>Das war gerecht und nicht dieser Kuddel Muddel von heute, wo zwischen >den Abituren der Länder bis zu 2 Jahre Niveauunterschied liegen und der >Bachelor einmal nach 3 Jahren, das nächste mal nach 3,5 und selten nach >4 Jahren vergeben wird. Hmm, ich habe für den Dipl.-Ing. TU 8 Jahre gebraucht. Das würde mich ja dann zu was besserem machen als alle anderen, die schneller waren. Vielleicht sollte ich das in meine Signatur aufnehmen. Dipl.- Ing. (TU, 8J) Axel
Gast
#1763842
>Hmm, ich habe für den Dipl.-Ing. TU 8 Jahre gebraucht.
War's denn auch die Regelstudienzeit im Präsenzstudium? Wohl eher nicht,
nur die ist vergleichbar.
Meine Angaben waren Regelstudienzeiten im Präsenzstudium staatsweit
festgelegt durch das Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen.
Die Fachschulen hatten sogar Einheitslehrpläne.
PS.: In der DDR gab es nur zwei TUen: Dresden und Chemnitz. FHen waren
unbekannt.
Gast
#1763864
Ist doch ganz einfach, jeder Techniker der eine dieser Aufgaben selbst lösen kann, kann sich von mir aus auf ein Level mit nem Ing stellen. http://www2.efi.fh-nuernberg.de/~karl/skripten/SOS/Neue%20Aufgaben%20zu%20SOS/SOS.pdf Solange das nicht der Fall ist, soll die Fraktion schön auf dem Boden der Tatsachen bleiben ...
"Erscheint Ihnen diese Vorgehen sinnvoll?" -> Nein! So, das war meine gelöste Aufgabe. Wo ist die Stufe zum draufstellen?
Gast
#1763883
Der Techniker hat gesprochen, der Regelkreis versagt und die ganze Industrie den Bach runter gegangen. Ihr Kasper seid schon verdammt lustig :-)
Gast
#1763911
>Ist doch ganz einfach, jeder Techniker der eine dieser >Aufgaben selbst lösen kann, kann sich von mir aus auf ein >Level mit nem Ing stellen. Ja, im Fach Systemtheorie!
Oh Mann, nä, hier müllen immer wieder die gleichen Typen mit Ihren Minderwertigskeitpsychosen auch jeden Thread zu und entfernen sich vom eigentlichen Thema. Statt es irgendwann einmal gut sein zu lassen, kommt prommt immer wieder das Neue "nein, ein Techniker darf dies nicht, ein Ingenieur kann das nicht" und umgekehrt. Sorry, aber das ist der reinste Kindergarten hier. Kein Wunder, wenn besagte Personen beruflich abkacken. Mehr mit dem Nachbarn, als mit dem Job beschäftigt. Ein Armutszeugnis.
Gast
#1763989
>Kein Wunder, wenn besagte Personen beruflich abkacken.
Geht es Dir so? Mir nicht.
Gast
#1764003
Paul schrieb: > Die guten/schlechten sind bei Techniker und Ingenieur gleichverteilt. > Nur liegt ein Qualifikationsunterschied vor. Ordnet man das in einem > Diagramm an, liegen beide Glockenkurven des Könnens in Richtung y-Achse > parallel verschoben. Lass mich raten: Du bist FH-Ing. Ist das Können nun gleich- oder glockenförmig verteilt? Und: Warum unterstellst Du eine symmetrische Verteilungsfunktion (egal ob nun gleich- oder glockenförmig verteilt), obwohl in dieses so gut wie nie vorkommt? Fast alle Verteilungen sind stark rechtsschief. Lass mich raten: Du bist FH-Ing.
Gast
#1764008
>Ist das Können nun gleich- oder glockenförmig verteilt? Und: Warum >unterstellst Du eine symmetrische Verteilungsfunktion (egal ob nun >gleich- oder glockenförmig verteilt), obwohl in dieses so gut wie nie >vorkommt? Fast alle Verteilungen sind stark rechtsschief. http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenzquotient PS.: Ich habe das Vordiplom der TH, das Hauptstudium an einer FH, da die TH in eine FH überführt wurde.
Gast
#1764009
Können = Intelligenz Fleiß, Erfahrung und Talent spielen keine Rolle?
Gast
#1764029
>Können = Intelligenz >Fleiß, Erfahrung und Talent spielen keine Rolle? Alle Eigenschaften sind über die Bevölkerung gleichverteilt. Es gibt genauso viele fleißige, erfahrene und talentierte Techniker wie es FHler (sind die, die Du so haßt) gibt. Deshalb kann man beide Kurven allein anhand des Qualifikationsinputs parallelverschoben betrachten. Bei der Linksverschiebung der Technikerkurve wird genau das (Fleiß, Erfahrung) usw. gegenüber der Quali ausgespielt. Genau das läßt aber doch die Diskussion unrichtig werden. Der erfahrene, fleißige, talentierte Techniker wird mit dem unerfahrenen, faulen, untalentierten FH-Ing. verglichen. Wie gesagt das ist nur richtig für den Schnittpunkt der (verschobenen) Kurven. Alle anderen Konstellationen stimmen nicht. Man sollte aber nicht aus einem Einzelereignis das Gesamtereignis ableiten. Ich vermute eher, daß es Dir Spaß macht, den FHler dem Techniker sehr ähnlich zu stellen, um Deinen TU-Abschluß (war's wirklich TU oder doch eher TH?) höher zu reden. Jedenfalls läßt das die Verfolgung Deiner Posts und nicht zu letzt Deine letzte persönliche Ansprache an mich erkennen. Ich kenne die TH und die TH, die als FH weitergeführt wurde persönlich. Nach 4 Semestern TH (Vordiplom) durfte ich noch 5 fürs FH-Hauptstudium (war mit selben Unterlagen und Profs. der ehemaligen TH) dranhängen. Abschluß Dipl.-Ing. (FH) nach 9 Semestern, da ich noch das prakt, Semester nachholen sollte. Auch so kann's laufen, da öden mich die THler schon etwas an, die sich mit ihren 4 Jahren als Olymp sehen und die FH treten. Meine Meinung zu der Ursprungsfrage sollte aber bekannt sein. Laßt die Nennung der Titel im Unternehmen weg, wenn es bei allen gemacht wird. Ich habe nichts dagegen, wenn der Techniker neben mir vor einem Kunden usw. nicht identifizierbar ist, man also als Team auftritt. An der formalen Qualifikation ändert diese Vorgehensweise allerdings nichts. In diese Diskussion sind wir abgerutscht (wie so oft).
Gast
#1764036
Schon spaßig, wie jede Diskussion dabei endet, wer denn nur den längeren hat. Ich frage mich ernsthaft, ob ihr das im echten Leben auch so macht.
Gast
#1764047
>Ich frage mich ernsthaft, ob ihr das im echten Leben auch so macht.
Kommt drauf an ob mich einer anpißt. Ich muß nicht meinen Grad jeden auf
die Nase binden, aber runtertreten von formal niedriger Qualifizierten
lasse ich mich auch nicht. Ich will eine faire Darstellung der
erbrachten Leistung.
>Ich will eine faire Darstellung der erbrachten Leistung.
Welcher Leistung ?
Der, die Du vor Jahren/Jahrzehnten mal an der Schule gebracht hast oder
die, die man jeden Tag abliefert und die meistens mit der nichts mehr zu
tun hat, für die man mal einen Abschluss bekommen hat ?
Gruss
Axel
Gast
#1764076
>Der, die Du vor Jahren/Jahrzehnten mal an der Schule gebracht hast oder >die, die man jeden Tag abliefert und die meistens mit der nichts mehr zu >tun hat, für die man mal einen Abschluss bekommen hat ? Axel eine sehr wichtige Frage, ich danke Dir dafür. Ein Titel, Grad usw. um dessen Nichtnennung es hier geht, bezieht sich n i e auf die Gegenwart. Es ist die Leistung die man vor Jahren/Jahrzehnten mal in der Schule gebracht hat. Genau deshalb kann man nicht aus einem Titel durch Berufserfahrung einen anderen machen. Deshalb ist die Aussage, daß man im Unternehmen diskriminiert werde, wenn man den niedrigeren Titel erwähne, obwohl man den Posten, der normalerweise durch einen höheren Titel besetzt wird, inne hat, irrsinnig. Eine Nichtnennung des Titels/Grades verheimlicht also eine formale! Qualifikation. Welche Arbeit man im Unternehmen abliefert, hat erst mal mit dem Titel/Grad nur insofern zu tun, daß die Wahrscheinlichkeit, daß eine bestimmte Position nur an den Inhaber eines bestimmeten Titels/Grades vergeben wird, unterschiedlich ist. Ein Techniker in der Entwicklung bleibt ein Techniker. Ein Ingenieur auf einem Facharbeiterposten ein Ingenieur usw. Deshalb laufen Diskussionen mit WT usw. auch meist schief, weil ich sage, daß die Aufgaben bei der Quali der Techniker in der Schule anders gerichtet sind als beim Ing. Wenn der Techniker später in Arbeitsbereiche des Ingenieurs vorstößt, hat das mit persönlicher Leistung zu tun, nicht mit dem Anspruch der Technikerausbildung.
Gast
#1764239
Paul schrieb: > Meine Meinung zu der Ursprungsfrage sollte aber bekannt sein. Oha, wir sollten es alle wissen, Paul der Große hat gesprochen. > Laßt die Nennung der Titel im Unternehmen weg, wenn es bei allen gemacht > wird. Oha, er hat entschieden. Habt ihr es auch alle gehört, ihr Unternehmen, Paul hat gesprochen! > Ich habe nichts dagegen, wenn der Techniker neben mir vor einem Kunden > usw. nicht identifizierbar ist, man also als Team auftritt. Will toll, dass er das darf, weil DU es erlaubst, großweiser Paul! Danke! > An der formalen Qualifikation ändert diese Vorgehensweise allerdings > nichts. Oje, auch das noch ;-) > In diese Diskussion sind wir abgerutscht (wie so oft). Bei dir scheint Einiges abgerutscht, Kerl. Deswegen schreibst du hier auch so viel Unwesentliches zusammen. Lies mal den ganzen Scheiss, den du oben geschrieben hast, hier bei uns lacht schon die ganze Entwicklungsabteilung kopfschüttelnd darüber, du Spinner.
Axel Laufenberg schrieb: > Der, die Du vor Jahren/Jahrzehnten mal an der Schule gebracht hast oder > die, die man jeden Tag abliefert und die meistens mit der nichts mehr zu > tun hat, für die man mal einen Abschluss bekommen hat ? Die Leistung, die ich und meine Kollegen heute abliefern, hat durchaus direkt mit dem vor vielen Jahren abgelegten Abschluss zu tun. Die abgeschlossene Ausbildung ist nämlich das Fundament dafür. Wenn ich heute Taxi fahren würde, dann wäre Deine Frage sinnvoll, so ist sie aber von vornherein unsinnig, weil sie Ausbildung und berufliche Tätigkeit trennt.
