Ich bin mehr oder weniger Berufseinsteiger (IT'ler mit großem Interesse
an Elektronik) und bin am überlegen, ob ich mich bei der OSB AG bewerben
soll - Homepage: http://www.osb-ag.de
Hat jemand Erfahrung mit dieser Firma und kann mir vielleicht ein
bisschen was berichten? Oder, wenn ihr Euch die Homepage anseht: Was
würdet ihr von dieser Firma halten?
Die allgemeine Diskussion für oder wider Ingenieursdienstleister gabs
hier ja schon zur Genüge, ich habs (größtenteils) gelesen und für mich
selbst mitgenommen, dass das im Allgemeinen eher schlecht ist (v.a. für
Berufseinsteiger), aber nicht immer so sein muss.
Vielen Dank!
Ich habe mich da beworben, soweit ich noch weiss, weil die auf mein
Profil bei Ungeheuer (?) aufmerksam wurden
Es gab nach meiner Bewerbung eine Eingangsbestätigung oder noch den
üblichen Skillbogen.
Das war's.
Bewerben und weitersehen, es sei denn du hast andere bessere
Jobangebote.
Ja, bekomme da seit geraumer Zeit öfters mal Anfragen aus Ungeheuer.de
für verschiedene Filialen. Hab mich da vor 3 Wochen nach einer aktuellen
Nachfrage mal in einer Filiale beworben. Prompt, kommt da ein Skillbogen
zurück. Den auch beantwortet.
Mehr ist nicht passiert.
Den Bewerberbogen, kann man ja speichern und weiter verwerten, für
spätere Anfragen aus weiteren OSB-Filialen. ;-)
Hallo.
Ich bin seit einigen Wochen für die OSB in Berlin tätig. Ich kann bis
jetzt nur positives berichten. Die Firma legt sehr viel Wert auf
Mitarbeiterbindung. Zudem ist der Umgang unter den OSB-Mitarbeitern
hervorragend. Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen
Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das
Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein. Weder die
Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der
Strecke.
Gruß ian
Mitarbeiterbindung beim Dienstleister??!!
Wie geht das?
Tolle Events fand ich als Einsteiger auch beeindruckend,
jetzt bin ich lieber bei meiner Familie. B-)
ian schrieb:> Hallo.> Ich bin seit einigen Wochen für die OSB in Berlin tätig. Ich kann bis> jetzt nur positives berichten. Die Firma legt sehr viel Wert auf> Mitarbeiterbindung. Zudem ist der Umgang unter den OSB-Mitarbeitern> hervorragend. Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen> Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das> Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein. Weder die> Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der> Strecke.>> Gruß ian
Enttarnt durch Sprachwahl.
Gestern kam was Feines rein:
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Betreff der mail: "Interesse an Bewerbungsunterlagen"
Sehr geehrter Herr H.,
mein Name ist A.....s G......r von der OSB AG in MÜNCHEN. Wir werden
unser
Team im Bereich Maschinenbau/Elektrotechnik erweitern. Gemäß Ihrer
bisherigen beruflichen Erfahrung passen Sie sehr gut auf eine der neu zu
besetzenden Positionen. Um nähere Details besprechen zu können, bitte
ich
Sie mir Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen und
mir
ebenfalls Ihre telefonische Erreichbarkeit mitzuteilen.
*******************************************
Jetzt wird man von den Firman schon belästigt. Wird Zeit, daß ich einen
Personalberater beauftrage, die Firmen für mich vorzusortieren.
hehehe
@hosch
ian schrieb:> Weder die> Bezahlung noch die Weiterentwicklungschancen bleiben hierbei auf der> Strecke.
Das mit den Weiterbildungschancen merkt ian schon nach einigen Wochen?
ian schrieb:> Gerade ich als Berufseinsteiger provitiere von der enormen> Präsenz der OSB in den unterschiedlichsten Unternehmen und habe das> Glück, sofort in einem großen Unternehmen ungekommen zu sein.
Wie merke ich das als Berufseinsteiger? kopfkratz
Heisser Tipp ans OSB - etwas weniger ist oft mehr!
Zumindest was Werbum angeht.
Provitieren wie Profit oder Provi(o)kation?
