Auswahlwerte für einen Optokoppler

OP #8099543
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Moin,

die Frage ziehlt darauf ab, dass mir nicht klar ist, welche Werte die bestimmenden Werte für die Auswahl eines Optokopplers sind. Ich habe einen kleinen Motor den ich betreiben möchte (Anlaufstrom 100 mA). Das Signal (3 V) wann der laufen soll, wird durch einen Open Collector geschaltet (siehe Bild). Was sind die Werte, die entscheidend sind, wonach ich den Optokoppler auswähle? Vielen Dank im Voraus

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#8099555
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In deinem Fall ist vermutlich ein OptoMOS zielführender. Da ist statt des bipolaren Fototransistors dann ein MOSFET, bzw. meist 2, die antiparallel geschaltet sind, drin. Einem bipolaren Transistor würde ich 100 mA Last nicht ohne Treiber(transistor) zumuten. Für die meisten OptoMOS ist das ein Klacks. Da gibt es Typen, die als DC Relaisersatz konzipiert sind.

#8099567
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Optokoppler haben als einen Kennwert "Current Transfer Ratio", einen maximalen Collectorstrom und einen maximalen Eingangsstrom für die Sendediode.

Ausserdem haben sie noch eine sehr begrenzte Lebensdauer wenn man nicht deutlich von den Maximalwerten wegbleibt. .-)

Vielleicht eher mal einen Blick hierauf werfen:

https://industry.panasonic.eu/products/components/relays/photomos-relays

Vanye

#8099631
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H. H. schrieb:

Wozu eigentlich ein Optokoppler?

Der bisher wichtigste Kommentar;-) Der TO hat zwar den Steuerkreis und Lastkreis nicht verbunden, gemeinsamer GND, trotzdem ist die Frage berechtigt. Einen Motor direkt mit einem OK zu treiben hatten wir glaube ich noch nicht, jedenfalls aus meiner Erinnerung.

Im Schaltbild des TO und von Otto fehlt die Freilaufdiode.

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#8099831
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H. H. schrieb:

Wozu eigentlich ein Optokoppler?

Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese Angriffe sehr gut gerüstet.

Jörg R. schrieb:

Im Schaltbild des TO und von Otto fehlt die Freilaufdiode.

Solange der Motor keinen Rechts- Linkslauf absolvieren muss, kann man die Freilaufdiode sogar direkt antiparallel an den Motor dranschalten. Das hilft schon auf der Erzeugerseite die Störspitzen größtenteils abzuwehren, noch bevor der Optokoppler erreicht wird und damit belästigt wird.

Die Freilaufdiode kann jetzt unmittelbar gegen die Angriffe des Motors ankämpfen, weil sie sich direkt im Antlitz gegenüberstehen.

Deswegen habe ich die Freilaufdiode jetzt noch nachträglich an den passenden strategisch wichtigen Standort mit rot reingemalt.

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#8099872
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Otto K. schrieb:

H. H. schrieb:

Wozu eigentlich ein Optokoppler?

Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese Angriffe sehr gut gerüstet.

Von so einem Winzmotor? Mach dich nicht lächerlich.

Deswegen habe ich die Freilaufdiode jetzt noch nachträglich an den passenden strategisch wichtigen Standort mit rot reingemalt.

Aber nur zufällig, und daher nicht so, dass man es sieht. Unmittelbar parallel zum Motor ist jedenfalls nicht richtig.

#8099888
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H. H. schrieb:

Von so einem Winzmotor? Mach dich nicht lächerlich.

Wieso denn nicht? Außerdem war das Jörg seine Idee. Und warum sollte man die Freilaufdiode weglassen wenn man sie auch problemlos mit einbauen kann?

H. H. schrieb:

Aber nur zufällig, und daher nicht so, dass man es sieht. Unmittelbar parallel zum Motor ist jedenfalls nicht richtig.

Das war kein Zufall. Ich habe die Diode wohlüberlegt passend auf dem Schlachtfeld platziert und außerdem wollte ich den vorgegebenen Schaltplan verändern, oder in den sauren Apfel reinbeißen und den gesamten Schaltplan auf Kästchenpapier neumalen. Das wollte ich mir dieses Mal ersparen.

#8100059
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Otto K. schrieb:

Natürlich könnte man den Transistor auch direkt mit der Steuerelektronik ansteuern, aber so ein Optokoppler dient als massiver Schutzwall, falls Störspitzen, die vom Motor herrühren, die Steuerelektronik angreifen wollen, dann ist man durch den unüberwindbaren Optokoppler gegen diese Angriffe sehr gut gerüstet.

Wozu dann überhaupt die externe Transistorstufe?
Ein SSR mit einem MOSFET als Ausgangsstufe kann das direkt erledigen. Beispielsweise treibt ein ASSR-1611 bis zu 2,5A.

#8100117
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Rainer W. schrieb:

Ein SSR mit einem MOSFET als Ausgangsstufe kann das direkt erledigen.

Die Idee ist gar nicht so doof, zumal das SSR in der Lage ist, die Ansteuerspannung für den internen Mosfet, selbst zu erzeugen. Man benötigt nicht noch einen Extradraht, der vom Kollektor des Optokopplertransistors zum Pluspol der Batterie geleitet werden muss, nur um damit den nötigen Steuerstrom für den nachgeschalteten Transistor zur Verfügung stellen zu können.

#8101311
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Markus S. schrieb:

Tatsächlich habe ich mich jetzt für einen Optokoppler mit Darlington-Schaltung entschieden.

Ist der Darlingtontransistor bereits fertig im Optokopplergehäuse integriert, oder hast du dir die Darlingtonschaltung selber an den Optokoppler drangeschaltet?

Für welchen Optokoppler hast du dich jetzt entschieden?

Der Darlingtontransistor muss jetzt nur noch in der Lage sein, 70mW in Wärme umwandeln zu können.
Außerdem bleiben für deinen Motor von den ursprünglichen 3,7 Volt nur noch magere 3 Volt übrig, weil der Darlingtontransistor 0,7 Volt für sich selber benötigt.

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#8101323
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H. H. schrieb:

Markus S. schrieb:

Tatsächlich habe ich mich jetzt für einen Optokoppler mit Darlington-Schaltung entschieden.

Aus gutem Grund hatte genau das niemand empfohlen.

Und um deine Frage nochmal zu wiederholen..

H. H. schrieb:

Wozu eigentlich ein Optokoppler?

Markus S. schrieb:

Vielen Dank für die rege Beteiligung. Tatsächlich habe ich mich jetzt für einen Optokoppler mit Darlington-Schaltung entschieden.

Welchen..die Frage wurde schon gestellt? Welche Schaltung, falls da neben dem OK noch weitere Bauteile zum Einsatz kommen?

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