LM2575/UTC P3596-ADJ Problem mit Ausgangsspannung

OP #1138654
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Moin Moin!

Ich habe mir eine Schaltung aufgebaut, die mit einem LM2575 gedacht war 
und ich von Reichelt einen UTC P3596 bekommen habe. Jetzt habe ich das 
Problem, dass meine Ausgangsspannung lastabhängig ist und die 
gewünschten 5V bei unterschiedlichen Lasten nicht gehalten werden kann.
Was kann mein Problem sein?
Ach so: Eingangsspannung 12.5V

Danke und Gruß MAT
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#1138664
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Wenn die Eingangsspannung ausreichend hoch ist, um auch unter Last die 
geforderte Ausgangsspannung zu liefern, dann dürfte wohl die interne 
Regelung im IC nicht funktionieren.
Es gab schon öfters Probleme mit diesem (oder ähnlichen Regler, 
ebenfalls von Reichelt, ich finde auf die schnelle den Thread aber 
nicht. Auf jedenfall lag es am Ende an dem IC, mit einem echten LM2575 
lief alles so wie es sollte.)
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1138834
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Mir scheinen die beiden Spulen (L3 und die andere 100uH) recht schwach 
auf der Brust.

Das Layout ist bestenfalls suboptimal (große Stromschleifen vom 
Eingangs-C zum Ausgangs-C). Das Layout im 
Beitrag "Re: Warum stimmt die Spannung nicht?" ist da schon 
wesentlich vielversprechender. I.A. gibt es im Datenblatt eines 
Schaltreglers einen Layoutvorschlag. Je weiter du davon wegkommst, umso 
unwahrscheinlicher ist es, dass dein Schaltregler funktioniert.
OP #1139699
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Danke für Deine Antwort!
Das war mein erste Schaltung mit einem Schaltregler. Beim nächsten Mal 
werde ich es umdesignen... Nur komisch ist es schon, dass es so sehr vom 
Design ausgehen soll. Ich hatte vorher die Schaltung zum testen auf 
einer Lochrasterplatte aufgebaut und das mit kleinsten Abständen wie im 
Sheet beschrieben. Doch auch dort hatte ich das Problem mit der 
Ausgangsschwankungen.

MAT
Gast #1139776
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Ein Schlatplan wäre wesentlich nützlicher als das Layout. Es ist zwar 
nicht wirklich nett von reichelt, die Regler einfach durch andere zu 
ersetzen, aber in Deinem fall liegt der Fehler ganz sicher an anderer 
Stelle!

Poste mal Deinen Schaltplan...
Gast #1140240
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Und was benutzt du als Kondensatoren zum Beispiel?
Die 100µH Drossel ist eigentlich auch nicht dafür
geeignet wird wahrscheinlich eine A77 sein die bei
Reichelt verkauft wird, mit dieser habe ich nur
ganz schlechte Erfahrungen gemacht.


http://roboternetz.de/phpBB2/zeigebeitrag.php?p=424331

Es wäre ganz Angebracht wenn du beim nächsten mal auch
darauf verweisen würdest... .

Wenn du dich um 20mV aufregst dann bist du glaub ich
Verrückt und größenwahnsinnig.
Allein die Ripplespannung wird sehr wahrscheinlich diesen
Wert übersteigen.
Im Roboternetz wurden dazu gute Vorschläge gegeben.
#1140808
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Dem kann ich nur beipflichten! Ohne den Schaltplan oder die Bauteilewahl 
genauer unter die Lupe zu nehmen, kann ich jetzt schon bestätigen, daß 
er einige markante Fehler im Layout gemacht hat.
Das der vorherige Aufbau auf einer Lochrasterplatte kein bißchen besser 
war, kann ich mir durchaus vorstellen.
OP #1142644
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Hi Ihr's,

so da bin ich und gebe weitere Infos:
Als Kondensatoren 1500µF habe ich von Motherboards genommen, glaube das 
sind esr-Typen, für die Spule die von Reichelt High Current 
Funkentstördrossel, 100µ. Ansonsten sind es alles Standartbauteile. Ich 
versuche mal ne andere Spule zu nehmen und dann werde ich mal schauen!

