Hallo zusammen,
wie wird man als Dipl.-Ing. (~1 Jahr Berufserfahrung) in den IG Metall
Tarif für Metall und Elektro eingestuft?
Ist das von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich? Gibt es da
Verhandlungsspielräume?
Was sind eure Erfahrungen?
Danke im Voraus!!!
Beste Grüße,
der_Bernd
das hat nicht mit Berufserfahrung zu tun.
Seit ERA wird das bezahlt was man macht und nicht mehr der Titel:
Wenn du im Unternehmen putzt bekommst du das Gehalt der Putzleute
Wenn du als Geschäftsführer arbeitet entsprechend der
Arbeitsplatzbeschreibung halt (etwas) mehr
Gibt es denn diese normalen "Mantelverträge" der IG Metall nicht mehr?
Wird heute nur noch nach ERA eingestuft?
Gibt es weitere Erfahrungen bzgl. der Einstufung?
Danke für eure Antworten!!!
Gruß,
der_Bernd
Hallo,
normalerweise wird heute nur noch nach Era Einstufung bezahlt.
Dabei wird genauso betrogen wie früher mit den Lohngruppen.
Kannst du gut A...kriechen,macht dein Vorgesetzter die richtigen
kreuzchen
an der richtigen Stelle deiner Beurteilung und der Rubel rollt.
Era wurde bei uns eingeführt und als das gerechteste System von der IG
Metall verkauft.
Ende vom Lied:Kaum einer zufrieden ( ausser A...kriecher),massenweise
klagen vor der Einigungsstelle die aber ALLE abgewiesen wurden.
Naja,sind dann sehr viele ausgetreten aus dem Verein.So spart man sich
wenigstens,das man auch noch dafür bezahlt um verarscht zu werden.
gruss
vom nach 20 Jahren aus der Gewerkschaft ausgetretendem
Der Geschäftsführer, der nach ERA bezahlt wird will ich sehen :)
Die ERA-Einstufungen sind leider von Bundesland zu Bundesland
verschieden, deswegen kann man ohne diese Angabe gar nix sagen.
ERA-Einstufungen sind auch von Betrieb zu Betrieb verschieden, den es
werden ALLE Tätigkeiten des Mitarbeiters erfasst.
Es wird empfohlen alle 2 Jahre diese zu Überprüfen ob sich etwas
geändert hat.
Was von Bundesland zu Bundesland verschieden ist sind die ERA Tabellen.
Also einfach mal googlen und auf der Tabelle schaun was du wo in welcher
stufe verdienen würdest.
Verhandlungsspielraum gibt es nätürlich immer.
Schließloch gibst du ja eine Vorstellung an was du haben willst
Jan hat dir die Theorie erklärt, der Betrogene die Praxis. ERA ist
inkonsequent, denn es wurden jede Menge Schutzbestimmungen etc
eingeführt, damit ja die Unternehmen nicht mehr bezahlen, aber auch kein
Arbeitnehmer zu viel verliert. Am Ende ist alles nach wie vor
weitestgehend Verhandlungssache. Und dank der zusätzlichen Bürokratie
ist auch noch manch ein BWLer in Lohn und Brot gekommen...
Hallo,
mir geht es ähnlich wie "der betrogene".
Hatte mit meiner Diplomstelle kein gutes Händchen, schwieriges Thema und
schlechte Betreuer, dementsprechend Note.
Daher war ich froh als ich den ersten Job nach dem Studium in der Tasche
hatte. War nicht wählerisch, dachte lieber Spatz in der Hand als Taube
auf dem Dach.
Leider is Betriebsklima durchwachsen und alte Hasen handeln nach dem
Motto: einem Neuen sagt man doch nicht alles.
Daher wurschtelst dich durch so gut es geht und eckst an, weil aufgrund
von Nicht-Information Dinge anders tust als früher (Engstirnigkeit läßt
grüßen).
Um zum Wesentlichen zu kommen. Hatte vor kurzem die Leistungsbeurteilung
nach ERA.