Schönen Abend!
Hallo liebe Forenmitglieder/ Gäste
ich bin schwer erstaunt über das Hellseherwissen mancher Gäste hier. Um
hier einmal ganz klar Missverständnisse aus dem Weg zu räumen äußere ich
mich mal mit normaler "Sprachwahl". Wie bereits erwähnt, bin ich seit
einigen Wochen für die OSB tätig. So kann ich sehr gut beurteilen, wie
die Weiterbildungschancen in diesem Unternehmen sind. Das heißt, ich
habe sehr viel Kontakt mit anderen Mitarbeitern die schon länger bei der
OSB tätig sind und Ihre Erfahrungen mir mitgeteilt habe. So hat man bei
einem Ingenieursdienstleister definitiv mehr die Chance in
unterschiedlichste Bereiche unterschiedlichster Unternehmen
reinzuschnuppern, als wenn man gleich einen un/ befristeten Vertrag in
einem Unternehmen unterschreibt und dort in einer Abteilung hängen
bleibt. Da die OSB mit mehreren Unternehmen zusammenarbeitet kann man
also über die Jahre auch in unterschiedlichsten Unternehmen unterkommen
ohne sich jedesmal selber auf Jobsuche begeben zu dürfen. Dies sind mir
mich also auch Weiterbildungschancen!
Und JA, man merkt auch als Berufseinsteiger wie eine Firma tätig ist
oder nicht. Gerade wenn die Firma mit offenen Karten spielt und ihr
Geschäftsmodell nicht wie bei anderen "Leiharbeitsfirmen" auf
Mitarbeiterausbeutung aufbaut!! Ich habe sehr gute Einblicke in die
Abläufe der OSB in Bezug auf Mitarbeiterfindung aber auch auf die
Verhandlungen mit den einzelnen Unternehmen bekommen und kann daher nur
positives berichten. Auch das Kommentar, dass man jetzt von den Firmen
belästigt wird wiederspricht jeder Logik. Wenn man sich schon bei
Netzwerken wie XING, Monster usw. anmeldet, muss man auch damit rechnen,
das Firmen auch diese Medium zur Mitarbeiterfindung nutzen. Ich wurde
ebenfalls über so ein Netzwerk angeschrieben und empfand dies als sehr
angenehm.
Das Kommentar mit den Mitarbeiterevents lasse ich einfach mal halb
unbeantwortet. Ich weiß nicht was an einem Treffen (Events, Essen usw)
mit allen Kollegen einmal im Monat auf Kosten der Firma auszusetzen
ist??? Und auch ich bin jeden Tag nach der Arbeit zu Hause bei meiner
Familie.
Und um nochmal eins klarzustellen. Ich bin keine OSB-Führungskraft die
hier in den unterschiedlichsten Foren die OSB schön reden will wie das
vielleicht bei den Finanzdienstleistern "Hamburg-Mannheimer" oder so
üblich ist.
Mit besten Grüßen
Ian
Prima IAN. Ich halte Dich für sehr glaubwürd. Du bist ja einer
derjenigen hier, die andauern schreiben, daher ständig im Forum
unterwegs sind und diesen Beitrag zur OSB nur zufällig gefunden haben.
IRONIE ENDE.
Im Ernst: Da hat einer OSB gegoogelt, kommt hierher und stellt ein
Positivpost ein. Ok, soll er.
Mir persönlich reicht, was die Dienstleister mir bieten: Einen
unsicheren Job, der nur dann existiert, wenn es der Wirtschaft gut geht.
Da die Wirtschaft zur Zeit boomt, kann ich auch selber auf Jobsuche
gehen.
Klar, wer sich nicht verkaufen kann, der ist bei Dienstleister bestens
aufgehoben.
Eines ist klar: Was die Dienstleister an Gewinn machen wollen, das fehlt
dem Ingenieur in der Geldbörse. Und Erfahrungen mal hier mal dort sind
im Markt überhaupt nicht gewünscht! Es ist solides Verbleiben im Job
gewünscht und auch in der Position kann man dauernd Projekte haben.
