Endianess bei Steuerregister

Gast #1792551
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Hallo Zusammen,

ich hätte mal ein Problem.

Ich habe einen Little-Endian Microcontroller (Arm, kann glaub ich auch 
im Big Endian betrieben werden, aber Little ist glaub ich sinnvoller), 
jetzt habe ich einen Peripheriebaustein, der im Big-Endian arbeitet. Die 
Steuerregister des Bausteins sind in einen Speicherbereich gemapped. 
(z.B. ab 0x30000000)
Die Steuerregister sind alle 16 Bit breit.

Wie ist es jetzt wenn ich ein Bit setzten möchte. z.B. Disabled / 
Enabled Bit 9 einen Interrupt.

Würde ich in C so machen:

ctrlReg |= (1<<9);

Im Register würde dann stehen (wenn vorher 0 drin stand):
0000 0010 0000 0000 = 0x20

Wobei ctrlReg das entsprechende Steuerregister addressiert. Die 
verODERung mit 1<<9 setzt mir Bit 9 auf 1. Aber meine Arm CPU speichert 
die Werte im Little Endian... Muss ich hier jetzt darauf achten, dass 
ich den Wert im Big-Endian ins Register schreibe? Also müsste dan 0x02 
drin stehen? Oder ist das egal weil die Bit position unabhänig vom 
Endian ist?

Google konnte mir in dem speziellen Fall leider nicht weiterhelfen, 
vielleicht könnt ihr es? Danke!

Gruß, Rainer
#1792692
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Auf den ersten Blick ist es einfach. Ein Wort auf dem Bus bleibt ein 
Wort auf dem Bus und ob das Byte 0 darin links oder rechts liegt ist 
nicht relevant.

Indes kann die Sache etwas komplizierter werden, je nachdem wie der 
Endian-Schalter funktioniert und was der Systemdesigner sich dabei 
gedacht hat. Denn ich bin in diesem Zusammenhang auch schon Systemen 
begegnet, in denen ein little-endian Peripheriebus mit vertauschten 
Bytes am Prozessor angeschlossen wurde (oder andersrum), weil man sonst 
bei DMA in Teufels Küche landete.

M.a.W: Man sollte sich das am konkreten System en detail ansehen.

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