Nachträglicher Keller

#1755180
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>ja wie wird das gemacht das haus mal ebend anheben geht ja wohl nicht
Wenn ein Statiker grünes Licht gibt(Problem wird die vorhandene 
Bodenbewehrung sein die nicht für sowas berechnet wurde)
kann ein 500t-Kran dein Haus (ca.200to) anheben und versetzen.
Müssten eben etliche Stahlträger untergesetzt werden.
Dürfte aber Schweineteuer sein.
Andere Alternative: Betonwände seitlich unterbauen im Taktverfahren,
also erst eine Seite, dann die gegenüberliegende und dann genauso
mit dem Rest. Problem ist die Setzung. Daher macht das hier kaum einer
weil das einfach nicht beherrschbar sein dürfte mit den hier üblichen
Gebäuden.

Die Amis machen das in ihrem Land mehrfach am Tag und transportieren die 
Hütte über die Straße, aber bei denen ist ja auch vieles anders und
typisch Amerikanisch.
#1755242
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Wenn das Haus auf Pfählen steht (kommt auf den Untergrund an), dann geht 
es noch einfacher.
Hier bei uns haben sie mal einem Geschäftshaus nachträglich - ohne 
Zuhilfenahme eines Krans - einen Keller verpasst.
In unserem Doppelhaus (ca. 70 Jahre alt) ist der Nachbar auch auf die 
Idee gekommen, seinen Keller auf ein vernünftiges Stehmaß zu bringen.
Komischerweise schimmelt es bei ihm wie nichts Gutes...
Ergo: Es geht, eine Gartenbude dürfte billiger sein.
Ein Keller bei einem Neubau kostet soweit ich micht nicht irre ca. 
25kEuro (kann aber auch mehr oder weniger sein...).
Eine Anschaffung, die man sich definitiv vorher überlegen sollte...
Gast #1755361
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Mein ehemaliger Chef hat das mal gemacht. Das komplette Haus 
nachträglich unterkellert, dazu gleich den Vorgarten. OK - er ist 
Tiroler und muss sich wohl zwanghaft durch die Erde graben (Tunnel) :)
Aber du darfst sogar bis an die Grundstücksgrenze unterkellern.
Eben in Handarbeit, nix für Mädchen. ;-)
Gast #1755379
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>Ein Keller bei einem Neubau kostet soweit ich micht nicht irre ca.
>25kEuro (kann aber auch mehr oder weniger sein...).

Pauschal gesprochen, so übern Daumen 300,-/qm kostet ein Keller. Sind 
bei Haus 10x10m bummelige 30kEuro. Bodenplatte liegt bei 70,-/qm. Also 
7kEuro für voriges Beispielhaus. Trotzdem sind die 23.000 Euro 
Mehrkosten IMHO sinnvoll investiert (Waschküche, Hobbyraum, Heimkino, 
Kellerbar, Swingerclub geht alles gut im Keller). Muss aber jeder selber 
wissen. Nachträglich würde ich das nie versuchen. Das wird vermutlich 
deutlich teurer als 300,-/qm.
Gast #1755417
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> OK - er ist
> Tiroler und muss sich wohl zwanghaft durch die Erde graben (Tunnel) :)
> Aber du darfst sogar bis an die Grundstücksgrenze unterkellern.
Im Land der Burgen und Verliese ist das offenbar kein Problem mit dem 
Kellerselbstbau :-)


>Vielleicht ne blöde Frage aber ernst gemeint.
>Kann man ein Keller nachträglicht unter das Einfamilienhaus ohne Keller
>bauen?
Das bekommst Du abgesehen von den Kosten mit Sicherheit so nicht 
genehmigt in Deutschland, schon mal gar nicht in Eigenbau und ohne 
Statiker.
Seltsame Fragen hier.
Gast #1755428
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Mario K. schrieb:

>Kann man ein Keller nachträglicht unter das Einfamilienhaus
>ohne Keller bauen?

Versuche niemals, aus welchen Gründen auch immer, das Haus z.B. mit 
Hydraulikpressen anzuheben. Ich sah da vor einiger Zeit eine Doku über 
Hausbesitzer einer Gegend zwischen Köln und Düsseldorf. Da gibt es auf 
Grund des Braunkohlentagebaus gigantische Probleme mit den 
Grundwasserspiegeln. Ein ganzer Ort war betroffen. Manche Häuser hätten 
etwas angehoben werden müssen, um den Unterbau vollständig zu 
versiegeln. Und es gab Baufirmen, die angaben, für sowas Spezialist zu 
sein. Es wurden manche Eigentümer mit Ruinen gezeigt, wo nach der 
Anhebungsmaßnahme mehrere richtig große Risse und Brüche durch das ganze 
Haus verliefen. Bauunternehmen und Versicherungen distanzierten sich 
völlig von der Schadensbegleichung. Die Besitzer blieben auf ihrem 
Schrott zurück.

Es wurden auch im Vorfeld dort Häuser verkauft, ohne den neuen Käufer 
über die Dinge zu informieren.
Gast #1755446
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Da Dieter schrieb:

>Weil beides mit fehlendem weitsichtigen Denken zu tun hat, und
>nun jemand versucht etwas versäumtes nachzuholen? ;-)

Häuser ohne Keller hat man mal gebaut, weil sie billiger sind als mit 
Keller. Das heißt noch lange nicht, daß der Bauherr am falschen Ende 
gespart hätte, sondern es war finanziell zu dem Zeitpunkt einfach nicht 
möglich.

Vielleicht hat er sich zwischenzeitlich beruflich verbessert, verdient 
mehr Geld, und möchte nur einfach nicht umziehen bzw. noch mal neu 
bauen.

Vom Golf auf einen Benz umzusteigen, ist da natürlich eine erheblich 
leichtere Angelegenheit.

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