind..." /Zitat

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
#8086405
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Danke für diese Bilder. Vom Umfang her hab' ich wahrscheinlich keine 2% dieser Sammlung im Keller. Aber die Bilder haben mich daran erinnert, dass auch ich das eine oder andere "kann man vielleicht nochmal brauchen"-Teil in ein Regal gelegt hab. Und seit 15 oder 20 Jahren nicht mehr angerührt. Bin grad ganz grob durch ein erstes Regal gegangen und hab' einen großen Karton mit Zeug gefüllt, dass demnächst zum E-Schrott gefahren wird. Ohne den Trigger würde das Zeug nochmal 10 Jahre Platz verschwenden.

#8086428
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Markus schrieb:

Ohne zu wissen woher der Schrott kommt, ohne zu wissen von WEM der Schrott kommt, hier groß die Klappe aufreißen?

Oh weh, wer reißt denn hier ... ?

Markus schrieb:

Mit den Kommentaren macht es überhaupt keinen Spaß in dem Forum überhaupt etwas zu fragen. Wie geschrieben, KEINER wusste warum das geräumt werden musste, aber es wird alles als Müll und Schrott dargestellt.

Es ist vollkommen egal, warum , es wurde abgeschätzt, ob der Kram verkäuflich wäre. Hier sind viele Leute, die das Haus voll haben.

Markus schrieb:

Denkt mal über EURE Kommentare nach!

Das stünde Dir gut zu Gesicht. Ich lese in diesem Thread keine Angriffe oder grob unfreundliche Kommentare, akzeptiere, dass sie nicht zu Deinem Weltbild passen.

Schorsch M. schrieb:

.....und wenn du es gerade entsorgt hast, stellst du fest, dass du das Eine oder Andere gerade gebrauchen könntest. ;-)

Es gab früher Deckenleuchten mit Glühlampe und Kristallglasabdeckung, die zwei habe ich dem Müll übergeben. Als vieele Jahre später Leistungs-LEDs bezahlbar wurden, habe ich das verflucht - die hätte man prima umbauen können.

Dieter D. schrieb:

Es gab im letzten Jahrtausend ein Land, da wurde jeder mit einer anderen Ansicht als die vorgebene fuer krank erklaert. Nach Deinen Posts zu urteilen, hast Du eine grosse Sehnsucht, dass diese goldenen Zeiten wiederkommen.

Es gibt ein Land, in dem genau das wiederkommt, und das ist garnicht weit weg.

Beitrag #8086433 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8086449
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Karl B. schrieb:

Ich würde die Sachen einem Entsorger überlassen,

Ob Pollin solche Kleinmengen nimmt, habe ich Zweifel. Anbei aber Link, der mir zufällig ins Auge fiel: https://www.pollin.de/ankauf-von-restposten Ein alter Müllfahrer erzählte, dass die merken, wenn eine Haushaltsauflösung im Aschenkübel landet. Eigentlich traurig, wenn Opas "Wertsachen" in der Tonne verschwinden.

Beitrag #8086451 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8086452
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Lu schrieb:

Ob Pollin solche Kleinmengen nimmt, habe ich Zweifel. Anbei aber Link, der mir zufällig ins Auge fiel: https://www.pollin.de/ankauf-von-restposten

Pollin kauft wohl eher nix mehr

https://www.mikrocontroller.net/news/pollin-insolvent-arduino-mit-zephyr-quadratische-displays-uvam

Ausserdem will der sein schon mal verkauftes altes Zeug sicher nicht erneut kaufen.

Markus schrieb:

Das einzige was ich weiß, alles an Bauteilen funktioniert. Etliche Motoren wurden von Pollin gekauft.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8086463 wurde von einem Moderator gelöscht.
#8086500
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Hannes J. schrieb:

Im Prinzip geht es um eine schmerzhafte Entscheidung:

Genau diese "schmerzhafte Entscheidung" habe ich vor 1 Jahr getroffen als ich mein Haus (altershalber) verkauft habe. Ich hatte das Glück, dass der Käufer meines Hauses die ""Entrümpelung" selbst vorgenommen hat.

Verkaufsversuche (z.B. Ebay usw.) meiner über Jahre angesammelten Schätze an Elektronikmaterial habe ich erst gar nicht probiert, da wäre mir bei den zu erwartenden Erlösen der Zeitaufwand zu gross gewesen. In meiner neuen Bleibe habe ich keinen Platz meht zum Basteln.

So sind weit über 100 fabrikneue Relais (allein 97 Printrelais in der OVP) ca. 20 Stück unbenutzte 12 Volt Relais mit 6 Umschaltern, jede Menge Siemens-Relais mit Sockel, beleuchtete RAFI-Taster (Stückpreis ca. 12,--€), div. 74xxx und 80xx ICs noch unbenutzt in Stangen, meterweise Steuerleitungen bis zu 50 Adern , Elkos, Potis, Trafos, Modellmotoren mit Getriebe und..und..und, fast alles unbenutzt den Weg in die Tonne gegangen. Von Widerständen, Kondensatoren, LEDs, Transistoren und weiterem Kleinkram gar nicht zu reden. Ein paar Multimeter, Lötkolben und umfangreiche Literatur habe ich verschenkt.