Gruß MAT
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Gast #1142884
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Dein Layout ist !Scheisse! Wie dir schon in anderen Treads gesagt wurde.

Zeichne mal mit einem roten Farbstift in deinem Layout wo die Ströme 
fliessen. Beurteile dann wo deine C's sitzen. Wozu brauchst du die CMC?

Auf dem Thread im Roboternetz redest du von  ungefähr 20mV! Ich glaub 
die meisten hier sind zufrieden mit dem.
Bei deinem Layoutout ist das sicher mehr!
Von welchen Strömen redest du den?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1143090
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> Dein Layout ist !Scheisse!
Aus dem geposteten Schaltplan konnte nichts besseres werden :-/

@ Matthias S. (mat-sche)
Mir kämen da ein paar Fragen in den Sinn:
Ich gehe richtig in der Annahme, dass du dir kein Masse- und 
Versorgungskonzept überlegt hast? Warum erzeugst du so viele 
unterschiedliche 5V-Spannungen?

Die Siebelkos C4 und C10 sind für eine Stromentnahme im Bereich um 100mA 
ok (Faustformel: 1000µF pro Ampere). Aber mir scheint, du willst mehr 
:-/

Wozu brauchst du die Gleichtaktdrosseln?

Wieso betreibst du den einen Schalt-Transistor in Kollektor- den anderen 
in Emitterschaltung?

Punkte an Leiterbahnabzweigungen zeigen eine Verbindung an. Bei dir 
fehlen alle Verbindungspunkte an den "T"-Verbindungen. Das macht den 
Schaltplan sehr schlecht lesbar.

Die Reset-Beschaltung um IC2/IC3 könntest du genausogut mit einem 
RC-Glied erschlagen.
Gast #1143858
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Wenn es tatsächlich nur 20mV bei Last sind
dann ist es doch völlig egal.
Nachdem man sich deinen Schaltplan angeschaut
hat wird klar das du das ganze Konzept noch weiter
überarbeiten musst.

Es ist fraglich wofür die ganzen Regler benötigt werden.
An einigen Stellen überdimensionierst du maßgeblich
und bei den Siebelkos nach den Brückengleichrichtern
wird völlig gespart.
OP #1143929
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Hallo Lothar,

>Mir kämen da ein paar Fragen in den Sinn:
Ich gehe richtig in der Annahme, dass du dir kein Masse- und
Versorgungskonzept überlegt hast? Warum erzeugst du so viele
unterschiedliche 5V-Spannungen?

Also.... die ersten 5V nehme ich zur Versorgung meiner Schaltungen.
Die zweite Spannungsstabilisierung habe ich erst einmal so vorgesehen 
und werde sie im Moment nicht benutzen.

>Die Siebelkos C4 und C10 sind für eine Stromentnahme im Bereich um 100mA
ok (Faustformel: 1000µF pro Ampere). Aber mir scheint, du willst mehr
:-/

Die Elkos habe ich nach dem Datenblatt von National genommen. Vielleicht 
habe ich das nicht so recht verstanden wofür dieser da ist.

>Wozu brauchst du die Gleichtaktdrosseln?

Diese habe ich zur Siebung mit reingenommen. Habe jetzt mal ein Paar 
Bilder oszilloskopiert. Dort habe ich die Schaltung mal unter Last vor 
und hinter der Schaltung aufgenommen.
Habe eine ohmsche Last dran: 670mA, Vout = 4,8V/ 970mA, Vout = 4,6V, 
Lehrlaufspannung 5,05V.

>Wieso betreibst du den einen Schalt-Transistor in Kollektor- den anderen
in Emitterschaltung?

Ups... das wahr ein Fehler von mir....fuk...

>Die Reset-Beschaltung um IC2/IC3 könntest du genausogut mit einem
RC-Glied erschlagen.