Andererseits: Mein erstens Projekt dauerte 2 Jahre! Das war was
ordentliches, wo man dran lernen konnte. Das schnelle Gehüpfe führt nur
zur Oberflächlichkeit.
Da kann ich wirklich nur schmunzeln.
Mir fehlt nichts in der Geldbörse, ich habe einen unbefriseteten
Vertrag, ich kann mich sehr gut verkaufen und die Projekte laufen hier
auch mehrere Jahre im Unternehmen oder aber auch intern im
Inhouseengineering. Aber lassen wir das alles einfach mal im Raum
stehen...
Ich wollte mit meinem Anmerkungen nur denjenigen weiterhelfen, die auch
gerade auf Jobsuche sind und im Internet in Bezug auf Dienstleister auch
mal eine ehrliche Meinung hören wollen. Denn auch ich habe mich vorher
sehr viel belesen, im Internet recherchiert und leider keine ehrliche
und konstruktive Meinung über die OSB gefunden. Daher auch mein
Statement hier. Aber es ist jedem selbst überlassen wie er seine
berufliche Zukunft plant. Ich kann hier nur für mich sprechen und ganz
klar betonen das ich sehr zufrieden bin.
Ich denke, es ist vollkommen in Ordnung, wenn hier jeder seine
subjektiven Meinungen postet. Zusammen ergibt es dann ein objektives
Bild.
Es geht ja auch nicht primär darum, die Dienstleister schlecht zu
machen. Es ist nur halt so, daß die Zeitarbeit eben 2. Wahl ist. Und
wenn man sich dann einmal woanders bewirbt, hat man als Zeitarbeiter
schlechtere Voraussetzungen, als jemand, der aus eine richtigen Firma
kommt - womöglich noch aus einer ungekündigten Stellung.
Firmen denken da auch ganz simpel und unterstellen, daß niemand in die
Zeitarbeit geht, wenn er nicht muss - selbst, wenn es im Einzelfall
anders sein sollte.
Die Personalchefs sind ständig mit dem Umstand konfrontiert, daß sich
Bewerber die Situation schön reden und wenn jemand aus einer
ungekündigten Stellung abgeworben werden kann, ist das die Nummer 1. Der
Zeitarbeiter hat da Probleme, Gehaltsforderungen durchzusetzen, da man
ihm unterstellt, er habe ja wenig gehabt.
In einer ungekündigten Festanstellung hat man die beste
Verhandlungsposition. Das wissen die meisten von uns Ingenieuren. Und
die Personaler wissen, dass wir es wissen. Und wenn wir es wissen, aber
dennoch auch der Klasse 2 an sie herantreten, ist Essig mit einem guten
Gehalt. Das, was man beim Zeitarbeiter verliert, ist weniger das Gehalt
im Jetzt, sondern Gehalt und vor allem Position in der Zukunft.
Einzig, wenn man beim Zeitarbeiter zum Teamleiter wird, inhouse Projekte
managed oder outhouse solche gewinnt, dann qualifiziert man sich gfs für
eine gute Position in einer Firma.
Das gilt für die OSB-AG genauso, wie für alle anderen.
So und nun konkret:
Ich habe vor 4 Wochen bei der OSB-AG angefragt, was sie für Projekte
haben und dort konnte mir keiner irgendwas anbieten, was auch nur
annähernd meinem Profil ensprochen hätte, obwohl das, was ich mache,
gerade massenhaft im Markt gefragt ist. Wahrscheinlichster Grund:
Gehalt!
Ich weiss, was eine Brunel, eine Ferchau und wie sie alle heissen,
bezahlen: Da fehlen immer einige Euros zu dem was der Angestellte hat
oder was der Selbständige an Stundensatz hat.
Es sind in guten Zeiten mmer 10% - in schlechten Zeiten 30%.
Ich möchte einfach mal eine Frage in den Raum werfen. Ist diese OSB AG
ein First Supplier oder hängen die am Ende noch bei Ferchau & Co mit
drin?
Da sie anscheinend sehr klein sind, 200 Mitarbeiter habe ich gelesen,
und noch nicht so lange im Geschäft sind (2003) stellt sich mir die
Frage.....
So wie ich es sehe ist, die OSB AG eine eigenständige Firma.
