Gast
#969415
Hallo liebe Gemeinde!
In den letzten Tagen haben wir mal wieder ein bisserl mit Schwingkreisen
/ Hoch-/Tiefpass bzw. Bandpass experimentiert (Ausbildung). Ich bin
extrem verunsichert bzw. tauchte eine Frage auf.
Nehmen wir an ich habe eine bestimmte Resonanzfrequenz f_r vorgegeben
(oder wie sie sich in den restlichen fällen auch immer schimpfen mag).
Kann ich einfach einen beliebigen C- oder L-Wert festlegen (vorhanden in
bestimmter E-Reihe) und den jeweilige anderen Wert über die Formel
1
f_r = -----------
2 π √(LC)
ausrechnen? (Natürlich entsprechend auflösen.)
Schließlich ist bei dieser Frequenz X_L = X_C.
Oder muss ich (zugleich) ein bestimmtes Verhältnis von L zu C beachten?
Gibt es eine Art Minimierungs- oder Maximierungsproblem dahinter? Oder
muss das nicht beachtet werden? Ich war eigentlich der Überzeugung, dass
ich so ziemlich jede beliebige L-C-Kombination wählen kann, so lange das
vom Wert her passt. Praktisch sah das aber nicht so aus... da wirkte
unser Bandpass sehr, sehr oft als Hoch-/Tiefpass! Inwiefern spielt der
Ohmsche Widerstand der Spule da rein? Gibt es sonstige Bedingungen die
man beim Berechnen beachten muss.
Für Hinweise bin ich dankbar. :)
Gruß,
Peter
