AVR: Merkwürdiges Verhalten des externen Interrupts

OP #1053430
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Hallo!
Ich habe einen ATMega164P und habe mal nachgemesen, wie lange er 
braucht, wenn der externe interrupt ausgelöst wird, in der 
entsprechenden Interruptroutine einen Pin zu setzen. Dabei ist mir 
aufgefallen, dass die Zeit stark schwankt, je nachdem ob in der 
Interruptroutine nachher (!) noch eine Berechnung oder ein 
Funktionsaufruf durchgeführt wird.
Soll die Interruptroutine nur einen Ausgang setzen, so ist dies nach 
1,94µs erledigt. Kommt nachher jedoch noch ein Funktionsaufruf (Zeichen 
über USART senden), so dauert es 2,24µs, bis der Pin gesetzt wurde.
Der Controller läuft mit 10MHz.
Sichert der Compiler hier ev. nicht in der Interruptroutine benötigte 
Register nicht mit?
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SIGNAL(SIG_INTERRUPT0) {
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   PORTB |= (1<<PB0); //PIN an
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//Wenn USART_transmit aktiv, dauert es 0,3µs länger, in die Interruptroutine zu springen
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//  USART_transmit(cnt++);
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   PORTB &= ~(1<<PB0); //PIN Aus
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}
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void main(void)
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...
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EICRA = (1<<ISC00); // interrupt on INT0 pin state change
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EIMSK = (1<<INT0); //enable INT0
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sei();
Gast #1053435
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> Sichert der Compiler hier ev. nicht in der Interruptroutine benötigte Register
> nicht mit?

Für gewöhnlich sichert der Compiler nur die Register, die auch verwendet 
werden.  Es sei denn, es wird eine Funktion aufgeruffen. Dann kann der 
Compiler nicht mehr feststellen, welche Register das sind, und sichert 
alle.
#1053448
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Klaus wrote:

> Für gewöhnlich sichert der Compiler nur die Register, die auch verwendet
> werden.  Es sei denn, es wird eine Funktion aufgeruffen. Dann kann der
> Compiler nicht mehr feststellen, welche Register das sind, und sichert
> alle.

Nein, nicht alle. Er sichert zusätzlich die "Call-Clobbered-Register". 
Das sind zwar einige, aber nicht alle.

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