Mit dieser "Augenzu und durch Methode" habe ich mir das Warten auf eventuelle Abnehmer, Preisdiskussionen oder gar aufwendigen Versand erspart. Im Nachhinein bin ich froh, das so abgewickelt zu haben. Auch wenn ich heute so manchem Teil nachtrauere. Allerdings in dem Bewusstsein, dass ich es mit 84 Jahren in der jetzt kleineren Wohnung sowieso nie wieder gebraucht hätte... Jetzt spiele ich halt noch am Küchentisch ein bisschen mit Arduino herum und lese hier im Forum zum Vergnügen mit... Grüssle Rudi

: Bearbeitet durch User
#8086513
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Hmmm schrieb:

Denke auch an die GPSR- und CE-Kennzeichenpflicht

Hast Du die gleiche Erkrankung wie Dieter?

Die wenigesten Beiträge von Dir bestehen aus einer sachlichen Diskussion sondern sind vornehmlich darauf ausgelegt, andere Forenmitglieder zu diffamieren.
Aber zur Klarstellung meines Posts, auf den Du dich wohl beziehst:
Wenn Du meinen Post gelesen hättest, dann hättest Du auch das dort angeführte Beispiel gesehen.

Ich darf mich wiederholen:
Mein Angebot bei E*bay wurde erst garnicht angenommen. Wieso? Soll ich Dir den Text reinkopieren? Da steht eindeutig: "Sie brauchen eine WEEE-Nummer."

"...Die Haftung auf Schadenersatz [...] wegen grob fahrlässiger und/oder vorsätzlicher Verletzungen meiner Pflichten als Verkäufer bleibt uneingeschränkt...“ Zu den Verkäuferpflichten gehört die Angabe der Konformität etc.

Du kannst ja selber testweise ein Angebot bei E'bay einstellen. Würde mich wundern, wenn Du andere Erfahrungen machen würdest. Wie Du es anstellst, dass derartige Angebote von Technikartikeln ohne Beanstandung von E*bay akzeptiert werden. Das wurde vor ein paar Jahren von den Verkaufsplattformen durchaus noch nicht so kritisch gesehen. Bin froh, dass ich rechtzeitig genug noch meinen alten Krempel verscherbeln konnte.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
#8086529
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Karl B. schrieb:

Zu den Verkäuferpflichten gehört die Angabe der Konformität etc.

Das gilt für Händler. Für Leute, die gewerblich handeln und Neuware verkaufen.

Du kannst ja selber testweise ein Angebot bei E'bay einstellen. Würde mich wundern, wenn Du andere Erfahrungen machen würdest. Wie Du es anstellst, dass derartige Angebote von Technikartikeln ohne Beanstandung von E*bay akzeptiert werden.

Bisher hat jeder von uns seinen Gebrauchtkram ohne jegliche Konformitätserklärungen verkauft bekommen.

Man darf sein Zeug natürlich nicht als "neu" anbieten. Du bist Privatmann und verkaufst Deinen alten Kram ohne Gewinnerzielungsabsicht. Also ist Dein Zeug per definitionem "gebraucht" oder "als Ersatzteil, defekt".

#8086543
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Markus schrieb:

damit die begutachtet werden können und ich eine Preisspanne für den Verkauf bekomme?

Ich sehe da viele ältere Bauteile etc. - welche sicher für manche interessant sind. Die Preisdiskussionen hier sind aus meiner Sicht Zeitverschwendung.

Schreibe einfach, wo man sich das ansehen kann und vereinbare (per eMail) Besichtigungstermine (falls Du das nicht ohnehin schon gemacht hast). Dann kannst Du größere Chargen verkaufen. Versenden wird sich nicht lohnen, vielleicht finden sich Leute, deren Sammlung noch nicht groß genug ist :-).

Wenn sich niemand findet kannst Du noch einen Versuch als "Konvolut" bei Kleinanzeigen (ehemals eBay-Kleinanzeigen) mit einem Dir passend erscheinenden Startpreis machen. Dann wirst Du schon merken, was und ob überhaupt etwas geboten wird.

#8086550
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Soul E. schrieb:

Bisher hat jeder von uns seinen Gebrauchtkram ohne jegliche Konformitätserklärungen verkauft bekommen.

Ich frage mich, wieso konnte ich es zu dem Zeitpunkt nicht nach England verkaufen? Das Angebot wurde einfach von E'bay geblockt.

Mittlerweile gibt es aber wohl Formulierungshilfen, wie man Sachen als Privatmann tatsächlich anbieten kann, ohne gleich den Abmahnanwalt auf der Matte stehen zu haben.