Gast
#1764525
Paul schrieb: > Die guten/schlechten sind bei Techniker und Ingenieur gleichverteilt. > Nur liegt ein Qualifikationsunterschied vor. Ordnet man das in einem > Diagramm an, liegen beide Glockenkurven des Könnens in Richtung y-Achse > parallel verschoben. Ein guter Techniker ist weniger qualifiziert als > ein guter FHler, ein schlechter Techniker, schlechter qualifiziert als > ein schlechter FHler usw. Nun kommen Einfallspinsel und verschieben eine > Kurve in x-Richtung und heben die Überschneidung beim schlechten FHler > und guten Techniker hervor. Nur ist das ein Punkt der Kurve, alle andere > entsprechen nicht diesem Bild. Das ist das Diskussionsproblem. Es geht aber auch generell darum, ob Techniker Ingenieuraufgaben machen. Und genau das wird immer dementiert. Paul schrieb: > Textzitat habe ich genannt. WT zum 100. mal: Halte die Contenance im > Schriftverkehr ein. Entgleisungen wie diese sind nicht nötig. Wo bitte lag eine Entgleisung vor wenn du die BEiträgenicht richtig durchliest und irgendwelche Interpretationen einbaust? Paul schrieb: > Ich schaue bei uns ins Büro, in die Büros der Geschäftspartner und kann > Deinen Ferneindruck nicht bestätigen. Tja, dann schau mal über deinen kleinen Telelrrand hinaus und du wirst staunen. Paul schrieb: > Trete ich nach unten, wenn ich die Binsenweisheit verbreite, daß der > Techniker in der Qualufikationsleiter unterhalb des Fhlers oder Unilers > zu suchen ist? Treten (nach oben) sind bei mir solche Aussagen, wie fast > jeder FHler kann durch einen Techniker ersetzt werden oder Uniler > blicken später in der Praxis nichts. Das hat auch hier keiner anderes behauptet, dass der Techniker unterhalb der FH Ebene ist. Das fast jeder FHler durch einen Techniker ersetzt werden kann wurde so auch nicht behauptet. Paul schrieb: > Der erfahrene, fleißige, talentierte Techniker wird mit dem > unerfahrenen, faulen, untalentierten FH-Ing. verglichen. Wo denn? Es geht darum, dass ein Techniker allgemein dafür ausgebildet ist Aufgaben aus dem Ingenieurbereich zu lösen. Paul schrieb: > Ich vermute eher, daß es Dir Spaß macht, den FHler dem Techniker sehr > ähnlich zu stellen, um Deinen TU-Abschluß (war's wirklich TU oder doch > eher TH?) höher zu reden. Jedenfalls läßt das die Verfolgung Deiner > Posts und nicht zu letzt Deine letzte persönliche Ansprache an mich > erkennen. man du hast echt probleme. Jeder will sich gleich höher stellen oder andere herunter reden. In welcher Welt lebst du eigentlich? Paul schrieb: > Genau deshalb kann > man nicht aus einem Titel durch Berufserfahrung einen anderen machen. Macht ja auch keiner. Du interpretiert das nur immer so. Paul schrieb: > Deshalb laufen Diskussionen mit WT usw. auch meist schief, weil ich > sage, daß die Aufgaben bei der Quali der Techniker in der Schule anders > gerichtet sind als beim Ing. Wenn der Techniker später in > Arbeitsbereiche des Ingenieurs vorstößt, hat das mit persönlicher > Leistung zu tun, nicht mit dem Anspruch der Technikerausbildung. Ach Paul, ich habs dir schonso oft erklärt. Ich hab dir schon viele Links geschickt, du verstehst nicht was ich meine und interpretierst immer wieder irgendwas hinein was ich nicht gsagt habe, des Weiteren unterstellst du mir gerne irgendwelche Aussagen die ich nicht getroffen habe. Dass die beide Ausbildungen unterschiedliche Ausrichtungen haben, dem hab ich dir nie widersprochen. ICh habe dir lediglich versucht zu verklickern, dass es trotzdem stoffliche Überschneidungen gibt die auch vom Niveau her ähnlich sein können. Dies habe ich dir durch zahlreiche links belegt. Aus diesem Grund kommt es hin und wieder zu Leistungsanrechnungen (wurde auch durch links belegt) Trotzdem ressultiert hieraus keine Gleichmache der beiden Ausbildungen. Solche Überschneidungen (auch bezüglich der späteren Arbeit) findet man in den Unterschiedlichen Fachrichtungen und Ausbildungen. Sei es bei Lehrern, BWLern, Musikern, Fremdsprachlern, in medizinischen Berufen, usw. Eine generelle Gleichmache findet trotz Überschneidungen im Stoff und im Niveau trotzdem nicht statt, auch wenn du mir dieses immer wieder unterstellst. Gastino G. schrieb: > Die Leistung, die ich und meine Kollegen heute abliefern, hat durchaus > direkt mit dem vor vielen Jahren abgelegten Abschluss zu tun. Die > abgeschlossene Ausbildung ist nämlich das Fundament dafür. Da muss ich dir recht geben. Und genau auf dem Fundament kann man aufbaeun und alles im Laufe der Berufszeit ausbauen.
>Die Leistung, die ich und meine Kollegen heute abliefern, hat durchaus >direkt mit dem vor vielen Jahren abgelegten Abschluss zu tun. Die >abgeschlossene Ausbildung ist nämlich das Fundament dafür. Echt ? Du hast Dich so wenig weiterentwickelt ? Gruss Axel
Gast
#1764757
>Paul schrieb: >> Meine Meinung zu der Ursprungsfrage sollte aber bekannt sein. >Oha, wir sollten es alle wissen, Paul der Große hat gesprochen. ... August, Dein Post hat jetzt wirklich unheimlich zum Erkenntnisgewinn beigetragen :-) Außer daß Du meine Meinung verspottest, ist Dein Post inhaltsleer. Wen interessiert eigentlich Deine Meinung (über mich)? August, Du (und Deine imaginäre Entwicklungsabteilung) haben den Sinn eines Forums, nämlich Meinungen auszutauschen, anscheinend nicht begriffen.
Gast
#1764765
Paul schrieb: > August, Du (und Deine imaginäre Entwicklungsabteilung) haben den Sinn > eines Forums, nämlich Meinungen auszutauschen, anscheinend nicht > begriffen. Ja da hast du recht, es ist zum Meinungsaustausch gedacht. Allerdings drehen wir uns bei bestimmten Themen immer wieder im Kreis....vor allem wenn Aussagen falsch verstanden, falsch bewertet oder verdreht und im eigenen Sinn interpretiert werden.
Gast
#1764803
>Allerdings drehen wir uns bei bestimmten Themen immer wieder im >Kreis.... Und dann brauchen wir einen Schiedsrichter, wie August, der ohne jemals seine eigene Meinung Kund zu tun, in Kindergartenmanier das Forum belastet?
Gast
#1764844
Paul schrieb: > Und dann brauchen wir einen Schiedsrichter, wie August, der ohne jemals > seine eigene Meinung Kund zu tun, in Kindergartenmanier das Forum > belastet? Das vielleicht nicht unbedingt. Auch wenn sein Post nicht unbedingt zur Diskussion beigetragen hat, so war doch im Kern etwas wahres dran...
Gast
#1765006
Axel Laufenberg schrieb: >Gastino schrieb: >>Die Leistung, die ich und meine Kollegen heute abliefern, hat durchaus >>direkt mit dem vor vielen Jahren abgelegten Abschluss zu tun. Die >>abgeschlossene Ausbildung ist nämlich das Fundament dafür. > > Echt ? > > Du hast Dich so wenig weiterentwickelt ? Wo steht da etwas von "wenig weiterentwickelt" oder wie kann man nur solchen Unsinn in diese Aussage hineininterpretieren? Dass in der Regel ein direkter Zusammenhang zwischen Ausbildung und dem besteht, was man "heute abliefert", ist völlig logisch und normal. Jedenfalls dann, wenn man in seinem Beruf arbeitet. Das hat aber überhaupt nichts mit "stehen bleiben" zu tun. Im Gegenteil - der Begriff Fundament als Synonym für "Ausbildung" trifft den Kern. Auf ein Fundament baut man normalerweise etwas auf - das ist das Gegenteil von Stillstand. Und so kann man eben auf ein Fundament für ein Einfamilienhaus keinen Wolkenkratzer bauen und umgekehrt wäre es reine Ressourcenverschwendung. Und das bedeutet eben auch, dass nicht nach x Jahren die ursprüngliche Ausbildung aufgrund von beruflicher Tätigkeit keinerlei Rolle mehr spielt. So schwer ist das doch eigentlich nicht zu verstehen, oder?
Gast
#1765027
>Auch wenn sein Post nicht unbedingt zur Diskussion beigetragen hat, so >war doch im Kern etwas wahres dran... Seine kindischen Kommentare kann ich ohne ein Wort zu ändern unter jeden Satz von Dir schreiben, das würde Niemandem auffallen, weil sie nur eine Meinung diskriminieren sollen, aber keinen Inhalt beibringen. Ich habe nichts gegen die Meinung anderer, auch wenn sie nicht meiner entspricht. Aber so was wie August bietet, muß wahrlich nicht sein, das ist ärmlich. >Dass in der Regel ein direkter Zusammenhang zwischen Ausbildung und dem >besteht, was man "heute abliefert", ist völlig logisch und normal. Die Ausbildung vor Jahren hat schon was mit der heutigen Arbeit zu tun (im Normalfall): - Je nach Ausbildungsgrad bleiben einem bestimmte Türen verschlossen. Man kann sich also in diesem Gebiet gar nicht entwickeln. - Die Ausbildung ist der Startpunkt auf dem die Arbeitsleistung, Erfahrung usw. aufsummiert wird.
Gast
#1765036
"Und so kann man eben auf ein Fundament für ein Einfamilienhaus keinen Wolkenkratzer bauen und umgekehrt wäre es reine Ressourcenverschwendung. Und das bedeutet eben auch, dass nicht nach x Jahren die ursprüngliche Ausbildung aufgrund von beruflicher Tätigkeit keinerlei Rolle mehr spielt." Da hast du natürlich recht, dass auch nach x Jahren die ursprüngliche Ausbildung eine Rolle spielt, schon alleine bei Aufstiegsmöglichkeiten. Sie hat aber später im Berufsleben nicht mehr diese Gewichtung wie sie zum Eintritt hat. Paul schrieb: > Die Ausbildung vor Jahren hat schon was mit der heutigen Arbeit zu tun > (im Normalfall): > > - Je nach Ausbildungsgrad bleiben einem bestimmte Türen verschlossen. > Man kann sich also in diesem Gebiet gar nicht entwickeln. > - Die Ausbildung ist der Startpunkt auf dem die Arbeitsleistung, > Erfahrung usw. aufsummiert wird. Na das ist doch schön gesagt. :-)
>Und so kann man eben auf ein Fundament für ein Einfamilienhaus keinen >Wolkenkratzer bauen und umgekehrt wäre es reine Ressourcenverschwendung. Nö, aber man kann das Fundament ausbauen und anpassen. Dann ist man zwar ein paar Jahre hinterher, aber nach 20 Jahren ist das egal. Ich bin jetzt 20 Jahre im Beruf, davor 4-5 Jahre (netto) Studium. Mit anderen Worten: Das Studium hat ca. 1/6 meiner Karriere in Anspruch genommen, wobei ich zu manchen Zeiten im Beruf wesentlich intensiver gelernt habe als im Studium. Wofür es im Übrigen selten akademische Lorbeeren gab. Da soll das Studium mit dem entsprechenden Abschluss stärker gewertet werden als die 20 Jahre Berufserfahrung danach ? Wie gesagt: Das kann nur dann der Fall sein, wenn man im Beruf immer vor Aufgaben gekniffen hat und sich nicht weiterentwickelt hat. Aber das Fundament aus der Unizeit, auf das Du solchen Wert legst, reicht bei mir schon sehr lange nicht mehr aus zur Erfüllung meiner Aufgaben. Und auch meine Kunden erwarten etwas mehr als Uni Standard. Gruss Axel
Gast
#1765393
Reiner schrieb: > Lass mich raten: Du bist FH-Ing. > Ist das Können nun gleich- oder glockenförmig verteilt? Und: Warum > unterstellst Du eine symmetrische Verteilungsfunktion (egal ob nun > gleich- oder glockenförmig verteilt), obwohl in dieses so gut wie nie > vorkommt? Fast alle Verteilungen sind stark rechtsschief. Rechtsschief - je nachdem 'wo' Oben und Unten oder 'was' rechts und links bedeuten. Diese Verteilung über die gesprochen wurde ist eine logarithmische Poissonverteilung - keine Normalverteilung und auch keine Gaußverteilung. Warum Poisson? Weil die Anzahl der Teilnehmer endlich und nicht unendlich ist. Warum logarithmisch? Weil die Leute mit 'Matsch in der Birne' - wie bezeichnet LINKS nicht mehr teilnehmen und weil die Wahrscheinlichkeit für Ausreißer RECHTS exponentiell (nicht äquidistant) zur Skala (linear zur Menge) mit der Anzahl der Teilnehmer zunimmt. (Mit Münzwurfversuch validierbar)
Gast
#1765438
>Aber das Fundament aus der Unizeit, auf das Du solchen Wert legst, >reicht bei mir schon sehr lange nicht mehr aus zur Erfüllung meiner >Aufgaben. Und auch meine Kunden erwarten etwas mehr als Uni Standard. Der Blick über den Tellerrand scheint hier das Problem vieler "Titel-Anbeter" zu sein. Die "Ings" hier sind manisch auf die Entwicklung als "Krone" der Ing-Tätigkeit fixiert. Wenn diese dann feststellen, daß sie den Anschluß an das wirkliche Leben verpasst haben, bleibt nur noch das Herumreiten auf Diplomen, akademischen Graden usw. Besonders beeindruckt mich Paul, der die juristischen Feinheiten der Unterschiede zwischen Technikern, Ings (FH), Ings (TH), BA, Bachelor usw. wiederholt aufdröselt. Vielleicht sollte man diese Beiträge in den FAQs aufnehmen. In unserer Firma gibt es sogar Ings in leitender Position im Marketing, Vertrieb und Controlling. Ich vermute mal, daß diese keine Mehrfachintegrale mehr lösen müssen und auch nicht mehr wissen wie man eine LED einlöted, dafür aber Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge haben, die den eindimensionalen Entwicklern auf ewig verschlossen bleiben.
Gast
#1765453
Backflow schrieb: > In unserer Firma gibt es sogar Ings in leitender Position im Marketing, > Vertrieb und Controlling. Marketing und Vertrieb komme ich mit - aber wie kriegst du einen Ing. ins Controlling? Die Controller die ich kenne kommen mehr aus der BWL-Schiene - geht ja gerade da nicht nur um das berrechnen von Kennzahlen - oder doch? Ich würde auch als Controller arbeiten, nur würde man mich vermutlich nach drei Tagen öffentlich aufhängen... :-)
Gast
#1765466
>Die Controller die ich kenne kommen mehr aus der BWL-Schiene
Das mag wohl sein, aber das Berufsleben ist weitaus vielfältiger als Du
denkst.
Gast
#1765480
Backflow schrieb: > Das mag wohl sein, aber das Berufsleben ist weitaus vielfältiger als Du > denkst. Dann sind die Ingenieure bei euch 'vorläufige' Controller, bis 'richtige' Controller kommen? Lass mich raten - unter 100 Mann-Bude nach Umstrukturierung?
