Elektromotor Kupplung

Gast #1177190
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Hallo an Alle,

ich habe eine Frage bezüglich der Drucker Elektromotoren. Der Anker wird 
ja als kleines Wellenstück zur Aufnahme, der sich drehenden  Teile aus 
dem Gehäuse geführt. Dieses kleine Wellenstück ist meist einfach eine 
Verzahnung oder nur glatt.

Ich würde gerne ein Drehscheibe auf das Stück setzen, jedoch weiß ich 
absolut nicht wie ich eine Kupplung realisieren soll. Es soll ja 
schließlich kein Schlupf entstehen.
Selbst im Modellbau habe ich keine geeigneten Kupplungen gefunden, 
deshalb schreib ich hier den Artikel um zu fragen, wie ihr das macht.

Das heißt wie realisiert Ihr Eure Kupplungen an euren Motoren mit denen 
ihr dann die Teile antreibt?

Ich danke im Vorraus!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas
Gast #1177246
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Bei Riemenrädern würde ich mittig ein Loch bohren, welches möglicht 
genau dem Wellendurchmesser entspricht.
Oft hat's an Steppern 6,35mm - wenn man soeinen Bohrer bestellen will, 
gibt's das nicht.
Das Zauberwort: 1/4"" (viertel-Zoll)

Wenn zwei Wellen verbunden werden sollen, in den Stab von beiden Seiten 
die Löcher für Motor und Abtrieb eingebohrt, Madenschraube, fertig.

Sofern mittig gebohrt wurde, sollte das dann 'saugend' aufeinander 
laufen.
Gast #1178640
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Hallo an Alle,

ich bedanke mich zunächst für die Antworten! An eine Madenschraube habe 
ich auch schon gedacht. Dabei wollte ich einen kleinen Zylinder bzw. 
einen Quader nehmen und dort die Aufnahmen für Welle einbringen und 
seitlich das Loch für die Madenschraube mit Gewinde einbringen. Jedoch 
stellt sich bei mir sofort die Frage wo bekomme ich den Zylinder her? 
Habe zudem auch keine Drehbank! Was nehmt Ihr dafür?
Beim Baumarkt kann ich mir nicht vorstellen! Habt Ihr eine Idee?

Ich werde morgen ein Bild einstellen. Aber als zusätzliche Information 
sollen hier zwei Wellen verbunden werden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas
#1178675
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Hallo,
meine Kupplungen realisiere ich je nach Belastung:
- sehr ginge Belastungen und versuchsbaureihen verwende ich oben schon 
erwähnt Schlauchkupplungen. Die kann man entweder mit Draht oder mit 
sehr kleinen Schlauchschellen auch noch gegen Schlupf sichern!
- bei größeren Belastungen greife ich entweder auf Kupplungen aus 
Kunstoff oder Aluminium zurück, die man entweder fertig kaufen kann oder 
selbst herstellt. Da ich eine Drehmaschine habe, fertige ich die meisten 
selbst. Die Klemmung erfolgt dann auch wieder entweder (der Größe bzw 
Belastung steigend) aus einer Umfangspressung, einem bzw mehreren 
Gewindestiften oder halt bei größeren Projekten auch mal mit einer Nut 
und Klemmung.

Die Kupplungen kann man aber auch ohne Probleme ohne großen maschinellen 
Aufwand fertigen! Standbohrmaschine genügt eigentlich.

UND noch eine BITTE: Nennt eure "Madenschrauben" GEWINDESTIFTE!!!

Wenn einer ne bestimmte Kupplung braucht kann er sich ja mal per PN 
melden!

Gruß
Gast #1178697
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Hi

Hab zwar auch eine Drehe, aber ein Kupplung zwischen zwei Wellen müsste 
sich mit einer (Ständer-)Bohrmaschine realisieren lassen.
Als Schonung für die Finger wäre ein Schraubstock auch wünschenswert.

1. Rohr kaufen, Innendurchmesser bestenfalls so groß wie die gleinere 
Welle
2. kurzes Stück absägen
3. vorne und hinten die entsprechenden Durchmesser einbringen, also 
Motor und Welle
4. von Außen ein Loch für den 'Madenstift' ... Stifte kloppt man, die 
Dingers haben nun mal die Form von geraden und hart gekochten Maden ...
5. in die Maden-Löcher Gewinde schneiden

Für die 'Gewinde-Stifte' brauchst Du natürlich noch etwas 'Fleisch', 
also den Außendurchmesser lieber etwas größer wählen, damit bei der 
dickeren Welle noch genügend Gewindegänge für den Stift bleiben.

madige Stifte - die schlägt man, hab's doch gewusst ;)
Gast #1178936
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>UND noch eine BITTE: Nennt eure "Madenschrauben" GEWINDESTIFTE!!!

Genau... So wie der Zollstock "Gleidermaßstab" und der Schraubenzieher 
"Schraubendreher" heissen soll...
(wobei der Schraubenzieher auch auf SchraubenANzieher zurückzuführen 
werden könnte - nicht mit Schuhanziher zu verwechseln).
Wenn ich auf dem Markt ein Pfund von irgendwas bei der Standbedienung 
bestelle, dann weiß die auch, was ich meine...

Die Schluachkupplungen mit Schelle sind auch nur bis zu einer gewissen 
Drehzahl wegen der Unwucht benutzbar, was hier vermutluch nicht zum 
Tragen kommt.

Um noch mal auf Modellbau-Kupplungen zurückzukommen:
Wenn ich eine mit einem anderen Bohrungsdurchmesser brauche, dann nehme 
ich die nächst kleinere und bohre sie auf. Das geht natürlich nur, wenn 
die Bohrungen nicht zu unterschiedlich im Durchmesser sind...

Einen Winkelversatz haben Kupplungen ja sowieso...

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