Schon wieder eine Oszilloskop-Beratung

Gast #1709012
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NICHT schon wieder eine Oszilloskop-Beratung...

...meine ich bereits zu vernehmen. Ok und sorry - aber vielleicht 
weichen meine Fragen ja doch ein wenig vom normalen Schema ab:

Hat jemand Erfahrungen mit dem TLS216 von Tektronik? Ich könnte das 
komplett mit allen FET-Probes zu einem überlegenswerten Preis bekommen, 
aber rätsele trotz aller Beschreibungen noch ein wenig ob das das 
passende Gerät ist, und:

 1) als gewöhnlicher Logikanalysator taugt, wenn man mit den 16 Kanälen 
"locker" auskommt, und eine Anzeige der Zeitbezüge zwischen den 
einzelnen Signalen ausreicht, also zum Beispiel keine 
Sedezimaldarstellung von Bus-Daten oder gar eine Disassemblierung 
erforderlich ist?

 2) als Scope taugt, wenn man über den digitalen Status hinaus auch die 
analoge Qualität digitaler Signale, oder sogar die Signalqualität 
"echter" analoger Signale beurteilen möchte, etwa bis in den Bereich von 
100 MHz. Kurz: ist das Gerät tatsächlich ein "richtiges" DSO - nur mit 
16 Kanälen?

Leider ist mir bisher ein Gerät wie das TLS216 nie über den Weg gelaufen 
- ähm, oder besser: umgekehrt. ;-)

Daher noch eine Frage: An welcher Stelle (Forschung, Entwicklung, 
Fertigung/Kontrolle) werden derartige Geräte eingesetzt?

Ist das vielleicht eine Art Vorläufer heutiger MSOs? Wobei bei dieses 
doch meist die analogen und digitalen Eingänge voneinander getrennt 
sind, oder?

Vielen Dank für jedes bit erhellender Information!

Einen schönen Gruß an Alle!
Gast #1709200
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Zunächst einmal Danke!

Aber noch neugierieg:

Warum? Aufgrund grundsätzlich mangelhafter technischer Eigenschaften, 
oder aufgrund des heutigen, altersbedingten Zustandes dieser Geräte?

Schöne Grüße!
Persönliche Seite #1709718
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> Ach daher weht der sachverstandsfreie Wind.

Vorsicht Offtopic!

Genau! Böswilligen Unterstellungen ist immer der Vorzug zu geben. Kann 
ja nicht angehen, dass man Leuten einfach mal glaubt, die höflicherweise 
ihren Namen nennen. BTW. Der Namen hat auch den Nebeneffekt, dass man 
per PN/Email kommunizieren kann. Ich hätte darauf allerdings jetzt keine 
Lust mehr.
#1709791
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Hilfesuchender schrieb:
> Hat jemand Erfahrungen mit dem TLS216 von Tektronik? Ich könnte das
> komplett mit allen FET-Probes zu einem überlegenswerten Preis bekommen,
> aber rätsele trotz aller Beschreibungen noch ein wenig ob das das
> passende Gerät ist, und:

Erfahrung hab' ich keine, aber wenn ich die Möglichkeit hätte den LA 
guenstig abzustauben, würde ich das tun! Liegt vielleicht auch daran, 
dass ich bis dato keinen LA in der Hand gehabt habe.

>  1) als gewöhnlicher Logikanalysator taugt, wenn man mit den 16 Kanälen
> "locker" auskommt,

Als LA sicher brauchbar!

>  2) als Scope taugt, wenn man über den digitalen Status hinaus auch die
> analoge Qualität digitaler Signale, oder sogar die Signalqualität
> "echter" analoger Signale beurteilen möchte, etwa bis in den Bereich von
> 100 MHz. Kurz: ist das Gerät tatsächlich ein "richtiges" DSO - nur mit
> 16 Kanälen?

"Vertical Resolution - 8 bits (256 levels over 10.24 vertical 
divisions), 11 bits with averaging". Du musst selbst wissen, ob Dir 
diese Auflösung im Analogbereich genug ist. Mir würde es :-)

> Leider ist mir bisher ein Gerät wie das TLS216 nie über den Weg gelaufen
> - ähm, oder besser: umgekehrt. ;-)

Selbiges!
Wieviel Speicher hat das Teil überhaupt?