Ich lese: "...Da Sie ein elektrisches Gerät ohne CE-Prüfung verkaufen, sollten Sie sich rechtlich absichern. Schließen Sie beim Privatverkauf die Sachmängelhaftung (Gewährleistung) explizit aus (z. B.: "Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung").[...]
Da das Gerät kein CE- oder UKCA-Zeichen hat, darf es kein kommerzielles Neuprodukt sein. Beim privaten Verkauf von Gebrauchtwaren (Second-Hand) sind fehlende Prüfkennzeichen für den Zoll kein Problem, solange das Gerät für den Eigenbedarf des Käufers bestimmt ist. Deklarieren Sie die Sendung beim Versanddienstleister (z.B. DHL, FedEx) als Geschenk (Gift), wenn es ein unentgeltlicher Versand ist, oder korrekt als Privatverkauf einer gebrauchten Ware. Legen Sie einen einfachen Kaufnachweis (z. B. den Ausdruck der privaten Verkaufsplattform oder eine private Quittung) bei."

War wohl damals der Kardinalfehler, die zum Verkauf angebotenen Glühlampen als ungebrauchte Neuware zu deklarieren. Aber wer kauft schon gebrauchte Glühlampen?

ciao
gustav

#8086650
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Kitzingen

kleinanzeigen.de

der Spruch "Alle Bauteile funktionsfähig" taucht dort nicht auf, im Gegenteil, Ausschluss jeglicher Gewährleistung, Sachmängelhaftung.

Es wird jemand gesucht, der den ganzen Mist komplett abnimmt.

Vom selben Anbieter gibts in denselben grünen Schütten rostige Nägel, rostige Beilagscheiben, durchrostende "Heraklith"-Nägel sowie, allen Ernstes, Kronkorken von Bierflaschen samt mittig durchgeschlagenem Rostnagel, fein säuberlich beschriftet.

#8086665
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Da hat jemand ein Leben lang gebastelt und hoffentlich Freude daran gehabt - am Ende ist das gesammelte Zeug aber nicht viel Wert. Da eine oder andere Teil kann sicher jeder gebrauchen, aber alleine der Aufwand für den Verkäufer und evtl. Versandkosten für den Käufer machen das alles uninteressant. Ich würde vermutlich folgendes machen:

  1. Zehn Konvolute zusammenstellen: z.B. alle Relais, alle Motoren, alle Trafos, alle Elektronik Sortimentskästen, alle Bausätze, etc. und bei Kleinanzeigen einstellen und/oder
  2. Repair Shops etc. im Umfeld fragen und das Zeug verschenken. Dann aber immer unter der Prämisse: für jedes Teil was sie mitnehmen, müssen sie ein weiteres Teil (das du dann aussuchst) mitnehmen. So wird wenigstens der Keller leer.

Der Großteil wird aber so oder so in der Tonne landen. Auch wenn es schade drum ist. Ich fürchte bei meinem Ableben wird es mit meiner Werkstatt nicht anders sein. Meine heute noch relativ wertvollen Messgeräte sind dann hoffentlich(*) auch nichts mehr wert.

*=Hoffentlich - weil es noch lange lange bis dahin sein wird ;-)

#8086777
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Wolfgang R. schrieb:

Manchmal ist es sinnvoller, sich genau das zu kaufen, was man braucht, anstatt 200kg Kruscht durchzuwühlen. Das ist dann auch neu und funktioniert.

es gibt eben verschiedene getrickte Arten von Menschen.Es sollten alle akzeptiert werden. Das Sortiment ist schon gewaltig. wenn ich daran denke das ich vielleich 50% von meinen Teilen hier im Forum verscherbelt habe und dafür 5 Jahre brauchte. Habe aber erleben müssen das drotz aller unkelei und schlechtmacherei alles seinen Abnehmer gefunden hat.

Also man muss Zeit haben, Platz haben und Spass an der verkauferei haben. Der gewinn ist haupsächlich die Freude zu wissen das die Teile nicht im kostenlos zu entsorgenden E-schrottcontainer gelandet sind. Von verdienst kann man nicht reden. Am besten war meine Aktion wo der Kauferlös direkt an einen Modellbauclubvon dem Käufer überwiesen wurde.

Da waren viele recht großzügig,aaber die arbeit bleibt trotzdem.

Diese Aktion hat fast ein Jahr gedauert, und DANKE an die Großzügigen besonders.

MfG

Ein jetzt 81 jähriger alter knacker

: Bearbeitet durch User
#8086784
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Al. K. schrieb:

wenn ich daran denke das ich vielleich 50% von meinen Teilen hier im Forum verscherbelt habe und dafür 5 Jahre brauchte. Habe aber erleben müssen das drotz aller unkelei und schlechtmacherei alles seinen Abnehmer gefunden hat.

