ich bin Schreiner und baue in kürze mein Meisterstück, ein Bett soll es werden.
Dabei werden auch einige elektronische Komponenten eingebaut, wobei das meiste nach dem Testen auch schon funktioniert.
Eine Sache verbleibt jedoch aktuell, die ich nicht hinbekomme und ich stoße da gerade an meine Grenzen, weshalb ich mich hier mal an die Community wenden möchte.
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
Kurz zur Schilderung:
Ich werde in meinem Möbel ein zentrales 24V-Netzteil der Firma Halemeier verbauen, über das meine ganze Beleuchtung laufen soll. Gesteuert werden die einzelnen Leuchten (also LED Panel, Led Bänder, LED Spots) über das 24V-System "Magic Switch" von Halemeier mit jeweils einer dazugehörigen Master-Einheit. Ich möchte also die verschiedenen Komponenten alle an dem 24 V Netzteil hängen haben.
Generell ist es nämlich so, dass das Netzteil über 2 Taster und einen Stromstoßschalter vom Stromgenommen werden kann. (zum Beispiel über Nacht) Die Taster haben dabei ihre eigene 24 V Stromversorgung.
Jetzt sind die LED Spots die ich mir ausgesucht habe (Ledisons Sienna) stromgesteuert und haben einen eigenen Treiber dabei, der an 230 V angeschlossen wird.
Den möchte ich aber aus dem oben genannten Grund nicht benutzen, die Spots sollen direkt an 24 angeschlossen werden.
Deswegen habe ich mir DC-DC Step-down converter der Firma Meanwell besorgt und zwischen die Mastereinheit der Firma Halemeier und der Spot gesetzt. Grundsätzlich funktioniert der Converter und gibt 250 mA raus und der Spot leuchtet auch schon.
Aktuell kann ich den Spot aber nur schalten über die Taster indem ich das ganze Netzteil an und ausschalte, das soll so natürlich nicht so sein.
An dem Treiber gibt es noch zwei weitere "Dim" Eingänge, die ich mit der Mastereinheit verbunden habe, leider funktioniert das Schalten über den „Magic switch und die dazugehörige Mastereinheit nicht.
Ich habe bei Halemeier angerufen und mich erkundigt was für ein Signal aus der Mastereinheit herauskommt.
Das ist bei an 24 V, aus 0 V und bei längerem draufdrücken kommt ein gepulstes Signal mit dem gedimmt werden kann.
Jetz kann die Version des Treibers, den ich habe nicht dimmen (LDDS 250 HW), sondern nur an und aus machen über den extra Zugang, das ist aber erstmal ok.
Wenn es klappt über den Halemeier Touch Schalter die LEDs zu schalten wäre das schon super.
Da der Treiber auf diesem Dim Eingang weniger als die 24 V braucht, die aus der Halemeier Mastereinheit kommen, habe ich es auch schon probiert mit Widerständen die Spannung zu reduzieren, aber es funktioniert trotzdem nicht.
Hat jemand von euch vielleicht eine Idee wie ich das hinbekommen kann und was ich vielleicht falsch mache?
Zum besseren Verständnis habe ich ein Datenblatt von Meanwell und auch was von Halemeier angehangen.
Vielleicht nimmst du deinen Text, jagst sie durch eine KI mit dem Hinweis, konzentriere den Text auf das wesentliche und mache ihn für E-Techniker verständlich.
Viele Grüsse
Erstmal Respekt dass du als Schreiner auch elektrisch gut unterwegs bist 👍
Zeichne mal bitte einen Schaltplan von dem Aufbau. Aus dem Fließtext habe ich das ungefähr verstanden und würde sagen es sollte grundsätzlich passen, aber die Details sieht man dann erst im Plan.
Im Datenblatt vom Meanwell Konverter habe ich jetzt keine Aussage gefunden, dass man unbedingt die Dim-Pins verwenden soll anstatt das Ding einfach primärseitig zu schalten.
Natürlich ist das nicht die "schöne" Lösung und geht irgendwo auf die Lebensdauer. Aber wenn es grundsätzlich funktioniert und du vielleicht schon im Zeitstress bist, lass das einfach so.
Ich habe auch ein wenig Schwierigkeiten zu verstehen, wo denn jetzt eigentlich das Problem ist...
Du hast einen "nackten" LED-Spot über ein Konstantstrom-Netzteil von Meanwell angeschlossen, und das funktioniert soweit. Jetzt willst Du den Spot über die Halemeier Steuerung am liebsten Dimmen, aber notfalls auch einfach schalten können, richtig?
Ich habe bei Halemeier angerufen und mich erkundigt was für ein Signal
aus der Mastereinheit herauskommt.
