(Vorsicht: CTC im Z80-Jargon ist was anderes als CTC im AVR-Jargon.
Beim Z80 hieß das `counter-timer circuit', beim AVR ist es `clear
timer on compare match'. ;-)
Theoretisch ist es wohl in der Tat eine Taktperiode, aber wirklich nur
sehr theoretisch: Du brauchst ja deutlich mehr als einen Takt, um
den Timer zu aktivieren, und auch im polled mode für das Auslesen
brauchst Du mehrere Takte pro Schleifendurchlauf.
Kleine Verzögerung macht man daher generell als `spin loop': der
Prozessor zählt in einer Schleife ein Register herunter, bis es 0 ist.
Beim AVR kann man solche Schleifen mit 3 Takten pro Durchlauf bei
maximal 255 Durchläufen oder 4 Takten bei maximal 65535 Durchläufen
realisieren. Allerdings kommt noch die Setup-Zeit hinzu, um das
Zählregister auf den gewünschten Wert voreinzustellen.
Die kürzestmögliche Verzögerung wäre ein NOP; der benötigt genau einen
Prozessortakt.
Es liegt in der Natur des getakteten Verhaltens eines Prozessors, daß
man keine kürzeren Verzögerungen als die eines Taktes realisieren
kann.
Vielleicht stellst Du die Frage ja lieber vom Kopf auf die Füße und
beschreibst, was Du denn eigentlich vorhast?
Was hat das eigentlich mit dem GCC zu tun? Das wäre eher ein Kandidat
fürs allgemeine Forum.