hallo,
hab heute 3 neue controller bekommen, 2 gleich mal falsch gefused...
hab schon mehrere wiederbelebungsversuche gemacht. mein oszi sagt, z.b.
das ich mit nem anderen controller einen takt generiere und der auch bei
dem falsch gefusten ankommt, der sagt trozdem keinen mux.
hat da jemand mal ne idee??
stk500 hab ich keins.
hab nen 2. atmega168 genommen und über nen timer 1 mhz frequenz erzeugt.
das an xtal1 / xtal2 gesteckt, bring aber garnichts. ich seh mit dem
oszi auch dass da ein rechteck ankommt. ich verstehs nicht...
kann man einen parallelen programmier adapter auf die schnelle mit nem
2. atmega zusammen fuschen ?
sind atmega168
beim ersten hab ich gedacht, hm schade. aber jetzt bist du schlauer und
weißt was nicht geht. nach dem 2. falsch gefusten kam ich mir nicht noch
schlauer vor ;)
hm,
da kann ich mir glaub ich 3 neue m168 fürs benzin kaufen, trozdem danke
fürs angebot.
im datenblatt von den m168 steht eigentlich ziemlich genau was man fürs
parallele programmieren machen muss. nur das ich das grad nicht auf die
schnelle hinbekomme. hat nicht schonmal jemand ein programm geschrieben
oder gesehen für einen atmega der einen anderen programmiert?
grüße
http://www.der-hammer.info/hvprog/
mußte allerdings anpassen, bringt es bei einem Preis von unter 3€ glaube
ich nicht, ist aber machbar.
Programmiere auch schon eine Ewigkeit an einem Serial HV Progammer herum
der per Software Usb läuft. Wird glaube ich nie fertig. (Zeitmangel)
Gruß
www.der-hammer.info
den hatte ich auch irgendwann schonmal gesehen. kann ja eigentlich nicht
so wild sein so einen parallelen programmer zu machen. nur jetzt wird
das wohl nix werden.
HV Prog hat ja keinen richtigen takt.
Kann man da nicht einfach auf dem Steckbrett manuell die Fuses PRoggen?
also -Steckbrücke auf zu und einmal weiter mit dem takt.
sehr geil,
so ähnlich hatte ich mir das auch gedacht. im datenblatt gibt es so ein
timing diagramm, da müsste man sich dran halten, dann sollte das gehn.
weil von min oder max takt steht da nix. also plan machen und hin und
her stecken. quasi manuelle programmierung. wenn das klappt, stop ich ma
die zeit ;)
was aber auch so grade zum erfolg geführ hat, ist dem isp teil einen
delay von 200 zu geben. also als option -i 200. dann externen takt
anlegen und siehe da, sie reden wieder mit mir !
klingt aber sehr wackelig, das mit dem Steckbrett.
Was ich aber praktisch fände: Ein Programm für z.B. einen Mega8, das
genau das übernimmt. Also nur die Fuses auf einen definierten Zustand
setzen und fertig. Wenn man wieder einen Verfust hat, nimmt man sich
halt den nächsten Mega8, spielt den "Un-Fuser" auf und wird glücklich.
Sebastian
Das Problem ist dass man für die HV-Parallel-Programmierung (darüber
kann man bei ATMega's alle Fuses ändern) rund 20 Pins kontaktieren muss.
Wenn man in den "Un-Fuser" einen Sockel einbaut ist das ja kein Problem
bei DILs oder PLCCs. Aber schließe mal schnell 20 Pins an einen TQFP
an...
Also für fast alle AVRs mit 40 Pins und mehr sollte das verfusen sowieso
kein allzugroßes Problem sein, weil die über eine JTAG-Schnittstelle
verfügen und man sie so wieder retten kann. Das verfusen ist meiner
Meinung nach eher ein Problem, dass die kleineren AVRs betrifft die nur
über ISP und HV programmiert werden können, und die gibts in
Gehäusebauformen die problemlos handhabbar sind.
P.S.: ich würde mir nicht allzuviel Arbeit antun beim Nachbauen von
einem HV-Programmer. Ein Dragon kostet ca. 50 EUR, unterstützt alle
Programmiermöglichkeiten und ist zustätzlich noch ein Debugger.
> auch schonmal die fuses falsch gesetzt??
Nein, immer vorher sachkundig gemacht und mit dem nötigen Respekt an die
Sache herangegangen.
Der Re-Fuser gibt es glaube schon als Menüpunkt in der
Programmersoftware, ich weiß aber nicht mehr, welcher Programmer den
hatte, könnte AVR-Doper gewesen sein.
KH
> Ein Dragon kostet ca. 50 EUR, unterstützt alle> Programmiermöglichkeiten und ist zustätzlich noch ein Debugger
Ja, aber die Dragons gehen doch angeblich schon kaputt, wenn man ein
bestimmtes IC im Betrieb berührt. Außerdem haben sie keinerlei
Schutzschaltungen für die Programmierpins und meines Wissens nach ist
der Schaltplan nicht offen gelegt. Dafür sind mir 50-60€ doch zu teuer.
Dann eher ein STK500.
Hab das trotz "Sachkunde" und nötigem Respekt auch schon mal geschafft.
Keiner ist frei von Fehlern. Hatte dann ebenfalls versucht mit einem
anderen Controller einen externen Takt zu erzeugen. Auch ebenfalls ohne
Erfolg. Takt war da, hat sich aber nix gerührt.
Hab dann einen billigen 4Mhz Quarzoszillator genommen. Saft dran, Stück
Draht an den Controller und in der nächsten Sekunde war das Ding wieder
am Leben.
Warum das mit dem Takt des anderen Controllers nicht funktioniert hat,
ist mir bis heute ein Rätsel. Bin aber zu faul es zu lösen.
Ich wrote:
> Ja, aber die Dragons gehen doch angeblich schon kaputt, wenn man ein> bestimmtes IC im Betrieb berührt. Außerdem haben sie keinerlei> Schutzschaltungen für die Programmierpins und meines Wissens nach ist> der Schaltplan nicht offen gelegt. Dafür sind mir 50-60€ doch zu teuer.> Dann eher ein STK500.
Also ich hab meinen Dragon schon ein Jahr und hab noch keine Probleme
damit gehabt, obwohl ich ihn nicht so wie manche andere in ein Gehäuse
eigebaut habe. Der meiner Meinung nach einzige IC der gegen Berührung im
Betrieb empfindlich sein könnte ist ein SRAM und man muss sich ja nicht
unbedingt ein Hobby draus machen ICs in laufenden Schaltungen zu
berühren ;).
lg neumi
P.S.: Ich hoffe ich hab jetzt niemanden beleidigt, aber ich bin der
Meinung, dass man elektronische Schaltungen im Allgemeinen, und ICs im
Besonderen nicht unnötig viel angreift. Alle Leiterplatten mit denen ich
bis jetzt zu tun hatte kann man auch so angreifen, dass man keine ICs
berührt.