Audiosignalsplitter bauen

OP (Firma: hab keine) #1346059
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Moin liebes Forum,
ich werde demnächst noch eine zweite Anlage, also Verstärker mit 2 
Boxen, bekommen. Bisher hab ich mein alten "SABA RS910" direkt an meinen 
Frontout- Port am Pc angeschlossen. Funktioniert perfekt ;D. Jetz möchte 
ich aber 2 Verstärker mit dem einen Signal aus dem Frontout-Port 
"speisen". Ich bin mir ziemlich sicher,dass das meine Soundkarte nicht 
mitmacht, deswegenmöchte ich sozusagen ein Audiosplitter bauen. Auf dem 
Bild im Anhang hab ich das gezeichnet wie es aussehen sollte. Dabei soll 
der Audiosplitter das Ausgangssignal aufs Doppelte verstärken und dann 
auf die beiden Verstärker verteilen, also parallel. Falls ihr mir 
weiterhelfen könnt, bin ich wie immer sehr dankbar ;D.

Mit freundlichen Grüßen


Marvin K.
Angehängte Dateien:
#1346090
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Interessante Rechtschreibung.

Die Soundkarte sollte es locker tun. Normal haben Soundkarten 
niederohmige Ausgänge, Verstärker dagegen hochohmige Eingänge (mit 
Ausnahme von Eingängen für dyn. Mikros). Die Massenverkopplung beider 
Verstärker ist möglicherweise kritisch.

Dieter
#1346107
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Mir ist neulich mal eine Frage in den Kopf gekommen, die hier zufällig 
grad zum Thema passt:
Für die Impedanzwandlung bei Audiosignalen mit OPV, geht das mit einem
Single-Supply OP (z.B. dem LM324, von der Qualität jetzt mal abgesehen),
oder brauch ich einen Typ mit +- Versorgung?

Könnte man mit dem Single-Supply vielleicht einfach einen 
Gleichspannungsoffset aufs Audiosignal geben, so dass ich keine negative 
Spannung benötige?

Mfg
Martin
Gast #1346113
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>Er meint bestimmt zwei Operationssääle. ;)

vor allem mit "ää"... (die Mehrzahl von "Saal" ist "Säle"...)

>Die Massenverkopplung beider Verstärker ist möglicherweise kritisch.

Im professionellen Audiobereich benutzt man dafür DI-Boxen, die das 
Signal auch gleich noch von asymmetrisch in symmetrisch wandeln.

Für reine asymmetrische Signale (Cinch, Miniklinke...) gibt es 
entsprechende Masse-Entkoppler. Im Car-Hifi-Bereich (Conrad, 
Monacor...)kann man die finden.
Davon zwei an den Eingängen parallelschalten, und deren Ausgänge zu den 
Verstärkern führen.
#1346173
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Hallo,

Martin Sch. schrieb:
> Mir ist neulich mal eine Frage in den Kopf gekommen, die hier zufällig
> grad zum Thema passt:
> Für die Impedanzwandlung bei Audiosignalen mit OPV, geht das mit einem
> Single-Supply OP (z.B. dem LM324, von der Qualität jetzt mal abgesehen),
> oder brauch ich einen Typ mit +- Versorgung?
Single reicht.

> Könnte man mit dem Single-Supply vielleicht einfach einen
> Gleichspannungsoffset aufs Audiosignal geben, so dass ich keine negative
> Spannung benötige?
Genau so wird es gemacht, seit OPVs im BF-Bereich eingesetzt werden.
Üblich: + Eingang auf Ub/2, NF über C einkoppeln.
- Eingang üblicher Spannungsteiler für die Verstärkung, den Widerstand 
von - EIngang gegen GND über einen passenden Kondensator.
Damit ist die Gleichspannungsverstärkung 1 und der Arbeitspunkt stabil.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1346210
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Problem bei der Parallelschaltung von 2 Eingängen --->==== ist evtl., 
daß die Eingangskapazität des einen für den anderen als Tiefpass wirkt. 
Dann helfen Entkopplungswiderstände solange das Signal ausreichend groß 
ist.
#1346244
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> Genau so wird es gemacht, seit OPVs im BF-Bereich eingesetzt werden.
> Üblich: + Eingang auf Ub/2, NF über C einkoppeln.
> - Eingang üblicher Spannungsteiler für die Verstärkung, den Widerstand
> von - EIngang gegen GND über einen passenden Kondensator.
> Damit ist die Gleichspannungsverstärkung 1 und der Arbeitspunkt stabil.
>

So hab ich mir das auch gedacht. Danke für die Rückmeldung.

Martin

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