datenübertragung unter Wasser

Gast #953931
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Hi

ich grübel grad an einer etwas zumindest für mich großen 
Herausforderung.

Ich muss Daten irgendwie von einer Platine an die Oberfläche zum PC 
bekommen. Ich dachte zuerst an Funk, aber das scheidet aus, da ja 
Niederfrquenz benötigt wird. Im ersten Moment wär Kabel möglich, aber 
jetzt kommt das große Problem. Man muss Unterwasser zwischen 3 Aufbauten 
umstecken können. Es rentiert sich zwecks Aufwand nicht, erst alles 
wieder aus dem Wasser zu karren.

Gibts wasserdichte Stecker, die man unter Wasser gefahrlos 
zusammenstecken kann...?

Das einzige was mir noch einfällt wären Lichtleiter. Ginge sowas 
prinzipiell?

Falls gar nichts anderes geht, muss ich von allen 3 direkt die Kabel 
nach oben  führen. Wird zwarn Salat, aber was hilfts.
Gast #953953
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@Alleskönner

Motivationsbremse ;)

meine Frage hatte sich in der Richtung gestellt, ob es ein Problem ist, 
dass sich beim umstecken Wasser zwischen zwei Lichtwellensteckern 
befindet. Es ging mir um eine prinzipielle Erfahrungsmeinung und um 
Dinge die ich da vielleicht nicht bedacht hab. Ich entwickel noch keine 
konkreten Schaltpläne sondern will erstmal rausfinden, welche Lösung die 
beste ist.

Warum soll ich jetzt 2 Seiten schreiben über den Aufbau, der ist doch 
vollkommen nebensächlich. Wenn du was lesen willst, kauf dir nen Roman 
;)

An Ahnung scheitert es nicht, ich habe sehr viel Erfahrung, nur das 
Gebiet der Lichtwellenleitung ist mir neu. Nur irgendwann ist es immer 
das erste mal oder wurdest du mit dem Wissen geboren :P ;)

Nichts für ungut und trotzdem Danke für die Tipps. Hab mir einige 
Datenblätter reingezogen und das scheint ganz gut zu funktionieren.
Habe auch vom US gewusst, mal schauen was es letztendlich wird.

Warum keine Niederfrequenz...? Antenne wäre zu groß
Gast #953975
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Nur so eine Idee vor dem Schlafengehen:

Bei einer Kabelverbindung ist ja nur die Unterwasserverbindung das
Problem (nehme ich einfach mal an). Diese kann statt elektrisch ja
auch optisch erfolgen. Das Kabel kann dazu wasserdicht mit einer
Box verbunden werden, die am Ende über einen optischen Sender und
Empfänger verfügt ( =: Optischer Stecker). Ebenso ist die
Unterwasserapperatur mit einem solchen optischen Stecker auszustatten.
Die Stecker können jetzt einfach mit Magneten zusammengehalten werden.
Wird mehr Bandbreite gewünscht, können mehrere optische Elemente
in den Stecker integriert werden.
Das bischen Wasser zwischen Sender und Empfänger kann bei geeigneter
Übertragungsrate sicherlich vernachlässigt werden.


Gruss

Jörg
Gast #954008
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>Gibts wasserdichte Stecker, die man unter Wasser gefahrlos
>zusammenstecken kann...?

Ja, gibt es: Firma Gisma in Neumünster (in Schleswig-Holstein) stellt 
sowas her. Dann gibt es noch "Impulse" oder "Subcon" als weitere 
Hersteller, die mir gerade einfallen.
Gast #954102
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Um Loesungen zu bekommen solltest du die Datenrate mindestens grob mal 
sagen koennen. Es macht schon einen unterschied ob man mit zig MBits/s 
oder ein paar kbits/s kommunizieren will. Wenn die Datenrate nicht 
allzuhoch ist, wuerde ich eine induktive Variante versuchen. Damit kann 
auch bei Verschmutzung nichts passieren (wie bereits vorgeschlagen 
wurde). Dazu gibt es auch schon bereits viele Ideen bei den 
Propellerclocks, welche Daten und Versorgung meits induktiv uebertragen.
Aber eben, die Datenrate, die erreicht werden soll, waere schon 
interessant.

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