Im Gegensatz zu anderen Leuten bist Du hartnäckig unterwegs und erträgst die andauernde Kritik. Oder andersherum, Du hattest sogar Deinen Spaß daran, angemeckert zu werden.

Wenn es darum geht, in überschaubarer Zeit zu räumen und noch etwas daran zu verdienen zu wollen, ist die Lage aussichtslos.

#8086811
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Wolfgang R. schrieb:

Heinrich K. schrieb:

Kitzingen kleinanzeigen.de

Wow... da wird einem das ganze Elend erst mal bewusst. Meine Meinung: Container und Altmetallsammlung.

Klar, wenn man nicht auf den Pfennig jemals schauen mußte, dann verschwendet man auch nie einen Gedanken sich ein Sammelsurium anzulegen.

Den Großteil meiner Schätze, die für Dich in die Kategorie "Schrott" eingeordnet werden würden, wurden an Rundfunkmuseum, Radio...- Freunde uvm. verschenkt wie dankend angenommen. "Bastler" - Zirkel, die mehrmals im Jahr für Kinder, Jugendliche Kurse abhalten, waren hellauf für meine Zugaben begeistert.

Soll nicht den Eindruck erwecken, daß ich mich "Schön" schauen möchte - hatte ich noch nie nötig und ist auch nie meine Absicht gewesen.

Dir einmal zu verdeutlichen, daß Großspurigkeit nie gut ankommt, außer anscheinend in den Kreisen wo Du verkehrst, Dich wohlfühlst und um Anerkennung Dich bemühst.

Den Menschen, der hinter dieser Anhäufung von dem Sammelsurium steht, kennt keiner, weiß nicht das Geringste von ihm!

(Firma: www.wolfgangrobel.de) #8086818
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Eppelein V. schrieb:

Dir einmal zu verdeutlichen, daß Großspurigkeit nie gut ankommt, außer anscheinend in den Kreisen wo Du verkehrst, Dich wohlfühlst und um Anerkennung Dich bemühst.

Das hat meiner Meinung nach nichts mit Großspurigkeit zu tun, sondern ist Realität, auch wenn's weh tut. Ich bin selber Elektronik-Messie. Aber das, was da auf den Fotos zu sehen ist, ist feinsäuberlich sortierter Schrott. Manches bestimmt noch brauchbar, wenn man zufällig den Bedarf danach hat - aber der Verkäufer will ja alles im Block verkaufen - um jeden Preis. Wer kauft sowas? Ich prophezeie: Niemand! Zumindest nicht "in den Kreisen, in denen ich verkehre".

: Bearbeitet durch User
#8086840
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So eine Excelliste mit den Bauteilen zu erstellen, braucht schon seine Zeit. Ich hatte bei meinem letzten Umzug dafür ganze 2 Wochen gebraucht. Obwohl damals beim Umzug noch viel "fachgerecht" entsorgt worden war. Ich bereue nichts. Bis heute kaum etwas aus dem herübergeretteten "Altbestand" wiederverwendet. Und die Leute, die was brauchen könnten, scheuen die Portokosten, wollen alles möglichst für lau. Es ist einfacher, einmal schnell etwas beim Elektronikfachversand zu bestellen, als stundenlang nach dem Teil im Keller zu suchen. (Trotz Excelliste.)

ciao
gustav

#8086866
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Al. K. schrieb:

Warum immer nur negativ denken..... Darum nenne ich ein Lebenserfahrenes Beispiel... Der Alte

Keine Ahnung warum bei meinen Beitrag 90% geloschtwurden.

Ich habe 5 Jahre gebraucht , um etwa 50% meines damaligen Bestandes hier im Forum zu verkaufen. Trotz der schlechtmacherei hat vieles einen neuen Besitzer gefunden. Verdienen kann man dabei kaum etwas, man hat viel Arbeit. Es ist aber der größte Verdienst das man sieht, das die alten Teile weiterleben und nicht in den Elektronikcontainer landen.

Der Alte , welcher bald 82 Jahre werden wird.

(Firma: www.wolfgangrobel.de) #8086868
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Al. K. schrieb:

Ich habe 5 Jahre gebraucht , um etwa 50% meines damaligen Bestandes hier im Forum zu verkaufen. Trotz der schlechtmacherei hat vieles einen neuen Besitzer gefunden.

Ja, ich hab auch ein paar Sachen von dir gekauft und mich darüber gefreut! Das geht aber nur, wenn man genügend Zeit und Geduld übrig hat und wenn man die Sachen in sinnvollen Portionen verkauft. Der Threadersteller will ja sein Sammelsurium ausschließlich komplett verkaufen und das wird nicht funktionieren.

: Bearbeitet durch User
#8086903
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Michael B. schrieb:

Schwiegervater hat ähnlich gesammelt, und dann hinterlassen. Hat den Vorteil dass wir für Reparaturen an seinem inzwischen vermieteten Haus nie was kaufen mussten, alles da. Und die Reparatur konnte ohne Wartezeit erfolgen ...

