[DC-Schaltnetzteil] Reichelt Manson HCS-3302 Erfahrungen?

OP #1709093
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Hallo zusammen,

kennt jemand dieses Netzteil:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D44;GROUPID=4155;ARTICLE=97832;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=28BzCX-qwQARwAAHxua70d4402b17f2ac4a8edea8bd087d877016

Manson HCS-3302

Ist im Internet auch von einer Fa. Maas in anderen Spannungs- und 
Strombereichen zu finden.

Ich suche ein Netzteil in dieser Leistungsklasse als Batterieersatz für 
Lipos und zur Versorgung von Laboraufbauten mit kleinen Prozessoren.

Kann man das getrost einsetzen?
Vielleicht hat jemand einen Tipp? Was haltet ihr von dem Angebot?

Gruß
Moe
Gast #1709644
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Moin


1.Es gibt ein Prüfprotokoll des Gerätes vom Hersteller

2. Habe es bis jetzt nur mit Last von ca.50 Watt getestet ,
Lüfter läüft ca. 2 mal die min. an und dann auch nur ganz kurz mit 
langsamer Drehzah ( nicht zu hören ), ob es dann bei 500 W abhebt kann 
ich nicht sagen :-)

3. Ozzi sagt ca. 15mV Brumm/Rauschen

4.Galvanische Trennung ? , sollte in der Topologie eines regelbaren 
Schaltnetzteils wohl sein .

5. Einstellung in 0,1/1 V/A Schritten mittels fein/grob

6. Klein und leicht

500Watt für 148€ -- viel Strom für wenig Geld :-)
Gast #1709868
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Der Fernsteuer-Eingang scheint nicht galvanisch getrennt zu sein. Wobei 
der sowieso ein Analog-Eingang ist, und man ihn daher ohne zusätzlichen 
Aufwand nicht an einen PC anschließen kann um das Netzteil vom PC 
fernzusteuern.

Dieses

> viel Strom für wenig Geld

halte ich für eine dumme Aussage. Viel Bums bei wenig Genauigkeit ist 
eine Krankheit der meisten China-Netzteile. Natürlich gibt es 
Schaltungen und Anwendungsbereiche, da braucht man wirklich mal 15 A, 32 
V. In anderen Bereichen sind solche Werte jedoch völlig nutzlos. Da 
zählt anderes, wie Temperaturstabilität, Verhalten bei Lastwechseln, 
HF-Festigkeit, geringe Restwelligkeit, usw.

Soweit diese Werte im Datenblatt stehen, bringt das Netzteil da nun gar 
nichts Besonderes, sondern das, was man für den Preis nun mal so 
bekommt. Gut genug für Basteleien aller Art, wie fast alle sogenannten 
Labornetzteile weit weg von einem echten Labornetzteil.

[Heutzutage nennt sich leider schon alles Labornetzteil, was eine 
halbwegs geregelte, einstellbare Ausgangsspannung erzeugt und ein 
Anzeigeinstrument hat]
OP #1709950
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Gibt es denn ein brauchbares Labornetzteil in dieser Preisklasse auf dem 
Markt?

Ich suche einen Allrounder mit dem ich meine Schaltungen mit Pics 
bestromen kann und auch mal mein Modellbau Schnellladegerät ranhängen 
kann.

Dass das alles nicht in einem günstigen Gerät enthalten sein kann ist 
mir klar.

Wäre das hier eine Alternative: 
http://www.maas-elektronik.com/MPD-1850-Labornetzteil-Linear-0-18V-DC-5A.2.html

MAAS verkauft auch die HCS-3400. Baugleiche Serie zum oben genannten 
HCS-3302.
Hier ist die Aussage, dass es HF-stabil sein soll.
Gast #1709975
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Bevor du nach einem echten Labornetzteil suchst, stell dir die Frage, ob 
du ein echtes Labornetzteil brauchst oder ob ein einstellbares, 
geregeltes Netzteil nicht reicht.

Erstere sind sehr teuer, letztere gibt es "Made in China" wie Sand am 
Meer.
Gast #1857328
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Ich interessiere mich auch für dieses Netzteil, ist es tatsächlich so 
dass die Spannung in der Feineinstellung nur in 0,1V Schritten 
einstellbar ist? Oder ist damit nur die Anzeigegenauigkeit gemeint und 
die Auflösung des Drehreglers ist genauer? Ich wollte mit der Kiste auch 
mal deinen oder anderen Li-Akku laden und bei der Genauigkeit ist 
fraglich ob das so eine gute Idee wäre.
Persönliche Seite #1857446
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txg schrieb:
> Ich wollte mit der Kiste auch mal deinen oder anderen Li-Akku laden und
> bei der Genauigkeit ist fraglich ob das so eine gute Idee wäre.

Das würde ich lieber bleiben lassen.
Die Auflösung ist nur 0,1V und die Genauigkeit ist etwa genauso.

• Lastvariation (0-100%): 50 mV
• Netzspannungsvariation (170-264 V): 20 mV
• Restwelligkeit (RMS/Spitze-Spitze): 5/50 mV

Ergibt addiert etwa 0,1V
#1857477
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Hallo,

ich habe ein ähnliches Netzteil Netzteil (meines ist 0-15V / 25A und mit 
Analoganzeigen). Ich bin sehr zufrieden damit. Es ist robust und hat 
schon einiges ausgehalten. Über die Genauigkeit der Spannung kann ich 
nicht viel sagen, aber wem +- 0.1V reichen, der kann meines Erachtens 
zugreifen. Der Ausgang ist natürlich vom Netz galvanisch getrennt. 
Über den Fernsteuereingang kann ich diesbezüglich nichts sagen.