Gast
#1765495
>Lass mich raten - unter 100 Mann-Bude nach Umstrukturierung? Fast richtig: ca. 100.000 Mitarbeiter weltweit. >Dann sind die Ingenieure bei euch 'vorläufige' Controller, bis >'richtige' Controller kommen? Ich weiß nicht, in welchen Firmen Du bisher gearbeitet hast, bei uns sind die Ings nicht zu doof für diesen Job.
Axel Laufenberg schrieb: > Nö, aber man kann das Fundament ausbauen und anpassen. Dann ist man zwar > ein paar Jahre hinterher, aber nach 20 Jahren ist das egal. Aha, ein Geselle ist also nach 20 Jahren auf demselben Niveau wie ein Ingenieur? Was für ein Blödsinn. Ebenso ein Blödsinn wie das "Ausbauen und Anpassen des Fundaments". > Ich bin jetzt 20 Jahre im Beruf, davor 4-5 Jahre (netto) Studium. Und die Grundlagen, die man im Studium lernt, kann man sich während des Berufslebens in dem Umfang nicht mehr aneignen. Deswegen auch Fundament. > Da soll das Studium mit dem entsprechenden Abschluss stärker gewertet > werden als die 20 Jahre Berufserfahrung danach ? Es ist völliger Quatsch, das Berufsleben vom Studium zu trennen oder gar gegeneinander zu stellen. Das machstDu nur, weil sonst Deine wackelige Argumentation in sich zusammenfällt. > Wie gesagt: Das kann nur dann der Fall sein, wenn man im Beruf immer vor > Aufgaben gekniffen hat und sich nicht weiterentwickelt hat. Ich kenne niemanden, der sich nicht weiterentwickelt hat. Das passiert zwangsweise und automatisch. > Aber das Fundament aus der Unizeit, auf das Du solchen Wert legst, > reicht bei mir schon sehr lange nicht mehr aus zur Erfüllung meiner > Aufgaben. Und auch meine Kunden erwarten etwas mehr als Uni Standard. Und deswegen bist Du jetzt nach 20 Jahren auf dem Niveau von Technikern bzw. Gesellen?
Gast
#1765499
"Marketing und Vertrieb komme ich mit - aber wie kriegst du einen Ing. ins Controlling?" Zum PM gehört Controlling doch auch dazu!?
Backflow schrieb: > Der Blick über den Tellerrand scheint hier das Problem vieler > "Titel-Anbeter" zu sein. Die "Ings" hier sind manisch auf die > Entwicklung als "Krone" der Ing-Tätigkeit fixiert. > Wenn diese dann feststellen, daß sie den Anschluß an das wirkliche Leben > verpasst haben, bleibt nur noch das Herumreiten auf Diplomen, > akademischen Graden usw. Wenn man denkt, dass nicht noch absurdere Beiträge kommen können, dann unterbietet das wieder einer...
Gast
#1765522
>Wenn man denkt, dass nicht noch absurdere Beiträge kommen können, dann >unterbietet das wieder einer... Mit Deinem Beitrag geschehen.
Gast
#1766019
>Besonders beeindruckt mich Paul, der die juristischen Feinheiten der >Unterschiede zwischen Technikern, Ings (FH), Ings (TH), BA, Bachelor >usw. wiederholt aufdröselt. Danke, aber ist es denn inhaltlich falsch, was ich schreibe? Das Problem ist nur, man kann es 100mal erzählen, dann kommt irgendjemand um die Ecke, der die alte, falsche Leier wieder runterbetet. Stellt Euch doch den Kenntnisstand eine Menschen als Haufen vor. Ganz zu Anfang wird der Haufen mit der Schulbildung, dann mit der beruflichen bzw. Hochschulbildung gefüllt. Auf diesen Haufen kommen dann die Gewinne (und Verluste) im Verlauf des (Arbeits)Lebens hinzu. Da ist doch ganz logisch: Wer am Anfang den kleineren Haufen hatte, muß eben im Berufsleben die Differenz ausgleichen, um dann auf selben Niveau zu stehen. Wenn allerdings die Besitzer des kleinen Anfangshaufens und des großen Anfangshaufens in ihrem Leben nur gleiche Erfahrungen im Beruf aufsummieren, bleibt der Abstand auch nach Jahren bestehen (aufgrund der unterschiedlichen Bildung in der Schule).
Gast
#1766174
Paul schrieb: > Da ist doch ganz logisch: Wer am Anfang den kleineren Haufen hatte, muß > eben im Berufsleben die Differenz ausgleichen, um dann auf selben Niveau > zu stehen. Wenn allerdings die Besitzer des kleinen Anfangshaufens und > des großen Anfangshaufens in ihrem Leben nur gleiche Erfahrungen im > Beruf aufsummieren, bleibt der Abstand auch nach Jahren bestehen > (aufgrund der unterschiedlichen Bildung in der Schule). Allerdings muss zwischen den Haufen unterschieden werden. Der Ausgangshaufen bleibt immer unterschiedlich, da hast du recht.
>Wer am Anfang den kleineren Haufen hatte, muß >eben im Berufsleben die Differenz ausgleichen, um dann auf selben Niveau >zu stehen. Wenn allerdings die Besitzer des kleinen Anfangshaufens und >des großen Anfangshaufens in ihrem Leben nur gleiche Erfahrungen im >Beruf aufsummieren, bleibt der Abstand auch nach Jahren bestehen >(aufgrund der unterschiedlichen Bildung in der Schule). Ja, natürlich. Nur ist der Unterschied am Anfang eben nur ein paar Jahre, wobei ja ein Technicker, um das Beispiel zu nehmen, ja schon Berufserfahrung sammelt in der Zeit, wo der Ing noch studiert (oder Abi macht und sich da u. U. eher um Geographie oder andere Fächer kümmert). Das mag am Anfang noch ein Unterschied von 50% in der Ausbildungsdauer ausmachen, aber nach 20 Jahren Berufserfahrung ist es eben nur noch 5%. Da ist es dann tatsächlich viel wichtiger was die jweils aus ihren 20 Jahren Berufserfahrung gemacht haben. Ich kenne Ings, die sich in 20 Jahren nicht weiterentwickelt haben, die müssen sich tatsächlich auf ihren akademischen Titel berufen, es ist nämlich das letzte Mal gewesen, dass sie was geleistet haben. Beim viel kleineren Unterschied Dipl.-Ing. (TH) oder (FH) verschleift sich das noch viel stärker. Gruss Axel
Backflow schrieb: > Der Blick über den Tellerrand scheint hier das Problem vieler > "Titel-Anbeter" zu sein. Die "Ings" hier sind manisch auf die > Entwicklung als "Krone" der Ing-Tätigkeit fixiert. > Wenn diese dann feststellen, daß sie den Anschluß an das wirkliche Leben > verpasst haben, bleibt nur noch das Herumreiten auf Diplomen, > akademischen Graden usw. Si senior, don't feed the trolls ;-)
Gast
#1766303
>Ich kenne Ings, die sich in 20 >Jahren nicht weiterentwickelt haben, die müssen sich tatsächlich auf >ihren akademischen Titel berufen, es ist nämlich das letzte Mal gewesen, >dass sie was geleistet haben. Und meinste, es gibt nicht auch solche Techniker? Hier werden meistens der Frischling von der Hochschule mit dem berufserfahrenen Techniker oder die Lusche von Ingenieur mit dem erfolgreichen Techniker verglichen. Vergleicht doch mal Lusche mit Lusche und Überflieger mit Überflieger, da ist dann die schulische Ausbildung weiterhin relevant.
Gast
#1766322
Paul schrieb: > Hier werden meistens der Frischling von der Hochschule mit dem > berufserfahrenen Techniker oder die Lusche von Ingenieur mit dem > erfolgreichen Techniker verglichen. Vergleicht doch mal Lusche mit > Lusche und Überflieger mit Überflieger, da ist dann die schulische > Ausbildung weiterhin relevant. Natürlich gibts auch Techniker die sich nicht weiterentwickeln. Es ging aber generell um die Tatsache ob und weit Techniker Ingenieurtätigkeiten machen und machen können und wie weit sie dafür ausgebildet sind. Da ist es egal ob luschen oder Überflieger vergleichen werden.
Gast
#1766330
Der Kerl braucht einen Arzt ;-)
Gast
#1766427
>Der Kerl braucht einen Arzt ;-)
Der Kerl ist Arzt.
Axel Laufenberg schrieb: > Das mag am Anfang noch ein Unterschied von 50% in der Ausbildungsdauer > ausmachen, aber nach 20 Jahren Berufserfahrung ist es eben nur noch 5%. Berufserfahrung ist keine Ausbildung. Und Berufserfahrung als Ingenieur ist schon etwas anderes als Techniker-Berufserfahrung, genauso wie Krankenschwestern und Ärzte trotz gleich langer Berufstätigkeit völlig unterschiedliche Qualifikationslevel haben (und behalten werden).
Annegret schrieb: > Hallo! Mein Arbeitgeber verlangt in einem Rundbrief, dass alle > Mitarbeiter ihre Diplom- oder Mastergrade auf offiziellen Briefen > weglassen sollen. Stattdessen sollen wir nun "Mitarbeiter/In im > Beteuungsdienst" neben unseren Namen schreiben. Ist das korrekt? Ich > habe mir mein Diplom hart erarbeitet und finde es nicht richtig, dass > wir uns jetzt so banal bezeichnen sollen. Teamleitungen sollen hingegen > nun "Teamleitung" neben ihren Namen schreiben. > Wer kennt sich damit aus? Also ich habe meine Akademischen Titel wieder aus den Ausweispapieren entfernen lassen weil ich deswegen mehrfach im Ausland Probleme bekommen habe (man hat 4 mal versucht mich zu kidnapen und ich habe das Problem, das ich zulange bei der Armee war, was man durch mein Autftreten erkenne kann). Ebenso wird man dumm angeguck und in manchen Fällen noch dümmer angeredet wenn dort steht "Frau Prof Dr Dipl Ing Michelle Konzack". Wennn ich denen aber dann auch noch sage das ich als erstes meinen meister in Elektromechanik (HWK für München und Oberbayern) genmacht habe und erst danach an der FernUni Haagen auch noch OHNE Abi studierte (man muß ne Aufnahmeprüfung machen und mindestens im 2ten Semester einsteigen) dann brennt bei den meisten Typen (auch Einstellungs-Typen) die lezte Gehirnwindung durch. Also prinzipiell hast Du ein Recht auf Deinen akademischen Titel aber es kommt eben auf die Firma an, wie das gehandhabt wird. Ich gehe von Deinem Fall aus, das DU und warscheinlich auch andere Mitarbeite den Titel bis zu dem Rundschreiben geführt haben, womit sich der Fall mehr ode weniger erledigt hat. Du kannst ihn definitiv Weiterführen. Solltest Du allerdings bei Deiner Einstellung darauf hingewiesen worden sein, oder auch eine Klausel im Vertag habe, ihn nach ausßerhalb im Schriftverkehr nicht zu führen, dann mußte ihn entfenen Grüße Michelle
Axel Laufenberg schrieb: >>Das war gerecht und nicht dieser Kuddel Muddel von heute, wo zwischen >>den Abituren der Länder bis zu 2 Jahre Niveauunterschied liegen und der >>Bachelor einmal nach 3 Jahren, das nächste mal nach 3,5 und selten nach >>4 Jahren vergeben wird. > > Hmm, ich habe für den Dipl.-Ing. TU 8 Jahre gebraucht. Das würde mich ja > dann zu was besserem machen als alle anderen, die schneller waren. > > Vielleicht sollte ich das in meine Signatur aufnehmen. > > Dipl.- Ing. (TU, 8J) Axel Das ist gut... Ich bin dann die lezte NUUL Qualifizerender Hauptschulabschluß, danach EMech Lehre und anschließenden Meisterbrief um danach Elektronik-Fernstudium an der FernUni Haagen, im dritten Semester eingestiegen, nur 5 Semester studiert und in weniger als 8 Monaten bei der Armee (ohne industrieerfahrung) den Dipl Ing gemacht... Grüße Michelle
Also bei uns wird das ganz einfach gehandhabt: Briefpapier und Visitenkarten kriegen nur die Leute mit Titel, der Rest darf eh nichts schreiben.
@ Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet UG i.G.) (michellekonzack) >Also ich habe meine Akademischen Titel wieder aus den Ausweispapieren >entfernen lassen weil ich deswegen mehrfach im Ausland Probleme bekommen >habe (man hat 4 mal versucht mich zu kidnapen Liegt wohl dartan, dass bei Armeeeinstätzen die "Anderen" den Manöverplan nicht gelesen haben . . . > und ich habe das Problem, >das ich zulange bei der Armee war, was man durch mein Autftreten erkenne >kann). (Ohje, ich habe schlimmste Befürchtungen . . .) >Ebenso wird man dumm angeguck und in manchen Fällen noch dümmer >angeredet wenn dort steht "Frau Prof Dr Dipl Ing Michelle Konzack". WOW! Das nenn ich mal einen Titel. Und was hast du damit praktisch gemacht, ausser ein Papier nach dem anderen sammeln? Welche realen Projekte hast du bearbeitet? Was ist dabei rausgekommen? DAS sind die Punkte die zählen, Papiertiger braucht kein Mensch. MFG Falk
Gastino G. schrieb: > Axel Laufenberg schrieb: >> Nö, aber man kann das Fundament ausbauen und anpassen. Dann ist man zwar >> ein paar Jahre hinterher, aber nach 20 Jahren ist das egal. > > Aha, ein Geselle ist also nach 20 Jahren auf demselben Niveau wie ein > Ingenieur? Was für ein Blödsinn. Ebenso ein Blödsinn wie das "Ausbauen > und Anpassen des Fundaments". Er KANN auf dem selben Niveau sein oder höher (hängt von der Motivation ab). Szenario A: 1) 9 Jahre Hauptschule mit Quali 2) 3 1/2 Jahre Ausbildung als ElektroMechaniker (wie ich) 3) 5 Jahre Praxis als EMech und dazischen drin I) Staatlich geprüfte Fachkraft für Pneumatik (2 Monate) II) Staatlich geprüfte Fachkraft für Hydraulik (3 Monate) III) Staatlich geprüfte Fachkraft für SPS (2 Monate) IV) Staatlich geprüfte Fachkraft für CAD (2 Monate) V) Betriebswirt des Handwerks (500 Stunden) (3 Monate) 4) 6-7 Semester FernUni Haagen 5) 6-12 Monate fpr den Dipl Ing dranhängen Summe: 18 1/2 bis 19 Jahre Szenario B: 1) 13 Jahre Bis Abi 2) 8-10 Semester Uni oder FH 3) 6-12 Monate fpr den Dipl Ing dranhängen Summe: 17 1/2 bis 19 Jahre So, ich würde sagen, das Jemand der Genug Motiviert ist und den Weg nach A) geht, nach 19 Jahren wesentlich höher Qualifiziert ist, als jemand nach B) Dazu kommt, das ich die gesammte Zeit ab der esten Klasse Grundschule gerechnet habe, sprich, zwei Personen, weche bis zur 7ten klasse gemeinsam die Gesamtschule besucht haben können 12 Jahre später an der gleichen position sein, wobei die Qualifikation von A) WESENTLICH höher ist aufgrund der praktischen erfahrung. Dazu sei gesagt, das ich A) hgemacht habe und leztes Jahr von der "Kommunalen Arbeitsföderung" Kehl/Offenburg deswegen maximal diskriminiert wurde. Von potentionellen Arbeitgebern übrigends auch. Grüße Michelle
Falk Brunner schrieb: > Liegt wohl dartan, dass bei Armeeeinstätzen die "Anderen" den > Manöverplan nicht gelesen haben . . . Fast richtig! 2005 sollte ich von angehörigen eines "befreundeten" Staates gekidnaped werden (lange wid der sowieso nicht mehr existieren) > (Ohje, ich habe schlimmste Befürchtungen . . .) Wards nur ab, bis wir und gegenüber stehen... Vergiß die Ohrstöpsel nicht und den Kleber für das Toupe :-D Als Offizier mußte so laut flüstern, das an einer reigehe von 50 Soldaten der lezte noch jedes Wort von Dir verstehe kann... Oh, mittlerweile habe ich 60cm lange Haare... ;-) >>Ebenso wird man dumm angeguck und in manchen Fällen noch dümmer >>angeredet wenn dort steht "Frau Prof Dr Dipl Ing Michelle Konzack". > > WOW! Das nenn ich mal einen Titel. An der FH Offenburg hat der Dekan Werner Reich "Prof Dr Ing" und an der Uni Freiburg ist einer "Prof Prof Dr Dr Dipl Ing"... Aber was sagt sowas aus? > Und was hast du damit praktisch gemacht, ausser ein Papier nach dem > anderen sammeln? Welche realen Projekte hast du bearbeitet? Was ist > dabei rausgekommen? DAS sind die Punkte die zählen, Papiertiger braucht > kein Mensch. Ich habe mehr oder weniger "Just for Fun" studiert und gewiss nicht, um in irgendeiner Firma als Sklave zu arbeiten, denn die Diplome bezahlt Dir sowieso keiner. Ich habe soviel Diplome, das sie in 10cm Streifen geschnitten und zusammengeklebt ein paar Wochen als Klopapier reichen. Juristisch gesehen spielt es keine rolle, ob Dur Prof, Dr, (Dipl) Ing, Techniker oder begabter Hobby-Elektroniker bist... Du meldest eine Firma als Elektronik-Entwicklungs-Büro an, hast Kunden, machste Deine Arbeit, läßt das Produkt durch die 12 Kammern des TÜV Rheinland treten, krigst, wenn Du gut gearbeitet hast Deine Zertifikate und der Kunde ist glücklich. Es spielt einfach keine Rolle, was für ein Diplom Du hast. > MFG > Falk Grüße Michelle
Gast
#1766768
Michelle Konzack schrieb: > man hat 4 mal versucht mich zu kidnapen Du weißt schon das die 4 potenziell invers an die Wahrscheinlichkeit gekoppelt ist? Wenn das stimmt: Kauf dir eine MP7 Wenn das stimmt: Erzähl es keinem! Wenn das stimmt: Poste weiter im Internet mit deinem realem Namen. Wenn das nicht stimmt: Hey und wir haben hier noch eine Kreuzkorrelation zu: Falk Brunner schrieb: > "Frau Prof Dr Dipl Ing Michelle Konzack" Also rein von der Wahrscheinlichkeit her, was du so schreibst - bist du so wie Mr. Brunner auch vermutet ein Fake. Wie merkt man dir deine ehemalige Zugehörigkeit zur Fremdenlegion an - gehst du mit Stahlhelm zum Schuhe kaufen?
@ Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet UG i.G.) (michellekonzack) >Wards nur ab, bis wir und gegenüber stehen... >Vergiß die Ohrstöpsel nicht und den Kleber für das Toupe :-D [ ] Du kennst meine physische Erscheinung. ;-) Ausserdem war ich auch mal beim Bund, wenn gleich "nur" als Grundwehrdienstleistender. Dort habe ich u.a. gelernt, dass LAUTE Anweisungen nicht notwendigerweise WICHTIGE sind. Dito in Bezug auf die Anweisenden. >Als Offizier mußte so laut flüstern, das an einer reigehe von >50 Soldaten der lezte noch jedes Wort von Dir verstehe kann... Naja . . . >Oh, mittlerweile habe ich 60cm lange Haare... ;-) Willst du dich nicht bei Heidi Klum bewerben, die sucht immer ausgefallene Charaktere . . . >An der FH Offenburg hat der Dekan Werner Reich "Prof Dr Ing" und >an der Uni Freiburg ist einer "Prof Prof Dr Dr Dipl Ing"... >Aber was sagt sowas aus? Alles und nichts. Ich sagte bereits "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". >Ich habe mehr oder weniger "Just for Fun" studiert Hattest du keinen "Fun" beim Bund? Hmmmm? > und gewiss nicht, >um in irgendeiner Firma als Sklave zu arbeiten, denn die Diplome >bezahlt Dir sowieso keiner. Aha, wir nähern uns dem Problem (und ich bin nichtmal Psychiologe) Du warst also angeblich 24 Jahre beim Bund/Armee, eine "Firma" die nicht gerade als demokratischer Debatierclub bekannt ist. Sprich, dort gibt es eine strenge Hierachie mit Unterordnung. Und jetzt, als freier Mensch, siehst du dich als Sklave, wenn du in einer Firma als Angestellter arbeiten sollst? Komisch. Und du hast zahllose "Diplome" "just for Fun" gemancht, nur um dann lapidar festzustellen, dass die praktisch nutzlos sind. Hmmm. >Ich habe soviel Diplome, das sie in 10cm Streifen geschnitten und >zusammengeklebt ein paar Wochen als Klopapier reichen. Was sollen uns diese Zeilen sagen? Ich habe keine Ahnung. >Juristisch gesehen spielt es keine rolle, ob Dur Prof, Dr, (Dipl) Ing, >Techniker oder begabter Hobby-Elektroniker bist... >Du meldest eine Firma als Elektronik-Entwicklungs-Büro an, hast Kunden, >machste Deine Arbeit, läßt das Produkt durch die 12 Kammern des TÜV >Rheinland treten, krigst, wenn Du gut gearbeitet hast Deine Zertifikate >und der Kunde ist glücklich. Soweit die Theorie. Praktisch ist der Weg um einiges holpriger. Was viele aus verständlichen Gründen veranlasst, lieber als "Sklave" in einer Firma zu arbeiten. Und die meisten fahren sehr gut damit! >Es spielt einfach keine Rolle, was für ein Diplom Du hast. Stimmt, man muss in der Praxis bestehen. Das Dipom ist bestenfalls die theortische Grundlage. Und neben Fachwissen bracht es auch ein wenig soziale Kompetenz. LAUTES ARTIKULIEREN ist im Zivilleben oft eher hinderlich und wird missverstanden. Verstanden? ;-) MfG Falk
Gast
#1766802
Gastino G. schrieb: > Berufserfahrung ist keine Ausbildung. Und Berufserfahrung als Ingenieur > ist schon etwas anderes als Techniker-Berufserfahrung, genauso wie > Krankenschwestern und Ärzte trotz gleich langer Berufstätigkeit völlig > unterschiedliche Qualifikationslevel haben (und behalten werden). Krankenschwester und Ärzte sind zwar zwei medizinische Berufe, beide ein unterschiedlicher Bereich. Berufserfahrung ist keine Ausbildung, da hast du recht, jedoch lernt man im Beruf sehr viele fachspezifische Kenntnisse dazu, sowohgl der Techniker als auch der Ingenieur. Je nachdem was der Techniker für einen Job ausführt ist die Berufserfahrung garnicht so sehr weit voneinander entfernt.
Gast
#1767045
Gastino G. schrieb: > Berufserfahrung ist keine Ausbildung. Und Berufserfahrung als Ingenieur > ist schon etwas anderes als Techniker-Berufserfahrung, genauso wie > Krankenschwestern und Ärzte trotz gleich langer Berufstätigkeit völlig > unterschiedliche Qualifikationslevel haben (und behalten werden). Bei Technikern/Ingenieuren gibt es gewisse Schnittmengen bei der Tätigkeit. Auch in medizinischen berufen ist es so. Im Ausland muß man dafür ja studieren und dafür übernehmen die Arbeiten, die hier auch Ärzte machen.
Gast
#1767371
Michelle schrieb: >Also ich habe meine Akademischen Titel wieder aus den Ausweispapieren >entfernen lassen weil ich deswegen mehrfach im Ausland Probleme bekommen >habe Wegen Titelmißbrauch und Hochstapelei? >Also prinzipiell hast Du ein Recht auf Deinen akademischen Titel aber es >kommt eben auf die Firma an, Falsch. In Deutschland gibt es kein Recht auf Eintragung akademischer Grade und Titel. Das ist aber schwach, Frau Rechtsanwältin (waren Sie doch lt. anderem Thread)? WT schrieb: >Krankenschwester und Ärzte sind zwar zwei medizinische Berufe, beide ein >unterschiedlicher Bereich. Und, ist das bei Ing. und Techniker nicht auch so? (Ich verlagere meine Aussagen gegenüber WT jetzt in Fragen...)
Gast
#1767486
Michelle Konzack schrieb: > So, ich würde sagen, das Jemand der Genug Motiviert ist und den Weg > nach A) geht, nach 19 Jahren wesentlich höher Qualifiziert ist, als > jemand nach B) Dir ist offenbar entgangen, dass Du nicht Geselle mit Ingenieur, sondern zwei Ingenieure mit unterschiedlichen Ausbildungsverläufen verglichen hast.
Gast
#1767508
Paul schrieb: > Und, ist das bei Ing. und Techniker nicht auch so? > > (Ich verlagere meine Aussagen gegenüber WT jetzt in Fragen...) Diese Frage könntest du dir selbst beantworten, würdet du einen Blick über den Tellerrand werfen. Gegenfrage: Einsatzbereich und Aufgaben von Technikern und Ingenieuren Einsatzbereich und Aufgaben von Krankenschwestern und Ärzten? Der Pflegebereich ist allerdings differnziert vom Medizinstudium zu sehen. Für den Pflegebreich gibt es auch spezielle Weiterbildungen oder Hochschulstudiengänge.
Gast
#1767545
>Gegenfrage: Einsatzbereich und Aufgaben von Technikern und Ingenieuren >Einsatzbereich und Aufgaben von Krankenschwestern und Ärzten? Bei beiden gibt es Überschneidungen (schau mal auf eine ITS, was die Schwestern dort machen, da wird jeder Hausarzt blaß). Nur ein ITS-Arzt kann wiederrun mehr als die ITS-Schwester, der Hausarzt mehr als die normale Schwester usw. Im technischen Bereich ist das ähnlich, mit der Ausnahme, daß die Ärzteschaft, um ihren Stand zu wahren, sehr empfindlich zwischen pflegerischen und medizinischen Berufen unterscheiden. Dagegen ist der Ingenieur doch ein ganz lieber, bescheidener.