Ich habe eine große Kiste voller "Schrottplatinen", also auch moderneres Zeugs von Router bis TV-Platinen. Da findet sich überraschend oft das eine oder andere gerade akut benötigtes Bauteil. Das baue ich aber auch dann erst aus und nicht im Vorfeld, denn das spart wirklich viel Zeit. Mein nächster Laden ist SEGOR in Berlin, 1h Fahrt, begrenzte Öffnungszeiten. Ich bin jedes Mal froh, wenn ich wegen einem Centbauteil nicht eine ganze Bestellung auslösen muss, die dann womöglich auch noch aus China kommt, weil kein deutscher Händler (von TME mal abgesehen) das auf Lager hat.

Mein Fundus an absichtlich gekauften Neubauteilen passt noch in eine großen Schuhkarton, nach Gattungen sortiert, in Tütchen verpackt statt Sortierkästen. Die Tüte "Spezialbauteile" wird am schnellsten größer, weil man viele Neukäufe an Bauteilen oft am günstigsten nur im Dutzend bekommt, wenn man eigentlich nur eines braucht.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8086904
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Emotionslos behandelt ginge das so: Grob überschlagen würde ich das spätestens nach 2Tagen Arbeit beim Schrotter in die Presse drücken lassen können. Aber sortenrein getrennt. Und deswegen halt etwas Arbeit.

Alleine was da an Trafos und Motoren liegt, könnte beim Schrotter schon direkt ohne weiteres zutun ca 100 EUR bringen. Pro Kilo 80ct bis 1EUR. Wohlgemerkt, beim Schrottplatz, dem mit Bargeld, nicht beim Dich kriminalisierenden Wertstoffhof, wenn Du mal in einen Container guggst in den du nichts reinwerfen willst.

Von allen Steckernetzeilen und sonstigen Geräten die Kabel und die Stecker von deren Kabeln ab. Die Kabel selbst sind auch eine Schrottkategorie. Kabelschrott gibt ca 4EUR Pro Kilo.

Alles was "platinenartig" aussieht, geht auch als Kategorie beim Schrotter für Geld weg.

Und alles was sich einigermassen effizient zerlegen lässt, würde ich auch bearbeiten. Kleine leichte Dinge im Plastikgehäuse gehen zum WSH

Was potenziell gefährlich ist (Kondensatoren im Alugehäuse) geht auch zum WSH.

Der Schrottplatz in meiner Ecke nimmt z.B. auch Bleibatterien. Starterbatterien und die Ziegel aus USVen. Keine mit Litium oder NiCd-Akkus.

Vorab würde ich erstmal die Bilder beim Schrotter vorlegen und fragen was sonstig noch unklare Dinge bei dem etwas bringen würden. Relais, vielleicht mit zu den Platinen oder so.

#8086929
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Und der Iso-Widerstand? "...Für ortsveränderliche Betriebsmittel und Geräte gelten diese Mindest-Isolationswiderstände bei einer Standard-Prüfspannung von 500 V DC (bei Kleinspannung 250 V DC): xxx..." selber nachschauen.

Hatte mal einen Netztrafo für einen Kassettenrekorder auf dem Flohmarkt gekauft. Wunderte mich darüber, warum die Wiedergabe immer so laut brummte. Glatter Schluss zwichen Sekundär- und Primärwicklung. Und wenn man das Gerät anfasste, kitzelte es immer. Seitdem bin ich etwas vorsichtiger mit den Trafos. Nannten sich Reger-Netzteile. Mit AC117 als Längsreglertransistor. Augen auf beim Trafokauf!

ciao
gustav

#8086934
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Karl B. schrieb:

Und der Iso-Widerstand?

Wer gebrauchte Geräte in unbekanntem Zustand kauft, der muss sich selber um Funktionsprüfung und Nachweis der elektrischen Sicherheit kümmern. Kauf Du Deinen Trafo bei einem Händler, dann hast du Gewährleistung und CE-Konformität.

Aber richtig, an Laien sollte man solche Bastelobjekte nicht einfach verkaufen. Aber das macht der TO ja auch nicht.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8086952
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Markus schrieb:

Das sind Trafo, kleiner Trenntrafo und großer Trenntrafo. Soll ich bestimmt auch zum Elektroschrott schmeißen :`(

Einiges natürlich ausgenommen. so 95% kann für mein Empfinden weg. Der Rest, wie eben ein guter Trenntrafo darf bleiben. Wenn Zeugs aus einem "Erbe" besser als das vorherig existente ist, wirds getauscht was vorher da war, entsorgt oder verkauft. Man darf sich halt nicht zum Sklaven seines Besitzes machen.

#8086971
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W.P. K. schrieb:

Meine heute noch relativ wertvollen Messgeräte sind dann hoffentlich(*) auch nichts mehr wert.