Zu den klassischen Ing. Dienstleistern gehört die nicht (Ferchau, Brunel
etc.)
Die Darstellung auf der OSB HP deutet auf eine Gründung in 2003 hin
(Nach der Dot-com-Blase).
Ob die noch eigenständig sind, oder schon in einen der großen
Zeitarbeitskonzerne wie Randstad, DIS etc. aufgegangen sind, kann ich
nicht sagen.
Tip:
Haste eine E-Mail von denen schau in den Header der E-mail. Da steht
auch der technische Versender drin.
Daran kann man unter Umständen sehen ob einer der großen
Zeitarbeitsfirmen dahinter steht.
Hi,
habe ein Angebot von OSB AG als einsteiger Dipl-Ing (U) E-tec im Bereich
Automotive. Soll eine Stelle bei Daimler sein.
Sie bieten mir 42000€ bei 40S/W mit bezahlten Überstunden. (Angeblich
werden viele ihrer Mitarbeiter von daimler oder porsche später direkt
angestellt. Aber das sagt doch bestimmt jede Klitsche)
Ist das auf jedenfall zu wenig???? Das war meine erste Bewerbung. Bei
daimler so komme ich wohl nicht rein, bin durch den online-test gefallen
:(
sascha schrieb:> Ist das auf jedenfall zu wenig????
Schick mir Glaskugel, dann sag ichs dir.
> Das war meine erste Bewerbung.
Na, muß es den ein Personaldienstleister der Automobilhersteller sein?
Als Berufsanfänger kommt es doch drauf, eine Stelle zu finden in der man
eine gute Einarbeitung erhält und den Grundstein für die Zukunft legt.
> Bei daimler so komme ich wohl nicht rein, bin durch den online-test> gefallen>> :(
Denk dir nix! Der online-test ist ja dafür gemacht worden, dass die
Leute durchfallen.
Aber über OSB kommste du auch nicht in eine Festanstellung bei Daimler!
Denk mal drüber nach!
Hallo,
durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und kann etliche Punkte
zum Thema Dienstleister aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich selbst
suche seit mehreren Monaten nach einer neuen Anstellung. Habe zwar seit
etlichen Jahren einen Arbeitsplatz, möchte mich aber auch beruflich und
finanziel weiterentwickeln. Nach meinen Erfahrungen würde ich aktuell
sogar eher eine für mich risikoreiche Selbstständigkeit eingehen, als
bei einem Dienstleister unterzukommen,weil...
1.Dienstleister stellen teilweise erstmal Stellen aus, die noch gar
nicht vakant sind, um Ihr Bewerberpool aufzufüllen. Das bedeutet wenn
ihr nicht gerade Gustav Gans seid....schön warten oder sich auf andere
Positionen als Gewünschte einstellen.
2.Dienstleister nützen niemanden/ nur sich selbst bzw. dem späteren AG
und ich glaube auch nicht, daß hier die Ausnahme die Regel bestätigen.
Nach mehreren Kontakten unterschiedlicher Dienstleister ignoniere ich
diese mittlerweile meinerseits. Bei mehreren Unternehmenshandelsbörsen
und Franchise-Börsen werben Dienstleiter ebenfalls. Da kommt mir
folgender Gedanke: Franchise = Sklaverei; wenn ein Dienstleister selbst
ein Franchise-Unternehmer ist, was soll er an seine zu werbenden
Mitarbeiter noch weitergeben? (reales Gehalt unter Punkt 4)
Für den AN würde dann ja schon die doppelte Sklaverei gelten/ bzw. kann
er nur noch zu den schlechtesten Bedingungen eingestellt werden, damit
der Dienstleister selbst überlebt. In der Wirtschaft sind die
Bestrebungen Zwischenhändler auszuräumen...im Arbeitsmarkt werden sie
sogar vom Staat gefördert, denn nichts anderes als ein Zwischenhändeler
sind doch die Dienstleister.
3. Bei Brunel wurde mir z.B. klar, dass auch dort nur Kaufleute die
Einstellungen vornehmen (größtenteils ist ja gerade dies das Problem in
allen Betrieben, warum so viele Stellen freibleiben. Im BG sitzen selten
Menschen vom Fach. Entsprechend wird fachlich nicht viel gefragt und
technisch versierte Menschen präsentieren sich dann falsch).