Das ist bei an 24 V, aus 0 V und bei längerem draufdrücken kommt ein
gepulstes Signal mit dem gedimmt werden kann.
Jetz kann die Version des Treibers, den ich habe nicht dimmen (LDDS 250
HW), sondern nur an und aus machen über den extra Zugang, das ist aber
erstmal ok.
Das verstehe ich jetzt nicht. Das Datenblatt vom Meanwell-Treiber sagt eigentlich, dass Dimmen grundsätzlich bei allen Modellvarianten geht, und zwar wahlweise über eine PWM (das sind höchstwahrscheinlich die Pulse, von denen der Support bei Halemeier gesprochen hat), oder über einen einstellbaren Widerstand (ein Poti).
Das Datenblatt der Halemeier-Steuerung sagt aber zur 24V-Variante (die Du wohl mutmaßlich hast): "Nicht zur Kombination mit Dimmern". Mir ist nicht ganz klar, was die damit meinen. Schließ' doch da mal eine einfache 24V-Lampe ohne irgendwelche elektronischen Vorschaltgeräte an, und schau mal, ob sich die wie von Dir gewünscht schalten und dimmen lässt.
Erstmal Respekt dass du als Schreiner auch elektrisch gut unterwegs bist
Ich denke eher, dass er falsch unterwegs ist und sich informieren sollte, welche Dinge für ein gutes Prüfungsergebnis als Schreiner wirklich relevant sind.
Die Elektronikspielerei kann er später nachrüsten.
Vermutlich brauchst Du einen relativ niederohmigen Spannungsteiler von 24V auf 10.
Etwa so: Master ---- 4,7 kOhm ---- weiß (4) ---- 3,3 kOhm ---- schwarz (1 oder 3)
Unklar ist, ob die beiden schwarzen Leitungen Pin 1 und 3 intern verbunden sind (das vermute ich) oder extern verbunden werden müssen (das Datenblatt sagt "connect to Vin-").
Warum hast Du nicht die Dim-Version LDDS-250HWB verwendet? Ich mags im Bett eher dunkel. Wenn ich das richtig sehe, kann das LDDS-250HW auch dimmen mit einer analogen Eingangsspannung von 0,5 (20%) bis 2,5V (100%), allerdings nicht mit PWM (Pulsen).
Siehe das rechte Diagramm bei "Standard Application(LDDS-HW series)(Remote ON/OFF control)".
Dimmen könnte funktionieren, wenn man einen 9,6k:1k-Spannungsteiler mit dickem Ausgangs-C verwendet. Welche Pulse-Frequenz gibt der Master aus?
Warum hast Du nicht die Dim-Version LDDS-250HWB verwendet? Ich mags im
Bett eher dunkel. Wenn ich das richtig sehe, kann das LDDS-250HW auch
dimmen mit einer analogen Eingangsspannung von 0,5 (20%) bis 2,5V
(100%), allerdings nicht mit PWM (Pulsen).
Siehe das rechte Diagramm bei "Standard Application(LDDS-HW
series)(Remote ON/OFF control)".
Ah, stimmt!
Ich habe mich von der über alle Modelle durchgehenden Zeile zum Dimming in der SPECIFICATION-Tabelle verleiten lassen. ;)
Vermutlich brauchst Du einen relativ niederohmigen Spannungsteiler von
24V auf 10. Etwa so: Master ---- 4,7 kOhm ---- weiß (4) ---- 3,3 kOhm ---- schwarz
(1 oder 3)
Gedimmt wird das Meanwell LDDS250HW im Bereich 20-100% mit 0,5 bis 2,5VDC an DIM+ (aber der Eingangswiderstand ist unbekannt). DIM- ist mit V- zu verbinden.
Bitte die +- Ausgänge vom Mastermodul gegen Vin- messen. Wenn nicht Plus, sondern die Masse geschaltet wird, gibt es Probleme.
Das Mastermodul gibt niederohmig 0-24V aus und mutmaßlich PWM 0-100% zum dimmen mit unbekannter Frequenz.
Gebraucht wird also eine Umsetzung von 24V 0-100% PWM auf 0-2,5VDC. Dazu schlage ich vor Rv 3k9 und dann Rm 470R parallel mit Cm 100µF (Elko) nach Masse. (Ggf anpassen, falls der DIM+ Eingangswiderstand zu klein ist).
Besser wäre ein LDDS250HWB, das könnte mit 4k7/3k3 0-100% dimmen.
An dem Treiber gibt es noch zwei weitere "Dim" Eingänge, die ich mit der
Mastereinheit verbunden habe, leider funktioniert das Schalten über den
„Magic switch und die dazugehörige Mastereinheit nicht
Die 24V von Ausgang der Mastereinheit an Dim+ angeschlossen? Hoffentlich ist nichts kaputt, dort sind nur bis 15V erlaubt.
