High-/Low-Adapter für Autoradios - was steckt dahinter ?

Gast #1711107
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Mein Sohn und ich waren heute auf der Car&Sound-Messe in 
Friedrichshafen. Dort haben wir uns über die Möglichkeiten des 
"Aufblasens" seiner Auto-Anlage informiert.

Da sein Radio keinen Vorverstärker-Ausgang hat, bleibt nichts Anderes 
übrig als die Endstufe seiner Wahl an die Lautsprecherausgänge des 
Radios anzuschliessen.

Man hat uns dort einen "magischen" High-/Low-Adpater ampfohlen, der die 
Spannung der Lautsprecherausgänge für den Verstärkereingang anpasst.

Was verbirgt sich denn in dem magischen Kästchen ?

Ih vermute mal, dass die Lautsprecherausgänge des Radios Potentialfrei 
sind, d.h. eine Anpassung mittels Optokoppler notwendig ist.

Sehr Ihr das auch so? Oder handelt es sich hier "nur" um einen 
klassischen Spannungsteiler ???

Wer weiß was ?
Gast #1711131
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UBoot-Stocki schrieb:
> Ih vermute mal, dass die Lautsprecherausgänge des Radios Potentialfrei
> sind, d.h. eine Anpassung mittels Optokoppler notwendig ist.
>
> Sehr Ihr das auch so? Oder handelt es sich hier "nur" um einen
> klassischen Spannungsteiler ???

Um bei 12V Batteriespannung einigermaßen Leistung mit den Standard-ICs 
in den Radios erzielen zu können, werden die meisten Endstufen in 
Brückentechnik ausgeführt sein. Deshalb vermutest du richtig, dass man 
das Signal nur potentialfrei abnehmen kann.
Ein Versuch wäre es allerdings wert, nur eine der beiden 
Lautsprecherleitungen gegen Masse mit einem einfachen Spannungsteiler 
und einem vorgeschalteten Auskoppel-C auszustatten und schon hast du das 
gewünschte Signal.
Bei Brückenendstufen kommt an beiden das selbe, jedoch invertierte 
Signal gegen Masse. Also aufpassen, dass die Stereophase nicht 
vertauscht wird.

Es wird kein Optokoppler sein (zu nichtlinear für analoge Anwendungen), 
sondern, wie 'Εrnst B✶ (ernst)' schon vermutete, ein normaler 
Audioübertrager, ggf mit nachgeschaltetem Spannungsteiler / Poti zu 
Pegelreduzierung bzw. -anpassung.
Die haben zwar Einschränkungen bei der unteren und ev. auch bei der 
oberen Grenzfrequenz, dafür machen sie aber weniger Probleme mit 
Masseschleifen.
Gast #1711260
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@Themenersteller:
Wenn dein Sohn einigermaßen Wert auf Klang legt, sollte er am besten die 
Finger von solchen Adaptern lassen.
Denn die verfälschen den Klang, vor allem im Bassbereich.
Da sollte er lieber in ein neues Radio mit mindestens 2 
Vorverstärker-Ausgängen investieren (1 Vorverstärker-Ausgang = 2 Kanäle, 
links und rechts).
Geräte mit guter Qualität (z.B. Alpine, Clarion) fangen ab ca. 100€ an.
Und dafür würde ich dir das hifi-forum.de empfehlen, da bin ich auch 
unterwegs, und man bekommt viele kompetente Tipps, wie man das Beste aus 
seinem Budget herausholt.
Car-Hifi-Sektion: 
http://www.hifi-forum.de/index.php?mode=category&cat=19

Wenns aber nur möglichst laut Bumm-Bumm machen so dass alles scheppert 
und das halbe Dorf ihn hört, dann vergiss am besten alles was ich gesagt 
habe... :-D

MfG Stefan
Gast #1711335
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Guten Morgen,

vielen Dank für die Infos. Mit einem Übertrager wird das gemacht... 
interessant.

> Geräte mit guter Qualität (z.B. Alpine, Clarion) fangen ab ca. 100€ an.

Ist schon klar ;-) Als Azubi ist das Geld immer knapp... Im Moment ist 
"Bumm-Bumm" wichtiger als Hifi, deshalb musste es ja auch erstmal ein 
Verstärker sein :-)

Ich denke die Vorgehensweise ist ein Weg, wie seine Anlage mit seinen 
Ansprüchen wachsen kann und das Geld nicht doppelt ausgegeben werden 
muss.

VG

Marc

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