Die Dienstleister haben also selbst nur wenig Ahnung vom technischen
Fach, dass sie aber vermitteln wollen. BSP: Ich arbeite seit Jahren im
Bereich Hochleistungsgeneratoren/Medizitechnik. Entsprechender Berater
meinte, dass ein Generator das Gegenteil eines E-Motores ist und fragte
wo denn die Drehbewegung herkommen würde in der Medizintechnik? Ich habe
dann erklärt wie dies zu verstehen ist. Hatte nicht den Eindruck auf
Verständniss zu stoßen.
4. Bei kleineren Dienstleistern, ausserhalb der Technik, wurden mir von
einem Bekannten (tätig in der Akquise eines DL) an den AN weitergegebene
Löhne von bis zu 40% genannt; wenn sich AN entsprechend verbiegen lässt.
60% weniger finde ich schon ein starkes Stück. Vieleicht geht es ja aber
auch noch schlechter. Aber schonmal gut, wenn man in der Technik zu
Hause ist.
Aber das bedeutet, wenn der große Daimler der eigenen kleinen
Reinigungskraft 100% bezahlt, würde vergleichsweise der Dienstleister
60% und die kleine Reinigungskraft des Dienstleisters 40% bekommen. Das
muss man sich mal wirklich langsam durch den Kopf gehen lassen.
Schönen Dank auch an das Arbeitsamt, dass diese Sklaverei fördert und
verlangt entsprechende Angebote anzunehmen.
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Nur wenn wir diese Branche konsequent boykotieren, kann der Arbeitsmarkt
wieder gesund werden. Ich selbst bin aber auch Familienvater und kann
verstehen, daß man ab einem bestimmten Zeitpunkt alles annehmen -muss-.
Aber ein guter AN wird auch ohne den Dienstleister seinen Weg finden.
Gebt nicht auf und sucht weiter.
Appropos ist mir weiterhin aufgefallen: Eine konkret ausgeschriebene
Stelle eines realen AG wurde von vier Dienstleistern zusätzlich
angeboten. Also gebt Nichts auf Arbeitsmarktstatistiken.
Einstiegsgehalt Diplom Betriebswirt UNI (frisch) bei Aldi: 60000/pa bei
80Std/W und vorab genanntes "schlechtes Betriebsklima"
mafa schrieb:> Nach mehreren Kontakten unterschiedlicher Dienstleister ignoniere ich> diese mittlerweile meinerseits.
Wenn du beim Amt arbeitslos gemeldet bist, geht das nicht so einfach. Da
kommen oft nur noch Bewerbungsaufforderungen zu Dienstleistern und so
genannten Ingenieurbüros. Die Dienstleister wenden sich ans Amt, um dort
Leute zu rekrutieren. Dann sucht der Arbeitgeberservice in der
Suchmaschine bundesweit nach Kandidaten, bekomme ich eine
rechtsverbindliche Aufforderung, mich dort zu bewerben. Egal wo,
bundesweit. Im Rechtsvermerk steht was drin von ALG-Sperre und
Rentenkonsequenzen bei irgendeiner Nichtbefolgung.
Nun, man kann immerhin aber noch seine Bewerbung "verschönbessern". Es
ist nicht verboten.
Und ja, die rechtsverbindlichen Zwangsbewerbungen zu OSB über das Amt
hatte ich auch schon.
> Schönen Dank auch an das Arbeitsamt, dass diese Sklaverei fördert und> verlangt entsprechende Angebote anzunehmen.
Wie gerade beschrieben.
mafa schrieb:> durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestoßen und kann etliche Punkte> zum Thema Dienstleister aus eigener Erfahrung bestätigen.
In diesem Thread bist du aber falsch, denn hier geht's nur um OSB.
