Hallo Leute. Ich hatte mir gestern Einzelteile gekauft, um einen Rechner
zusammen zu stellen. Asus P7P55D, I5-750, 2 GB Ram, Gainward GF9500GT
512 MB, Netzteil. Jetzt wollte ich auf eine IDE Festplatte WIN XP 32 Bit
installieren. Allerdings lädt er nicht alle Treiber, sondern stürzt kurz
vor Ende ab. Fehlermeldung: Bluescreen "Windows wurde heruntergefahren
... Bitte tauschen Sie die Videokarte oder aktualisieren Sie die
Treiber". Treiber kann ich ja noch keine aktuelleren drauf machen. Es
gibt ja noch kein Betriebssystem. Braucht ihr noch Informationen oder
hat schon jemand ne Idee?
Grüße Sebastian
Sebastian B. schrieb:> Alte Version. Servicepack muss ich dann hinterher installieren. Sollte> aber funktionieren oder nicht?
Offenbar funktionierts nicht... du kannst eine neue XP-CD bauen mit SP3
drin, macht aber Arbeit.
Zum Testen könntest du auch mal Linux aufbügeln, um zu sehen ob die
Hardware fehlerfrei läuft.
Linux hab ich leider nicht. Ich hab aber vielleicht Windows 7 auf
irgendeiner SATA festplatte liegen, aber die muss ich dann erstmal an
mein notebook basteln und dann win 7 auf dvd brennen.
USB Disketten-Laufwerk ;-)
Das ist auch so ein Grund, warum ich XP nur noch seeehr ungern
installiere.
Bei Vista/7 kannst die Treiber halt von CD oder USB-Stick installieren.
Und vorallem muss man nicht mehr neu booten, wenn man den falschen
Treiber auf der Diskette hatte...
Sebastian B. schrieb:> Linux hab ich leider nicht.
Lässt sich überall runterladen und auf CD brennen. Brauchst nichtmal
installieren. Man kann von CD booten und damit arbeiten
Mit nLite kannst du dir eine eigene XP-Installations-CD erstellen und
dort z.B. das Service Pack 3 integrieren (das würde ich als allererstes
Versuchen und das behebt höchstwahrscheinlich dein Problem):
http://www.nliteos.com/nlite.html
Mit dem Programm kannst du auch weitere Treiber integrieren (das hatte
ich z.B. mal mit SATA-Treibern gemacht), wenn es dann immer noch nicht
funktioniert.
PS: Du könntest vielleicht erstmal versuchen, das Service Pack 2 zu
integrieren. Das sollte eigentlich reichen, damit der erstmal fehlerfrei
installiert.
Mit der Integration des Service Pack 3 gabs mal Probleme, sodass Windows
bei der Installation auch den originalen, gültigen Key nicht angenommen
hat. Ich weiß nicht ob das mittlerweile behoben ist. Die Integration des
SP2 geht auf alle Fälle!
... ... schrieb:> FAIL und zwar alle....>> Für eine IDE HDD werden keine Treiber benötigt!
verdammt...das hab ich überlesen...
Noch ne Idee:
Hat das Board Grafik dabei? Evtl. mal die zusätzliche Karte ausbauen und
mit der Onboard installieren. Oder aber die Onboard im Bios
deaktivieren, falls du das noch nicht gemacht hast.
Habe zu Hause kein Internet. Von daher ist das mit Programmen laden
schlecht.
Das mit Service Pack 2 integrieren werde ich heute Abend nochmal
probieren.
Genauso mit AHCI Modus deaktivieren.
Eine onboard Grafik ist nicht vorhanden, sonst hätte ich das auch
probiert. Danke für die vielen Vorschläge.
>Mit der Integration des Service Pack 3 gabs mal Probleme, sodass Windows>bei der Installation auch den originalen, gültigen Key nicht angenommen>hat.
Eigentlich umgekehrt. Der Productkey aus einer XP-Lizenz mit Servicepack
2c oder 3 wurde nicht angenommen (bzw. ließ sich nicht aktivieren), wenn
die Installations-CD einer Vorversion (< SP2c) verwendet wurde.
Ansonsten gibt es keine Probleme mit dem SP3, wohl aber verbesserte
Treiberunterstützung, weshalb man gleich das SP3 integrieren sollte. Das
Abschalten des AHCI-Modus wird in diesem Fall nichts bringen, da die
IDE-Festplatte gar nicht am Intel-SATA-Controller angeschlossen ist,
sondern an einem sekundären Controller mit JMicron-JMB363-Chipset. Du
mußt also die Treiber dafür mittels nLite in die Installations-CD
einbauen, wenn kein Floppy vorhanden ist. Die bessere Alternative wäre
jedoch eine SATA-Festplatte am primären Controller.
Noch ein kleiner Tipp zum Erstellen einer aktuellen XP-Installations-CD:
Vom com!-Magazin gibt es diesen "Update-Pack-Builder" als Freeware. Da
kannst Du mit einer beliebigen XP-CD (gar kein ServicePack, SP1, SP2)
eine Installations-CD erstellen, die z.B. auch schon die passenden
Gerätetreiber mit einbindet (irgendwo Schritt 4, 5 oder so). Vielleicht
hilft diese Variante etwas.
