Kleinleistungs-Thyristor TO-92 Bezugsquelle

OP #1407355
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ein Blitz zerschlug die Sprechanlage (Siedle).
Nun sind diverse Teile defekt. Darunter ein
Thyristor in TO-92. Ich sah Typen wie TAG 8734,
8430, 8702, 8514, 8702 und habe leider weder
Datenblatt noch Bezugsquelle.

Hat jemand eine Idee wo ich so etwas bekommen kann?

Matthias
Gast #1407773
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Bei Angelika gibt's den BRY55 siehe Anhang.
Ansonsten gibt's noch den BRY49, weiss aber nicht wo.

Achtung bei diesen Kleinthyristoren sind die Pinbelegungen manchmal 
verschieden, je nachdem welcher Hersteller. Habe in der Serienfertigung 
schon tolle Sachen damit erlebt...  :-(
Angehängte Dateien:
Gast #1408509
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> Typen wie TAG 8734, 8430, 8702, 8514, 8702

Solche Bezeichnungen sind eher der Date Code.
Früher (vor 1985) gabs von dieser Firma u.A. CR103A/B/C/D/E/M/N/S/Y.
Y=30
S=700
A=100
B=200
C=300
D=400....usw.

Später nach dem Umbenennen von Old to New z.B. P0102AA
(P=Planar/  current range 01=up to 1A/   Igt 02=max 200uA)
Daten: 0,8A   100V   <200uA   T092

Gehäusecode:
A=T0-92
B=RD26
D=T0-18
H=T0-220
G=T0-39...usw.

BRX44.. bei Kessler electronic ab 0,19 reicht völlig aus für das bißchen 
Schalten.
OP #1408756
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@Jörg:
Das ist wohl so ein 0.8A-Teil.
Ein Relais wird damit geschaltet.
Ub=8V. Also vollkommen unkritisch.

@Peter:
Danke für den hilfreichen Anhang.
Das Teil müsste gehen. Leider ist im
Datenblatt die Anschlußbelegung unklar.
Es gibt offenbar 2 Anoden, 1 Kathode
und kein Gate. Siehe Seite 3. Wieso
das bei allen Motorola-Datenblättern
sein muss verstehe ich nicht. Soll man
da raten? Andere Datenblätter geben
manchmal gar nichts an. Soll man die
Anschlüsse dann ausprobieren?

@Andrew:
Danke. Ja 60V sind sicher ok. Und 0.5A
auch. Im Prinzip könnte man auch 2
Transistoren zusammenschalten. Das wollte
ich halt vermeiden.

@Flow:
Vielen Dank für die Erklärung. Höhere
Spannungen als 30V sind vielleicht stabiler
im Falle des Falles.

Der Blitz brachte jedenfalls eine 2 cm
lange Leiterbahn im Netzteil zum Verdampfen.
Das war bereits das 2. Mal, daß ich danach
dann mehrere Tage reparieren musste weil
in Sprechstellen, Lichtschaltung, Umschalt-
geräten etc. Halbleiter gestorben waren.
Sogar Widerstände sind verbrannt und Leds.
Manchmal sind Teile vorgeschädigt. Leckströme
an Dioden . . .  Es kostet viel Zeit so einen
Schaden zu beheben.

Ob so ein Überspannungs-VDR wie in diesen
Schutzsteckdosen wohl Sinn machen würde?
Diese Teile sollen ja TV-Geräte etc schützen.

Die Leistungsplatine der Treppenlifte war
auch tot. Ist ein LM2931 drauf, der den PIC
in den Tod riss. Da ich das Programm nicht habe
musste ich die Platinen aus Austausch ordern.
Teurer Spaß !

Matthias
Gast #1409776
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> Schade, daß Reichelt, Conrad Fehlanzeige

Wieso?

Die hätten z.B. BRY55, (und BR101, boh ist der alt ey, TO72)

bei Segor.de BT169D bzw. P0102 für andere Anschlussbelegung
und ein paar mehr.


Das Problem ist eher, dass noch nirgends die Daten der
> > TAG 8734, 8430, 8702, 8514, 8702
aufgetaucht sind, man also nicht wirklich weiss, was die
konnten.
#1410143
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Das Problem der zu geringen Bestellsumme kann ich nicht nachvollziehen.
Irgenwas benötigt man als Bastler immer, Werkzeug zum Beispiel ist in 
besserer Qualität bei farnell immer noch billiger als die extra Fahrt 
zum Baumarkt. Lötzinn benötigt man auch ab und zu, das hebe ich mir für 
solche Fälle auf. Ebenso die Bestellung von Platinen oder Sachen, mit 
denen man schon lange liebäugelt, aber aus irgendwelchen Gründen immer 
wieder verschoben hat. Sortimente sind zu komplettieren und ähnliches.

hbe behauptet, die nicht vorrätigen Teile beschaffen zu können, wenn 
farnell sie führt.

Arno
#1411015
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Abdul K. schrieb:

> A1 und A2 bezeichnen eigentlich die beiden Leistungsanschlüsse beim
> TRIAC. K wird dann wohl G sein.

Wenn du den BRY55 meinst: Gibt da kein A1 und A2, sondern nur 2x "Anode" 
und 1x "Cathode". Eine der sogenannten "Anoden" wird wohl das Gate sein, 
aber das muss man selber rauskriegen. Kein Wunder dass das Teil 
eingestampft wurde.
#1411047
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Hallo Matthias,

ich habe vor einiger Zeit den original Thyristor durch einen TIC126 
ersetzt. Die Anschlüsse wurden mit dünnen Drähten angepasst.

Da die Anlage schon in die Jahre gekommen ist solltet Du die Ladeelkos 
im Netzteil prüfen und ggf. ersetzen, wenn sich das Elektrolyt 
verflüchtigt hat macht sich Brummen bemerkbar.

Andreas
Persönliche Seite #1411066
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A. K. schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>
>> A1 und A2 bezeichnen eigentlich die beiden Leistungsanschlüsse beim
>> TRIAC. K wird dann wohl G sein.
>
> Wenn du den BRY55 meinst: Gibt da kein A1 und A2, sondern nur 2x "Anode"
> und 1x "Cathode". Eine der sogenannten "Anoden" wird wohl das Gate sein,
> aber das muss man selber rauskriegen. Kein Wunder dass das Teil
> eingestampft wurde.

Ax= Anode x
K = Kathode = C


- A.
OP #1412527
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Danke Thomas und Andreas für die Tipps mit BT149
und Kondensator tauschen. Noch brummt glücklicherweise
im Normalfall nichts. Ein heftiges Brummgeräusch hatte
ich als das Mikrofon in der Sprechstelle feucht wurde.
Verlegt an eine andere Stelle war das Brummen gleich
weg. Auf die Idee mit dem Verlegen wäre ich nicht
gekommen. Bei der neueren Sprechstelle ist das Mikro
fest verbaut und es gibt kein Brummen. Inwieweit die
zusätzlichen Heizanschlüsse des Mikros an der alten Sprechstelle
etwas ausmachten kann ich nicht sagen.

Matthias
Gast #1414308
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Das hat doch
 > A. K. (prx)
 >Datum: 12.09.2009 22:44

bereits geschrieben:

Wenn du...
.... Eine der sogenannten "Anoden" wird wohl das Gate sein,
aber das muss man selber rauskriegen. Kein Wunder dass das Teil
eingestampft wurde.

Beim Thyristor ist das doch einfach auszumessen, wenns im Datenblatt so 
doof steht. Es gibt nur einen niederohmigen Übergang, der + ist dann das 
Gate.

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