Nicht mal eine Nacht würde ich in deinem "Smart Bett" verbringen wollen. Ewiges Netzteilsurren und Brummen, gelegentlich zischt mal ein Kondensator mit Rauch aus dem Netzteil. Das sorgt für ganz besonders feurige Träume.
Tolle Idee. Aber vielleicht steigert ja gerade das den Reiz im Schlafzimmer. No risk no fun.
Als Prüfer würde ich dich fragen ob Du den Sinn deiner Ausbildung wirklich verstanden hast.
Jetzt sind die LED Spots die ich mir ausgesucht habe (Ledisons Sienna) stromgesteuert und haben einen eigenen >Treiber dabei, der an 230 V angeschlossen wird. Den möchte ich aber aus dem oben genannten Grund nicht benutzen, >die Spots sollen direkt an 24 angeschlossen werden.
Es gibt auch 24V Spots, man muß keine 230V Spots nehmen.
Jetz kann die Version des Treibers, den ich habe nicht dimmen (LDDS 250
HW),
Im Datenblatt steht: 0 ~ 10V / PWM / Resistor Dimming
Gemäß dem Datenblatt die Schaltung auf Seite 3 (vorletzte von unten) mit einer 1,5 Batterie und einer alten Li-Batterie CR 2032, wie diese viele kleinen Geräten vorkommt, teste mal ob der Steuereingang überhaupt noch funktioniert.
Wenn der Nutzer den Hauptschalter betätigt, ist das Bett stromlos.
Nicht mal eine Nacht würde ich in deinem "Smart Bett" verbringen wollen.
Niemand zwingt Dich.
Ewiges Netzteilsurren und Brummen, gelegentlich zischt mal ein
Kondensator mit R
Sicher. Das permanente Zischeln, Pfeifen und die täglichen Wölkchen aus Dutzenden elektronischen Geräten tagsüber will man nicht noch nachts erleben nüssen. Aber daran hat der Schreiner ja sogar gedacht!
Als Prüfer würde ich dich fragen ob Du den Sinn deiner Ausbildung
wirklich verstanden hast.
3.) Was funktioniert wie und was funktioniert nicht wie es soll, und wie soll es funktionieren?
T.
Ps.:Für mich wäre es viel wichtiger dass die Verbindungsstellen am Rahmen so gewählt sind, dass man es gut zusammen und auseinander bauen kann (auch mit Elektronik).
Dass das gewählte Material gerade an den langen Seiten nicht durchhängt.
Dass das Holz nicht stinkt, glatt gehobelt ist usw...
Zudem würde ich die Elektronik zu gestalten, dass sie als Addon und modular (fürs zerlegen) vorhanden ist, sodass wenn man sie abnimmt, das Bett auch ohne diese - keine sichtbaren Löcher oder Fräsungen auffweist die dann stören, oder ich würde "Blindstopfen" wollen...für viele Menschen ist gerade Licht im Schlafzimmer etwas völlig blödes (außer vielleicht ein gutes Leselicht) wenn man schlafen möchte und surrende Elektronik im Bettrahmen eher unangenehm.
Und: Ich würde mir immer einen zusätzlichen Schalter/Touch am Fußende des Bettes wünschen, wenn es mit dem Kopfende unter einer Schräge steht, der Raum kein Wechselschalter fürs Hauptlicht hat, ist das Fußende immer näher an der Tür als die Bedienung am Kopfteil...aber das ist natürlich sehr individuell...
Es gibt primäre Brandschutzkennzeichnungen (meist auf Leuchten, Betriebsgeräten oder Transformatoren zu finden), die die Montage auf oder in Möbeln regeln, wobei ich hier unbedingt auf folgendes achten würde, bzw. alle Komponenten dies erfüllen müssen:
Das MM-Zeichen (Zwei „M“ im Dreieck)
Bedeutung: Das Gerät ist für den An- und Einbau in Möbeln (und ähnlichen Einrichtungsgegenständen) geeignet, deren Entflammungseigenschaften nicht bekannt sind.
Sicherheit: Es stellt sicher, dass die Oberflächentemperatur des Geräts im Normalbetrieb 95 °C und im Fehlerfall (z. B. bei einem Defekt) maximal 115 °C nicht überschreitet. Dadurch wird ein Entflammen des Möbels (z. B. aus Holz oder Kunststoff) zuverlässig verhindert.