Gast
#1767592
Paul schrieb: > Im technischen Bereich ist das ähnlich, mit der > Ausnahme, daß die Ärzteschaft, um ihren Stand zu wahren, sehr > empfindlich zwischen pflegerischen und medizinischen Berufen > unterscheiden. Dagegen ist der Ingenieur doch ein ganz lieber, > bescheidener. Streng genommen sind es auch zwei unterschiedliche Bereiche, was beim Ingenieur und Techniker nicht der Fall ist. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst. ;-) "Elektroingenieure und -ingenieurinnen planen, fertigen, überwachen und vertreiben Geräte und Anlagen der elektrischen Energie- und Kommunikations- und Automationstechnik. Sie entwickeln, konstruieren und optimieren elektronische Bauteile für die unterschiedlichsten Produktions- und Informationsprozesse. Außerdem können sie im Kundenservice, in der Anwendungsberatung und im technischen Vertrieb tätig sein." "Staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Elektrotechnik entwickeln, berechnen und konstruieren Bauelemente, Geräte, Maschinen, Anlagen und Systeme im Bereich der Elektrotechnik/Elektronik. Sie planen und organisieren die Fertigung und Montage, sorgen für einen optimalen Betrieb und kümmern sich um die Instandhaltung. Außerdem übernehmen sie Aufgaben im Kundenservice, in der Anwendungsberatung und im technischen Vertrieb." Wenn solche Vergleiche angestellt werden, dann eher den Krankenpfleger und den Pflegemanager/Pflegewissenschaftler.
Gast
#1767605
Ach ja, um dich zu beruhigen, nur weil Techniker und Ingenieure im gleichen Beriech arbeiten, Aufgaben und Problemstellungen aus dem gleichen Bereich lösen und sogar gleiche Aufgaben haben können und machen können und es sogar im Studium schon Überschneidungen gibt, sind die beiden Abschlüsse nicht gleichzusetzen,macht es weder die Hochschulen noch die Fachschulen überflüssig noch wertet es irgendeinen Abschluss auf oder ab. Ein Fachlehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen macht in seinen Fächern auch nichts anderes als ein an der Hochschule ausgebildeter Lehrer. Allerdings hat dieser mehr Fächer und wird z.B. auch für die Klassenleitung eingesetzt was bei einem Fachlehrer nicht der Fall ist. In ihren gleichen Fächern machen sie allerdings das gleiche nach Lehrplan. (abgesehen davon, dass jeder Lehrer einen anderen Unterricht hält) Es wird aber weder der eine Abschluss noch der andere Abschluss auf oder abgewertet. Nur so als kleines Beispiel ;-)
Gast
#1767630
>Wenn solche Vergleiche angestellt werden, dann eher den Krankenpfleger >und den Pflegemanager/Pflegewissenschaftler. Oder aber Arzt und äh, naja..., die Konkurrenz hat sich der Arzt vom Hals geschafft. >Ein Fachlehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen macht in seinen >Fächern auch nichts anderes als ein an der Hochschule ausgebildeter >Lehrer. WT, wo kommst Du her? Die Zeit, an der Unterstufenlehrer an Fachschulen (IfL) und Lehrer ab Klasse 5 an Hochschulen (PH) ausgebildet wurden, ist seit 20 Jahren vorbei. Heute und in Westdeutschland schon länger kommen aller Lehrer von der Hochschule. Übrigens wurden die IfL-Leher nach der Wende deshalb nicht zugelassen. (Auch nicht gerecht).
Gast
#1767655
Paul schrieb: > Oder aber Arzt und äh, naja..., die Konkurrenz hat sich der Arzt vom > Hals geschafft. Da muss ich dir recht geben, da gibt es weder einen entsprechenden Aus- oder weiterbildungsberuf. "WT, wo kommst Du her? Die Zeit, an der Unterstufenlehrer an Fachschulen (IfL) und Lehrer ab Klasse 5 an Hochschulen (PH) ausgebildet wurden, ist seit 20 Jahren vorbei. Heute und in Westdeutschland schon länger kommen aller Lehrer von der Hochschule." Ich weiß nicht wo du herkommst, aber ich komme aus Bayern. Hier gibt es Fachlehrer für entsprechende Fächer. Diese Fachlehrer werden an einem Staatsinstitut ausgebildet was keine Hochschule ist. Man macht seine zwei Staatsexamen und hat auch die Chance verbeamtet zu werden. Theoretisch gibt es auch die Möglichkeit sich zum Seminarleiter hochzuarbeiten. Von der Bezahlung her sind diese Fachlehrer unterhalb der "normalen" Lehrer angenordnet.
Gast
#1767657
Paul schrieb: > Die Zeit, an der Unterstufenlehrer an Fachschulen > (IfL) und Lehrer ab Klasse 5 an Hochschulen (PH) ausgebildet wurden, ist > seit 20 Jahren vorbei. Das hab ich nicht behauptet und steht auch nicht da, zeigt aber wieder mal dein Interpretationstalent zeigt. ;-)
Gast
#1767912
Mich wundert bloß, daß einerseits Leuten, die nach der mittleren Reife 4 Jahre ein Institut besucht haben, das Lehren untersagt wird, mit der Begründung, daß sie nur einen Fachschulabschluß haben. Andererseits wird Deiner Aussage nach genau das aber in Bayern so praktiziert: Lehrer ohne Hochschulabschluß. Den einen wird die berufliche Zukunft versaut, die andren verbeamtet. Interpretationstalent-> dafür braucht man Phantasie, auch mal weiterzudenken ;-)
Gast
#1767924
Paul schrieb: > Mich wundert bloß, daß einerseits Leuten, die nach der mittleren Reife 4 > Jahre ein Institut besucht haben, das Lehren untersagt wird, mit der > Begründung, daß sie nur einen Fachschulabschluß haben. Andererseits wird > Deiner Aussage nach genau das aber in Bayern so praktiziert: Lehrer ohne > Hochschulabschluß. Den einen wird die berufliche Zukunft versaut, die > andren verbeamtet. Auch die Fachlehrer können verbeamtet werden. Wieso sollte denen das Lehren untersagt werden und wieso soll denen die berufliche zukunft versaut werden? Vielleicht solltest du dich bezüglich dieses Themas ein bisschen informieren bevor du hier irgendwelche Urteile fällst. Paul schrieb: > Interpretationstalent-> dafür braucht man Phantasie, auch mal > weiterzudenken ;-) Diese Phantasie bleibt dann wohl eher eine Phantasie und geht an der Realität vorbei... ;-)
Michelle Konzack schrieb: > "Frau Prof Dr Dipl Ing Michelle Konzack" Liebe Michelle, ich denke, bevor Du an eine weitere Selbstständigkeit denkst, solltest Du mal mit einem Psychologen reden. Ich habe den EIndruck, dass Du Dich im Moment vielleicht schnell in eine Sache verrennst, aus der Du nachher nicht mehr rauskommst.
Gast
#1767989
>Vielleicht solltest du dich bezüglich dieses Themas ein bisschen >informieren bevor du hier irgendwelche Urteile fällst. Ich rede von den Lehrern, die am Institut für Lehrerbildung ausgebildet wurden, viele Jahrzehnte als Unterstufenlehrer arbeiteten und lt. Einigungsvertrag von heute auf morgen keine Berufszulassung mehr hatten, weil sie ja keinen Hochschulabschluß besaßen. Den wurde plötzlich ihre berufliche Zukunft versaut. Auf der anderen Seite erzählst Du mir gerade, daß in Bayern ganz lustig Leute, die auch keinen Hochschulabschluß haben, sogar als Lehrer verbeamtet werden. Ist das nicht ungerecht?
Paul schrieb: > Dagegen ist der Ingenieur doch ein ganz lieber, > bescheidener. Eigentlich ist er einfach nur dumm. Er bekommt es nicht mal fertig, einen eigenen Interessensverein zu gründen. Lieber jammert man die Foren voll, wie schlecht man doch behandelt wird und fühlt sich noch toll und cool dabei, seine eigenen Leistungen und Fähigkeiten immer wieder kleinzureden. Solchen Blödsinn, sich nach 20 Jahren Berufserfahrung auf eine Stufe mit fachverwandten Kollegen aus Ausbildungsberufen zu stellen, würde keinem Arzt und keinem Juristen einfallen, der auch nur halbwegs bei Trost ist.
Gast
#1768166
Diejenigen die jammern sind doch gerade die, die so auf ihren Titel fixiert sind und sich extrem dagegen wehren, dass jemand mit wesentlich geringerem Ausbildungsstand Teile ihrer Arbeit wegnehmen könnten.
Stefan L. schrieb: > Diejenigen die jammern sind doch gerade die, die so auf ihren Titel > fixiert sind und sich extrem dagegen wehren, dass jemand mit wesentlich > geringerem Ausbildungsstand Teile ihrer Arbeit wegnehmen könnten. Da ist wohl eher Dein Wunsch Vater des Gedankens. "Titelfixierung" ist ein Problem derer, die keinen haben. Bei Ingenieuren ist im Gegenteil das Problem, dass sie sich selber weit unter Wert einschätzen und dann erschrocken sind, wenn sie von den Firmenlenkern keine Wertschätzung erfahren.
Gast
#1768192
Gastino G. schrieb: > Da ist wohl eher Dein Wunsch Vater des Gedankens. "Titelfixierung" ist > ein Problem derer, die keinen haben. > > Bei Ingenieuren ist im Gegenteil das Problem, dass sie sich selber weit > unter Wert einschätzen und dann erschrocken sind, wenn sie von den > Firmenlenkern keine Wertschätzung erfahren. Das kann ich beides nicht bestätigen. Aber ich bin ja auch keiner der "Jammerer".
Gast
#1768315
Paul schrieb: > Auf der anderen Seite erzählst Du mir > gerade, daß in Bayern ganz lustig Leute, die auch keinen > Hochschulabschluß haben, sogar als Lehrer verbeamtet werden. Ja ist nicht so gerecht. Aber ich kann dich beruhigen, Fachlehrer gibt es schon länger, ist keine Neuerscheinung. ;-) Gastino G. schrieb: > Solchen Blödsinn, sich nach 20 Jahren Berufserfahrung auf eine Stufe mit > fachverwandten Kollegen aus Ausbildungsberufen zu stellen, würde keinem > Arzt und keinem Juristen einfallen, der auch nur halbwegs bei Trost ist. Und da zeigt sich mal wieder der elitegedanke. Sorry, aber ich kann mich durchaus mit jemandem auf eine Stufe stellen auch wenn eine unterschiedliche Ausbildung vorliegt. Dass die Ausbildung auf einer anderen Stufe ist, ist und bleibt so. Im Berufsleben kann ich aber durchaus mit sojemadem gleichwertig zusammenarbeiten.
Gast
#1771705
Gastino G. schrieb: > Und Berufserfahrung als Ingenieur > ist schon etwas anderes als Techniker-Berufserfahrung, genauso wie > Krankenschwestern und Ärzte trotz gleich langer Berufstätigkeit völlig > unterschiedliche Qualifikationslevel haben (und behalten werden). Nö, das muss so nicht sein. Heute gibt es schon sehr viele Überschneidungen zwischen Ingenieur und Techniker und ich selbst bin derzeit in einer Stellung die nicht jeder Ingenieur unbedingt erreicht. Zuvor habe ich viele Jahre als Entwickler gearbeitet, überwiegend Embedded-Systeme. Das Ganze ist eigentlich oft fließend ohne deutliche Grenzen. Es gibt auch wiederum genug Ingenieure die nur Inbetriebnahmen und Tests machen oder nur Systemdokumente.
Gast
#1772591
Gästchen schrieb: > Heute gibt es schon sehr viele > Überschneidungen zwischen Ingenieur und Techniker Und die gibts schon in der Ausbildung... Vor allem schaut man sich an wofür ein Techniker und ein Ingenieur ausgebildet werden, dann passt der Vergleich mit Arzt und Krankenschwester überhaupt nicht. Diplom Betriebswirt und Staatlich geprüfter Betriebswirt würde passen, Lehrer und Fachlehrer (vom Staatsinstitut), Diplom Musiklehrer und Staatlich geprüfter Musiklehrer.
Gast
#1772892
>dann passt der Vergleich mit Arzt und >Krankenschwester überhaupt nicht. Schon mal eine ITS-Schwester beim Arbeiten gesehen?
Gast
#2345350
hier geht es zu wie im Kindergarten - so viel Schwachsinn am Stück habe ich selten gelesen - auch erschreckend, dass hier User mit Echtnamen auftreten *koppschüttel
Gast
#2345378
Prof. Meierlein schrieb: > hier geht es zu wie im Kindergarten - > > so viel Schwachsinn am Stück habe ich selten gelesen - > > > > auch erschreckend, dass hier User mit Echtnamen auftreten *koppschüttel Der Thread ist seit 12 Monaten tot, du "Mumienreanimator"! Ansonsten, nur weil ein Name echt klingt, muß er nicht echt sein!
Gast
#2345530
Marx W. schrieb: > Prof. Meierlein schrieb: >> hier geht es zu wie im Kindergarten - >> >> so viel Schwachsinn am Stück habe ich selten gelesen - >> >> >> >> auch erschreckend, dass hier User mit Echtnamen auftreten *koppschüttel > > Der Thread ist seit 12 Monaten tot, du "Mumienreanimator"! > Ansonsten, nur weil ein Name echt klingt, muß er nicht echt sein! *LOL ich kenne den Echtnamensträger - der hat hier wenigstens keinen Müll geschrieben ^^ ...
Gast
#2355469
Mein Gott, habt ihr Sorgen.
Gast
#2355569
Hi, gaaast,
> Mein Gott, habt ihr Sorgen.
Das lese ich die Sorge um Anerkennung und um Gehalt heraus: Die Furcht,
auf die Gleichmacherei auf dem niedrigsten Niveau in den Bezeichnungen
der Qualifikationen könne auch die im Gehalt folgen.
