Synchronmotor als elektrische Last

OP #1308484
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Hallo,

kann ich ein Synchronmotor als elektr. Last nehmen, wenn ich die 
Wicklungen kurzschliesse, bzw. mit niederohmigen Lasten betreibe ?

Welche Leistung/Drehmoment wären im kurzgeschlossenen Fall erreichbar 
(evtl. die gleiche die der Motor als Antrieb aufbringen würde) ?

Gruß
Andreas
Gast
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>kann ich ein Synchronmotor als elektr. Last nehmen, wenn ich die
>Wicklungen kurzschliesse, bzw. mit niederohmigen Lasten betreibe ?
Du meinst die Rotorwicklung?
Ja, dann ist das Ding eine Asynchronmaschine.

>Welche Leistung/Drehmoment wären im kurzgeschlossenen Fall erreichbar
>(evtl. die gleiche die der Motor als Antrieb aufbringen würde) ?
Nein, die Leistung wird bei Belastung mit Nennmoment kleiner sein. Um 
wieviele hängt stark von Widerstand der Rotorwicklung ab. Je höher, 
desto weniger.
Gast
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Dann ist es eine mechanische Last.
Ja, das geht.

>Welche Leistung/Drehmoment wären im kurzgeschlossenen Fall erreichbar
>(evtl. die gleiche die der Motor als Antrieb aufbringen würde) ?

Nein, im Nennbetrieb setzt die Maschine ca. 5-10% der  Nennleistung in 
Wärme um, als Bremse mit kurzgeschlossenen Statorwicklungen müsste sie 
volle 100% umsetzen. Das hält sie nicht lange aus.
Also besser Widerstände dazwischen und so dimensionieren, dass der 
fließende Strom ins Quadrat mal dem Statorwiderstand maximal gleich der 
Verlustleistung im Nennbetrieb ist.
OP
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> Nein, im Nennbetrieb setzt die Maschine ca. 5-10% der  Nennleistung in
> Wärme um, als Bremse mit kurzgeschlossenen Statorwicklungen müsste sie
> volle 100% umsetzen. Das hält sie nicht lange aus.
> Also besser Widerstände dazwischen und so dimensionieren, dass der
> fließende Strom ins Quadrat mal dem Statorwiderstand maximal gleich der
> Verlustleistung im Nennbetrieb ist.

lässt sich aus dem fließenden Strom eine Rückwirkung/Rückrechnung des zu 
leistenden Drehmoments herbeiführen, wenn ich

 M = P / (2  pi  n)

 nach M umstelle und für

 P=Wicklungsspannung  Wicklungsstrom  cos phi(=1) * 1.73
 n=Drehzahl

einsetze. (Kurzschluss mit Widerstände)
Gast
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>lässt sich aus dem fließenden Strom eine Rückwirkung/Rückrechnung des zu
>leistenden Drehmoments herbeiführen...
Jupp!

Warum so kompliziert mit Spannung, Strom und noch der 
Phasenverschiebung?
Die alle zu messen ist aufwändig.
Die Annahme, dass dein cos(phi)= 1 ist stimmt nicht, da der Stator eine 
Induktivität besitzt.

Deshalb:
P=sqrt(3)*(R_stator + R_extern)* I²

und dann mit M = P / (2*Pi*n)

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