Alles was dieses Zeichen nicht hat (auch das LDDS ist davon betroffen), wirst Du aus dem Projekt rausschmeissen müssen. 😒
Auf jeden Fall ist das ein Punkt, den Du mit dem Betreuer Deiner Masterarbeit besprechen musst. Rückmeldungen sind immer gut, weil das auch zeigt, dass das Meisterstück auch wirklich selbst gebaut wird und nicht gemogelt wird.
Unter Umständen kannst geeignete Steckkontakte anbringen und nur für den Funktionstest extern außnahmsweise eine Komponente, die MM nicht erfüllt, anschließen. Wichtig ist dann, dass das Problem in der schriftlichen Ausarbeitung zum Projekt aufgeführt wurde.
Wenn es die MM Teile für die Leuchte nicht gibt, dann überlege Dir mal, was mit dem großen Loch noch angefangen werden kann. Wenn Deine Konstruktion stabil genug ist, kannst Du prüfen ob sich über die Löcher ein großer Haltegriff anbringen läßt, der Senioren beim Aufstehen und Hinlegen helfen könnte. Ein guter Plan B wird bestimmt nicht negativ ausgelegt werden.
Wer solche Basteleien als Prüfer nicht extrem genau auf Einhaltung aller
Sicherheitsvorschriften prüft, handelt fahrlässig.
Das ist unbestritten. Der von mir zitierte Beitrag erging sich aber in wüsten Untergangsszenarien und erweckte eher den Eindruck, als seien Bett und strombetriebene Geräte Antagonisten.
Zur Meisterarbeit: hier dürften besonders strenge Maßstäbe an Sicherheit inkl. Brandschutz gelten, insofern halte ich den Einwand mit der Möbeleinbaufreigabe für extrem wichtig. Die Prüfer suchen Haare in der Suppe. Zudem ist die Elektronik Beiwerk einer schreinerischen Meisterleistung und nicht Hauptschwerpunkt und Punktebringer. Ich würde die Finger von allem lassen, was nicht alle erforderlichen Prüfzeichen trägt und steckerfertig zusammengestöpselt werden kann. Lieber auf eine Funktion verzichten als das ganze Projekt gefährden. Es ist schon mal ein Bekannter bei der Meisterprüfung durchgefallen, weil er den metallischen Aufbau eines Niederspannungsprüfstandes mit geprüften schutzisolierten Netzgeräten nicht schutzkontaktiert hatte.
How can you sleep if your bed is burning?
Nicht mal eine Nacht würde ich in deinem "Smart Bett" verbringen wollen.
Ewiges Netzteilsurren und Brummen, gelegentlich zischt mal ein
Kondensator mit Rauch aus dem Netzteil. Das sorgt für ganz besonders
feurige Träume.
Tolle Idee. Aber vielleicht steigert ja gerade das den Reiz im
Schlafzimmer. No risk no fun.
Selbst von einem Bett völlig ohne Elektrik, etc. sollte man an sich die Finger lassen.
Einfach mal recherchieren, wieviele Prozent der Menschen in einem Bett zu Tode kommen!
ich bin Schreiner und baue in kürze mein Meisterstück, ein Bett soll es
werden.
Dabei werden auch einige elektronische Komponenten eingebaut, wobei das
meiste nach dem Testen auch schon funktioniert.
Dann lass es so. Konzentriere Dich lieber auf das, was in der Prüfung zum Meister in dem Fach tatsächlich verlangt wird, um sie zu bestehen. Sehe leider die Gefahr, dass Du Dich zu sehr verzetteln könntest.
ich bin Schreiner und baue in kürze mein Meisterstück,
Ein Meisterstück, dessen Herausforderung in der Realistion von Elektronik im Holz liegt??? Früher bestand die Leistung eines Schreiners darin, ein besonders trickreiches Werkstück, wie einen Schrank mit Geheimfach, eleganten Flügeltüren zu entwerfen und mit kunstvollen Verzierungen zu versehen.
Ist das nicht mehr so?
Was bauen Elektrotechnikmeister? Holzgehäuse mit Verzierungen für ihren Lampenschalter?
Ich habe immer mehr den Eindruck daß ich in einer anderen Welt geboren wurde.
Früher bestand die Leistung eines Schreiners darin, ein besonders
trickreiches Werkstück, wie einen Schrank mit Geheimfach, eleganten
Flügeltüren zu entwerfen und mit kunstvollen Verzierungen zu versehen.
Ist das nicht mehr so?
Was glaubst Du, wer z.B. die verschnörkelten und mitunter aufwendig beleuchteten Empfangstresen in Hotels baut?
Da wird sich zwar um den eigentlichen Einbau und Anschluss ein Elektriker kümmern, aber der steht wohl in diesem Fall nicht zur Verfügung.