analog-GND und µC-GND

Gast #1047281
Hallo ,
 ich habe ein kleines Problem , ich entwickle schaltung mit 
Mikrocontroller am dem ich sensoren von meinem Mottorrad verknüpfe.
Ich stehe nun  mit der Masse Problem. soll ich die Masse der digitalen 
Bausteine mit der von Analogen Verbinden. ich  habe das Gefühl man 
sollte  die grtrennt halten, damit die störende digitale Masse nicht die 
saubere Masse der Analogen Bautein verfälscht.

Aber trozdem  man muss die beiden irgendwann  und irgendwie 
zusammenführen oder !!!!
dabke für hilfe
Gast
Hallo,

>  ich habe ein kleines Problem , ich entwickle schaltung mit
> Mikrocontroller am dem ich sensoren von meinem Mottorrad verknüpfe.
> Ich stehe nun  mit der Masse Problem. soll ich die Masse der digitalen
> Bausteine mit der von Analogen Verbinden. ich  habe das Gefühl man
> sollte  die grtrennt halten, damit die störende digitale Masse nicht die
> saubere Masse der Analogen Bautein verfälscht.
>
> Aber trozdem  man muss die beiden irgendwann  und irgendwie
> zusammenführen oder !!!!
> dabke für hilfe
ja, an einem zentralen Punkt bzw. über eine Ferritperle (1000 Ohm), die 
Gleichstrom durchläßt, Wechselstrom aber weitgehend blockiert.
Das Abblocken mit Ferritperlen ist auch für die Versorgungsspannungen 
günstig.


Analog                                            Digital
VCC                      Ferritperle              VCC
-----------------------------||||||--------------------------
     |                                             |
     |                                             |
     |                                             |
    --- 100nF                                     --- 100nF
    ---                                           ---
     |                                             |
     |                                             |
     |                                             |
-----------------------------||||||--------------------------
Analog                   Ferritperle               Digital
GND                                                GND


Aufpassen mußt Du dann nur, daß sich die Massen nicht über externe 
Kreise schließen (z. B. Oszilloskopanschlüsse).


Gruß,
  Michael
Gast
hi

aber son dc/dc wandler ist auch nicht unbedingt das was man haben 
will....

also ich würde das sternförmig zusammenführen und zwar am besten direkt 
am stecker ohne ferit...

was hast du digitales drauf was so arg taktet und stört?


gruß
Gast
Hallo Marcel,

> aber son dc/dc wandler ist auch nicht unbedingt das was man haben
> will....
wo denkst Du sind die Probleme mit den Ferriten?
Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und bei meinen Messungen ohne 
Probleme eine 30dB Verminderung der Störungen erreicht - sogar ohne 
Trennung der Massen.

Das Problem bei meiner Messung war, daß der ATMEGA88-µC die 
Versorgungsspannung bei jedem Takt ganz leicht heruntergezogen hat - 
trotz 100nF Kondensator. Die Störung hatte ungefähr 32 MHz, was mit der 
Schaltgeschwindigkeit der Transistoren im µC zu tun hat.

Da ich bei den Messungen hohe Verstärkungsfaktoren im MHz-Bereich hatte, 
konnte ich die Störungen nicht ignorieren.

> also ich würde das sternförmig zusammenführen und zwar am besten direkt
> am stecker ohne ferit...
Bei normalen Anwendungen reicht das sicher.


Gruß,
  Michael
Gast
hi

ich denke es gibt nur nen problem mit feriten wenn sie arg ochohmig sind 
und hohe ausgleichstöme fließen ..... --> masse anhebungen ...sonst ist 
das ok

nen dc/dc wandler ist halt nen bissel arg viel für nen lumpigen 32mhz 
takt den man noch nicht mal übers pcb jagdt! gescheiten block c 
(vielleicht 2 parallel einen cp0 einen x7r) und die sache ist erledigt. 
zumal der dc/dc wandler nen schaltwandler ist der taktet....


gruß
Gast
Hallo Marcel,

> nope ich finde deinen ferit ok, ich pers. würde ihn mir aber sparen bzw
> nur als bestückoption für den notfall vorhalten!

es kommt eben auch stark darauf an, wie groß die Störunterdrückung sein 
muß. Bei meinen Schaltungen verstärke ich Spannungen im MHz-Bereich mit 
60dB und mehr; da macht sich der µC dann doch bemerkbar. Bei vielen 
Anwendungen ist der Ferrit sicher unnötig, und die 100nF reichen aus.


Gruß,
 Michael

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