50um. Ja klar, nee. Wie oft soll denn da der Laser eine 1mm Leiterbahn
abfahren ? Wenn der Laserspot nicht in der Grösse einstellbar ist, ist
das Murks. Beim Laserdrucker rast der kleine Lichtpunkt wenigstens
horizontal über die Platine.
MaWin schrieb:> 50um. Ja klar, nee. Wie oft soll denn da der Laser eine 1mm Leiterbahn> abfahren ? Wenn der Laserspot nicht in der Grösse einstellbar ist, ist> das Murks. Beim Laserdrucker rast der kleine Lichtpunkt wenigstens> horizontal über die Platine.
20 mal.
wobei größe verändern kein problem sein sollte, wenns ne z achse gibt.
bb84 schrieb:> MaWin schrieb:>> 50um. Ja klar, nee. Wie oft soll denn da der Laser eine 1mm Leiterbahn>> abfahren ? Wenn der Laserspot nicht in der Grösse einstellbar ist, ist>> das Murks. Beim Laserdrucker rast der kleine Lichtpunkt wenigstens>> horizontal über die Platine.>> 20 mal.> wobei größe verändern kein problem sein sollte, wenns ne z achse gibt.
Dann müßte aber auch der Focus einstellbar sein, oder automatisch
mitlaufen.
MaWin schrieb:> 50um. Ja klar, nee. Wie oft soll denn da der Laser eine 1mm Leiterbahn> abfahren ?
Das ist noch viel zu gross, nur für Primitivplatinen geeignet. Unsere
Laserplotter arbeiten wahlweise mit 5 oder 10 µ Spot. Das wird genauso
gerastert wie bei einem Laserdrucker, ergibt für eine Fläche von 600 x
600mm etwa 2 GB Daten. Um auf Belichtungszeiten von 10 Minuten zu
kommen, müssen also rund 200 Zeilen pro Sekunde geschrieben werden, wenn
ich mich nicht irgendwo verrechnet habe. Geht bei uns mit einem
rotierenden Spiegel, das Bungardsystem wird das systembedingt nicht
schaffen.
Gruss Reinhard
>Das ist noch viel zu gross, nur für Primitivplatinen geeignet...
halte ich für vorschnell geurteilt.
auf den fotos weiter unten ist zu sehen das der Focus von
0,27mm bis 0,05mm! reicht und damit braucht die 1mm starke leiterbahn
lediglich rd. 3x abgefahren zu werden.
ich denke mit einem stärkeren laser (der auch eine bessere Abschirmunng
erforderlich macht) währe sicher noch mehr drinnen.
Gegen Tonertransfair scheint mir das eine leistungsfähigere Variante zu
sein.
Danke für den Link.
>auf den fotos weiter unten ist zu sehen das der Focus von>0,27mm bis 0,05mm! reicht und damit braucht die 1mm starke leiterbahn>lediglich rd. 3x abgefahren zu werden.
Ist IMHO immernoch eine etwas umständliche Methode. Wenn Du da irgendwo
grössere Masseflächen hast, kannst Du warten...
Wobei viele hier, ja auch noch vom alten Schlag sind, und Erfahrungen
mit Druckern haben, die richtig langsam sind (ich erinnere mich da an
meinen alten 9-Nadel Farbdrucker...Boah war der lahm, und dann der
Lärm...)
Ich denke auch, dass wenn Laserbelichtung, dann sollte das wie Reinhard
das beschrieben hat, wie bei einem Laserdrucker aufgebaut sein, mit dem
rotierenden Spiegel.
>Gegen Tonertransfair scheint mir das eine leistungsfähigere Variante zu>sein.
Scheint mir ein wenig wie Pest gegen Cholera...;-)
Also mit dem richtigen Laser-Drucker und dem RICHTIGEN TONER, habe ich
keinerlei Probleme mit der Standard-Variante. Auch nicht bei kleineren
Strukturen. So gesehen sehe ich den Sinn eines solchen
CNC-Laser-Plotters nicht ganz, da ich nicht denke, dass die Mechanik
eine bessere Präzision zulässt als mein Laserdrucker.
Schrittmotoren mit Zahnriemen ;-)
Da wird wohl keine sonderlich schnelle Endgeschwindigkeit erreicht
werden können. Und die Genauigkeit der Platinenbelichtung wird nicht vom
minimalen Fokuspunkt der Laserquelle abhängen, sondern von der
Positioniergenauigkeit der Mechanik und sämtlichen
Positionierungsfehlern wie Umkehrspiel etc.
10 Min Belichtungszeit ist natürlich Schwachsinn und 50 um ebenfalls
lächerlich bei diesem Bastlersystem. Mal einen Strich mit 50 um zu
belichten, schafft man auch mit ner Laserdruckermaske.
Das gleiche System kann man sich für unter 500 € selbst bauen,
Laserdiode + Treiber + Linse, Stiftplotter und HPGL Standardtreiber.
Damit erreiche ich dann die selben Genauigkeiten und einmal ne 50 um zu
belichten schaffe ich damit auch. Nur hätte ich bei den Leistungen,
welche man benötigt um schnell zu belichten echt ein wenig skrupel wegen
dem Laserschutz. Wie die das machen bei einer
Laserschutzklassenverordnung < 1mW ist mir fraglich.
Mein Name ist Lose schrieb:> Wie die das machen bei einer> Laserschutzklassenverordnung < 1mW ist mir fraglich.
Technisch gesehen, auch beim Selbstbau: Deckel drüber und abschalten,
sobald der geöffnet wird.
Das löst aber nicht die Probleme mit den Sicherheitsvorschriften - wer
in der Familie ist denn qualifiziert als Laser-Sicherheitsbeauftragter
und übernimmt die Verantwortung?
Gruss Reinhard
PS Ich bezweifle stark, dass das Bungardsystem überhaupt an Privat
verkauft werden darf, bzw. dass es ein Privatmann betreiben darf.