An Alle interessierten an der OSB AG, die OSB wurde von ehemaligen
Mitarbeitern der Brunel (Zeitarbeitsfirma aus NL) gegründet. Unter dem
Deckmantel Ingenieurdienstleister hat man die Zeitarbeit veschönt und
ist an den Bewerbermarkt gegangen. Sie war und ist aktuell nichts
anderes als eine Zeitarbeitsfirma. Die Verweildauer der Mitarbeiter ist
in der Regel von kurzer Dauer. Unter dem Vorwand Events, Möglichkeiten
bei verschiedenen Kundenprojekten Erfahrungen zu sammeln oder gar
Weiterbildubgsmaßnahmen ist ein Alibi. Wenn ein Projekt sich zum Ende
neigt und nicht innerhalb kurzer Zeit ein Verleih zu Stande kommt, ist
mann binnen 4Wochen zum Monatsende oder zum 15. des Monats beim
Arbeitsamt. Die Kleversten bewerben sich in der Regel beim Kunden bei
denen sie eingesetzt sind und schaffen den Sprung aus der
Verleihtätigkeit. Ach, zum Thema Bewerbung und Bewerbererfassungsbogen,
die angeblichen Vakanzen sind seit Jahren ausgeschrieben und werden alle
drei monate erneut mit neuem Datum auf die Karriereseite eingestellt.
D.H. jeder der so eine Anfrage erhält und eine kompletten Daten
offenlegt wird für immer, egal ob ihr der Speicherung zustimmt oder
nicht, in einer Bewerberdatenbank abgelegt. Sobald eine Anfrage bei der
OSB durch deren Kunden reinkommt, wird der eventuell passende Kandidat
aus der Datenbank gefischt. In der Regel nimmt aber die OSB die
Bewerberprofile her um damit zu hausieren und Projekte zu gewinnen ohne
Kenntnis des Bewerbers. Das aber in der Regel bei qualifizierten
Bewerbern! Bei Berufseinsteigern, werdet ihr vielleicht nach zwei Jahren
von der OSB hören, es sei den, dass diese einen Berufseinsteiger
wirklich in ein Projekt vermitteln kann. In diesem Fall hört Ihr sehr
schnell von den Kollegen.
Oben sind Beiträge von IAN erfasst, man findet identische Aussagen in
anderen Foren von der OSB. Bin sehr erstaunt das ein neuer Mitarbeiter
sich so ins Zeug legt ?!
Noch etwas für Bewerber und neue Mitarbeiter der OSB, wenn es um
Projekte im Bewerbungsgespräch geht sitzt ihr immer mit einem
Teamleiter(in) zusammen, diese haben in der regeln ein technisches oder
BWL oder ei anderes ähnliches Studium absolviert. Deise waren aber zu
95% nie in einem technischen Projekt egal welcher Form und kennen die
Vakanzen von den Schlagworten.
Hoffe Euch nötige Info als ehemaliger Insider gegeben zu haben. Wünsche
Euch viel Erfolg bei der Arbeitgeberwahl!
Zur Ergänzung, jedem Bewerber dem es Wert ist, für 7,50€ könnt Ihr
online einen Auszug aus dem Handelsregister ziehen. Ihr werdet sehen,
dass der Verschleiß an Führungskräften ebenfalls sehr "hoch" ist. Es ist
eine Tapete in so kurzer Zeit, dass nicht gerade ein positives Zeugnis
für die OSB AG ist. So etwas gibt es in keinem bodenständigen echten
Dienstleister gar einem Ingenieurunternehmen.
Anonym schrieb:> An Alle interessierten an der OSB AG, die OSB wurde von ehemaligen> Mitarbeitern der Brunel (Zeitarbeitsfirma aus NL) gegründet.
Interessant. Und die sind dann sicher barmherziger als der Vorgänger.
Ich bin ja länger im Geschäft (arbeitslos), Jungs und Mädels, und
recherchiere so manches, womit ich zu tun bekomme.
Die meisten der andersnamigen kleinen Personaldienstleister an meinem
Wohnort gehören inzwischen den Großen. Randstad oder Manpower
beispielsweise. Aufgekauft.
Man läßt aber die alten Firmennamen der Klitschen stehen, möchte sich ja
keine interne Konkurrenz schaffen. Ein Bewerber erkennt das so ohne
weiteres nicht.
