GNUARM oder doch lieber was anderes?

OP #1034824
Hallo,

ich muss mich im Moment mit ARM-Prozessoren auseinander setzen und stehe 
nun vor der Entscheidung entweder:
- GNUARM (http://www.gnuarm.com/)
- oder kommerzielle Tools wie keil und konsorten

Was mich bei GNUARM etwas skeptisch macht ist dass der letzte 
Newseintrag der Projektseite von 2006 ist. Daher: Ist das Projektnoch 
aktiv? Wie ist der aktuelle Stand, gut benutzbar? Oder hattet ihr schon 
gravierende Probleme?

Ausserdem würde ich gerne unter mac os entwickeln - da ist wohl GNUARM 
die einzige Möglichkeit, allerdings würde ich auch Windows nehmen - aufs 
Ergebnis kommts an.

Also, ein paar Erfahrungsberichte würden mir helfen :)

danksche!
Gast
Am ARM-Port des GCC wird fleißig gearbeitet. Diese GNUARM Seite
ist wohl eher eine Ein-Mann Show. Für Windows gibt es auch
aktuelle (fertige) Pakete:

http://www.yagarto.de
http://www.codesourcery.com/gnu_toolchains/arm/portal/release567

Die beiden sind kostenlos. Es gibt auch noch die Crossworks
Umgebung von Rowley die ebenfalls den GCC verwendet.
Für Privatanwender kostet die etwa 100€, sonst ~1000€.

Da die Wahl der 'richtigen' Entwicklungsumgebung eine Glaubensfrage
ist, wirst du wohl deine eigene Erfahrung damit machen müssen.

Interessante Informationen und Beispiele (GCC) findest du auf der
Seite von Martin Thomas.

http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/arm_projects/
Gast
Ich nutze seit einem 3/4 Jahr Eclipse (http://www.yagarto.de) und bin 
damit sehr zufrieden.

Bei den Freeware-Sachen ist etwas mehr Aufwand schon nötig, z.B. die 
Makefile Datei aufzubauen usw.
Dafür lernt man einiges und kann sehr gut manuell eingreifen.
Bei den kommerziellen Tools managt dies die Umgebung und nutzt dies 
einfach.

Der Eclipse ist wirklich ein Klasse Editor, der keine Wünsche offen 
läßt. Manch ein kommerzielles Tools kann sich davon eine DICKE scheibe 
anschneiden. Sobald mehrere Entwickler in einer Firma beteidigt sind, 
ist es günstiger Eclipse zu verwenden, da die Lizenzkosten nicht zu 
vernachlässigen sind. (Eclipse braucht nicht installiert, sondern nur 
kopiert werden + ein paar PATH einträge manuell setzen, fertig...)

Bei einer Umgebung ist es für mich wichtig dass mich der Editor in der 
Programmierung Maximal unterstützt. Codevorschau, Codevervollständigung, 
Anzeige welcher #ifdef / #else / #endif tatsächlich aktiv ist, Anzeige 
der Variablendeklaration, Debuggen, ...

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