Dafür besteht in Serviceabteilungen aller Firmen ein Grund, die ihre
Produkte servicefrei entwickelt haben. Halt so, dass der Service nur
noch im Austausch eines Geräts besteht. Das kann dann auch eine Person,
deren höchste Qualifikation im Führerschein besteht.
Ciao
Wolfgang Horn
Gast
#2356081
Annegret schrieb: > Hallo! Mein Arbeitgeber verlangt in einem Rundbrief, dass alle > Mitarbeiter ihre Diplom- oder Mastergrade auf offiziellen Briefen > weglassen sollen. Das ist mittlerweile so üblich. nicht nur im technischen Bereich, auch im medizinischen. Geführt wird lediglich der Doktorgrad. Diplome- oder Master/Bachelors sind die Facharbeiterbriefe von heute. > Stattdessen sollen wir nun "Mitarbeiter/In im > Beteuungsdienst" neben unseren Namen schreiben. Ist das korrekt? Ich > habe mir mein Diplom hart erarbeitet und finde es nicht richtig, dass > wir uns jetzt so banal bezeichnen sollen. Teamleitungen sollen hingegen > nun "Teamleitung" neben ihren Namen schreiben. > Wer kennt sich damit aus? Das spiegelt die Realität ja auch am besten wieder. Keinen interessiert der Diplomzettel, sondern nur Deine Funktion, in der Du angesprochen wirst. Den Diplomzettel kannst Du Dir doch zu Hause übers Sofa hängen. Warum sollten wir in der Abteilung alle unsere Diplome und Master nennen, wenn der Abteilungsleiter Elektroanlageninstallateur ist? Käptn Knallfrosch
Gast
#2356123
Wolfgang Horn schrieb: > Hi, gaaast, > >> Mein Gott, habt ihr Sorgen. > Das lese ich die Sorge um Anerkennung und um Gehalt heraus: Die Furcht, > auf die Gleichmacherei auf dem niedrigsten Niveau in den Bezeichnungen > der Qualifikationen könne auch die im Gehalt folgen. So sehe ich das auch. Aber der Kampf um Symbole ist verloren, denn die Symbole haben auch schon keine grosse Bedeutung mehr. Diplom, Master oder Bachelor sind die Facharbeiterbriefe von heute. In einigen Branchen ist das noch drastischer: Es werden seit vielen Jahren schon mehr Architekten als Maurer ausgebildet. Was aber nicht heisst, das der Architekt jetzt die Arbeit des Maurers macht. Die Arbeit des Maurers machen polnische oder russische Maurerkolonnen, und der Maurer kassiert Harz IV. Der Architekt mauert nicht, sondern arbeitet als Redakteur oder Werbefritze....oder kassiert auch Harz IV. Die Architektenarbeit wird in Architektenbüros in Indien, pakistan oder Malaysia erledigt. Hier gibt es nur noch wenige arbeitende Architekten und Bauingenieure, gerade mal so viel, um die in Südostasien geleistete Arbeit formal an die lokalen vorschriften anzupassen. > Dafür besteht in Serviceabteilungen aller Firmen ein Grund, die ihre > Produkte servicefrei entwickelt haben. Halt so, dass der Service nur > noch im Austausch eines Geräts besteht. Das kann dann auch eine Person, > deren höchste Qualifikation im Führerschein besteht. Nicht nur in den Serviceabteilungen. Gerade Hard- und Softwareentwicklung ist sehr einfach ins Ausland zu Verlagern, weil nur noch Datenmengen verschoben werden müssen. Hier verbleiben nur noch ein paar Aplikationsingenieure und Leute für die Vertriebsunterstützung. Das Problem sind unsere hohen Lebenshaltungskosten. Unsere Sicherheits-, Komfor- und Humanitäts- bzw. kulturellen Bedürfnisse sind im Vergleich zu denen anderer Länder viel zu hoch und zu teuer. Dadurch können wir nur schlecht konkurieren und müssen die Anforderungen an die Mitarbeiter hochschrauben ("Qualität aus Deutschland"). Den gestiegenen Anforderungen können wiederum viele nicht folgen, werden arbeitslos, und werden, siehe unsere Humanitätsansprüche, vom noch arbeitenden Rest mit durchgeschleppt. Das wiederum geht in die Lebenshaltungskosten ein, was die Lohnforderungen treibt, was den Konkurenzdruck treibt, was wiederum den Leistungsdruck treibt, der wiederum dazu führt, das noch mehr nicht mithalten können und rausfallen. Die klassische Todesspirale der Leistungsgesellschaft. Noch ein paar Bankenkriesen oder Unwetterkatastropen in den nächsten Jahren, und der Laden hier fliegt uns komplett um die Ohren. Mit eine der größten Gefahren kommt von Leuten, die die Gunst der Stunde nutzen wollen, einer anderen Gruppe die Schuld für das Dilemma geben, um dann in den Progromen Vorteile zu holen. Siehe Deutschland 1933, siehe Burundi vor ein paar Jahren. Die Idee von Götz Ali mit den Kleptokraten scheint leider richtig zu sein. Das Hauptproblem ist aber nicht eine "kleine" kriminelle Gruppe, sondern das auch große Teile einer Bevölkerung mitmachen, wenn es darum geht, einen Massenraubmord an einem anderen Teil der Bevölkerung zu organisieren. Nein, ich bin kein Christ, und ich gehe jetzt nicht Apfelbäumchen pflanzen. Ich überlege, wie ich mich weit genug an die Täter annähere, um nicht zum Opfer zu werden, aber nicht zu weit, um nicht in Gefahr zu laufen, anschliessend wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit von den "Gutmenschen" eins drüber zu kriegen.
Gast
#2356301
Hi, Käptn, > So sehe ich das auch. Danke. > Aber der Kampf um Symbole ist verloren, denn die Symbole haben auch > schon keine grosse Bedeutung mehr. Leider sehe ich auch das so. Symbole wachsen und fallen wie die Fahnen von Fußballvereinen - staunenswerte Leistungen, mit denen sich der Plebs identifizieren kann, befördern Fahne und Symbol, Lamgeweile bleichen sie aus. Als Benjamin Franklin den Blitz zähmte, und den Maschinenbauern die Dampfkessel um die Ohren flogen, da war die Bewunderung für die Zauberer der Elektrotechnik und des Maschinenbaus groß. Heute gilt das Staunen eher denen, die Unternehmen und Volkswirtschaften ausplündern - oder Fachkräfte abzocken. > Diplom, Master oder Bachelor sind die Facharbeiterbriefe von heute. Die Bilanz zwischen Nachfrage und Angebot bestimmte in der Marktwirtschaft schon immer den Preis. (Manche Klage in diesem Forum scheint der Gegenbeweis der Behauptung zu sein, "der Markt regele alles" oder vielleicht auch ein Beweis, die These verschweige für wen er alles regelt und auf wessen Kosten.) Tja, aber wir haben doch alle (oder fast alle) zugestimmt zu "unseren Kindern soll es mal besser gehen" und "Qualifikation ist der Garant für höhere Einkommen!" > Hier gibt es nur noch wenige arbeitende Architekten und Bauingenieure, > gerade mal so viel, um die in Südostasien geleistete Arbeit formal an > die lokalen vorschriften anzupassen. Klar. Das ist die Globalisierung. > Gerade Hard- und > Softwareentwicklung ist sehr einfach ins Ausland zu Verlagern, weil nur > noch Datenmengen verschoben werden müssen. Klar. Das lernten Maschinenstürmer doch schon seit Gerhard Hauptmanns "Die Weber" und Bert Brecht: "Stell dir vor, es ist Rationalisierung, und keiner geht hin - dann kommt die Rationalisierung auch zu Dir und wirft dich raus." Das ist Leben. Evoloution heißt, wenn die Tüchtigeren - oder die Glücklicheren - überleben und die anderen eben nicht. > Das Problem sind unsere hohen Lebenshaltungskosten. Nein, die sind das Symptom von Volkswohlstand. Auch die Vermieter und Verkäufer von Lebensmitteln müssen ihre Preise nach Angebot und Nachfrage regeln, sonst verdienen sie zu wenig oder bleiben auf ihrem Bestand sitzen. > Unsere Sicherheits-, Komfort- und Humanitäts- bzw. kulturellen > Bedürfnisse sind im Vergleich zu denen anderer Länder viel zu hoch Das wiederum ist ein Zeichen von Luxus, der wiederum ein Zeichen für Volkswohlstand ist. Esel, denen es so gut ging, dass sie sich auf das Eis wagen, haben nun mal ein erhöhtes Sicherheitsbefürfnis. > Dadurch können wir nur schlecht konkurieren und müssen die Anforderungen > an die Mitarbeiter hochschrauben ("Qualität aus Deutschland"). Natürlich, die Entdeckung der Wirtschaftlichkeit durch Qualität war eine tolle Idee. > Den gestiegenen Anforderungen können wiederum viele nicht folgen, Das sehe ich anders: Das Ordentliche an der ordentlichen Arbeit ist kein Grund für Verweigerung. > vom noch arbeitenden Rest mit durchgeschleppt. Solidarität ist ein Erfolgsfaktor der Menschheit - aber nur die, die das "Durchschleppen" als "Hilfe zur Selbsthilfe" versteht. > Mit eine der größten Gefahren kommt von Leuten, die die Gunst der Stunde > nutzen wollen, einer anderen Gruppe die Schuld für das Dilemma geben, um > dann in den Progromen Vorteile zu holen. Siehe Deutschland 1933... Siehe auch die Borkenkäfer, die den erkrankten Wäldern den Rest geben. Die Bösewichter sind eigentlich nicht das Problem. Sondern eher diejenigen, welche die Bösewichter gewähren lassen. Wehret den Anfängen! > Ich überlege, wie ich mich weit genug an die Täter annähere, > um nicht zum Opfer zu werden, aber nicht zu weit, um nicht in Gefahr zu > laufen... Ja. Aber die Frage von Abstand und Annäherung suggeriert Eindimensionalität. Diese Suggestion halte ich für falsch, weil sie so einfach und so bequem zu denken ist. Die wirklich wertvollen Lösungswege sind immer die dornigen, wussten schon die Bibelweisen. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#2357733
Ihr seid doch total bekloppt, hier in Romanlänge so einen Schwachsinn zu diskutieren - da ist ja eine Unterhaltung über das Wetter gehaltvoller. Ich glaube, ihr habt alle irgendwelche Probleme mit Euch selbst oder extreme Langeweile... (ich tippe auf das Erste)
Senfdazugeber schrieb: > Ihr seid doch total bekloppt, hier in Romanlänge so einen Schwachsinn zu > diskutieren - da ist ja eine Unterhaltung über das Wetter gehaltvoller. > Ich glaube, ihr habt alle irgendwelche Probleme mit Euch selbst oder > extreme Langeweile... (ich tippe auf das Erste) Was erwartest du in einem Internetforum? Einen gut recherchierten Zeitungsartikel? Hier können wir alle mal unseren Frust rausschreiben. ( Die einen haben halt weniger, die anderen mehr davon ) Solange das in halbwegs gesitteter Form stattfindet, ist das doch in Ordnung. Sag ich mal jetzt so als Nichtingenieur, den das nur periphär- tangiert.
Gast
#2358031
Käptn Knallfrosch schrieb: > Das spiegelt die Realität ja auch am besten wieder. Keinen interessiert > der Diplomzettel, sondern nur Deine Funktion, in der Du angesprochen > wirst. > Den Diplomzettel kannst Du Dir doch zu Hause übers Sofa hängen. Das geht erst, wenn der sichere Job da ist. Sonst kommt es heute mehr auf Abschlüsse und Titel an.
Thomas1 schrieb: > Das geht erst, wenn der sichere Job da ist. Sonst kommt es heute mehr > auf Abschlüsse und Titel an. Nicht nur beim ersten Job, sondern bei jedem Wechsel. Das mussten die ganzen "Quereinsteiger" um 2000 herum leidvoll erfahren, die ihr Studium geschmissen und lieber gleich das große Geld verdient haben. Nach dem Platzen der Blase durften die als Erste gehen und fanden auch nur schwer wieder eine vergleichbare Anstellung. Auf Abschlüsse und "Titel" kam es immer an und wird es auch immer ankommen, weil das der einzige Indikator ist, mit dem man halbwegs vernünftig einschätzen kann, ob der potentielle Mitarbeiter den Anforderungen gewachsen sein wird oder nicht. Dessen Glauben allein, Supermann zu sein, reicht bei weitem nicht aus. Genauso wie Arbeitszeugnisse heutzutage nahezu keine Aussagekraft mehr besitzen und auch bei den Angaben im Lebenslauf für den potentiellen Arbeitgeber nicht erkennbar ist, ob das auch wirklich so stattgefunden hat.
