Schwingungen am PortAusgang dämpfen

#1447291
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Hallo,
ich gebe mit nem ATTiny2313 einen variablen Takt auf einen Port und 
dieser ist an 2 TTL-ICs angeschlossen.
Leider habe ich das Problem, das der µC-Ausgang (wahrscheinlich durch 
Push-Pull) kurz über 5V schießt und sich dann einpegelt. (Im Bild die 
obere Kurve)

Allerdings ist dadurch auch die Versorgungsspannung stark gestört. 
(untere Kurve)
Messungen mit OPV an der selben Spannung messen leider nur Mist.

Die Versorgungsspannung ist mit Elko und Kondi versehen. Alle ICs haben 
100n zw +5V und GND.

Ein Kondensator von Ausgang gegen Masse bzw ein Widerstand vom Ausgang 
zu TTL Input machen zwar die Schwingung weg, allerdings ist die 
Flanken-Anstiegszeit auch viel zu lang...

Gibt es eine Möglichkeit, die Schwingung wegzubekommen, aber die Flanke 
trotzdem möglichst schnell zu schalten ?
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#1447314
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deine Idee war sehr gut, an Messfehler habe ich überhaupt nicht gedacht.
Ich habe die Masse von Kanal 1 und 2 direkt am Oszi verbunden.
Wenn ich nur die 5V mit Kanal 2 messe ist alles OK.
Sobald ich den Port-Ausgang an Kanal 1 anschließe kommt die Schwingung 
auf beide Kanäle.
PS: Ich habe keinen Tastkopf, habe am Oszi 2 Adapter von den Buchsen auf 
Bananenstecker...
#1447325
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Marco B. schrieb:

> Was ist bei nem Tastkopf anders ?

Die Induktivität zwischen Signal und Masse ist nahezu Null, da es ein 
Koaxkabel ist (lediglich die kleine Schleife Masseleitung zwischen 
Platine und Tastkopf bleibt).
Mit einem normalen 10:1 Tastkopf kann man grob bis wenige 10MHz messen. 
Darüber sollte man komplett auf die Masseleitung verzichten und 
möglichst den Tastkopf irgendwie direkt mit dem Massering an das 
Testobjekt hängen.
#1448517
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habe jetzt den Tastkopf direkt am Pin und die Masse (cm 3 cm) Draht vom 
Kopf zu Masse.
Die Überschwingung ist nur noch ca 0.4 V, nach ca 70 ns hat sich alles 
eingepegelt.
Naja, verstehe ich zwar nicht, aber wenn ich weiß, das es Messfehler 
sind, kann ich davon ausgehen, daß der Rest funktioniert.

Ich versuche es trotzdem demnächst mal mir nem andern Controller.

Ja, der 7805 ist korrekt beschalten.
Persönliche Seite #1448526
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Marco B. schrieb:
> habe jetzt den Tastkopf direkt am Pin und die Masse (cm 3 cm) Draht vom
> Kopf zu Masse.
Vom Kopf zu Masse?
Am Tastkopf ist vorne die Spitze und direkt dahinter ist ein 
metallischer Ring. Der Tastkopf ist im Oszilloskop auf den Innenleiter 
angeschlossen und der Ring an den Außenleiter.
Die Spitze sollst du auf das Signal halten und den Ring am Tastkopf 
sollst du an der Masse deiner Schaltung anschließen.

> Die Überschwingung ist nur noch ca 0.4 V, nach ca 70 ns hat sich alles
> eingepegelt.
> Naja, verstehe ich zwar nicht, aber wenn ich weiß, das es Messfehler
> sind, kann ich davon ausgehen, daß der Rest funktioniert.
Na immerhing.

> Ich versuche es trotzdem demnächst mal mir nem andern Controller.
Ich glaube kaum, dass das einen Unterschied macht.

Messen muss gelernt sein. Beim Umgang mit dem Oszilloskop und relativ 
hochfrequenten Signalen bzw. steigen Flanken müssen ein paar Sachen 
beachtet werden, sonst misst man nur Mist.
#1448535
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ja, ich weiß schon, wie der Tastkopf beschalten ist, habe auch Ring auf 
Masse und Spitze auf Ausgang.
Sorry für die blöden Fragen, aber ich habe bisher noch nie mit hohen 
Frequenzen und kurzen Flanken zu tun gehabt.
Für meine Schaltung ist aber ein sauberes Signal Voraussetztung.

Wenn definitiv feststeht, daß der µC nicht übersteuert, dann gehe ich 
einfach von einem Messfehler aus.

Gast schrieb:
> Der Tastkopf muss angeglichen werden.

Ja, aber auf was angleichen ? Mit Tastkopf messe ich ein Signal zw. -2 
und +6 V. Aber wenn ich an der kleinen Schraube drehe, tut sich nix.
Persönliche Seite #1448549
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Marco B. schrieb:
> Ja, aber auf was angleichen ? Mit Tastkopf messe ich ein Signal zw. -2
> und +6 V. Aber wenn ich an der kleinen Schraube drehe, tut sich nix.

Keine Bedienungsanleitung? Irgendwo gab es auch mal so ein PDF von 
Tektronix. ABC fürs Oszilloskopmessen oder so in der Art.

Du musst den Tastkopf an den Rechteckgenerator deines Oszilloskops 
hängen und solange an der Schraube drehen, bis die Rechteckflanken auch 
wirklich Rechtecke sind.
Gast #1448574
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>Am Tastkopf ist vorne die Spitze und direkt dahinter ist ein
>metallischer Ring. Der Tastkopf ist im Oszilloskop auf den Innenleiter
>angeschlossen und der Ring an den Außenleiter.
>Die Spitze sollst du auf das Signal halten und den Ring am Tastkopf
>sollst du an der Masse deiner Schaltung anschließen.

Zum Beispiel mit einer Massefeder wie im Anhang.

Kai Klaas
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