Oszi an Quartz

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1312063
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stephan schrieb:
> Wenn ich einen Quartztakt messen will(oszilloskop vorhanden, auch
> ausreichend hohe freq.)
Tastkopf mit geringer Eingangskapazität (10:1 oder 100:1) verwenden.

> wo genau setzte ich die messpunkte an?
> Messe ich einen Oszi-Pin gegenüber Masse oder messe ich beide Oszipins?
Du solltest das messen, was dich interessiert ;-)
Gast #1312067
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Der Quarz alleine wird nix machen, da musste schon ein Schwingding 
drumrum konstruieren. Bei lahmen Quarzen reicht da ggf. schon ein 
Schmitt-Trigger/Inverter (son TTL-Baustein), bei dem du den Ausgang mit 
nem Widerstand aufn Eingang führst. Gibt dann eine ganz empfindliche 
Kippschaltung, die man mit dem Quarz anstimmen kann.
#1312078
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Hallo,

Sven P. schrieb:
> Der Quarz alleine wird nix machen, da musste schon ein Schwingding
...

naja, Rufus t. Firefly (rufus) spielte mit seinem ersten Satz wohl eher 
auf das 't' an, das sich beim Ursprungsposter in den Quarz 
eingeschlichen hat. ;-)

>Wenn ich einen Quartztakt messen will

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1312101
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standardquartz von reichelt als 4MHz SMD.

der Tastkopf vom Oszi hat eine Comp Range von 12-18pF lt. Datenblatt.

Inwiefern beeinflusst denn das Oszilloskop(dessen Kap.) das 4MHz-Signal?

Schwingt solch ein quarz(am Controller, mit 2 22pF an GND) als 
Sinussignal?

habe gerade versucht, auf die autosetup-funktion des oszis zu vertrauen. 
Aber dieses scheint immer nur die 50Hz netzfrequenz einzufangen. Dann 
habe ich die timebase entsprechend de 4MHz eingestellt, beim besten 
willen nix zu finden...
Angehängte Dateien:
Gast #1312108
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im Übrigen macht eagle zusätzliche Junction-Points, wenn man Move-Gruppe 
macht. Denn dann kommt erneute Abfrage, ob netzwerke miteinader 
verbunden werden sollen.
z.B. GND mit N$4 oder sowas. Bejat man erneut(um die Verbindung 
aufrechtzuerhalten) erzeugt eagle zusätzliche Punkte.

GRRRRRR!!!
Gast #1312116
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Also ich habe einen Quarz 4,0000-HC49-SMD
mit 2 22pF Kondensatoren gegenüber GND. Glaube das ist grundsätzliche 
Standardbeschaltung.

Wie ist das gemeint mit der Kapazität vom Oszi? in welchen Grenzen 
beeinflusst sie das zu messende Signal?

Der Tastkopf hat im Datenblatt stehen:
comp Range 12-18pF
Persönliche Seite #1312151
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Es gibt die Möglichkeit, einen Quarzoszillator mit einer zugefügten 
Kapazität abzustimmen. Das ist i.d.R. ein kleiner (wenige pF) 
Drehkondensator, der parallel zum Quarz geschaltet wird.

Wird jetzt klar, was geschieht, wenn das Oszilloskop gewissermaßen 
parallelgeschaltet wird?

Und nochmal die Frage: Warum probierst Du so etwas nicht einfach aus?
Gast #1312155
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hat ja bei beiden varianten kein signal gegeben.

und autoset liefert mir immer nur die 50Hz netzfrequenz.

manuell kann ich das signal einfach nicht einfangen. Höchstens ein 
messrauschen von wenigen mV.
Gast #1312179
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Wie einer der Vorredner schon sagte: Durch den testkopf des Oszis wird 
der Schwinkreis stark beeinflusst, möglicherweise bleibt er auch ganz 
stehen. Deshalb macht es keinen Sinn da wirklich dran zu messen. Besser 
ist beim µC die Frequenz nach aussen geben zu lassen. Der 
Schaltplanschnipsel sieht nach MSP430 aus und bei dem kannst Du dann den 
Clock an den Pins ACLK oder MCLK nach aussen führen. Dort wird er dann 
nicht mehr durch eine Messung beeinflusst.
Wenn es dennoch sein muss, dirket zu messen, dann würde ich eine FET 
Probe dringend empfehlen.
Gruüsse,
Hannes
Gast #1312186
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Häufig bricht der Oszillator zusammen, wenn man den Tastkopf dran hält. 
Ob unkritischsten ist noch XOUT, aber wenn man Zweifel hat ob's 
schwingt, ist auch so eine Kontaktierung kritisch.

Daher: Massekabel Krokoklemme an Tastkopfspitze klemmen nach dem man das 
Massekabel 2 mal in eine Schleife gelegt hat als kleine Spule von ca. 
3cm Druchmesser, und diese Spule in die Naehe des Oszillators halten. 
Bei auf hoch gestellter Empfindlichkeit des Oszis sollte man dann was 
sehen, auf jeden Fall hat man nicht den Oszillator in die Knie gezwungen 
wenn mannichts siehtm, sondern dann schwangr er auch ohne Oszi nicht.
Gast #1312300
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Quarz lässt sich nix messen. habe nur ein ca 100MHz-Signal oder halt die 
50Hz netzbr.

den XOUT habe ich gemessen gegenüber GND. Nur Rotze auf dem Oszi.

Mich wundert auch, warum der quarz an xout angeschlossen ist, anstatt, 
dass es zwei pins gibt die xina und xinb heißen oder sowas
#1312308
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2 Eingänge bringen einen Quarz nicht zum Schwingen. Der übliche 
Inverter-Oszillator hingegen schon, und der hat einen Ausgang und einen 
Eingang, daher XOUT und XIN.

Manchmal hat man sowas depperterweise auch als XTAL1 und XTAL2 
bezeichnet und weil das nicht reicht im Text dazu geschrieben, dass 
XTAL1 der Eingang ist.

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