Hallo Ings Interessante Diskussion! Nur mal so am Rande: Ich arbeite in der Niederlassung mit ca. 17 Ingenieuren, vertreten sind fast alle Gewerke. Und alle haben einen gemeinsamen Chef der ein Industriemeister ist. Er ist kein Verwandter oder Freund von irgendeinem Big-boss. Er hat sich diese Stellung durch sein Engagement und Fachwissen erarbeitet. Und Chef meiner Abteilung ist ein Techniker und hat unter sich 4 Ingenieure mit folgender Akad. –Titeln: Dipl.-Ing / Dipl.-Ing (FH)-bin ich / M Sc.. (ist wirklich so, kein erfundenes Beispiel) Es ist nicht entscheidend wer welchen Titel hat, entscheidend ist wer was auf dem Kasten hat und die Erfahrung. Hab einen Vorschlag für euch registriert euch auf www.Ingenieur-ID.de, erstellt euch eine digitale Visitenkarte und ändert eure Kürzel so oft Ihr wollt ;-)
Gast
#3002952
Möglicherweise hat euer Chef auch nur Minderwertigkeitskomplexe. Wenn der Pförtner schon mit zwei Doktorgraden und einem Magister aufwarten kann, ist der Titel: "Boss der Show", "Schäff vom Janzen" bzw. "Stuhlhalter" wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Allerdings muss ich gestehen: Auf Auswärts klingen die Titel alle gleich viel besser.
Bis zu dem Big-Boss ist in der Hierarchie sind noch fünf weiter Big-Bosse dazwischen………..glaube ich ………. Stuhlhalter…….ist cool, ;) und das seit 12 Jahren……….habe am Anfang auch so gedacht Minderwertigkeitskomplexe haben die Menschen für die ein Titel eine Gottheit ist Im Übrigen unser „Bigboss“ hat folgende Karriere gemacht: Hauptschule, Realschulabschluss, dann Ausbildung zum Metallflugzeugbauer, dann Fachhochschule, die Fachrichtung Fahrzeugbau und Flugzeugtechnik mit Abschluss zum Diplom-Ingenieur(FH), dann Wirtschaftspädagogik an der Universität und dann neben einer Kurzzeitiger Selbstständigkeit promoviert
Gast
#3003137
Hi, Forum Forumski, ich bitte um Gnade, mir ist beim Zitieren Deines Artikels irgendetwas Ungeschicktes passiert. Ich habe den Moderator um Löschung meines verunglückten Beitrags gebeten, denn solch beleidigenden Anreden mag ich selber nicht. Den sachlichen Inhalt rette ich hier vor der Löschung: > Es ist nicht entscheidend wer welchen Titel hat, entscheidend ist wer > was auf dem Kasten hat und die Erfahrung. Oft ja, aber nicht immer. "In den primitivsten Gesellschaften übt derjenige Autorität aus, dessen Eignung für die jeweilige Aufgabe anerkannt ist." (Erich Fromm) In einer Gesellschaft sparen alle unnötige Mühen, wenn jeder weiß, wer in welchem Fachgebiet der anerkannte Experte ist. Dessen "letztes Wort" in Fragen dieses Faches werden dann nicht mehr lange diskutiert, sondern exekutiert. (Oder ernsthaft angezweifelt, aber das ist ein anderes Kapitel.) Solange jeder in dieser Gemeinschaft jeden kennt, sind Rang- und Fachabzeichen überflüssig. Aber nicht mehr bei Parteienverkehr. Der Laufkundschaft kann man schon gar nicht zumuten, sich erst durchfragen zu müssen. Die verlangt, unmittelbar an einen hinreichenden Experten für ihre Frage verwiesen zu werden - oder sucht den bald bei der Konkurrenz. Ganz und gar nicht geht es bei öffentlichen Aufgaben, wie hoheitliche. Noch weniger in der Kirche. Nur der Papst darf die Tiara auf seinem Kopf tragen, niemand sonst... Ciao Wolfgang Horn
Gast
#3003214
Wolfgang Horn schrieb: > niemand sonst... .... schreibt so wie du!
Gast
#3006396
Mich interessiert primär, welche Funktion jemand in einem Unternehmen einnimmt, wenn ich mit ihm kommuniziere. Ich gehe schon davon aus, dass das jeweilige Unternehmen weiß, warum es wen auf bestimmte Funktionen setzt, das muss nicht meine Sorge sein. So oder so, wenn die Person es bringt, dann ist es mir egal ob Prof oder Hauptschüler und umgekehrt genauso. Dass es dabei möglicherweise eine Korrelation von höherer Ausbildung und besserer Position in einem Unternehmen gibt ist sicher richtig. Aber ist es nun gut oder schlecht wenn ein Dipl. Ing. Geschäftsführer oder Softwareentwickler ist? Es sagt doch genau nichts, einzig das Ergebnis zählt.
Gast
#3006440
Also wenn man nicht als Ingenieur eingestellt ist, schreibt man seinen Dipl.-Ing. üblicher Weise auch nicht dazu. In manchen Firmen ist es auch üblich, diese Titel oder akademischen Grade prinzipiell nicht anzugeben. Daran sollte man sich dann auch halten, sonst gilt man nicht unbegründet als unangenehmer Angeber. Im Endeffekt entscheidet dein Chef, wie das zu handhaben ist. Wenn deine Kollegen ihren Dipl.-Ing (sofern vorhanden) auch nicht auf den Briefkopf schreiben dürfen, hast du keinen Grund dich zu beklagen.
Ich habe weder einen Schulabschluss, Lehre, noch akademnischen Grad. Shit happens... Dennoch arbeite ich freiberuflich für ein Unternehmen, in dem ich elektronische Schaltungen und Software im Bereich MSR entwickle und ohne Nennung eines Titls im Kreise hochdekorierter Kollegen als "unter seinesgleichen" angesehen bin, weil ich fachlich und praktisch angesichts geleisteter Entwicklungen angesehen werde. Ich habe hart daran gearbeitet, ohne Zeugnisse, Diplome o.ä. nur durch reine Leistung zu glänzen, mich vom "Niemand auf der Straße" zu einer fachlich angesehenen Person mit über 25 Jahren Praxiserfashrung hoch zu arbeiten. Ich danke den Menschen, die in meinem Lebensweg meinen Fähigkeiten vertrauten und nicht auf Titel oder Zeugnisse bestanden haben. Soviel dazu zum OnT des Themas
Gast
#3006452
ich schrieb: > In manchen Firmen ist es auch üblich, diese Titel oder akademischen > Grade prinzipiell nicht anzugeben. Das ist doch völlig OK. Spielt dein akademischer Grad eine so große Rolle? Du hast mit deinem Diplom eine Blatt Papier, das deine theoretischen Fähigkeiten bescheinigt. Im Job spielen aber andere Fähigkeiten eine Rolle, unabhängig ob Du nun Dipl.-Ing (FH) oder "nur" Meister bist. Ob die Teamleitung nun studiert hat (Dipl.-Ing mit oder ohne FH, Master oder Bachelor, ..) oder nicht, wen interessiert es, wenn die Sache läuft? Eben niemanden.
Gast
#3006495
Ich schrieb: > ich schrieb: >> In manchen Firmen ist es auch üblich, diese Titel oder akademischen >> Grade prinzipiell nicht anzugeben. > > Das ist doch völlig OK. > Spielt dein akademischer Grad eine so große Rolle? > > Du hast mit deinem Diplom eine Blatt Papier, das deine theoretischen > Fähigkeiten bescheinigt. > > Im Job spielen aber andere Fähigkeiten eine Rolle, unabhängig ob Du nun > Dipl.-Ing (FH) oder "nur" Meister bist. Ja und? Habe ich jemals was anderes behauptet? Du legst mir eine Meinung in den Mund, die ich nie so ausgesprochen habe!
Gast
#3006505
Andreas B. schrieb: > Ich habe weder einen Schulabschluss, Lehre, noch akademnischen Grad. > Shit happens... > > Dennoch arbeite ich freiberuflich für ein Unternehmen, in dem ich > elektronische Schaltungen und Software im Bereich MSR entwickle und ohne > Nennung eines Titls im Kreise hochdekorierter Kollegen als "unter > seinesgleichen" angesehen bin, weil ich fachlich und praktisch > angesichts geleisteter Entwicklungen angesehen werde. Respekt! Dazu muss man aber erst mal eine Erstanstellung finden um seine Fähigkeiten beweisen und ausbauen zu können. Aber daran scheitert es doch meistens, weil man ohne Papier mit den entsprechenden Noten ziemlich genau Null Chancen hat.
Gast
#3006719
Hallo, "ich", > Dazu muss man aber erst mal eine Erstanstellung finden um seine > Fähigkeiten beweisen und ausbauen zu können. Aber daran scheitert es > doch meistens, weil man ohne Papier mit den entsprechenden Noten > ziemlich genau Null Chancen hat. Das ist auch gut so. Ein Gräuel waren mir die Kfz-Werkstätten in Saudi-Arabien. Eines Tages machte ein Pick-Up in meinem Projekt die Grätsche und landete im Straßengraben. An einer Mutter war noch zu sehen: Die Spurstange war mit NYA-Draht gesichert worden statt mit einem Splint aus Stahl. Was hatten die Jungs ein Glück, das ihnen die Spurstange bei Stadtverkehr abgeschert ist und nicht auf der Autobahn... Jeder kann dort eine Kfz-Werkstatt aufmachen. Keine fachliche Erlaubnis, keine Zeugnisse, keine Prüfungen. Wer das meiste Geld an Ersatzteilen spart, gewinnt... Danke, nein. Mancher in dieser Bundesregierung schielt populistisch auf die Ungelernten, die durchaus was können - und will Unterqualifizierten den Zutritt zu Meisterberufen erlauben ohne Meisterprüfung. Wer immer das will, seine Partei der Inkompetenten nimmt stillschweigend solche mörderischen Grätschen auf der Straße in Kauf. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#3006881
@wolfgang, was bringt dich eigentlich zu der Annahme, daß Akademiker grundsätzlich nicht pfuschen. Den Berliner Flughafen, Stuttgart 21, Hamburger Elbphilharmonie, Dreamliner etc. dürften hauptsächlich Studierte versemmelt haben. Darunter befinden sich sicher auch etliche Ingenieure.
Gast
#3007060
Wolfgang Horn schrieb: > Jeder kann dort eine Kfz-Werkstatt aufmachen. Keine fachliche Erlaubnis, > keine Zeugnisse, keine Prüfungen. Wer das meiste Geld an Ersatzteilen > spart, gewinnt... Danke, nein. Der Meister denkt aber genauso an Gewinnmaximierung wie der Ungelernte. Deshalb ist ein Meister keine Garantie, dass hochwertige Ersatzteile eingesetzt werden. In der Praxis würde sich der Ungelernte eher mehr bemühen. Der Meister hat ja seine Versicherungen und Innungen im Rücken. Bestes Beispiel in Deutschland sind die Elektroinstallationen in Wohngebäuden. Vom Meisterbetrieb ausgeführt, wird oft gepfuscht. Bei Schwarzarbeit werden die Normen eher eingehalten.
Gast
#3007106
Richtig, diddi, > Der Meister denkt aber genauso an Gewinnmaximierung wie der Ungelernte. Natürlich. Sonst gehörte die Werkstatt einem anderen. > Deshalb ist ein Meister keine Garantie, dass hochwertige Ersatzteile > eingesetzt werden. Die Meisterprüfung allein ist tatsächlich keine Garantie für die Verwendung von Stahlsplint statt NYA-Draht im Gelenkkopf der Spurstange. Aber: 1. Die Meisterausbildung erhöht die Chancen, dass der Meister weiß, warum für diese Aufgabe nur ein Stahlsplint in Frage kommt und NYA-Draht praktisch Mord ist. Der Ungelernte hat genau das nie gelernt. 2. Der Meister ruiniert durch Pfusch seinen Ruf bei seinen Kunden. Der Ungelernte hat nichts zu verlieren. > Vom Meisterbetrieb ausgeführt, wird oft gepfuscht. Bei Schwarzarbeit > werden die Normen eher eingehalten. Gibt es tragfähige Statistiken oder ist das Bauchgefühl vom Dorf? Wenn diese Schwarzarbeit von Ungelernten fachgerecht ausgeführt wird, dann könnten die sich auch zur Prüfung anmelden. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#3008034
In den Firmen, die verlangen, den akademischen Grad nicht auf den Visitenkarten und Briefbögen anzugeben, ist es häufig so, daß dort ein hoher Anteil nicht-akademischer Angestellter beschäftigt ist. Diese könnten sich diskriminert fühlen, wenn sie keinen akademischen Grad angeben können, vor allem wenn diese trotz nicht-vorhandener Ahnung in sog. Leitungsfunktionen tätig sind. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Gast
#3008114
Wolfgang Horn schrieb: > 1. Die Meisterausbildung erhöht die Chancen, dass der Meister weiß, > warum für diese Aufgabe nur ein Stahlsplint in Frage kommt und NYA-Draht > praktisch Mord ist. Der Ungelernte hat genau das nie gelernt. Um zu erkennen, dass das gefährlicher Pfusch ist, braucht niemand eine Berufsausbildung. Wolfgang Horn schrieb: > 2. Der Meister ruiniert durch Pfusch seinen Ruf bei seinen Kunden. Der > Ungelernte hat nichts zu verlieren. Der ungelernte hat sein Vermögen zu verlieren. Wolfgang Horn schrieb: >> Vom Meisterbetrieb ausgeführt, wird oft gepfuscht. Bei Schwarzarbeit >> werden die Normen eher eingehalten. > Gibt es tragfähige Statistiken oder ist das Bauchgefühl vom Dorf? Wie soll es dazu offizielle Statistiken geben? Wer soll die erheben? Wolfgang Horn schrieb: > Wenn diese Schwarzarbeit von Ungelernten fachgerecht ausgeführt wird, > dann könnten die sich auch zur Prüfung anmelden. Wenn das so einfach wäre und nicht so teuer wäre, könnte man das wirklich in Betracht ziehen.