Ich wollte 3 einwandfrei funktionierende analoge Multimeter an die "Elektroexperten" im Repair Cafe verschenken. Wollten die nicht haben, denn "wir haben digitale Multimeter, da brauchen wir so alte Technik nicht".

Soviel zu den "Experten" dort. Die mit 3 Mann 20 Minuten lang an einem defekten Bügeleisen herumfummeln um dann festzustellen, dass in der Knickschutztülle eine Ader gebrochen war.

#8087004
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Rudi K. schrieb:

Soviel zu den "Experten" dort. Die mit 3 Mann 20 Minuten lang an einem defekten Bügeleisen herumfummeln um dann festzustellen, dass in der Knickschutztülle eine Ader gebrochen war.

Bei den RC gibt es alles von totale Stümper bis zur Besetzung mit Topexperten, also sollte man auch da niemals alles über einen Kamm scheren. Auch die Räumlichkeiten unterscheiden sich eklatant, in manchen kann alles offen stehen-/liegen bleiben, andere haben (begrenzten) abschliessbare Bereiche, andere müssen ihr Gerödel zu jedem Termin mitbringen und danach wieder retour.

Bei mir fliegen irgendwo auch noch diverse AMM rumliegen/fliegen, vom billigsten Miniteil bis zum höchstwertigen Röhrenvoltmeter rum. Aber wo ist die praktische Nutzung, die nicht lange von DMM und Oszi überholt wurde?

#8087018
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Rudi K. schrieb:

Ich wollte 3 einwandfrei funktionierende analoge Multimeter an die "Elektroexperten" im Repair Cafe verschenken.

Ein typischer Trugschluss.

Dass in einem Repaircafe so fundamentale Geräte wie Multimeter vorhanden sind, ist dir wohl nicht in den Sinn gekommen.

Du wolltest, aus deiner naiven Gedankenwelt entspringend, etwas Gutes tun und hast deine Uraltgeräte angeboten.

Jetzt bist du enttäuscht, dass sie niemand haben wollte. Naiver gehts nichtmehr.

#8087036
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Zu den vier Fotos: Das erste mit den drei Steckdosen (Gleich, Wechsel, Netz) - ist das wirklich ein Regel-Trenn-Trafo? die sind deutlich mehr wert als ein Spartrafo. Wenn die 10A nicht lügen, muss das als Trenntrafo ein schwerer Mordsklopper sein.

Bild 2 ist ein 110/220V-Spartrafo ohne Einstellmöglichkeit, oder?

Was bitte ist Bild 3? (drei Dreheisen-Instrumente, eins bis 120A)

Der TOPAZ ist wirklich ein Schätzchen. (Kein Bedarf)

P.S.: Als Netzspannungssteller habe ich unlängst einen orangenen Trumm neu gekauft, mit integriertem Digitalmultimeter, 1200 W, vglw. transportabel, L und N beschriftet und mit Warnlampe, falls der Stecker falschrum steckt.). Am Elektronikplatz könnte ich wirklich endlich mal einen leistungsfähigen Regel-Trenntrafo gebrauchen (Behelf mit Trenntrafo 170W und nachgeschaltetem DDR-Spannungsregler (für korrekte Bildbreite bei Unterspannung :-))

#8087209
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Schorsch M. schrieb:

Dass in einem Repaircafe so fundamentale Geräte wie Multimeter vorhanden sind, ist dir wohl nicht in den Sinn gekommen. Du wolltest, aus deiner naiven Gedankenwelt entspringend, etwas Gutes tun und hast deine Uraltgeräte angeboten. Jetzt bist du enttäuscht, dass sie niemand haben wollte. Naiver gehts nichtmehr.

lieber Schorsch, ...deiner naiven Gedankenwelt entspringend...
ist schon ziemlich beleidigend, aber ich besitze die Weisheit und Ruhe des Alters und kann über solche naive und unausgereiften Sprüche nur müde lächeln. . Ich bin selbst in einem (anderen) RP aktiv und weiss sehr wohl, welche Geräte und Werkzeuge dort vorhanden sind. In unserem RP haben wir neben digitalen auch analoge MM. Allerdings wissen wir, wie man analoge MM bedient und abliest. Nein, ich bin nicht enttäuscht, dass die niemand haben wollte. Ich bin allerdings enttäuscht, dass offenbar niemand mehr in der Lage ist, eine Analogskala und die angezeigten Werte zu interpretieren. Und enttäuscht bin auch, dass Leute wie Du Techniker mit jahrzehntelanger Erfahrung als naiv bezeichnen. Selbst aber nicht wissen, wozu auch im Digitalzeitalter analoge Messungen aussagekräftiger sind als die springenden Anzeigen eines digitalen MM. Das sind dann Leute, die selbst eine - nach Deiner Interpretation "uralte" - Uhr mit Zeigern nicht mehr ablesen können. Naiver geht´s nimmer.

