die Frage ziehlt darauf ab, dass mir nicht klar ist, welche Werte die bestimmenden Werte für die Auswahl eines Optokopplers sind. Ich habe einen kleinen Motor den ich betreiben möchte (Anlaufstrom 100 mA). Das Signal (3 V) wann der laufen soll, wird durch einen Open Collector geschaltet (siehe Bild).
Was sind die Werte, die entscheidend sind, wonach ich den Optokoppler auswähle?
Vielen Dank im Voraus
Die optokoppler sind eigentlich nicht als Stromverstärker gebaut. Bei 100mA Motorstrom wirst du vermutlich nicht ohne zusätzlichen Treibertransistor auskommen...
Wenn du einen handelsüblichen Optokoppler mit einem mittleren CTR von 200% wählst, dann muss dein LED-Strom bereits 50 mA hoch sein. Bau lieber noch eine Transistorstufe dazwischen.
Soll ich das mal für dich aufmalen, so wie ich das machen würde?
In deinem Fall ist vermutlich ein OptoMOS zielführender. Da ist statt des bipolaren Fototransistors dann ein MOSFET, bzw. meist 2, die antiparallel geschaltet sind, drin. Einem bipolaren Transistor würde ich 100 mA Last nicht ohne Treiber(transistor) zumuten. Für die meisten OptoMOS ist das ein Klacks. Da gibt es Typen, die als DC Relaisersatz konzipiert sind.
Die optokoppler sind eigentlich nicht als Stromverstärker gebaut. Bei
100mA Motorstrom wirst du vermutlich nicht ohne zusätzlichen
Treibertransistor auskommen...
Warum muss es ein Optokoppler sein.
Für die Anwendung würde sich doch ein OptoMOS anbieten, d.h. ein SSR mit MOSFET-Ausgangsstufe.
Der bisher wichtigste Kommentar;-) Der TO hat zwar den Steuerkreis und Lastkreis nicht verbunden, gemeinsamer GND, trotzdem ist die Frage berechtigt. Einen Motor direkt mit einem OK zu treiben hatten wir glaube ich noch nicht, jedenfalls aus meiner Erinnerung.
Im Schaltbild des TO und von Otto fehlt die Freilaufdiode.
Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese Angriffe sehr gut gerüstet.
Im Schaltbild des TO und von Otto fehlt die Freilaufdiode.
Solange der Motor keinen Rechts- Linkslauf absolvieren muss, kann man die Freilaufdiode sogar direkt antiparallel an den Motor dranschalten. Das hilft schon auf der Erzeugerseite die Störspitzen größtenteils abzuwehren, noch bevor der Optokoppler erreicht wird und damit belästigt wird.
Die Freilaufdiode kann jetzt unmittelbar gegen die Angriffe des Motors ankämpfen, weil sie sich direkt im Antlitz gegenüberstehen.
Deswegen habe ich die Freilaufdiode jetzt noch nachträglich an den passenden strategisch wichtigen Standort mit rot reingemalt.
Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik
ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls
Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen
wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese
Angriffe sehr gut gerüstet.
Von so einem Winzmotor? Mach dich nicht lächerlich.
Deswegen habe ich die Freilaufdiode jetzt noch nachträglich an den
passenden strategisch wichtigen Standort mit rot reingemalt.
Aber nur zufällig, und daher nicht so, dass man es sieht. Unmittelbar parallel zum Motor ist jedenfalls nicht richtig.
Aber nur zufällig, und daher nicht so, dass man es sieht. Unmittelbar
parallel zum Motor ist jedenfalls nicht richtig.
Das war kein Zufall. Ich habe die Diode wohlüberlegt passend auf dem Schlachtfeld platziert und außerdem wollte ich den vorgegebenen Schaltplan verändern, oder in den sauren Apfel reinbeißen und den gesamten Schaltplan auf Kästchenpapier neumalen. Das wollte ich mir dieses Mal ersparen.
Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik
ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls
Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen
wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese
Angriffe sehr gut gerüstet.
Wozu dann überhaupt die externe Transistorstufe?
Ein SSR mit einem MOSFET als Ausgangsstufe kann das direkt erledigen. Beispielsweise treibt ein ASSR-1611 bis zu 2,5A.
Ein SSR mit einem MOSFET als Ausgangsstufe kann das direkt erledigen.
Die Idee ist gar nicht so doof, zumal das SSR in der Lage ist, die Ansteuerspannung für den internen Mosfet, selbst zu erzeugen. Man benötigt nicht noch einen Extradraht, der vom Kollektor des Optokopplertransistors zum Pluspol der Batterie geleitet werden muss, nur um damit den nötigen Steuerstrom für den nachgeschalteten Transistor zur Verfügung stellen zu können.
Tatsächlich habe ich mich jetzt für einen Optokoppler mit
Darlington-Schaltung entschieden.
Ist der Darlingtontransistor bereits fertig im Optokopplergehäuse integriert, oder hast du dir die Darlingtonschaltung selber an den Optokoppler drangeschaltet?
Für welchen Optokoppler hast du dich jetzt entschieden?
Der Darlingtontransistor muss jetzt nur noch in der Lage sein, 70mW in Wärme umwandeln zu können.
Außerdem bleiben für deinen Motor von den ursprünglichen 3,7 Volt nur noch magere 3 Volt übrig, weil der Darlingtontransistor 0,7 Volt für sich selber benötigt.