Noch ein großer Vorteil in meinen Augen: Man findet die Schaltpläne 
dieser Netzteile von Manson mit etwas Googeln. Das hilft erstens 
ungemein bei einer evtl. nötigen Reparatur, gibt einem zweitens Einblick 
in die Architektur und "Qualität" der Dinger - und drittens hab ich mir 
von dort einige Tipps für eigene Schaltnetzteile abgeschaut :-)

Viele Grüße
Martin
Gast #3691517
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Hi,
würde mich auch über nen Link zum Schaltplan freuen.
Trotz Stunden mit meinem besten Freund Suchmaschine hab ich nichts 
gefunden für das HCS-3302.
Könnte bitte jemand nen Link posten oder bei Bedarf per Mail/Dropboxlink 
schicken?
Wäre sehr dankbar.
#5134404
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Hallo,
ich grabe den Thread nochmal aus. Für das Netzteil sind
anscheinend leider keine Schaltpläne im Umlauf.

Auf Anfrage bei Manson wird man an den/die Verkäufer
verwiesen.

Eine Kalibrieranleitung würde eventuell auch schon helfen.

Mir ist nun ein HCS-3302 in die Hände gefallen,
wo ein Akku verpolt angeschlossen wurde.

Es hat einen OP und den Shunt erwischt. Den OP
habe ich gewechselt und einen Shunt auf blauen Dunst
eingebaut. Das Netzteil funktioniert soweit, aber die
Strommessung ist um ein paar Ampere daneben.

Könnte mal jemand bei seinem HCS-3302 nachmessen, welchen
Wert der Shunt hat?

Da der Wert sehr klein ist am besten mit Vierleiter-Messung,
falls Equipment dafür vorhanden ist :)

Danke und LG
#5134534
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Steffen U. schrieb:
> Das Netzteil funktioniert soweit, aber die
> Strommessung ist um ein paar Ampere daneben.
>
> Könnte mal jemand bei seinem HCS-3302 nachmessen, welchen
> Wert der Shunt hat?


Hast Du Schon mal daran gedacht:

Wert_neu_einzubauender_shunt = (sollanzeige_Ampere / 
jetzige_Anzeige_Ampere) * dein_jetzt_verwendeter_shunt

Das dürfte der schnellste Weg sein, um Dein Problem zu lösen.
#5134537
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Steffen U. schrieb:
> Es hat einen OP und den Shunt erwischt. Den OP
> habe ich gewechselt und einen Shunt auf blauen Dunst
> eingebaut. Das Netzteil funktioniert soweit, aber die
> Strommessung ist um ein paar Ampere daneben.
>
> Könnte mal jemand bei seinem HCS-3302 nachmessen, welchen
> Wert der Shunt hat?

Das kannst du alleine ausmessen und ausrechnen. Du kennst deinen Shunt 
(kannst ihn messen), kannst die Belastungsspannung am Shunt messen, 
kennst die Anzeige und du kennst den Fehler.
#5135333
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So, ich habe das Netzteil gestern mal wieder ausgebuddelt.

Verbaut hatte ich einen 1% 100mOhm SMD-Widerstand von Reichelt:
https://www.reichelt.de/SMD-1206-von-0-bis-910-Ohm/CRA2512-R100E/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=120163&GROUPID=7973&artnr=CRA2512+R100E&SEARCH=%252A

Bei einer Belastung von 200mA zeigte die Anzeige 5,4A an.

Nach der oben genannten Rechnung ergibt das einen 3,7mOhm Shunt.
Da ich den Shunt über kurze Kupferdrähte angelötet habe, spekuliere
ich mal auf einen 5mOhm Shunt.

Habe mir nun einen OAR3R005FLF in der Bucht Bestellt :)
http://www.mouser.de/ProductDetail/IRC-TT-Electronics/OAR3R005FLF/?qs=AHr4lHPTBbzdAwy%2fnKOvCQ==
Gast #5218733
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ich habe das Netzteil seit 2011, wenig in Betrieb. So weit so gut, nach 
langem Einsatz (z.B. zum Lösen einer 24V Motorbremse einer Fräsmaschine 
während der Montage) stinkt das Netzteil ziemlich, obwohl der Lüfter 
sporadisch anläuft. Dann steht in der Beschreibung es ist 
kurzschlussfest. zur Suche eines Fehlers in einem Linearnetzteil habe 
ich mit 0,3A Strombegrenzung eingespeist und nach dem 2. Versuch ist am 
Manson die Primärsicherung geflogen. Nach Austausch ging der Selbstcheck 
ohne Fehlermeldung, aber es kam keine Spannung mehr.
Ich habe zwar von Manson den Schaltplan bekommen, da Reichelt nach der 
Garantiezeit nichts mehr macht, auch nicht mal antwortet, aber ich war 
schneller mit dem Aufbau dreier Linearnetzteile, als mich mit diesem 
Chinaschrott rumzuärgern.
Preis 2011 100 Euro, 2017 185Euro, mein nächstes Chinateil ist wenn dann 
so was wie ein Siglent...

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