Klaus schrieb:

Vermutlich aus dem gleichen Grund, warum Du die auch nicht mehr haben wolltest.

Nun, der Grund ist siehe #8086500. Ich habe die Geräte dann bei Kleinanzeigen eingestellt und da haben Leute sogar Geld dafür bezahlt. Die Käufer kennen die Firmen GOSSEN oder Rhode und Schwarz halt noch und können analoge Skalen ablesen. Und ich habe natürlich selbst eines für meinen eigenen Gebrauch behalten.

: Bearbeitet durch User
(Firma: Starfleet) #8087214
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Statt auf Hersteller-Namen schaut der Ingenieur doch eher ins Datenblatt mit den technischen Kennwerten und findet da bei Analog-messern oft ein unzureichendes "5% vom Skalenendwert" (gegenüber 1% selbst bei billigen DMM).

Sammlern sind technische Kennwerte egal, da gehts um Seltenheitswert und wie es sich in der Vitrine ausmacht. Reparateure/Praktiker lassen sich offensichtlich von anderen Eigenschaften leiten, Restaurateure/Nostalgiker mögen das anders sehen.

#8087225
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Rudi K. schrieb:

dass Leute wie Du Techniker mit jahrzehntelanger Erfahrung als naiv bezeichnen.

Jetzt schießt du über das Ziel hinaus. Deine Kompetenz als Techniker habe ich damit garnicht angezweilfelt, sondern nur deinen Trugschluß, dass solches altes Gerät gerade in einer Werkstatt noch jemand gebrauchen könnte. Eine Werkstatt welche solches noch braucht, ist keine richtige Werkstatt.

Weiters unterstellst du: Rudi K. schrieb im Beitrag #8087209:

dass offenbar niemand mehr in der Lage ist, eine Analogskala und die angezeigten Werte zu interpretieren.

Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Denkst du, dass der Grund warum niemand deine Altgeräte haben will, in der Unfähigkeit selbige abzulesen begründet wäre?

Ganz schön dreist.

#8087228
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Schorsch M. schrieb:

niemand deine Altgeräte haben will

nun, drei Leute haben diese Altgeräte haben wollen und sogar gutes Geld dafür bezahlt

dass Du den Nutzen eines analogen Gerätes nicht erkennst, hast Du ja bereits zur Genüge kund getan ... und im Weiteren kannst Du Dir Deine herablassenden persönlichen Kommentare mit beleidigender Wortwahl sparen, Du führst sonst Selbstgespräche

#8087241
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Rudi K. schrieb:

Schorsch M. schrieb:

niemand deine Altgeräte haben will

nun, drei Leute haben diese Altgeräte haben wollen und sogar gutes Geld dafür bezahlt dass Du den Nutzen eines analogen Gerätes nicht erkennst, hast Du ja bereits zur Genüge kund getan ... und im Weiteren kannst Du Dir Deine herablassenden persönlichen Kommentare mit beleidigender Wortwahl sparen, Du führst sonst Selbstgespräche

Was Du da absonderst ist einfach nur unverschämt, gelinde ausgedrückt rotzfrech!

Selbst habe ich noch etliche Analoge ständig im Einsatz, weil mir das Gezappl von den DMM schlichtweg auf den Zeiger geht.

In meinen stationären Anlagen sind die großen Dinger (nicht wenige) noch aus den Fuffziger verbaut, die zu dieser Zeit der standart war. Durch die Bank funktionieren alle noch wunderprächtig und für meine "Genauigkeit" allemal tauglich.

Mit Deiner Wortwahl beleidigst DU diejenigen, die noch mit analogen Instrumenten umzugehen verstehen und den Wert besagter Instrumente schätzen -

: Bearbeitet durch User
#8087287
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Mein erstes Nessgerät war 1977 ein Taschenzeigergerät. 1978 kam ein DMM auf 7106-Basis dazu, um die Wende kamen zwei Analoge aus Firmenauflösung dazu, Bakelitgehäuse, feinste Zeiger, gute Teile. Seither ein Dutzend DMM von 5-200 Euro. Ich habe eines der Analogen mal benutzt, um einem MPPT mal auf die Pfoten zu schauen. Sonst nie. TRMS, burden voltage compensation (verringert Innenwiderstand bei Mikroamperemessungen), Crestfaktor, Min-Max-Peaks im ms-Bereich und als Krönung ein 50Hz-Bargraph, der bei toten Glättungselkos größenordnungsmäßig abschätzbar flimmert (wo ein gutes Analoges nur einen unscharfen Zeiger bringt),... ganz davon abgesehen dass heute schon unter 100 Euro DMM mit rudimentären Oszifunktionen bis in den MHz-Bereich gibt, mit denen man mal eben potentialfrei Kurven an Primärelkos in SNT sehen kann ...

Was davon kann ein noch so gutes Analoges?

