Frequenz beim Step Down

Gast #946353
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Hallo,

ich hab eine Frage zur Frequenz eines Step-Down-Converters.

Ich hab einen ARM7-basierenden Step-Down-Converter gebaut, der mit ca. 
300kHz arbeitet. Ursprünglich waren 50kHz geplant, ich bin dann aber mit 
der Frequenz noch weiter hochgegangen, weil dann der Ripple kleiner wird 
(gemessen bei Uin=14V, Uout=7V, Iout=1,5A, Vripple=100mV, ca. 85%). 
Verbaut ist eine 100µH Spule (bis 3A) und 2*470uF am Ausgang.

Laut http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/abw_smps.html könnte ich bei 
einer Frequenz von 300kHz statt meiner 100µH-Spule auf 24µH gehen.

Wie wirkt sich das eigentlich aus, wenn die Induktivität größer ist als 
von dem Berechnungstool angegeben?

lg
Gast
#946366
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@ Gast (Gast)

>Ich hab einen ARM7-basierenden Step-Down-Converter gebaut, der mit ca.

Ist das nicht ein wenig Overkill?

>Wie wirkt sich das eigentlich aus, wenn die Induktivität größer ist als
>von dem Berechnungstool angegeben?

Der Strom- und damit der Spannungsripple werden kleiner.

MFG
Falk
#946371
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Generell wird die Stromverlaufskurve von der Spule flacher, d.h. die 
Stromänderung innerhalb eines Schaltzyklus geringer. Die Konsequenzen 
hängen allerdings etwas von der Arbeitsweise und den Randbedingungen ab.

Bei PWM-Reglern wie LM2576 spielt das bei statischer Last keine grosse 
Rolle, aber die Reaktion auf dynamische Laständerungen wird langsamer.
Gast #946384
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>>Ich hab einen ARM7-basierenden Step-Down-Converter gebaut, der mit ca.

>Ist das nicht ein wenig Overkill?

Nein denk nicht, weil der Converter für mehre Projekte verwendet wird. 
Eins ist ein digital einstellbares Netzteil mit kleinem LCD, ein anderes 
eine Konstantstromquelle, die über USB gesteuert werden können soll usw 
:-) Man kriegt dann den Converter fast kostenlos dazu, weil ich auch 
keinen zusätzlichen OP/Comparator verbaut hab, und AVR reicht nicht, 
weil der A/D-Wandler nicht schnell genug ist bei 10Bit ... Für einen 
digital einstellbaren MC34063 hätte ich dann noch zusätzliche Bauteile 
benötigt ...

Noch eine kleine Frage ... Ändert eine kleinere oder größere Spule 
irgendwas an die Ausgangs-Elkos, die man verwenden sollte?

lg
Gast
#946391
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Grössere Induktivität bei gleichem Kondensator => kleinere 
Ripplespannung. Oder andersrum: Der Kondensator darf schrumpfen.

Für's Regelverhalten einer Spannungsquelle für unbekannte und ggf. auch 
dynamische Last scheint mir das aber keine sinnvolle Strategie zu sein. 
Bei einer Stromquelle hingegen passt es.

Als Vorteil einer grossen Induktivität kann man noch anführen, dass 
lückender Betrieb mit seiner häufig anzutreffenden HF-Oszillation erst 
bei entsprechend geringerer Teillast auftritt.

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