Eine seriöse Firma hat einen eigenen Server. Welcher IT-Dienstleister
teilt sich eine IP Adresse mit über 100 Domains.
http://www.yougetsignal.com/tools/web-sites-on-web-server/ Found 145
domains hosted on the same web server as 188.94.254.152.
Mitarbeiterbindung bei der OSB? Wenn das Projekt zu Ende ist bist Du
sehr schnell betriebsbedingt entlassen. Die Firma ist ein Zeitarbeiter
der sich hinter dem sehr dehnbaren Begriff Engineering versteckt. Lass
die Finger davon.
Moin zusammen,
ich habe in der Vergangenheit 8 Jahre bei einem Dienstleister gearbeitet
und bin - nach mehreren Jahren Freiberuflichkeit - nun bei der OSB AG
gelandet.
Es ist richtig, dass einige Dienstleister ihren Bewerberpool füllen -
wenn dann aber eine Stelle vakant wird, geht´s meist ziemlich schnell
(bei der OSB AG hatte ich in ca. 2 Wochen die Stelle); das hängt aber
sehr stark vom Auftraggeber ab, der ja mehrere ANÜ´s beauftragt, das
sollte man im Hinterkopf behalten!
Die Rekruiter bei OSB machen einen freundlichen, kompetenten Eindruck
und gehen auf persönliche Belange so gut wie es als ANÜ möglich ist,
ein.
Ich habe am "Ende des Tages" ein besseres Angebot wie von einem
Mitbewerber bekommen, hängt aber vom Verhandlungsgeschick ab... also
nicht gleich JA sagen ;-)
Der Vorteil einer ANÜ ist, dass man in vielen verschiedenen Projekten
Einsicht in verschiedene Firmen bekommt. Nachteil ist sicherlich die
schlechtere Bezahlung, hier sollte man etwas soziales Denken mitbringen,
da man ja damit schliesslich auch die Kollegen finanziert die tagtäglich
am Telefon hängen, zu Kunden fahren um für einen neue interessante Jobs
zu finden!
Wenn man Glück hat - und gut in seinem Job ist - übernimmt der AG einen
dann auch...
Das Für und Wider sollte jeder für sich selbst einschätzen!
Christian K. schrieb:> Der Vorteil einer ANÜ ist, dass man in vielen verschiedenen Projekten> Einsicht in verschiedene Firmen bekommt. Nachteil ist sicherlich die> schlechtere Bezahlung, hier sollte man etwas soziales Denken mitbringen,> da man ja damit schliesslich auch die Kollegen finanziert die tagtäglich> am Telefon hängen, zu Kunden fahren um für einen neue interessante Jobs> zu finden!
Christian K. schrieb:> Nachteil ist sicherlich die> schlechtere Bezahlung, hier sollte man etwas soziales Denken mitbringen,> da man ja damit schliesslich auch die Kollegen finanziert die tagtäglich> am Telefon hängen, zu Kunden fahren um für einen neue interessante Jobs> zu finden!
Das müssen normale Mittelständler zum Glück nicht.
Aufträge heranholen, zum Kunden fahren, Angebote machen etc....
Die bekommen die Aufträge immer so, ohne Mühe.
Das ist nun mal das normale Tagesgeschäft von Rekruitern.... das hat ja
wenig mit "Mittelstand" zu tun, da ja Dienstleister nicht produzieren
und sich somit auch nicht auf ein Produkt oder eine Technologie
speziallisieren. Daher hinkt der Vergleich schon sehr.
Obendrein muss ein Mittelständler auch erst mal seinen Kundenstamm durch
günstige Angebote und gute Leistung generieren.
Wenn ein Mittelständler keine Arbeit für einen gut ausgebildeten Dipl.
Ing. hat muss man halt zum Dienstleister gehen oder auf der Couch liegen
und ALGII kassieren... fragt sich was besser ist!?
Christian K. schrieb:> Die Rekruiter bei OSB machen einen freundlichen, kompetenten Eindruck> und gehen auf persönliche Belange so gut wie es als ANÜ möglich ist,> ein.
Hast du aktuelle Informationen über deren "Gehaltsspiegel" und
Wochenarbeitszeit?