> Einen schönen Gruß an Alle!

Gruß, Iwan
Gast #1709807
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Typisches Tek DSO, vermutlich mit CCD-ADC, daher schnell, aber ohne 
praktischen Nutzen, da man nur 2000pt Speicherlänge hat.

Da ist mir ein anständiges DSO und ein gebrauchter HP LA bedeutend 
lieber...
Gast #1709824
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"Hilfesuchender" und "Aufpasser" erscheinen mir als die selbe Person. 
Jene Person, die hier seit einiger Zeit A.T. stalkt und verunglimpft.

"Hilfesuchender" scheint genau zu wissen, dass Oszilloskop-Threads 
ziemlich unerwünscht sind, eröffnet jedoch einen um Andrew anzulocken. 
Dann kommt er als "Aufpasser" wieder um seine Verunglimpfungen 
loszuwerden.

Ich vermute mal, dass der Stalker einer jener armen Leuchten ist, der 
sich in einem vorherigen Oszilloskop-Thread peinlichst blamiert hat. 
Oder einer jener Typen, der hier Schrott zu überhöhten Preisen loswerden 
wollte und was auf die Mütze bekommen hat.
#1709839
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JustMe schrieb:
> Typisches Tek DSO, vermutlich mit CCD-ADC, daher schnell, aber ohne
> praktischen Nutzen, da man nur 2000pt Speicherlänge hat.

Schade, hätte eher etwas im oberen k-Point-Bereich erwartet.

> Da ist mir ein anständiges DSO und ein gebrauchter HP LA bedeutend
> lieber...

So gesehen auch wieder wahr. Aber wenn er's vielleicht unter einem 
Tausender kriegt auch wieder eine Überlegung wert, IMO :-)

Noch ein Hannes schrieb:
> "Hilfesuchender" und "Aufpasser" erscheinen mir als die selbe Person. [...]
> "Hilfesuchender" scheint genau zu wissen, dass Oszilloskop-Threads
> ziemlich unerwünscht sind, eröffnet jedoch einen um Andrew anzulocken.

Speculation. Off-topic und unerwünscht, wie die Antworten des von dir 
Referenzierten Autors "Aufpasser" leider ebenfalls. Der OP ist integers, 
solange nichts anderes dagegenspricht, für mich jedenfalls.

Gruß an JustMe, Iwan
Gast #1709843
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Vielen Dank Ivan und JustMe für den fachlichen Rat!

8 bit vertikal - ja, da baut der Wandler schon Treppchen zwischen Berg 
und Tal. Spätestens bei einem Signal, das früher oder später "hörbar" 
oder "sichtbar" wird (Audio/Video) heize ich die "echte CRT" an - zur 
Beruhigung von Signaldarstellung und "Seele"... ;-)

Speicherlänge - oder besser "-Kürze": 500 bis 2000 Punkte laut 
Datenblatt. O ha! Das ist wirklich recht spartanisch.

Danke und einen schönen Gruß!
Gast #1709886
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Иван S. schrieb:

> Aber wenn er's vielleicht unter einem Tausender kriegt auch wieder eine
> Überlegung wert, IMO :-)

Das ist bez. des TLS216 selbst gar nicht unmöglich...

...was (gefühlsmäßig) mehr reinhaut, sind die FET-Probes dazu (P6240), 
die einzeln kaum unter 50 EUR gehandelt werden, und sich so bei 
Vollausstattung auf stolze 800 EUR summieren.

Unter bestimmten Umständen kann man die teuren FET-Head-Leitungen durch 
75 Ohm Leitungen ersetzen - und für reine Logikmessungen evt. in der 
bekannten Weise mit einem 5 bis 20 kOhm Widerstand als "probe-head" 
versehen. In einem Tek-Forum war nachzulesen, daß die gesamte 
FET-Elektronik des P6240 im Head steckt, während das "Griffstück" am 
Scope nichts weiter als einen 75-Ohm-Koax-Stecker und zwei gefederte 
Pins für die Stromversorgung des Heads enthält.

Schöne Grüße!

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