avr-gcc und/oder avr-studio?

Gast #1131932
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Hallo Leute, nachdem ich schon einige Erfahrung mit einfachen 
elektronischen Schaltungen gemacht habe möchte ich mich nun an den 
Einsatz eines Microcontrollers wagen. Meine Wahl ist bis jetzt auf die 
ATmega-Serie gefallen.

Nun besteht noch die Frage welche Software ich für die Programmierung 
nutzen soll. Hier auf mikrocontroller.net wird ja anscheinlich fast 
ausschliesslich avr-gcc bzw. WinAVR verwendet. Wenn ich das richtig 
verstanden habe ist avr-Studio ebenso ein vollwertiges, kostenloses Tool 
um die ATmegas in C zu programmieren. Ist gcc denn irgendwie besser und 
wenn ja, warum?

Sorry für so eine absolute Newbie-Frage, aber ich hab dazu echt nichts 
ergoogeln können ...

Danke, Stefan.
Gast #1131946
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Ach so, aber nach der Installation von AVR-Studio und gcc als plugin 
verwende ich dann nur noch Studio als Werkzeug für alles? Oder ist es 
sinnvoll noch andere Software mit zu nutzen oder ganz auf Studio zu 
verzichten?
Gast #1131970
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Wie ist das eigentlich, wenn man sein Programm simuliert?
Sieht man dann rechts in den PORT-Registern welche Bits gesetzt sind 
oder nicht?

Ich hab jetzt mal ein Programm gebastelt, aber es verändert sich nichts.

Hier der Code:
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#include <avr/io.h>          
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#define MEINBIT 3
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int main (void) {            
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   DDRB  = 0xff;             
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   PORTB = 0x00;             
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   PORTB |= (1 << MEINBIT);
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   while(1);
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   return 0;                
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}
Gast #1132403
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Bevor meine Frage jetzt untergeht schieb ich sie nochmal an's Ende des 
Threads ...

Nach der Installation von AVR-Studio und gcc als plugin
verwende ich dann nur noch Studio als Werkzeug für alles? Oder ist es
sinnvoll noch andere Software mit zu nutzen oder ganz auf Studio zu
verzichten?
#1132418
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Hallo,

das ist, wie so vieles, Geschmacksache. An sich ist AVR-Studio eine 
vollständige Entwicklungsumgebung mit ihren Stärken und Schwächen.

Stärken:
- Direkte Einbindung der Programmierhardware (STK500, AVRISPmkII ...) 
mit einem komfortablen Fuse-Editor
- Eingebauter Simulator
- Automatische Generierung eines Makefiles (für Anfänger ein nicht zu 
unterschätzender Vorteil.
- Die Einarbeitung ist nicht besonders kompliziert.

Schwächen:
- Der Editor bietet viele Komfortmerkmale wie automatische Einrückung 
und automatischen Sprung in Unterfunktionen nicht.

Für meine Projekte überwiegen die Vorteile die Nachteile (automatische 
Einrückung lasse ich mit einem externen "Code beautifier" nachholen), 
aber das ist, wie ich schon oben schrieb, Geschmacksache.

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