Wer DMMs auf "nervöses Ziffergezappel" reduziert, lebt für mich bedauernswert noch im vorigen Jahrtausend.

#8087296
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Ich muss aber nochmal dazu sagen, dass analoge Anzeigen durchaus ihren Reiz haben. In meiner Solarinselanlage indiziere ich damit leicht sichtbar Spannung und Strom von den Zellen ... super für den schnellen Blick, aber ohne jeden Anspruch auf Genauigkeit. Auch am Stelltrafo ist sowas super.

#8087379
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Die schwer zu kaufende, komische Batterie (2R10 Duplex) verhindert "Messungen" im Ohmbereich. BTW: Das Gerät steht auf der Rapex-Liste. Wegen der unsicheren Messgeräte-Schnüre-Kontakte, die rausrutschen können.

Trotzdem nehme ich es zum Beispiel für die überschlägige Prüfung eines Ableitstromes. Da, wo mir ein DVM Spannungen bis 90 V anzeigt (wegen der Hochohmigkeit und dem "Müll" auf der Netzleitung). Meistens ist der Zeigerausschlag minimal, der Ableitstrom also ok.

Ganz interresant: Bei HF brauchte ich noch nicht einmal Kontakte direkt verbinden mit dem Schwingkreis. Das Gerät zeigt mir schon kapazitiv gekoppelt etwas an, wenn ich mit der einen Spitze in die Nähe komme.

Die Skala abzulesen erfordert eine gewisse Übung trotz Paralaxespiegel.

Ab und zu "hängt" der Zeiger, dann muss ich das Gerät einmal ein bisschen hin und her drehen.

ciao
gustav

Angehängte Dateien:
#8087463
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Karl B. schrieb:

Die schwer zu kaufende, komische Batterie (2R10 Duplex)

Für rund 20€ gibt es fertige Adapter auf Li.
Wenn man es schafft die zwei alten R10 Zellen aus der üblicherweise aus Plastik bestehenden Duplexhülse zu entfernen, kann man auch selber daraus einen Adapter auf eine 3V Lithiumzelle bauen. Geeignet ist z.B. CR123A oder AA. Für den Pluskontakt setzt man eine Schraube mit Beilagscheibe vorne in die leere Hülse. Zentriert wird die Li-Zelle am einfachsten durch Umwickeln mit Pappe.

: Bearbeitet durch User
#8087587
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Karl B. schrieb:

komische Batterie (2R10 Duplex)

Hab grade mal nachgeschaut, der "Supertester ICE680R" aus Milano war auch mein erstes teures Multimeter.
Zum Glück war die 3V-Batterie nicht mehr drin, das hätte Sauerei bedeutet.
In einem Dahms-Katalog von 1979 steht es für 130 DM. Das bindfadendünne Netzkabel ist auch noch im Bodenfach verstaut.

Angehängte Dateien:
#8087592
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Christoph db1uq K. schrieb:

Hab grade mal nachgeschaut, der "Supertester ICE680R" aus Milano war auch mein erstes teures Multimeter.

Ja, war damals der Topseller. Mittlerweile hat es die Macke, dass ich es erst ein bisschen "schütteln" muss, weil der Zeiger irgendwie festklemmt. Mit meinen Uhrmacherwerkzeugbenutzungskenntnissen ist es nicht weit her. Wage mich nicht an das Nadellager ran. Und einfach Öl reinkippen wollte ich auch nicht.

ciao
gustav

P.S.: Und zum Thema zurück: Orgele gerade meine Bestände durch. Dabei ist mir ein dicker mehrere Kilogramm schwerer Aktenordner in die Hände gefallen. "Standard-Logik-ICs-Digitale integrierte Schaltungen". Dafür würde ich heute keinen Abnehmer mehr finden (Ausgabe 1992), da man sich alles aus den Internet herunterladen kann. Ab in die Papiertonne. Aber halt. Erst einmal scannen. Die CD ist leichter. Dicke gedruckte Kataloge gab es bei bestimmten Firmen schon lange nicht mehr:
"...Herzlich willkommen zur Schuricht CD K97! Starten Sie die Installation mit Setup.exe. Sie benötigen einen Computer mit 486 CPU oder höher, minestens 8MB RAM (16MB empfohlen), und Windows 3.1, Windows 3.11, Windows 95 oder Windows NT ab Version 3.5...";-)

: Bearbeitet durch User
#8087602
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Übrigens "Batterie" ist hier ausnahmsweise korrekt, das Wort bezeichnet ursprünglich eine "Schlachtanordnung" (battle) von mehreren Kanonen. Also hier zwei Einzelzellen hintereinander. Es gab noch zwei preisgünstigere Ausführungen ohne den "x2"-Taster. Das Netzkabel sieht wirklich abenteuerlich aus. Es ist nur für die Messung von 100 MOhm-Widerständen und den pF-Messbereich (bei 50 Hz) zuständig.

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