Du kannst die CD sogar so konfigurieren, dass Du Deine Seriennummer und
sonstige Informationen schon beim Erstellen der CD mit angibst und
nachher bei der Installation nur die CD einschieben musst und kannst
dann Kaffeetrinken gehen; Du musst nichts mehr drücken etc. Ist
vielleicht auch hilfreich, wenn man nicht dabei stehen muss. Die CD
solltest Du dann aber nicht verleihen oder so :-) Sie ist halt dann
"personalisiert".
So. Ich hab gestern nochmal versucht XP zu installieren. Geht nicht.
Immer kommt die Fehlermeldung. Defekte Videokarte bitte tauschen. Hab
dann mal versucht Win 7 64 bit zu installieren. Gleicher Fehler.
Fehlerhafte Hardware. Bitte kontaktieren Sie ihren Admin...
Hab dann mal eine SATA Platte leer geräumt und Daten gesichert (über
Notebook) und diese dann angeschlossen und siehe da. Win7 lässt sich
installieren. System läuft bis jetzt ohne Probleme.
Die Frage wäre ohnehin gewesen, ob der PC überhaupt vom
JMicron-Controller booten kann. Dieser Chip ist eigentlich nur eine
Behelfslösung, um zusätzliche SATA- und IDE-Ports zur Verfügung zu
stellen. Ich hatte auch schon mehrfach Probleme verschiedener Art damit
und deaktiviere ihn daher grundsätzlich. Wenn man unbedingt eine
IDE-Platte weiter nutzen möchte, kann man sie auch über einen
preiswerten IDEzuSATA-Adapter anschließen.
>Defekte Videokarte bitte tauschen.
Die Fehlermeldung hat vermutlich gar nichts mit der VGA-Karte zu tun.
Ich wette, daß sie nicht erscheint, wenn der JMB363 deaktiviert wurde.
Ich bins nochmal und melde mal den aktuellen Status. Als ich am 09.
Abends nach Hause kam fuhr der Rechner wieder nicht hoch. Ein Bluescreen
nach dem anderen. Bios hatte wieder Standardeinstellung. System Win7 neu
aufgesetzt. Am nächsten Tag wieder das gleiche Problem.
Da ist mir dann der Kragen geplatzt. Mainboard ausgebaut. Zu Alternate
gefahren und mir ein neues geholt. Rückgabe als defekt. Bios nach jedem
Start wieder im Auslieferungszustand und Grafikkarte wird nur im unteren
Slot erkannt.
Mir kam das schon am Anfang komisch vor, dass die Mainboardverpackung
nicht verschlossen war und zudem Schokoladenstückchen in der Packung
lagen und ein Kühlkörper nicht montiert war. Da war Alternate so
unverschämt und hat mir ein defektes und gebrauchtes Mainboard verkauft.
Ein Vergleich mit dem neuen Mainboard zeigte zudem, dass das alte keine
Schutzfolie auf dem Sockel des Arbeitsspeichers hatte, keine Schutzkappe
für den Netzteilstecker, keine Original Bios Batterie und keine Original
Asus ESD Folie.
Neues Betriebssystem läuft jetzt seit Donnerstag. Mal sehen wie es
weiter geht. Ich werde in Zukunft unverschlossene Verpackungen ungesehen
umtauschen, denn dann kann etwas nicht stimmen und ich erspäre mir
wahrscheinlich viel ärger. Werde mich diese Woche nochmal bei Alternate
beschweren. Mal sehen was als Antwort kommt.
Warum hast du das überhaupt erst eingebaut? Bei solch offensichtlichen
Hardwarefehlern macht es keinerlei Sinn, die Ursache anderswo suchen zu
wollen. Das ist ungefähr so, als wenn man in einem Autoschrauber-Forum
nachfragt: "Mein Auto zieht immer nach links, woran kann das liegen?",
aber die Tatsache verschweigt, daß an dem Auto das rechte Vorderrad
fehlt...
Tja, weil bis auf die Schokoladenstückchen ja erstmal nichts auffällig
war und die hätten ja sonstwie in die Packung kommen können. Erst der
Vergleich mit einem zweiten Mainboard brachte die ganzen Unterschiede
ans Tageslicht.
Schon richtig. Aber im Zusammenhang gesehen ist die Ursache der
Fehlermeldung
>Bluescreen "Windows wurde heruntergefahren>... Bitte tauschen Sie die Videokarte oder aktualisieren Sie die>Treiber".
weitaus naheliegender als ein Treiberproblem.
Das hab ich mir im nachhinein auch gedacht. Mich hat es aber verwundert,
dass zwischendurch das System einmal stabil lief. Erst wie der Rechner
länger vom Netz war traten wieder die Probleme auf.
Die richtigen Konsequenzen hast du ja bereits gezogen:
>Ich werde in Zukunft unverschlossene Verpackungen ungesehen>umtauschen, denn dann kann etwas nicht stimmen und ich erspäre mir>wahrscheinlich viel ärger.
Ich akzeptiere grundsätzlich keine schon mal geöffneten Verpackungen,
wenn ich Neuware geordert habe. Ist allerdings nicht unbedingt typisch
für Alternate. Hat wahrscheinlich jemand im Versand geschlampt.