Hallo zusammen,
ich habe eine Schaltung aus einer alten Beleuchtung ausgebaut, da sitzt
eine U-förmige Leuchte drauf, die mit einem PowerTransistor und einem
Thyristor angesteuert wird. Da ich aber die Belegung nicht mehr kenne,
habe ich mal den Eingangskreis rekonstruiert. Leider weiss ich auch
nicht mit welcher Spannung das Ding läuft, da nach dem Trafo auch
großteils 230V Bauteile verwendet werden (dicke Elkos 350V und der
Tyristor). Vom Vorbesitzer sind noch dünne Drähtchen an Pin 2 und Pin 3
angeschlossen.
Ich denke, dass es sich um eine Einweggleichrichtung handelt, dennoch
macht es mich stutzig, dass die Spannungsfestigkeit des Elkos am Eingang
nur 40V beträgt.
Ist die Spannung nach den Dioden wirklich so gering, wenn man 230V
anlegt, so dass der Elko reicht, hat man in der Schaltung gefuscht, oder
ist könnte es sein, dass der Trafo aus einer geringen Eingangsspannung
eine höhere Spannung erzeugt, um diese kleine U-förmige Leute zum
leuchten zu bringen?
Besten Dank und Gruß
Karl
Hi
>dass der Trafo aus einer geringen Eingangsspannung>eine höhere Spannung erzeugt, um diese kleine U-förmige Leute zum>leuchten zu bringen?
Diese 'U-förmige Leute' sieht verdammt nach einer Blitzröhre aus.
MfG Spess
Hallo,
sehe ich auch so. Das etwas neben dem grauen Kondensator dürfte der
Zündübertrager sein, der dürfte mit dem Thyristor gezündet werden.
Der einzelne Draht zur Blechschelle an der Blitzröhre sollte vom
Zündübertrager kommen.
Der andere Übertrager mit dem Transistor ist dann wahrscheinlich der
Spannungswandler für den Blitzelko.
Eingangsspannung wird kaum 230V gewesen sein, eher irgendeine
Niederspannung?
Gruß aus Berlin
Michael
Blitzerschaltung für 12V oder 24V Gleichspannung.
Der Elko wird über den Trafo und die Schaltung geladen. der Thyristor
schaltet den Strom der Zündspule und der Strom aus dem dicken Elko
entlädt sich über die Blitzlampe.
Flash
Wow,
ich bin beeindruckt, erstmal vielen Dank für die Antworten... Das könnte
gut hinkommen mit dem Blitzgerät. Ich vermute auch, dass die Kiste mit
einer "kleinen" Spannung läuft. Aber es sollte doch sicher
Wechselspannung sein?
Der Elko am Eingang ist tatsächlich ein 40V-Typ?! Frolyt 470µ/40V
Ich habe leider kein Wechselspannungsnetzteil hier, sonst würde ich da
einfach mal 12V~ draufgeben... Ist da was mit Gleichspannung zu machen?
Danke nochmal an alle
Gruß Karl
> bekomme ich da eine gewischt, wenn ich da rumhantiere und> irgendwo drankomme :-D ?
Ja.
Die Röhre zündet immerhin erst bei 4500V.
Ausserdem liegen nicht-netzgetrennte 400V am Elko, wenn nicht sogar
800V.
Du hast einiges von der Eingangsschaltung falsch abgezeichnet.
Vielen Dank nochmal an alle,
12V= bringt die ganze Sache zum Blitzen :-) Aber man hört die Schaltung
förmlich im Blitztakt pfeifen... So wie man es aus einem alten
Fotoapparat kennt, wenn sich der Blitzer auflädt. Das ist normal, oder??
Gruß
Karl
@MaWin: Was ist denn "einiges falsch abgezeichnet" ?
>Ausserdem liegen nicht-netzgetrennte 400V am Elko, wenn nicht sogar>800V.
Ich sehe auf der Schaltung ein Elko mit 40V und ein Elko mit 350V
Spannungsfestigkeit... Wie kommst du auf die Werte?
>> Das ist normal, oder??
ja, ist es.
die geräusche kommen höchstwahrscheinlich von der spule im
hochsetzwandler, unvergossene wickelungen, schlecht fixierter kern...
all soetwas führt zu mechanischen schwingungen, wenn dann noch die
areitsfrequenz des wandlers im hörbaren bereich liegt, pfeift er halt.
> Wie kommst du auf die Werte?
Na JP5, 230V steht dran, und dann gleichgerichtet.
Die 470u/40V könnten auch 470V/40u gewesen sein.
Obwohl, nach dem du es mit 12V ausprobiert hast,
und von einem Sperrschwinger redest, ist wohl
der eingezeichnete Stecker falsch.
Dein Photo war ja trotz Megabytes unerkennbar
unscharf. Wie man mit den modernen Kameras
immer so schlechte Bilder hinbekommt...
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