Hallo,
ich habe vor langer Zeit mal bei Conrad dieses ladegerät gekauft:
http://www.alfaelektor.com/produto.asp?id=1940
Was meint ihr denn, kann man damit Eneloops(AA) laden, oder brauchen die
eine bestimmte Ladeschaltung?
Merci
Laden wird schon irgendwie gehen, aber sehr viel mehr als ein Akkukocher
wird das Ding nicht sein. Und dafür sind eneloops zu schade.
Auch andere Akkutypen profitieren von einem vernünftigen Ladegerät; ich
nutze seit bald zehn Jahren einen AP2010 und bin damit immer noch
zufrieden - Eneloops und Co werden damit tatsächlich voll geladen, und
beim Laden nicht gekocht.
Max .x schrieb:> Was meint ihr denn, kann man damit Eneloops(AA) laden, oder brauchen die> eine bestimmte Ladeschaltung?
Können kann man schon. Ich würde es den Eneloops aber nicht antun. Die
brauchen einen Ladestrom von min. 0,5A und Delta-Peak Abschaltung. Davon
abgesehen würde die Ladung bei 75mA mehr als 24 Stunden dauern.
Icke ®. schrieb:> Die> brauchen einen Ladestrom von min. 0,5A und Delta-Peak Abschaltung. Davon> abgesehen würde die Ladung bei 75mA mehr als 24 Stunden dauern.
Ist ein Ladestrom von unter 0,5A schädlich für die Eneloops? Ich dachte
immer, je niedriger, desto schonender.
Danke für die Antwort. Ich wusste halt nicht, ob da überhaupt irgendeine
Ladeschaltung drin ist, oder ob die halt einfach nur geladen werden bis
man sie wieder raus nimmt
Max .x schrieb:> ob die halt einfach nur geladen werden> bis man sie wieder raus nimmt
Der Verdacht, daß das Ding diesen hochkomplexen Algorithmus umsetzt, ist
nicht von der Hand zu weisen.
Silvester B. schrieb:> Ist ein Ladestrom von unter 0,5A schädlich für die Eneloops? Ich dachte> immer, je niedriger, desto schonender.
Wenn der Ladestrom zu niedrig ist, fällt der "Delta-Peak" zu klein aus,
Ladegeräte (vor allem solche die ursprünglich für NiCd gedacht waren)
verpassen dann gerne das Ladeende und kochen den Akku bis er gar ist.
Also:
- Entweder "Richtiger Strom mit richtiger Endabschaltung" im richtigen
Ladegerät
- Oder: Manuell Abschalten (Wecker neben das Ladegerät stellen)
- Oder: ganz geringer Strom, "Erhaltungsladung"
- Oder: "Thermische Abschaltung": "Akku heiß ==> voll". Wird gerne für
Akkuschrauber-Akkupacks praktiziert.
...
Εrnst B✶ schrieb:> - Oder: Manuell Abschalten (Wecker neben das Ladegerät stellen)
Das bedingt aber eine Entladung vor dem Laden und bringt Probleme
bei älteren Akkus, bei denen die Kapazität schon nachgelassen hat.
Statt eines Weckers nimmt man stattdessen eine einfache Stecker-
Schaltuhr.
> - Oder: "Thermische Abschaltung": "Akku heiß ==> voll". Wird gerne für> Akkuschrauber-Akkupacks praktiziert.
Ja, macht aber nur Sinn, wenn der Temperaturfühler direkt am Akku
montiert ist.
Gruss
Harald
Εrnst B✶ schrieb:> Silvester B. schrieb:>> Ist ein Ladestrom von unter 0,5A schädlich für die Eneloops? Ich dachte>> immer, je niedriger, desto schonender.>> Wenn der Ladestrom zu niedrig ist, fällt der "Delta-Peak" zu klein aus,> Ladegeräte (vor allem solche die ursprünglich für NiCd gedacht waren)> verpassen dann gerne das Ladeende und kochen den Akku bis er gar ist.>
Genau so.
Kauf das aktuelle Ansmann Steckerladegerät. 0 Watt Standby, schnelle
Ladung, sehr zuverlässige Peakerkennung und alle notwendigen
Defekterkennungen. Geht super.
Was ich ganz besonders liebe: Ladegeräte, die den Endzustand anzeigen,
indem eine LED von rot auf grün wechselt. Oder andersrum. Also wohl die
Mehrzahl dieser Mistviecher.
Meiner persönlichen Ansicht nach hätte man die paar Cent für die LED
auch einsparen können. Völlig nutzlos.
A. K. schrieb:> Meiner persönlichen Ansicht nach hätte man die paar Cent für die LED> auch einsparen können. Völlig nutzlos.
Wie würdest du denn die Fertigladung signalisieren? Smartphone-Äpp?
LED an-aus ist ok, zwei LEDs sind ok, blinken ist ok. Von mir aus auch
rot-blau oder mit einem Fähnchen winken. Aber ca. jeder Zehnte kann Rot
und Grün schlecht unterscheiden (Rot-Grün-Schwäche) und ausgerechnet
diese Farbkombination ist Quasi-Standard bei Zustands-LEDs.