Elektret-Mikrofon-Verstärker-->Line-In mit assymmetrischer Vers.Sp.

OP #901020
Lesenswert?

Hallo,

gerade habe ich einmal mit der Suche zu diesem Thema das Forum
durchforstet und bin auch -- leider nur halb -- fündig geworden.

Ich benötige einen (Rail-to-Rail?) Microphonverstärker für zwei
Elektretmicrophone, der sich mit einer +5V-Spannung. die aus
meinem Einplatinencomputer) entnehmen möchte, speisen lässt.
Das Ausgangssignal sollte genügend "Dampf" besitzen, um zwei
Line-In-Eingänge eines Audiocodecs sicher durchzusteuern.
Frequenzbereich ist der normale Audiobereich. Und die
Schaltung soll möglichst klein und unaufwendig sein.

Wenn mir da jemand helfen könnte, wäre ich Euch sehr
dankbar!

Gruß,
mcc
OP #901940
Lesenswert?

Hallo FRAGENSTELLER,
(als BEANTWORTER meines Postings ist deine UID ja nett :)))))

Jaha...im Prinzip (Radio Eriwan). Das ist zwar elektrisch ok...nur
mein Einplatinencompter soll mit Batterien/Accus betrieben
werden (mobil bleiben)...
Da wäre mir eine Lösung, die ohne das "Verbraten von Volts/Amps"
auskommt, angenehmer...

Siehst Du da einen Weg?

Gruß
mcc
Gast #902152
Lesenswert?

>5 volt auf 3 volt reduzieren
Quatsch!
Die geht mit 5V oder 10V genauso! Bestenfalls dem Arbeitswiderstand des 
Elektretmikes anpassen.
>Tauglichkeit als Line-In-Verstäker angegeben ist
Was heisst das? -4dBV an 600 Ohm, an 20kOhm oder an 50k; oder +10dBV an 
den Widerständen?
Jeden Home-Audio-Line-In-Eingang wird das Ausgangssignal treiben können, 
auch mehrfach.
Einzig die Pegelfrage muss eventuell durch einen zweiten, gleichen 
Verstärker angepasst werden.
OP #902214
Lesenswert?

Der betreffende Line-In Eingang gehört zu einem WM8731 Codec.
Im Datenblatt wird von "Load = 10kOhm 50pF" gesprochen. Allerdings
scheinen dort einige Copy/Paste-Fehler zu sein, da sowohl am Line-In
als auch am Line-Out von "Full Scale Output voltage" die Rede ist.
In wie weit man dem Rest der Daten trauen kann....

Datenblatt habe ich mal angeheftet...

Gruß
mcc
Angehängte Dateien:
Gast #902701
Lesenswert?

Wenn ich das Datenblatt richtig überflogen habe, dann braucht der Codec 
doch sowieso 3.3V. Fehler sind möglicherweise noch mehr drin, denn der 
direkte Mikroeingang (warum willst du dann noch einen VV?) hat sicher 
nicht nur 1V Empfindlichkeit. Das wäre Line-Pegel!
Dann kannst du direkt den VV aus dem genannten Vorschlag nehmen, ev. mit 
zweiter Stufe, denn die v=100 werden für Line nicht ganz reichen.
Bei der Load habe ich auch nur 10pF gesehen, keine 50pF - trotzdem 
sollte man dem OPA-Ausgang noch 10-50 Ohm in Reihe schalten, das 
verhindert Schwingneigung bei kapazitiver Last.
Die 10k Eingangswiderstand sind überhaupt kein Problem.
OP #902713
Lesenswert?

Der Microeingang funzt wegen der dahinterliegenden Software nicht
und ist -- und das ist der eigentliche Grund -- nur Mono.
Die beiden Line-In-Eingänge sind zwar jeder für sich auch nur
Mono ;) aber zusammen sind sie stark .. äh .. Stereo.

An die 3.3V des Codecs komme ich löttechnisch nicht ran. Die 5V
"fliegen" so rum und sind leicht zu erreichen.

Gruß
mcc
Gast #902778
Lesenswert?

OK.
Ich dachte, du baust den Codec auch auf.

Nimm die 5V an den VV, wenn du mehr hast, kannst du auch einen der 
Standard-OPAs nehmen, TL072 / 082 z.B.
Oder einen speziellen, rauscharmen suchen - ohne die zusätzlichen 
Einschränkung, Rail-to-Rail haben zu müssen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren