Hallo allseits !
Ich bin auf der Suche nach einer möglichst fertigen Schaltung mit
Printlayout für eine Leistungsmessung bei 230V welche jeweils für Strom
und Spannung einen 0-5V Ausgang hat. Die Baugruppe sollte entweder
galvanisch getrennt von 230V sein oder die 0-5V galvanisch getrennt
übergeben können.
Habe hier im Forum schon gesucht. Es gibt zwar viel Infos zu dem Thema,
aber leider nichts wirkliches fertig.
Wäre dankbar, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, wo ich etwas
finden kann.
Mit bestem Dank,
Johannes
Möchtest Du nur Spannung und Strom messen oder die Leistung?
Das Du bei Wechselspannung/strom den Momentwert incl. Polarität
benötigst, ist Dir klar?
Gruß
Jobst
nix versteher schrieb:
> dafür Polarität, oder reicht Phasenlage?
Phasenlage und eine komplette Beschreibung der mitunter sehr komplexen
Kurvenform reichen auch ... Damit kannst Du dann wieder Momentwerte
errechnen ...
Ich bin raus
Gruß
Jobst
Hallo allseits !
Eigentlich ging es mir nur um eine "einfache" Leistungsmessung. Ich
dachte ich multipliziere im yC dann einfach U*I.
Gibt es denn keine einfachen "Low Cost" Schaltungen so wie sie in den
nunmehr immer mehr zu bekommenden Stromkostenmessgeräten enthalten sind
?
lg, Johannes
Hallo allseits !
Danke für all die Informationen. Aber so wirklich das gefunden habe ich
auch nicht. Es muss doch eine mehr oder weniger fertige Schaltung dafür
geben - nicht nur AppNotes.
Hat denn niemand noch dieses Problem in seinen Projekten gehabt ?
lg Johannes
> Es muss doch eine mehr oder weniger fertige Schaltung dafür> geben - nicht nur AppNotes.
Wie, fertig aufgebaute ?
Klar, nennt sich Stromzähler (mit Impulsausgang)
oder Multimeter (mit serieller Schnittstelle und U-I-Messung wie von
Metex)
oder Datenerfassungssystem.
Aber du hast nicht mal die von dir benötigte Genauigkeit angegeben,
das zeigt, daß du über das Thema überhaupt nicht nachgedacht hast.
Versuch also als erste Hausaufgabe mal auszurechnen, wie viele Bits
Auflösung du bei gleichzeitiger Erfassung von Strom und Spannung
zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Sinushalbwelle
minimal brauchst, um deinen gewünschten Leistungsbereich messen zu
können.
Und Nein, WIR können dir das nicht ausrechnen, denn WIR wissen nicht was
du messen willst, ob Kraftwerke oder Standbyverbrauch.
Microchip Application Notes AN220, ersetzt Reference Design PICREF-3
http://www.st.com/ STPM1xx Cirrus CS5462 Sames PM9102/9602
Analog ADE7751 bis 69 (elektronische Stromzähler)
Hallo Mawin !
Mit der Bezeichnung LowCost dachte ich war klar, daß ich nicht unbedingt
das präziseste Ding benötige und außerdem hatte ich nicht gedacht, daß
ich hier eine ganz exakte Anforderung hereinstellen darf wo man mir dann
alle Wünsche erfüllt. ;-)
Es geht hier im wesentlichen darum ca. max 3.600 Watt zu messen, wobei
die Spannung und der Strom ebenso mitgeloggt werden müssen. Beides soll
mit einer Auflösung von 16 Bit erfolgen, am besten mit dem AVR IO Modul
von Pollin. Die Leistungsberechnung mache ich dann in der
Prozessleitsoftware.
Danke aber, daß Du Dich um das Thema so bemühst für mich.
Liebe Grüße,
Johannes
16 bit, aber digitalisieren erst auf der galvanisch abgewandten Seite,
also galvanisch isolierte Übertragung/Erfassung eines Analogsignals auf
14ppm genau?
Kannste komplett vergessen.
Kannste komplett vergessen??
Weiß nicht genau, aber eventuell ginge es über einen U/F-Wandler. Man
müßte nachschauen, ob der in den AppNotes von LTC beschriebene eine hoch
genuge Grenzfrequenz hat. Sicher bin ich mir nicht. Wäre interessantes
Studienobjekt. Sucht noch jemand ne Semesterarbeit??
Meine lieben Leute !
Ich suche etwas - ganz einfaches - möchte weder den Physiknobelpreis
noch sonst etwas bekommen.
Nochmal:
Ganz einfaches Volt- und Amperemeter mit jeweils 0 - 5 V Ausgang zur
Anschaltung an das Pollin Bord. Dort wird mit 16bit aufgelöst, das heißt
nicht, daß diese Genauigkeit gefordert ist !
Genauigkeit sollte ca. 1 - 5 Watt bei bis zu 3600 W max Leistung
betragen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es soetwas nicht
schon längstens als Low Cost Variante gibt ...
1W Genauigkeit bei 3600W full scale und das alles in Low-Cost? Schon 10W
Genauigkeit wird schwierig. Ich denke mal, so 1%-0,5% wirst du noch
erreichen können.
> Genauigkeit sollte ca. 1 ... Watt bei bis zu 3600 W max Leistung> betragen.
0.027%. Prust.
Du hast trotz expliziter Aufforderung noch immer nicht nachgerechnet,
welche Bitgenauigkeit man dafür bräuchte.
Du hast dir kein einziges der gelieferten Datenblätter angesehen und
dich gewundert, warum selbst Beste Elektronikhersteller Schwierigkeiten
haben 0.1% zu erreichen - ohne galvanische Trennung.
Vielleicht hat er es einfach noch nicht recht begriffen, was die
zahlreichen Antworten bedeuten:
Es gibt schlicht kein fertiges Modul auf dem Markt zum Aufstecken auf
die eigene Platine. Jedenfalls bin ich noch nicht über eines gestolpert.
Und wenn, wird es nicht ganz billig sein da wenig Konkurrenz.
Also selberbauen mit den genannten Resourcen. Ist ja nicht so schwer.
Vielleicht kann man auch eines der mäßigen fertigen
Zwischenstecker-Meßgeräte entsprechend aufbohren. Da die aber immer auf
absolut kostengünstig getrimmt sind, wird es dort auch nicht leicht.
Hallo MaWin !
Mir ist neu, daß Analogausgänge in Bits gerechnet werden. Ich hatte
lediglich gesagt, welcher Eingang zur Verfügung steht. Und woher die
Forderung von 0,1% herkommt kann ich auch nicht nachvollziehen.
Ich habe dieses Forum als sehr hilfsbereit kennen gelernt. Ich habe hier
mehrfach formuliert, daß ich keine expliziten Anforderungen an die
Genauigkeit habe sondern schon froh bin, wenn ich etwas finde was
halbwegs passt.
Ich nehme zur Kenntnis, daß sich die Mentalität hier in diesem Forum
geändert hat und verabschiede mich hiermit wieder ...
lg Johannes
3600W/1W zu teilen und das in eine Prozentzahl umzurechnen, ist doch
nicht so schwer? So genau muß der Eingang sein! Die Alternative über
einen Logarithmierer zur Auflösungsreduktion zu gehen, ist auch nicht so
ohne da die Dinger saumäßig temperaturabhängig sind und Offset ohne Ende
haben.
Lieber Johannes, es ist einfach nicht so einfach wie du es dir
vorstellst! Weil man einen hochlinearen Eingang galvanisch getrennt
realisieren muß!
Du hast DREI Vorschläge für Fertigkomponenten bekommen,
lediglich mit dem Hinweis, daß wir nicht wissen, wie genau
du es haben wolltest (eventuell hätte nämlich ein Trafo
und ein LEM-Stromwandler ausgereicht).
ALLE Vorschläge hast du dermassen ignoriert daß du nicht
mal erwähnt hast warum sie dir nicht gefallen,
und Genauigkeitsanforderungen genannt, die man nur als
vollkommen durchgeknallt bezeichnen kann.
Statt selber nachzudenken und die erwähnte Hausaufgabe
zu machen, nölst du nur rum. Das ist Anspruchsdenken der
arrogantesten Form, bei der Anspruch (ich will) und
Leistung (ich rühr keinen Gehirnzelle) nicht zusammenpasst.
> verabschiede mich hiermit wieder
Und tschüß.
Jetzt muss ich mich doch noch mal einmischen ....
Johannes schrieb:
> Ich habe dieses Forum als sehr hilfsbereit kennen gelernt. Ich habe hier> mehrfach formuliert, daß ich keine expliziten Anforderungen an die> Genauigkeit habe sondern schon froh bin, wenn ich etwas finde was> halbwegs passt.
Das ist ja nett. Evtl. solltest Du Dir mal überlegen, daß dieses Thema
komplexer ist, als Du es Dir vorstellst. Aber das scheinst Du noch nicht
begriffen zu haben.
Was Du bauen möchtest ist nicht weit von einem Zufallsgenerator entfernt
...
Genauigkeit also 50% ... vielleicht ...
Gruß
Jobst