Gast
#3008308
Hi, Erwin, > In den Firmen, die verlangen, den akademischen Grad nicht auf den > Visitenkarten und Briefbögen anzugeben, ist es häufig so, daß dort ein > hoher Anteil nicht-akademischer Angestellter beschäftigt ist. Diese > könnten sich diskriminert fühlen, wenn sie keinen akademischen Grad > angeben können, Richtig. Ist im Straßenverkehr auch so. Biaher hält sich die Mehrheit der Speditionen an die Regel, ihre Sattelschlepper nur von Truckern mit der Fahrlerlaubnis C1e fahren zu lassen. Daher gibt es dort keinen Anlass für "Diskriminierung". Der wäre aber durchaus gegeben, würden Speditionen auch Trucker mit dem Führerschein "Mofa" auf den Bock lassen und die echten Trucker in der Windschutzscheibe ihre Qualifikation anzeigen. Dann könnten sich die Mofa-Trucker "diskriminiert" fühlen. Vor allem seitens der Verkehrspolizei und Verkehrsrichtern. Deshalb muss dort den echten Truckern das Protzen mit ihrer Qualifikation unter Strafe verboten werden... Welch ein Blödsinn? Hier passiert etwas ganz anderes: Vorbereitung zur Lohndrückerei: 1. Verbot der Führung der eigenen Qualifikation. 2. Einstellung von Mofa-Ingenieuren auf Kosten der Dipl.-Ings. 3. Anpassung der Stellenbeschreibungen an Mofa-Ings. 4. Neuordnung des Tariflohns nach ERA passend zu den Stellenbeschreibungen. Das passt hervorragend für Unternehmen, die einst selber Software entwickelten, nun aber nur noch Fernost-Software verticken wollen. Für Verkauf und Lagerarbeiten genügen die Qualifikationen einer Al'i-Lagerkraft. Für Al'i-Hungerlöhne kriegt man die leicht. Wo der Unternehmer das vorhat, da stimme ich ihm zu, da ist die Lohndrücker-Strategie passend und angemessen. Wenn qualifizierte Arbeitnehmer die Dequalifikation ihrer Firma verschlafen haben, werden sie mit der Halbierung ihres Gehaltes zu Recht bestraft. Aber bitte keine Quengeleien wegen "Diskriminierung im Straßenverkehr" mehr. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#3008318
Hi, "diddi", > Um zu erkennen, dass das gefährlicher Pfusch ist, braucht niemand eine > Berufsausbildung. Sorry, in dieser Pauschalisierung ist die Behauptung falsch und gefährlich dummes Zeug. Welche Beilagscheiben bei Alu und Feuchtigkeit verwendet werden dürfen und welche Garanten wären für Korrosion und Bruch, das weiß eben nicht jeder. Wem diese Kenntnisse fehlen, der darf im Projekt dann wohl noch Kaffee kochen, kriegt aber auch nicht mehr Geld als ein Pakistani dafür verlangt. Sondern: In meinen Projekten habe ich die qualifizierten Fachkräfte sehr geschätzt - und diejenigen, die Drähte mit kalten Lötstellen löteten, die kamen gar nicht erst vor. > Der ungelernte hat sein Vermögen zu verlieren. Sind Deine Lötstellen ähnlich unqualifiziert-eingebildet? Ich schrieb hier von den Kfz-Werkstätten in Saudi-Arabien: Saubillg - ein Preiskrieg mit unqualifizierten Billig-Kräfte aus Pakistan (die Philipinnos waren durchweg besser). Die Billig-Arbeiten hatten sowieso kein Vermögen, und deren Werkstätten fehlte der Reichtum zum Protzen. Wir haben uns Kfz-Niederlassungen gehalten, wo die Sauberkeit der Blaumänner ebenso ok waren wie Qualifikation - und auch der Preis. Wer einmal auf der Fahrbahn die Grätsche gemacht hat wegen NYA im Gelenkkopf, der zahlt gern ein wenig mehr für Qualitätsarbeit. Die ist immer noch billiger als der Blechschaden, von Verletzten und Toten ganz zu schweigen. >> Wenn diese Schwarzarbeit von Ungelernten fachgerecht ausgeführt wird, >> dann könnten die sich auch zur Prüfung anmelden. > > Wenn das so einfach wäre und nicht so teuer wäre, könnte man das > wirklich in Betracht ziehen. Also ist die fachgerechte Lehre und Ausbildung eben doch nicht so einfach. Ciao Wolfgang Horn
Gast
#3009806
Bei uns in der Firma ist es auch nicht erlaubt, auf den Visitenkarten oder in der Email den Titel anzugeben. Das liegt wohl daran, daß es einige Techniker im Unternehmen gibt. Auf diese Weise wird es Ingenieuren verboten, auf ihre Qualifikation hinzuweisen. Das wäre das gleiche, als würde man im Krankenhäusern den Ärzten die Angabe des Dr.-Titels verbieten, um keine Ungleichheit zu den Krankenschwestern aufkommen zu lassen. Dümmer geht es nicht!!!
Anton schrieb: > Auf diese Weise wird es > Ingenieuren verboten, auf ihre Qualifikation hinzuweisen. Ich hoffe doch es steht euch frei, mit Können zu überzeugen! ;)
Gast
#3009823
Es gibt sogar Firmen, bei denen sich die Mitarbeiter auf den Visitenkarten mit nichtssagenden Bezeichnungen wie "Senior Manager" um sich werfen. Dabei handelt es sich dabei häufig bloß um Angelernte. Der Geleimte ist dann der Kunde solcher Firmen, der erst viel zu spät merkt, welchen Aufschneidern er da aufgesessen ist!
Gast
#3009857
Ich kann Deinen Arbeitgeber verstehen. Wenn ich mir, einen Teil der Postings anschaue scheint ein ganz beträchtlicher Teil der Diskutanten der Meinung zu sein: Viele Titel: Viel Hirn Wenige Titel: Weniger Hirn Keine Titel: Geduldet. Es soll auch Leute geben, die brauchen keine Titel. Dann allerdings, auf dem Papier, neben einem Diplompförtner aufgeführt zu werden, kann schon nachdenklich machen.
Gast
#3009888
amateur schrieb: > Ich kann Deinen Arbeitgeber verstehen. > Wenn ich mir, einen Teil der Postings anschaue scheint ein ganz > beträchtlicher Teil der Diskutanten der Meinung zu sein: > Viele Titel: Viel Hirn > Wenige Titel: Weniger Hirn > Keine Titel: Geduldet. > Naja, welcher normale Mensch nimmt schon freiwillig einen Angelernten statt einem Fachmann? Doch nur Chefs, die es aus Profitgier möglichst billig haben wollen zu Lasten der Qualität!!! Solchen Chefs sollte man einen Trabbi statt einem Mercedes als Dienstwagen vorsetzen, damit sie es endlich lernen!
mal mittrollen.... Facility Manager ist auch ein Manager...
Gast
#3011071
Das Blödste ist, daß man unter Umständen bei Kunden als dahergelaufener Techniker eingestuft wird, weil man seinen Dipl. Ing. Titel nicht auf der Visitenkarte führen darf. Sagt man dann, daß man trotzdem Dipl. Ing. ist, kann es dazu führen, vom Kunden als Aufschneider eingestuft zu werden. Nur der Zetsche hat es kapiert: "Ein 'Dipl-Ing.' vor dem Namen ist wie ein Stern auf der Haube: Ein Markenzeichen von höchster Qualität" http://www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M5261b294123.html Die Forderung, den Dipl. Ing. wegzulassen, grenzt daher an Körperverletzung. Lasst euch das von angelernten Managern nicht bieten!
Sven F. schrieb: > Facility Manager ist auch ein Manager... Richtig. In unserer Firma ist der Facility Manager verantwortlich für sämtliche Inbetriebnahme-, Instandsetzungs-, Reparatur-, Wartungs- und Überholungsprojekte des Prüffeldes, d.h. eine der wichtigsten Positionen überhaupt. Daß ihr euch nicht langsam zu doof vorkommt, immer wieder dasselbe idiotische Beispiel zu benutzen, um typische ausländische Jobbeschreibungen durch den Kakao zu ziehen.
Gast
#3011759
Anton schrieb: > Es gibt sogar Firmen, bei denen sich die Mitarbeiter auf den > Visitenkarten mit nichtssagenden Bezeichnungen wie "Senior Manager" um > sich werfen. Dabei handelt es sich dabei häufig bloß um Angelernte. Um Angelernte eher weniger. Forum Forumski schrieb: > Hallo Ings > Interessante Diskussion! > Nur mal so am Rande: Ich arbeite in der Niederlassung mit ca. 17 > Ingenieuren, vertreten sind fast alle Gewerke. Und alle haben einen > gemeinsamen Chef der ein Industriemeister ist. Er ist kein Verwandter > oder Freund von irgendeinem Big-boss. Er hat sich diese Stellung durch > sein Engagement und Fachwissen erarbeitet. Und Chef meiner Abteilung ist > ein Techniker und hat unter sich 4 Ingenieure mit folgender Akad. > –Titeln: Dipl.-Ing / Dipl.-Ing (FH)-bin ich / M Sc.. (ist wirklich so, > kein erfundenes Beispiel) > Es ist nicht entscheidend wer welchen Titel hat, entscheidend ist wer > was auf dem Kasten hat und die Erfahrung. > Hab einen Vorschlag für euch registriert euch auf www.Ingenieur-ID.de, > erstellt euch eine digitale Visitenkarte und ändert eure Kürzel so oft > Ihr wollt ;-) Ja sowas gibt es tatsächlich auch. Nur der Titel bzw. Abschluss ist sowieso nicht alleine entscheidend. Anton schrieb: > Das Blödste ist, daß man unter Umständen bei Kunden als dahergelaufener > Techniker eingestuft wird, weil man seinen Dipl. Ing. Titel nicht auf > der Visitenkarte führen darf. Sagt man dann, daß man trotzdem Dipl. Ing. > ist, kann es dazu führen, vom Kunden als Aufschneider eingestuft zu > werden. Das ist natürlich blöd aber wenn man nicht durch das Wissen überzeugen kann (und Kunden hat die solche Reaktionen an den Tag legen) hat man es sowieso schwer ob mit Staatl. gepr. Techniker, Dipl. Ing. oder B.A. auf der Karte.
Gast
#3415448
Annegret schrieb: > Hallo! Mein Arbeitgeber verlangt in einem Rundbrief, dass alle > Mitarbeiter ihre Diplom- oder Mastergrade auf offiziellen Briefen > weglassen sollen. Stattdessen sollen wir nun "Mitarbeiter/In im > Beteuungsdienst" neben unseren Namen schreiben. Ist das korrekt? Ich > habe mir mein Diplom hart erarbeitet und finde es nicht richtig, dass > wir uns jetzt so banal bezeichnen sollen. Teamleitungen sollen hingegen > nun "Teamleitung" neben ihren Namen schreiben. > Wer kennt sich damit aus? Ich finde es ehrlich gesagt peinlich, wenn Kollegen in ihrer E-Mail-Signatur schreiben, dass sie Dipl.-Ing. sind. Das erinnert mich ein bisschen daran, dass Leute ein Schild "Abi 20xx" an ihr Auto machen. Als ob es jetzt irgendwie was besonderes wäre, Abitur oder ein Diplom zu haben. Darauf braucht man sich absolut nichts einzubilden und ich finde es daher einen Schritt in die richtige Richtung, wenn man dazu übergeht, den Mist auch auf Visitenkarten wegzulassen.
Christian schrieb: >> Beteuungsdienst" neben unseren Namen schreiben. Ist das korrekt? Nein. Da fehlt ein 'r' ;) Ansonsten finde ich das auch unsinnig.
Gast
#3415453
(BAG, MDR 1984, 873 f = AP Nr. 5 zu � 611 Pers�nlichkeitsrecht m. Anm. Echterk�lter; hierzu Blomeyer, in: M�nchener Handbuch, Arbeitsrecht, Bd. 1, � 95 Rdnr. 21.) (vgl. Erman, BGB, 9. Aufl. 1993, Anhang zu � 12, Rdnr. 401; Soergel-Siebert, BGB, 12. Aufl. 1987, � 12 Rdnr. 4 mit Fu�n. 8 sowie Rdnr. 157.) sagen: Ja, der Arbeitgeber muss den akademischen Grad auf der Visitenkarte zulassen.
Gast
#3415455
Ja auf diese 2 Posts haben wir gewartet, 10 Monate nach dem Letzten und 2,5 Jahre nach Beginn Dr. Dipl. Ing. Time
Gast
#3415458
MaWin schrieb: > sagen: Ja, der Arbeitgeber muss den akademischen Grad auf der > Visitenkarte zulassen. wenn er es aber nicht will, machst Du auch nichts. Da zu rumoren bringt nur ärger. allerdings ist auch der Ag ziemlich dumm, seine leute so zu veraergern
Dr. Time schrieb: > Ja auf diese 2 Posts haben wir gewartet, 10 Monate nach dem Letzten und > 2,5 Jahre nach Beginn Ja, diese "Leiche" wurde anscheinend mehrfach ausgegraben und wieder eingebuddelt. :-) Gruss Harald