Na ja... könnte man(n), hatte hin und her überlegt und das IC hatte ich 
noch da. So brauche ich mir keine weiteren Sorgen machen (wenn es 
funktioniert :) )

@ Layouter:
Danke für Deine derben Worte!
Vielleicht kannst Du hiermit mehr anfangen. Der Schaltregler soll lt. 
Datenblatt 3A bringen, soviel werde ich sicherlich nicht benötigen...
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Gast #1143997
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Ist doch gar nicht mal so schlecht wobei sich garantiert
sich noch was machen lässt ;)
Du solltest alle Stromwege verkürzen ein neues Layout erstellen
und eine großzügie Masse miteinplanen.
Ersetze die A77 Funktenstördrossel durch einen guten
größeren Ringkernspeicherdrossel.
Selberwickeln ist gar nicht mal so schwer.
Als Filterdrossel nimmst du auch eine gute gewickelte
Drossel wie im Datenblatt von LM empfohlen wird.
Beides lässt sich mit den TO-80-26 Ringkern
von Amidon realiesieren.Wickel mehrere
Drähte parrallel um den Kupferwiderstand kleinzuhalten.
Halte auch die Leistungwege von der Diode - LM2576 Output
und der Spule so klein wie möglich durch einen gezielten aufbau
lassen sich diese Wege sehr klein halten.

Könnte man vielleicht ein Bild von den Aufbau
sehen damit man abschätzen kann wie die mechanische
verarbeitung aussieht?



Zu den Oszi bildern kann ich schlecht was zu sagen
da ich dazu relativ wenig Erfahrung habe
da ich erst seid neusten erst ein Oszi besitze.
OP #1144017
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Hier ein Bild vom Aufbau.
@Der Gast:
welche Spule meinst Du jetzt? Die für den Schaltregler? Ich habe einige 
Kerne zum selberwickeln da, nur leider habe ich kein Messgerät um die 
Induktivität zu messen. Gib mir mal nen Tip wie ich die Induktivität 
dann heraus bekommen kann?
Ansonsten läuft die Schaltung mit meinen anderen Schaltungen zusammen 
und die Ausgangsspannung bleibt auch stabil.
Bei meiner nächsten Netzteilschaltung werde ich die Hinweise mit 
beachten!
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Gast #1144080
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Die Spulen müssen nicht genau sein.
Wichtig ist nur das sie genug Speicherkönnen,
der CuWiderstand klein ist und der Kern nicht
in Sättigung gerät.

Die Elkos sind ja vom Motherboard..wie alt ist den
dieses Motherboard und von was für einen Hersteller
sind diese Elkos? ( tippe auf Teapo )
Die Elkos werden auf PC Motherboards bis oben
hin belastet und es wäre denkbar das diese nicht
mehr die besten sind.

So sehen vernüftige Speicherdrosseln aus:
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=5h0lsmybso8AZ44.JPG

Oben eine passende Filterspule und rechts und links
eine Speicherdrossel für den Regler.

Damit habe ich in Kombination mit den LM2576 gute Erfahrungen
gemacht.

Googel mal nach "Ringkernrechner" das macht
alles ziemlich einfach.
Ein Messgerät für Induktivität habe ich leider
auch nicht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1145254
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> Jup, mit den Elkos hast Du ins Schwarze getroffen!
> Werden sicherlich etwas alt sein.
Ja klar, sicher, was sonst?
Vor allem sind die Eingangselkos zu klein (die 100uF am Eingang)  ;-)
Das solltest du aber selber in deinen Oszi-Bildchen sehen
(Zyklus dort 10ms = 100 Hz = gleichgerichtete 50 Hz).

> Nächste Woche wird ne Spule gebastelt und aufs neue probiert!
Viel Spass, das ist eine Wissenschaft für sich. Speicherdrosseln kaufst 
du am besten fertig z.B. bei Würth, Coilcraft, Coiltronics, TDK...
Oder probiers mit was in der Art: Reichelt FED 100µ :: 
Funk-Entstördrossel, 50 Windungen, 100µ.
Wenn du trotzdem meinst, du kannst das besser, dann nimm einen großen 
Kern, damit der nicht in die Sättigung kommt (besser zu groß, als zu 
klein).

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