Mich hat fast der Schlag getroffen, wusste nicht dass ich so schlecht
bin. Da reist dir den Arsch auf, kuckst nach Mustern, machst Gespräche
mit FAEs, bildest dich fort, etc. Aber es scheint als Qualifikation
reichen schon labern und Kaffeetrinken.
Vielleicht kennt ihr dieses Formular der IG Metall, dort gibt es die
Kriterien Qualität, Effizienz, Einsatzbereitschaft/Flexibilität,
Verantwortliches Handeln, Zusammenarbeit. Weiterhin gibt es fünf
Beurteilungsstufen, ähnlich Schulnoten. Dabei ist A die Schlechteste und
E die Beste. Habe zweimal C und Rest B. Da fragst dich, wieso bleib ich
nicht gleich zu Hause.
eraopfer schrieb:> Hallo,>> mir geht es ähnlich wie "der betrogene".>> Hatte mit meiner Diplomstelle kein gutes Händchen, schwieriges Thema und> schlechte Betreuer, dementsprechend Note.> Daher war ich froh als ich den ersten Job nach dem Studium in der Tasche> hatte. War nicht wählerisch, dachte lieber Spatz in der Hand als Taube> auf dem Dach.> Leider is Betriebsklima durchwachsen und alte Hasen handeln nach dem> Motto: einem Neuen sagt man doch nicht alles.> Daher wurschtelst dich durch so gut es geht und eckst an, weil aufgrund> von Nicht-Information Dinge anders tust als früher (Engstirnigkeit läßt> grüßen).>> Um zum Wesentlichen zu kommen. Hatte vor kurzem die Leistungsbeurteilung> nach ERA.> Mich hat fast der Schlag getroffen, wusste nicht dass ich so schlecht> bin. Da reist dir den Arsch auf, kuckst nach Mustern, machst Gespräche> mit FAEs, bildest dich fort, etc. Aber es scheint als Qualifikation> reichen schon labern und Kaffeetrinken.>> Vielleicht kennt ihr dieses Formular der IG Metall, dort gibt es die> Kriterien Qualität, Effizienz, Einsatzbereitschaft/Flexibilität,> Verantwortliches Handeln, Zusammenarbeit. Weiterhin gibt es fünf> Beurteilungsstufen, ähnlich Schulnoten. Dabei ist A die Schlechteste und> E die Beste. Habe zweimal C und Rest B. Da fragst dich, wieso bleib ich> nicht gleich zu Hause.
Hallo Fragergemeinde,
ERA ist längst noch nicht überall bekannt - und dann gibt es noch
Ingenieurs-/Personaldientsleister, die sog. Haustarifverträge mit der
IGM abschließen, da erscheint offenbar keine ERA "das MEGA-Kind der
IGM".
@eraopfer
die Zeiten werden besser für qualifiziertes Personal - aus einer festen
Stelle raus kannst du dich in aller Ruhe umschauen wer bessere bzw. die
besten Konditionen bietet.
Zum Zweiten A...backen zusammenkneifen und weitermachen oder die
Arbeitsleistung der Beurteilung/Bezahlung anpassen.
Gruß
copterchopper
Gast123 schrieb:> Der Geschäftsführer, der nach ERA bezahlt wird will ich sehen :)>> Die ERA-Einstufungen sind leider von Bundesland zu Bundesland> verschieden, deswegen kann man ohne diese Angabe gar nix sagen.
Liegt aber daran das verschiedene Stufungen (Anzahl der Stufen) in den
Tarifen der IG-Metal-Bezirke vorgesehen sind!
eraopfer schrieb:> Um zum Wesentlichen zu kommen. Hatte vor kurzem die Leistungsbeurteilung>> nach ERA.>> Mich hat fast der Schlag getroffen, wusste nicht dass ich so schlecht>> bin. Da reist dir den Arsch auf, kuckst nach Mustern, machst Gespräche>> mit FAEs, bildest dich fort, etc. Aber es scheint als Qualifikation>> reichen schon labern und Kaffeetrinken.
Es gilt halt immer noch die alte Regel 60/30/10:
Das berufliche Fortkommen (Gehalt) bestimmt wird vorallem durch 60%
Bekanntheit, 30% Zufall und 10% Lesitung!